Freizeitreiter erzählen

Urlaub pur !

Für den ersten Februarsonntag war schönes sonniges Wetter angesagt gewesen. Ich hatte mich mit Marion zu einem gemeinsamen Ausritt verabredet. Wir wollten eine längere Tour machen.
Ich hatte Tags zuvor auf der Karte etwas herausgesucht: Knapp 20 Kilometer sollten es werden.

Wir wollten in den Wald nach Abenden und dann Richtung Blens und zurück.
Das Wetter hielt sein Versprechen und die Sonne strahlte. Der Wind war frisch aber dennoch gut auszuhalten und im Wald und überall wo es geschützt war, war es angenehm mild.
Die Pferde, Ludwig und wir hatten sehr gute Laune und uns schon sehr auf den Ausflug gefreut. Endlich mal wieder ein paar Stunden im Sattel sitzen.

Wir genoßen die tolle Gegend und hatten viel zu quatschen, da wir uns schon länger nicht mehr gesehen hatten.
Als der erste Weg in den Wald führte, fühlte ich mich direkt wie auf einem Wanderritt. Unser neues Reitgelände ist sooooo schön... da kommt man sich immer vor wie im Urlaub.

Blick auf Nideggen...ganz links ist sogar die Burg zu sehen


Eifelfeeling


Da uns ja beiden die Strecke gänzlich unbekannt war, mußte ich immer wieder mal auf die Karte im Handy schauen. Das war für die Pferde ein gutes und nötiges Steh-Training. Sie waren nämlich so motiviert, das warten wieder mal schwer fiel.

Marion hatte Magic gesattelt


Und ich saß auf Jackson.


Der Weg führte uns stetig bergauf. Als der Weg links dann ein Stückchen recht steil wurde, fragte Marion, die mit Magic vorne ging, ob wir da rauf müssten.
Laut Karte ja. "Laß uns mal gucken gehen!" sagte ich.
Also kletterten wir rauf, doch oben war dann Ende, denn der Weg ging dort nur noch über eine schmale Treppe weiter. Wir mußten also wieder runter reiten.
Marion war kurz unsicher, aber ich konnte ihr versichern, daß die Pferde das schaffen würden und wir dort nicht absteigen müßten.
Sie vertraute meinem Urteil und wir ritten sicher wieder abwärts.
Da es dort keinen Alternativweg gab, mußten wir nun ein ganzes Stück zurück, um dann über einen anderen Schlenker wieder auf unsere Route zu kommen.

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Bald darauf kam eine Vertrauens-Aufgabe für mich. Wir mußten wieder nahe der Windräder vorbei. Der Wind ließ sie ordentlich drehen und durch die Sonne fielen die routierenden Schatten genau auf unseren Weg.
Da bekam ich schon etwas Angst. Ich male mir dann immer aus, daß die Pferde davor Panik bekommen.
Doch dafür gibt es gar keinen Anlaß. Sowohl Magic als auch Jackson liefen total souverän und unbeeindruckt weiter. Und diesmal ließ ich mir von Marion Sicherheit geben. So passen wir eben sehr gut zusammen und können uns immer gegenseitig unterstützen.

Dann führte der Weg wieder in den Wald. Dort trafen wir auf Wanderer mit denen wir auch noch einen kurzen netten Plausch hielten.
Der Rest des Weges klappte perfekt so, wie ich ihn auf der Karte eingezeichnet hatte.

in der Sonne


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herrliche Gegend


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Ludwig war ebenfalls ein toller Begleiter an diesem Tag.
Ein Reh, daß nur ein paar Meter vor uns den Weg kreuzte, ließ ihn fast kalt und er war den ganzen Weg über sehr motiviert und gehorsam.
Und auch nach 20 Kilometern raste er immer noch gut gelaunt bergauf und -ab und wollte spielen. Er ist so ein toller Hund !
Es war ein toller Ausritt, der einem das Gefühl von Urlaub gab. Das sollten wir möglichst bald wiederholen !
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3 Kommentare

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  • Sigi Blümel  
    Jetzt kannst du sicher nachvollziehen, warum ich mal gesagt habe, dass es mir nicht so viel Spaß machen würde, in der Gegend von Hommelsheim /Frauwüllesheim etc. auszureiten ;-) Da hätte mir total die wunderschöne Eifel gefehlt.
    Danke fürs mitnehmen auf diesen wunderschönen Ritt!! :-)
    • Kerstin  
      Nachvollziehen konnte ich das schon immer Sigi. Aber ich bin nach wie vor der Meinung, daß man aus jeder Gegend das Beste machen kann. Und allein wegen der Gegend wäre ich nicht umgezogen. Dennoch bin ich natürlich sehr froh, diese Gegend jetzt nutzen zu können !
  • Mumin  
    Sehr schöner Bericht, vielen Dank dafür :-)

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