Freizeitreiter erzählen

  • April, 2018
  • im T-Shirt unterwegs

    Wie angekündigt war an diesem Wochenende dann endlich Frühling. Und wie !
    Es waren in der Sonne bestimmt 25 °C und somit definitiv T-Shirt-Wetter.

    Da Lia und Jackson am Freitag die Hufe frisch geschnitten bekommen hatten, machten wir am Samstag einen langen Spaziergang statt zu reiten. So konnten sich die beiden erstmal wieder "einlaufen".

    Wir wählten eine Runde mit einem kleinen Stückchen Badewald. Lia war aufgrund des angenehmen Wetters ruhig und entspannt, so daß ich mit ihr ein bißchen Wald üben wollte.
    Sie war ruhig und lieb im Wald und ging sogar mal vor.

    Das frische Gras, das nun ordentlich zu sprießen beginnt, lockte sie sehr und ich mußte immer ein Auge auf sie haben, damit sie sich nicht doch etwas schnappte.

    Beide waren flott unterwegs und ließen sich von den frisch geschnittenen Hufen nicht aufhalten.

    So stand also einem Ausritt am Sonntag nichts entgegen.
    Wir verabredeten uns für 10 Uhr
    Zunächst etwas enttäuscht vom Wetter machten wir uns erstmal an´s Ausmisten.
    Der Himmel war verhangen und es sah sogar ein bißchen nach Regen aus. Die Temperaturen waren schon hoch. Es fühlte sich auch etwas schwül an.
    Doch bald brachen die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken und im Tagesverlauf wurde es immer sonniger und damit auch noch wärmer.

    Um halb zwölf saßen wir im Sattel und ritten vom Hof.
    Ich hatte eine Strecke vorgeschlagen und Tina war einverstanden.

    Es ging herunter nach Abenden und dann im Bogen von dort wieder bergan nach Hause.
    Die Wege sind nicht zu steil dort und es gibt sowohl waldige als auch freiere Abschnitte. Ein netter Mix aus allem.

    Was ich nicht eingerechnet hatte war, daß der Hinweg fast komplett an einer beliebten Motorradstrecke entlang führt. Und natürlich war dort heute richtig viel los.
    Doch Jackson stört das ja sowieso nicht und auch Lia war nur bei ganz laut knatternden oder knallenden Maschinen kurz im Achtungsmodus.
    Ansonsten war sie lieb und lief entspannt. Sie suchte allerdings sehr den weichen Boden, was aber nach dem Hufeschneiden immer so ist bei ihr.

    Abritt


    warm genug für einen Ritt im T-Shirt


    Lia war sogar so lieb, daß ich mich traute mal wieder Fotos für den Blog zu machen.
    Es gab zwar Situationen, in denen ich mich anspannte und etwas Angst bekam, doch das war völlig unnötig.
    Ich denke, daß ich mich immer mehr werde entspannen können, je mehr positive Erlebnisse ich mit Lia habe. Daher heißt es für mich, Zähnezusammenbeißen und weitermachen. Momentan läuft es ja wirklich gut. Ich bin also vorsichtig optimistisch.

    Unten in Abenden kamen wir dann an den Scheitelpunkt unserer Strecke. Von dort an ging der Weg wieder bergan.
    Ab dort wurde es auch deutlich ruhiger, denn wir ließen die Strasse hinter uns.
    Nun konnten wir die Strecke richtig genießen. Ich mag die Gegend dort sehr, denn es ist von allem was dabei.

    auf dem Rückweg


    Blick nach oben


    Das letzte Stück des Weges ist ein kleines bißchen steiler als der Rest.
    Dort ließen wir Lia und Jackson traben.
    Auch das klappte ganz gut.
    Ich konnte feststellen, daß Lia im Vergleich zum letzten Jahr (da waren wir diesen Weg genauso geritten und auch dort getrabt) doch etwas fitter geworden ist. Sie war bei weitem nicht so außer Puste heute.

    Von dort war es nun nicht mehr weit bis nach Hause.
    Die Pferde hatten mit ihrem Winterfell, das ja noch nicht komplett ausgefallen ist, ordentlich geschwitzt und so wuschen wir ihnen am Stall die Sattel- und Gurtlagen mit lauwarmem Wasser ab.

    Nach dem Mittagessen konnten sie sich dann genüßlich im Staub wälzen und danach den schönen Sonntag im Offenstall genießen.

    wälzen tut gut nach dem Ritt
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  • März, 2018
  • Fortschritte genießen

    Schon am letzten Wochenende konnten wir einen ziemlich erfolgreichen Ausritt machen.
    Tina war mit Jackson zu Fuß dabei. Ich traute mich einen großen Teil frei zu reiten und ließ mich nur streckenweise von Tina führen.
    Wir wählten eine Strecke, die nicht nur durch´s Dorf führte und ich fühlte mich sogar insgesamt recht sicher und entspannt mir Lia.
    Sie wurde ein paar Mal unsicher und auf dem Rückweg bekam sie Angst vor einem geparkten Boot. Doch selbst diese Situation konnten wir meistern. Sie wollte erst einen Rückzieher machen, ließ sich aber von mir halten und traute sich dann auch an dem Ungeheuer vorbei. Doch diese Reaktion ist ja völlig normal für ein Fluchttier und besonders für ein junges.

    In der Woche war ich ein paar Mal mit Lia spazieren und auch dabei war sie kooperativ und gut händelbar.
    Langsam kam bei mir die Hoffnung auf, daß der Spuk des Winters vielleicht nun langsam vorbei sein würde.

    An diesem Wochenende nun ist Ostern.
    Am Karfreitag machten Tina und ich einen Ausritt zusammen.
    Und dieses Mal war es richtig echt. Die Sicherheitsleine war mit dabei, aber ich mußte sie gar nicht benutzen.
    Wir entschieden uns für eine Strecke, die wir in dieser Kombination noch nie gegangen waren.
    Lia war ein ganz normales Pferd und ich fühlte mich sogar fast wohl mit ihr.
    Eine gute Stunde dauerte unser Ausritt und wir trabten sogar einmal unterwegs.
    Ich war richtig entspannt als wir zurück waren. Die Hoffnung wurde ein bißchen größer.

    Für heute hatten wir uns dann vorgenommen auf dem Reitplatz zu reiten.
    Und auch diese Stunde war ein voller Erfolg.
    Lia war entspannt und sogar motiviert zur Mitarbeit.
    Wir konnten sogar ordentlich traben.
    Ich war sehr gut gelaunt nach dieser erfolgreichen Trainingseinheit.

    Nach einer erfolgreichen Reiteinheit auf dem Platz.


    ein bißchen Quatsch mit Jackson
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  • kleine Erfolge trotz schwieriger Verhältnisse

    In dieser Woche lief es mit Lia und mir insgesamt betrachtet ziemlich gut.
    Dennoch gab es ein paar Schwierigkeiten.
    Am Montag wollte ich Lia unseren neuen Roundpen erkunden lassen.
    Ich stellte sie rein und sie sollte sich einfach nur mal umschauen.
    Doch sie regte sich sofort auf und zeigte mir deutlich, daß sie sich dort unwohl fühlte. Sie stieg die Tür an, rannte aufgeregt hin und her und äppelte gleich dreimal.
    Passenderweise begann es auch noch zu regnen, so daß die Tropfen auf das Dach trommelten.
    Also beschränkte ich die Erkundung auf ein paar wenige Minuten und sah schon fast schwarz für ein Training dort in der nächsten Zeit.

    Doch am Mittwoch brachte ich sie nach einem Mini-Spaziergang wieder hin und sie war schon viel entspannter.
    Donnerstag waren wir zuerst eine Stunde entspannt zusammen spazieren und danach ging sie sie wieder für ein paar Minuten zum Erkunden in den Roundpen.
    Da sie nun wirklich entspannt war, begann ich mit ein paar ganz einfachen Übungen und schickte sie ein bißchen im Kreis um mich herum.

    Sollte also doch was werden mit dem Roundpen Training in nächster Zeit.

    Lia im Roundpen


    Gestern dann war der Winter wieder da: ein bißchen Schnee und kalter Ostwind.
    Ekelhaft !
    Tina und ich trotzten natürlich dem Wetter und gingen ins Gelände.
    Zu Fuß waren wir unterwegs und schlugen die Runden an den Windrädern vorbei.
    Die ächzten und knarzten durch den Wind ziemlich laut. Doch die Pferde kennen diese Geräusche ja sehr gut, da sie sie vom Stall aus immer hören können.
    Dennoch war Lia schon dort wieder unruhig und hibbelig.

    Der weitere Weg war ruhiger.
    Bis wir den Waldrand erreichten.
    Wieder mal wie aus dem Nichts drehte Lia auf.
    Steigen, steigen, steigen und dazwischen auch noch ein bißchen buckeln.
    Eins muß man ihr lassen: DAS kann sie !
    Wenn sie steigt steht sie mehrere Sekunden senkrecht in der Luft und macht erstmal keine Anstalten dort wieder runter zu kommen.
    In diesem Stadium ist sie dann einfach nicht ansprechbar. Also trieb ich sie an, so daß sie um mich herum laufen sollte.
    Sie ließ all ihre Energie raus bockte und stieg und lief was das Zeug hält.

    Irgendwann merkte ich dann, daß sie wieder zurechnungsfähig wurde.
    Ich sprach sie an und sie reagierte.
    Also sammelte ich sie wieder ein und wir gingen weiter. Ein positiver Nebeneffekt: Mir war jetzt nicht mehr kalt !

    Nach ein paar Metern passierten wir dann ein paar Holzarbeiter, die mit Traktor und Hänger durch den Wald fuhren. Dabei blieb sie dann erstaunlicherweise recht ruhig und kontrollierbar.

    Heute war es insgesamt viel entspannter. Offenbar hatte ihr Tänzchen ihr gestern gut getan und sie hatte heute nicht soviel angestaute Energie.
    Es war allerdings noch kälter heute und wir konnten uns zu keiner allzu großen Runde aufraffen.

    Nun mal sehen, was die neue Woche bringen wird. Ich wäre bereit für den Frühling !
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  • wieder ausweiten

    Die Temperaturen blieben mild in dieser Woche.
    Mittwoch war ich ausnahmsweise mal nachmittags am Stall und da Tina Frühschicht hatte, konnten wir den Nachmittag für einen gemeinsamen Ausflug nutzen.
    Tina ging zu Fuß und ich ritt mit Lia.
    Wir entschieden uns seit langem mal wieder für eine andere Strecke. Ich traute mich. Allerdings war Lia schon nach kurzer Zeit ziemlich angespannt und guckig.
    Natürlich wurde ich schnell wieder ängstlich und gab Tina die Leine. Doch ich biss die Zähne zusammen und blieb im Sattel, obwohl jede Faser in mir "ABSTEIGEN!" schrie. Doch ich versuchte rational zu bleiben und das klappte ja auch. Tina behielt die Leine für mein Sicherheitsgefühl und so meisterten wir den Ausritt.

    Samstag stiegen die Temperaturen sogar bis auf 16°C rauf. Da ich vormittags arbeiten mußte, trafen wir uns erst am Nachmittag.
    Wir gingen dieses Mal alle zu Fuß.
    Lia war entspannt und ruhig. Daher traute ich mich seit langem mal wieder eine Waldrunde einzuschlagen.
    Es klappte super und Lia blieb auch im Wald ruhig. Sie ging sogar über lange Strecken vorn mit mir zusammen.

    Auf dem Rückweg gab es ein klein wenig Aufregung wegen einer lauten Radfahrerin, doch auch diese Situation konnte ich relativ gut mit Lia meistern. Es gab immerhin kein Steigen oder ähnliches.

    Heute dann war es zwar immer noch mild, doch der böige Wind blies recht ordentlich und ließ es insgesamt usselig erscheinen.
    Dennoch sattelten wir die Pferde und starteten auf unseren Ritt.
    Dieses Mal beide im Sattel.
    Wir entschieden uns aus Zeitgründen für die übliche Runde, doch schlugen wir sie dieses Mal in entgegengesetzter Richtung ein. Wenigstens etwas Abwechslung.
    Es klappte alles sehr gut heute. Ich gab Tina nur an einer üblichen Angst-Stelle die Leine und ritt ansonsten alleine.
    Wir nahmen sogar zwei kleine Extra-Schlenker mit.
    Ein für mich sehr erfolgreicher Ritt mit Lia heute.

    Am Nachmittag zog dann ein Neuzugang zu Lia, Jackson und Merlin in den Stall.
    Da gab es nochmal Action für die Ponies.
    Seit heute nun wohnt noch ein fast 25jähriger Rentner bei uns im Offenstall.
    Mal sehen wie sich alle miteinander arrangieren werden.
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  • einfach so schön

    In der letzten Woche hatte der Winter seinen Höhepunkt erreicht. Mittwochmorgen waren es -13°C mit ordentlich blasendem Ostwind. Das war wirklich nicht schön. Da fror einfach alles ein.

    In den Tagen davor waren es "nur" -10/11 °C. Da fror der Mist am Boden fest.

    zweistellige Minusgrade morgens am Stall


    bei eisigen Temperaturen waren Lia und ich Anfang der Woche unterwegs


    selbst Mami kuschelt sich lieber drinnen ein, als in der Eiseskälte draußen herumzulaufen


    Donnerstag, Freitag und Samstag hatte mich dann doch noch eine Erkältung erwischt, so daß ich es nicht zum Stall schaffte.
    Tina war so nett und nahm sich am Samstag Lia an und longierte sie ein bißchen, damit sie noch etwas Bewegung bekam.

    Heute war ich wieder halbwegs fit und konnte endlich wieder zum Stall fahren.
    Der Winter hatte sich nun quasi über Nacht verabschiedet und das Thermometer kletterte auf mehr als 10°C plus . Das sind mal locker 20° C Unterschied. Aber da will ich mich gar nicht beschweren.
    Es war einfach nur frühlingshaft herrlich heute.
    Das wurde durch die Rückkehr vieler Zugvögel noch bestärkt. Den ganzen Tag hörte man ihre Rufe und konnte die Züge am Himmel sehen.

    Die Pferde waren entspannt und genossen die Sonne als wir am Stall eintrafen.
    Wir machten den Stall sauber und nutzten das gute Wetter, um das Tränkebecken zu säubern.
    Danach machten wir die Pferde ausgehfein und sattelten.

    Wir starteten unseren Ausritt.
    Ich hatte Lia wieder mit Equizaum und -longe ausgestattet.
    Die Longe hatte ich zunächst am Horn befestigt. So konnte ich sie nur bei Bedarf Tina in die Hand drücken.
    Lia war wirklich sehr ruhig und entspannt heute.
    Wir schafften unsere übliche Runde und ich mußte nur einmal unterwegs auf das "Notfallseil" zurückgreifen.
    Für mich sehr schön zu sehen, wie die Longe in Tinas Hand Lia direkt etwas mehr Sicherheit gab. Sie konnte die für sie beängstigende Situation gelassener meistern.
    Als die "Gefahr" vorbei war, konnte ich die Longe wieder an´s Horn hängen und allein weiterreiten.
    Es war ein sehr sehr schöner Ausritt, der mir wieder etwas mehr Sicherheit und Vertrauen in mein Pony geben konnte.

    Lia war sehr relaxed nach unserem Ausritt


    Tina erklomm mit Jackson heute das Podest im Sattel
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  • Februar, 2018
  • geführt

    Der Winter ist doch noch in die Eifel gekommen und nun auch schon eine Weile geblieben.
    Die gesamte letzte Woche gab es nachts deutliche Minusgrade und tagsüber auch nicht viel über null Grad.
    Nach unserem langen Ausflug vom letzten Sonntag hatte Lia Montag dann verdient frei.
    Dienstag und Mittwoch hab ich sie longiert bzw war eine kleine Runde mit ihr spazieren. Donnerstag, Freitag und Samstag hatte sie frei.
    Da würde ich normalerweise annehmen, daß sie dann heute wieder explosionsgefährlich gewesen wäre.
    Doch ich hatte mir vorgenommen, daß mir das egal sein sollte.
    Ich wollte heute reiten !
    So fragte ich Tina, ob sie mich mir in Form eines Handzügels Unterstützung geben würde und sattelte Lia einfach.

    Das Stück über den Hof ritt ich zunächst allein und gab Tina erst danach den Zügel in die Hand.
    Sie war heute zu Fuß mit Jackson unterwegs, so daß Lia sich sicher von ihr geführt fühlen konnte.

    Natürlich hatte ich aber ja auch die Zügel in der Hand. Das geht mit dem Equizaum ja wirklich sehr gut.
    Lia war erstaunlicherweise zügig und motiviert; im Gegensatz zu Jackson, der doch ein klitzekleines bißchen lustlos wirkte.

    Der Wind kam heute von Osten und ließ es den ganzen Tag nicht zu, daß das Thermometer ins Positive klettern konnte.
    So war es trotz schönster Sonne eisig kalt.
    Nach dem ersten Stück entschieden wir, daß wir es heute bei einer relativ kurzen Runde belassen würden, damit wir nicht zu Eiszapfen frieren würden.

    Als wir dann an den geschützteren Ortsrand kamen, wurde es deutlich erträglicher.
    Sobald der schneidende Wind weg war, konnte man es gut aushalten.
    Dennoch blieben wir bei unserer kurzen Runde. Dafür konnten wir diese aber sehr erfolgreich abschließen.
    Ich ritt insgesamt etwa 45 Minuten und Tina mußte gar nicht eingreifen.
    Lia war an ein paar Stellen (dort wo sie immer nervös ist) etwas unsicher und ängstlich, blieb aber ansprech- und gut händelbar.
    Heute gab es mal kein Buckeln, Steigen oder sonst irgendeinen Tanz.

    Das war sehr schön und hat uns wohl allen gut getan.
    So kann es aus meiner Sicht gern weitergehen.
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  • ausgenutzt

    Gestern war unsere Osteopathin Nicole Maier bei uns. Ich hatte mich entschieden Lia sicherheitshalber mal wieder durchchecken zu lassen. Nicht, daß sie doch irgendwo Schmerzen hat und sich deshalb manchmal so unberechenbar aufführt.
    Im Mai wäre der nächste Kontrolltermin planmäßig dran gewesen, da dachte ich mir, daß wir den einfach vorziehen.
    Und das war auch gut so, wie sich herausstellte: Lia war hatte auf ihrer Problemseite "Links" einige Blockaden.
    Ob diese nun das Verhalten auslösen, oder durch das Verhalten entstanden sind, kann man natürlich nicht wissen. Fakt ist aber: Besser sie werden behandelt und Lia kann jetzt wieder entspannt laufen.

    Jackson wurde dann gleich mit kontrolliert, doch bei ihm waren es nur Mini-Blockaden in den Karpalgelenken und an einem Halswirbel. Die waren schnell wieder gelöst.

    Heute war dann gefühlt ein bißchen Frühling. Morgens war es noch bitterkalt, doch als wir uns um zwölf am Stall trafen, schien die Sonne schon so kräftig, daß es sehr angenehm war.
    Wir nutzten das Wetter für den ersten Frühlingsputz und machten erstmal das Strohlager sauber.

    Danach suchten wir uns mit den Ponies einen Flecken in der Sonne. Die ersten Haare des Winterfells beginnen jetzt ganz langsam zu rieseln.

    Ein Putzplatz in der Sonne.


    Um kurz nach zwei starteten wir auf unseren Spaziergang.
    Das Wetter heute mußte einfach ausgenutzt werden.
    Lia war die meiste Zeit ganz umgänglich.
    Mittendrin allerdings gab es mal wieder einen kleinen Eklat. Von einem Seitenweg kam eine Gruppe aus zwei Ponies, vier Menschen und einem Hund.
    Die hatten wir vorher schon einmal auf unserem Weg getroffen, da war alles kein Problem.
    Doch nun konnte Lia sie zunächst nur hören und wegen der Sonne und einem Hügel nicht gut sehen. Und das brachte sie wieder zum Explodieren.
    Doch ich schaffte es mit meiner Kurz-Halte-Taktik immerhin sie von größerem Steigen abzuhalten. Sie schaffte ein paar Hüpfer und schnaubte, als hätte sie den Todfeind Nummer 1 gesehen, doch mehr passierte nicht.
    Als die Ponies schließlich für sie sichtbar wurden, war der Spuk sofort vorbei und wir konnten wieder normal weitergehen.

    herrlich heute draußen


    Sonne pur


    Lia


    Wir bekamen gar nicht genug von unserem Ausflug und so schlugen wir noch die Route über den Schlangenberg ein.
    Hier waren wir schon sehr lange nicht mehr gewesen.
    So waren wir nach fast DREI Stunden erst wieder zurück am Stall. Hat uns allen mal richtig gut getan... aber dann waren wir auch alle ganz schön platt.
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