Jedes Jahr ein bisschen besser

  • März, 2017
  • Neues von der Hummel

    Zuletzt hatte ich ja berichtet, dass die dicke kleine Hummel nun langsam antrainiert werden darf.
    Zu Anfang war das natürlich nicht leicht, denn die junge Dame wollte mal so gar nicht, wie die Menschen das wollten. Sie wäre am liebsten einfach mal komplett abgespackt und sah es so gar nicht ein, Rücksicht auf Menschen zu nehmen oder sich das Tempo vorschreiben zu lassen. Umgekehrt ging das natürlich nicht, das Risiko, dass sie sich sofort wieder verletzt wäre einfach zu hoch gewesen.
    Schnell hat sie aber gemerkt, dass sie mit allem Theater nicht durchkommt. Wie gut, dass ich kompetente Unterstützung an meiner Seite habe. Alleine hätte ich die kleine nicht gebändigt bekommen.
    Die Einheiten laufen nun immer besser und auch wenn Madame noch nicht wieder in Form/Kondition ist, sie macht sich. Trotz dickem Winterpelz läuft sie tapfer und meistens brav und scheint inzwischen auch echt Gefallen an der Arbeit zu finden.
    Das Bein macht gut mit und macht keine Zicken mehr. Zur Belohnung geht es nach den Einheiten dann ein bisschen Anweiden, mit sowas kann man ein Hümmelchen natürlich immer begeistern.
    Wir arbeiten nun mit ihr nochmal komplett wie mit einem rohen Pferd und holen alles nach, was bei ihrer ursprünglichen Ausbildung scheinbar übersprungen worden ist. Je besser sie nun alle Kommandos vom Boden aus lernt und lernt, sich schon hier über die Stimme und Körpersprache regulieren zu lassen, um so einfacher wird es, wenn sie wieder geritten werden kann.

    Heute war dann noch einmal die Tierärztin da, denn Madame hustet in letzter Zeit in der Box gelegentlich. Gott sei Dank scheint es aber nichts schlimmes zu sein. Der Fellwechsel macht ihr nach der langen Stehzeit wohl etwas zu schaffen. Bei Belastung hustet sie Gott sei Dank auch gar nicht. Ihre Hormone bekommt sie immer noch täglich und ich habe das Gefühl, dass sie langsam anschlagen. Der Fellwechsel tut natürlich sein Übriges dazu, dass sie sich lieber anfassen lässt. Kommt doch so endlich das juckende Zeug runter und so ersticke ich immer noch in Haarwolken und es nimmt kein Ende.
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  • mit voller Kraft

    Am vergangenen Wochenende startete der Frühling nun mit voller Kraft durch.
    Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und eine Explosion an Blüten und Blättern an Bäumen und Sträuchern.

    Tina und ich nutzten beide Tage perfekt aus: Vormittags bauten wir den Zaun für unseren Weide-Trail auf und nachmittags ging´s nach einer entspannten und mit Leckereien gespickten Mittagspause mit den Ponies ins Gelände.
    Auf der Wiese gibt es jetzt einen ca. 350m langen Rundlauf, den wir jeweils einseitig öffnen und schließen können, um möglichst lange Laufwege zwischen Heu/Wasser und Weide für die Pferde zu schaffen.

    Spikey hilft beim ranschaffen des Weidezaunmaterials


    auf der Weide angekommen


    Tina steckt die ersten Pfähle


    Ludwig war das langweilig...der hielt ein Schläfchen


    Spikey ruhte sich auch ein bißchen aus


    Blick auf die andere Seite des Rundlaufs und die Wiesen im Innern


    Fertiger Rundlauf des Trails am Sonntagmorgen


    Lia und Jackson warteten am Tor sehnsüchtig, wann wir denn endlich aufmachen würden


    Samstag ritten wir beide vom Hof aus los.
    Der Wind war am Samstag noch ziemlich frisch und kam aus Osten. Ostwind ist ja immer ziemlich kühl, so mußten wir doch noch mehr anziehen, als die Sonne sonst hätte vermuten lassen.
    Die Ponies schmeißen nun mit ebenfalls voller Kraft das Winterfell ab. Ihnen war aber sicherlich nicht kalt, denn noch ist genug dran.

    Wir ritten gemütlich und entspannt bis wir hinter´m Ackerer Schmidt die Strasse überquersten.
    Dort geht es eine kleine Böschung hinunter. Lia und ich gingen vor, und als Jackson hinter uns dort hinunter ging, wurde er etwas übermütig und nach dem Schwung der Böschung mit.
    Das verunsicherte Lia kurz, so daß sie ihren ersten kleinen Buckler mit mir oben drauf machte.
    Nix schlimmes und danach war auch direkt wieder Ruhe. Haben wir nun also auch den ersten Bocksprung hinter uns.

    Kurz vor der Strassenüberquerung


    Weiter ging es bis zum Wäldchen. Dort erkundeten wir mal ein bißchen das Unterholz und ließen die Pferde über ein paar Äste und Stämme gehen. Gute Übung für Koordination und die Muskeln.
    Als wir danach wieder auf den Weg ritten, streifte ein Ast an meiner Reitkappe entlang. Das Geräusch (Holz auf Plastik) erschreckte Lia und sie legte nochmal einen Buckler hin. Aber auch hier war es nur ein einzelner und danach war sie sofort wieder entspannt.

    Bald darauf stieg ich dann ab. Meine Stunde im Sattel geht immer so schnell vorbei.
    Ich lief also ein Stück zu Fuß um das Wäldchen auf der anderen Seite herum.
    Nachdem wir wiederum die Seite gewechselt hatten, parkte ich Lia zum Wieder-Aufsteigen.
    Zum ersten Mal nutzte ich nun einen kleinen Graben dafür. Lia ließ sich brav unten im Graben platzieren und ich konnte gut aufsteigen.
    Das nun mittlerweile schon mal etwas mehr Gewicht in den Bügel dabei kommt, macht ihr gar nix mehr aus.
    Danach begann auch schon der Heimweg.
    Jackson ging an diesem Tag alles nicht schnell genug und er mußte einige konsequente Stehen-Bleibe-Übungen über sich ergehen lassen.
    Für Lia und mich war das gleich auch eine Übung. Zum einen konnte ich merken, daß Lia sich nicht von Jackson´s Hibbelei anstecken läßt und zum anderen übten so auch wir das Stehenbleiben.
    Damit es nicht zu viel für Lia wurde, ließ ich sie immer, wenn sie eine Weile brav gestanden hatte, einige Schritte gehen und dann erneut wieder anhalten. Das hat sie sehr schön mitgemacht.

    Kerstin, Lia und Spikey


    Am Sonntag Mittag machen wir uns dann auf den Weg, um uns mit Kathi zu treffen.
    Daher lief ich erst mal zu Fuß los.

    putzen und satteln in der Sonne


    Als wir uns dann passender Weise genau an einer Bank trafen, konnte ich gut aufsteigen.
    Wir ritten wieder in Richtung des alten Stall´s in ein paar Schlenkern, da sich keiner von uns so wirklich Gedanken über die Route gemacht hatte (Schande auf mein Haupt).

    Kathi und Ribanna


    Kerstin und Lia hinterher


    In Embken ging es dann am Bach vorbei und auf einmal waren wir schon fast an der Kläranlage.
    Da erst fiel mir auf, wie lange sich nun doch der Rückweg noch ziehen würde.
    Mist, dachte ich, aber Abkürzen war da dann nicht mehr drin.
    Das würde ja nun ne ganz schöne Strecke für uns alle werden. So wirklich im Langstrecken-Training sind wir ja noch nicht.
    In Embken waren wir abgestiegen und liefen dann eine ganz schöne Strecke selbst.

    Nach fast einer Stunde sehnten wir uns langsam nach einer Bank o.ä. zum Aufsteigen. Doch es kam nichts passendes in Sicht.
    So nahmen wir noch einen kleinen Schlenker in Kauf, um an einer uns bekannten Bank vorbei zu kommen.
    Dort stiegen wir wieder auf und ritten weiter.
    Ich war sehr stolz auf mein Pony. Man kann ihr so wirklich kaum anmerken, daß sie erst seit so kurzer Zeit als Reitpferd mit den anderen zusammen im Gelände läuft.
    Doch auch sie wurde langsam müde. Als ich ein kleines Stück mit ihr auftraben wollte, zeigte sie mir das mit einer kleine Buckeleinheit. Darauf war ich nicht vorbereitet gewesen und hatte genug damit zu tun im Sattel zu bleiben, so daß ich einen kleinen Augenblick brauchte, bis ich die Zügel aufnahm.
    Doch Jackson - immer Verlaß auf ihn, wenn es drauf ankommt - bremste uns netterweise aus.

    Als wir uns in der Nähe vom alten Stall von Kathi trennten, stiegen Tina und ich wieder ab und liefen den Rest zu Fuß.
    Wir waren uns einig, daß der Rückweg nun der absolut kürzeste werden würde. Sprich in gerader Linie durch´s Dorf.
    Alle waren durstig und platt und keiner hatte mehr Lust auf Schlenker. Aber mit braven Ponies und Hunden ist ja auch so ein Gang entlang der Straße kein Problem.

    Endlich zurück am Stall gab es für alle was zu trinken und zu essen und für die Pferde erstmal das wohl verdiente ausgiebige Wälzen auf dem Paddock.
    Klar war auch: Montag würde nur ein bißchen getüddelt und ansonsten gäbe es einen Pausentag. Das hatten sich die Pferde nun wirklich verdient.
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  • Wochenpotpourri

    Irgendwie bin ich in dieser Woche nicht zum bloggen gekommen.
    Daher gibt es heute ein kurzes Potpourri.

    Letzten Sonntag waren Tina und ich wieder ausreiten.
    Es war trocken aber wieder einmal ziemlich windig.
    Bei Wind ist das freie Feld nicht so verlockend, aber in den Wald will man wegen möglicherweise abbrechender Äste auch nicht unbedingt.
    So suchten wir uns eine Strecke am Waldrand aus. Dort war es recht geschützt, aber wir hatte nicht direkt Äste über uns drüber.
    Die Strecke war für Lia gut machbar, da es immer nur leicht bergab ging. Dafür aber über eine längere Strecke. Eine gute Übung.
    Der Rückweg ging dann wieder rauf. Da sind wir sogar nochmal ein Stückchen getrabt.

    im Wald


    unterwegs


    ein Kätzchen hatte es sich am Sonntag in der Sattelkammer gemütlich gemacht


    .


    Montag und Donnerstag waren wir sehr früh am Stall. Schon um sieben Uhr zum Misten und anschließend gab es einen kleinen Spaziergang mit Anweide-Einheit.
    Dienstag war ich mit Lia, Ludwig, Kathi und Maja und am Mittwoch mit Lia und Ludwig allein unterwegs.

    anweiden unterwegs


    So haben wir in den letzten zwei Wochen die Pferde an kleine Mengen frisches Gras gewöhnt.
    Auch auf der Winterwiese wächst ja schon etwas, das sie immer wieder abknabbern.
    Dadurch konnte Tina sie dann heute Morgen auf das erste Stück der Sommerweide lassen, während sie gemistet hat.
    Der Frühling kommt !

    anweiden auf der Sommerweide


    Morgen geht es dann mit dem einzäunen der weiteren Parzellen los.
    Endlich können wir an unserem Mini-Trail anfangen. Exakt ein Jahr nachdem Lia zu mir gezogen ist !
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  • die Sonne genutzt

    Heute war nun wirklich das ultimative Frühlingswetter.
    Laut Wetterbericht soll damit ab morgen Schluß sein und so hab ich mich heute Morgen nochmal in den Sattel geschwungen.

    Zuerst mußte ich Lia überzeugen, daß ich mir ganz sicher bin, daß wir auch wirklich losgehen sollten, doch als wir einmal in Gang gekommen waren, lief sie gut voran.

    Heute hatte ich mich für die andere Stallseite entschieden.
    Wir ritten an den Weiden entlang in Richtung Wald.
    Als wir dann rechts auf einen Bergauf-Weg abbogen, ließ ich Lia antraben. So fiel ihr der Aufstieg leichter.
    Das machte sie super. Es war unser erster Trab allein im Gelände und bisher der längste, den wir überhaupt zusammen gemacht haben.
    Gestern hatte ich sie nach einem kurzen Spaziergang auf dem Reitplatz ein paar Runden traben und galoppieren lassen, damit sie sich mal etwas austoben konnte.

    Als wir auf der Kuppe waren, parierte ich durch und dafür reichte das Stimmkommando "Walk" völlig aus.
    Dann ging es im Schritt weiter.

    unterwegs


    Wir ritten bis zum Ortseingang.
    Dort gibt es eine Stelle, an der die Strasse parallel zum Feldweg verläuft.
    Beide sind durch eine Leitplanke getrennt und die Strasse liegt tiefer als der Weg.
    Rechts vom Weg gibt es freie Wiesen, so daß man gut ausweichen kann.
    Lia kennt Strassen vom Spazierengehen ja und war bisher nie ängstlich.
    Dennoch ist es ja etwas anderes für sie, wenn sie quasi allein vorgeht.
    Sie schaute sich die Autos, Busse und LKW auch sehr aufmerksam an, ging aber brav weiter. Eine gute Stelle zum Üben.

    Kurz danach stehen drei Altglascontainer am Wegrand.
    Als wir daraufzuritten, warf gerade jemand Glas ein.
    Er stand versteckt hinter den Containern.
    Lia blieb stehen und schaute aufmerksam dorthin.
    Ich ließ sie schauen und fragte dann mal an, ob weitergehen eine Option wäre.
    Lia setzte sich sofort in Bewegung und ging sich alles aus der Nähe anschauen.
    Den Mann, der sein Glas entsorgte, kannte ich und wir unterhielten uns kurz. Lia blieb vorbildlich neben ihm stehen und wartete bis ich sie wieder antrieb.
    Direkt hinter uns warf er dann wieder Glas ein. Doch auch das schreckte Lia nicht. Lediglich am Ohrenspiel konnte man sehen, daß sie die Geräusche beschäftigten.
    Sie ist schon echt ne coole Socke !

    Dann ritten wir nach Hause. Als wir auf den Hof bogen wurden wir wieder von den Hofbetreibern begrüßt.
    Sie strahlten mich an, weil ich mit Lia am langen Zügel einhändig völlig entspannt auf den Hof geritten kam.
    Ich strahlte auch, denn Lia macht es einem wirklich leicht !

    Ludwig war natürlich auch dabei


    Traumwetter heute
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  • ganz allein

    Heute gab es für Lia und mich wieder eine Premiere.
    Wir sind ganz allein ausgeritten.
    Klar Ludwig war noch dabei, aber kein anderes Pferd.
    Und gibt es darüber etwas zu berichten ? Nicht wirklich.
    Lia war super und es hat sie nicht im geringsten beeindruckt, daß wir allein unterwegs waren.

    Zu Beginn war sie vielleicht ein bißchen zögerlich, doch als wir einmal vom Hof runter waren, lief sie wie ein Uhrwerk vorwärts.
    Und das in ganz entspannter Haltung. Sie schnaubte schön ab und wenn man nicht wüßte, daß sie erst seit ein paar Wochen unter dem Sattel ist, dann hätte man das nicht bemerkt.

    Auf dem Rückweg ritten wir an einem Apfelbaumhang vorbei.
    Dort wurde innerhalb der oberen Reihen gearbeitet. Sehen konnten wir nichts, aber wir hörten Klopfen und Geräusche.
    Davon wurde Lia verständlicherweise etwas nervös, aber das wäre so manches erfahren Pferd auch.
    Sie schaute zur Gefahr hin, um die Quelle ausfindig zu machen.
    Doch zögerte sie nicht, sondern lief einfach weiter.
    Sie wollte etwas schneller werden und ich konnte merken, daß sie gern "die Flucht nach vorn" angetreten hätte, doch sie blieb ansprechbar und in Schritt.
    Nachdem wir den Hang hinter uns gelassen hatte, schnaubte sie schnell wieder ab und lief entspannt weiter.
    Da war ich schon ziemlich stolz auf die Maus.

    Nach etwas weniger als einer Stunde ritten wir wieder auf den Hof.
    Dort wurden wir von den Hofbetreibern begrüßt, die große Augen machten, da wir allein ausreiten waren.
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  • spontanes Treffen

    Auch heute hatten wir bestes Frühlingswetter für unseren Ausritt.
    Als wir uns auf den Weg machten, waren wir noch unschlüssig, wohin wir heute gehen wollten.
    Ich schlug die Richtung des alten Stalles vor und Tina war einverstanden. War nix außergewöhnliches, aber irgendwie hatten wir auch keine bessere Idee.

    Lia mit Frisur heute


    Ich lief heute zuerst mal zu Fuß los.
    Lia hatte gestern schon einiges geleistet und ich wollte, daß sie sich locker läuft.
    Nach einer knappen Stunde nutzte ich einen Baumstumpf zum Aufsteigen.

    Dann ritten wir zusammen am Schlangenberg vorbei und wichen vor den Massen von "Schönwetter-Spaziergängern" aus.
    Diese tauchen immer zu Beginn des Frühlings und zum Ende des Herbstes auf, wenn das Wetter zum ersten oder letzten Mal schön ist. Diese sind meist aber kein Zusammentreffen mit uns regelmäßigen Natur-Besuchern gewöhnt und so meiden wir sie lieber.

    Auf einem schönen Grasweg trabten wir zum ersten Mal ein Stückchen nebeneinander.
    Das klappte sehr gut. Jackson weiß genau wann es drauf ankommt und er sich benehmen muß.
    Als wir an einer Bank bald darauf für eine Pause abstiegen, gab es ein spontanes Zusammentreffen mit Kathi, Ribanna und Maja.
    Die Pferde beschnupperten und bequietschten sich sehr engagiert und dann durften alle ein bißchen Gras knibbeln.

    Nach der Pause stiegen Tina und ich auch wieder auf und Kathi begleitete uns auf unserem Heimweg.
    So kamen wir unverhofft heute noch zu einem gemeinsamen Ritt.

    doch noch zu dritt


    Nach der Strasse stieg ich dann endgültig ab und ließ Lia ihre Muskeln ohne Gewichtsbelastung lockern.
    Lia war nun auch etwas geschafft.
    Kathi verabschiedete sich von uns und ritt in einer anderen Richtung weiter.
    Lia und Jackson bekamen eine kurze Fell- und Hufpflege und dann ihre Mahlzeit.
    Danach machten sie sich direkt über das Heu her. Verdient hatten sie es !

    Auch Tina und ich ließen uns mit ein paar Leckereien nieder und konnten so den schönen Sonntag ausklingen lassen.
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  • Schafrunde mit Frühlingsgefühlen

    Endlich ! Draußen ist heute Frühling: Die Sonne scheint meistens, es weht nur leichter Wind. Es ist einfach schön !
    Damit wir keinen Sonnenstrahl verpassen, putzen wir die Pferde heute draußen auf dem Paddock.
    Lia und Jackson nehmen noch ein frisches Schlammbad, damit sich die Schrubberei auch lohnt.

    Bald kann auch die Weidesaison eingeläutet werden. Der erste Zaun steht schon.


    Lia und Jackson genießen die Sonne


    Der Boden ist schon wieder so gut abgetrocknet, daß das Wälzen kaum Matsch im Pferdefell hinterläßt.
    Haare rieseln schon ein bißchen, aber noch hält sich das in Grenzen.
    Sättel drauf und dann kann es auch schon losgehen.

    Wir steigen beide auf und reiten los.
    Doch Jackson muß sich genau vor dem Haus der Stallbesitzer erleichtern.
    Also nochmal Kommando zurück. Ich warte mit Lia und Jackson am Stall, während Tina mit dem Mistboy losläuft.
    Danach geht´s dann aber los.
    Ich schlage die Runde um die Schaffarm vor und Tina ist inverstanden. "Da waren wir ja schon lange nicht mehr! War Lia da überhaupt schon mal?"
    Ich bin mir gar nicht sicher. Ich glaube aber, daß das eine ganz neue Strecke für mein Pony ist.

    Tina und Jackson


    Aus Lia´s Sattel


    Jackson mal mit Ohren vorn


    Jackson voraus


    Reiten mit Lia klappt von Mal zu Mal besser.
    Heute fühle ich mich schon so gut und sicher mit ihr, daß ich ein paar Fotos vom Sattel aus schießen kann.
    Auch das bergab laufen fällt mir immer leichter.
    Heute traben wir auch zum ersten Mal. Immer nur ein paar Meter zum Üben. Es klappt gut.
    Nachdem wir die Strasse am Waldrand überqueren, steigen wir erstmal ab.
    Die Pferde haben uns eine Stunde getragen und sind durch die Temperaturen verschwitzt.

    Nach ein paar hundert Metern merke ich, wie Lia sich hinter mir einfach hinlegt. Das Fell juckt sie und sie mach Anstalten sich zu wälzen. Doch ich lasse sie nicht und sie steht wieder auf. Mit Sattel ist wälzen einfach keine gute Idee. Dafür schüttelt sie sich einmal kräftig. Das lobe ich dann.
    Doch danach ist Lia mit der Gesamtsituation unzufrieden: Es juckt und sie hat nicht mehr so richtig Bock.
    Also nutzt sie Sägegeräuche aus der Ferne (vor sowas hat sie wirklich keine Angst) als Anlaß ihren Frust loszuwerden und hüpft ein bißchen rum.
    Als sie damit aber nicht weiterkommt (dafür kenn ich sie nun nach fast einem Jahr doch zu gut) fügt sie sich und wir können normal gesittet weitergehen.
    Ich laufe die gesamte Steigung bis zu Schaffarm hinauf zu Fuß.
    Tina mach in der Hälfte schlapp und läßt sich wieder von Jackson tragen.

    Oben angelangt nutze ich eine Bank zum Aufsteigen. Mittlerweile braucht die Aufstieghilfe auch nicht mehr extrem hoch zu sein. Lia hat sich gut an´s Auf- und Absteigen gewöhnt.
    Jackson hat es nun aber definitiv eilig und ist ungeduldig.
    Auch Lia weiß, daß wir auf dem Rückweg sind und geht flott voran.
    Am Waldrand treffen wir noch auf ein Pärchen, daß junge Bäume befestigt. Da bekommt Lia kurz etwas Angst, weil sie das Geräuch des Hammers auf den Pfählen gruselig findet.
    Doch sie beruhigt sich wieder und wir reiten weiter.
    Nach einer halben Stunde ist für mich Schluß mit reiten. Ich steige ab und laufe den Rest.
    Noch einmal geht es bergauf und dann sind wir schon bald zu Hause.
    Auch Tina läuft das letzte Stück mit uns.
    Am Stall gibt es Futter für die Pferde und uns und dann machen wir eine Weide-Begehung.
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