Einträge für Januar 2012

  • Januar, 2012
  • Hopp hopp hopp....

    ....Pferdchen lauf Galopp.

    Nachmittags hab ich erstmal noch gemistet und danach hab ich Joey und Jackson ein bißchen auf der Wiese herumgescheucht.
    Davon gibt´s auch ein paar Bilder, damit es hier nicht so textlastig wird:





















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  • Organisiertes Chaos

    Heute Morgen haben wir mal etwas ganz Neues ausprobiert. Unser Hundetrainer, mit dem wir im letzten Jahr Ludwig´s Grundausbildung durchgeführt haben, hat inzwischen ein Hunderunde für unsere Umgebung gegründet.
    Nun wollten wir mal sehen, wie sich Ludwig in so einer Meute schlägt.

    Um halb elf trafen wir uns auf einem Parkplatz an der Rur mit den anderen Teilnehmern. Es waren so ca. 15 Hunde unterschiedlicher Rassen und Größen, wobei die großen Hunde doch überwogen.

    Die meisten Hunde stiegen schon bellend aus den Autos und manche zogen ihre Frauchen auch schon durch die Gegend.
    Ludwig blieb brav neben mir sitzen. Er begann leise zu fiepen, aber hörte damit auf, als ich "Nein" sagte.

    Ralf, der Organisator, begrüßte uns alle einzeln und teilte dann die Reihenfolge ein. Zunächst mit angeleinten Hunden gingen wir zur Rur. Wir sollten zügig voran gehen, während nach und nach von hinten die Hunde abgeleint wurden.
    Ich war zunächst etwas skeptisch, daß unsere noch angeleint bleiben sollten, doch es klappte alles gut und nach ein paar Minuten waren dann auch alle Hunde frei und lernten einander kennen (es waren diesmal viele neue Hunde dabei).

    Und ab ging die Post. Die Hunde sausten nach vorn und wieder zurück, in die Rur und hin und her.
    Ludwig konnte ich ansehen, daß er zwischendurch immer mal wieder schaute, wo Christian und ich denn waren.
    Was ich ganz toll fand war, daß ich ihn immer abrufen konnte. Das hätte ich nicht unbedingt gedacht, wenn er so richtig ins Spiel und Rennen vertieft war.

    Zwischendurch gab es auch die eine oder andere Rangelei, aber Ralf hatte alle Hunde gut im Blick und ließ manche ihre Hunde auch immer mal wieder an die Leine nehmen, damit Ruhe reinkam.

    So waren wir anderethalb Stunden unterwegs und die Hunde konnten sich sehr gut auspowern.
    Wir lernten auch eine Reiterin aus einem unserer Nachbardörfer kennen, die mit ihrem Hund Diego dabei war.
    Da wir uns sympathisch waren, tauschten wir nach dem Spaziergang Telefonnummern aus, damit wir uns auch mal mit den Hunden oder Pferden verabreden können.

    Es war ein toller Vormittag und wir werden demnächst sicherlich noch mal mit der Hunderunde mitgehen.
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  • Langsames Einleben

    Wir waren gegen halb zwölf wieder zuhause. Ludwig war zuerst schüchtern, freute sich dann aber sehr mich zu sehen, und
    liess sich auch ausführlich kraulen, nachdem er dann auch Kerstin begrüßt hatte.

    In der Küche fand ich einen "Schön dass du wieder da bist" Kuchen, den Kerstin noch am Vortag gebacken hatte und
    nachdem wir ausgepackt hatten, gab es auch noch ein leckeres Mittagessen.

    Anfangs wusste ich wirklich nichts mit mir anzufangen. Aber nachdem wir dann nachmittags direkt eine gute Stunde mit
    dem Hund gegangen waren, kam ich so langsam wieder an. Kerstin war natürlich besorgt, dass ich mir zuviel zumute, und
    wirklich wissen konnte ich auch nicht, ob ich eine Stunde durchhalte. Aber im Endeffekt war es kein Problem.

    Auch die Pferde waren nachher sehr neugierig auf mich. Und ich musste feststellen, dass die Wiesen jetzt wirklich
    nach Winter aussehen.

    Als wir schliesslich wieder zuhause waren, war ich schon ordentlich geschafft.

    Donnerstags ging es dann zum Hausarzt, der mit meinem ersten Eindruck sehr zufrieden war. Wir werden jetzt
    erstmal meinen Blutdruck medikamentös einstellen. (Das Herz musste ja in den letzten Monaten unheimlich viel Kraft
    aufwenden um seinen Job zu verrichten, das müssen wir ihm wieder abgewöhnen).
    Leider hat die Reha-Klinik nicht geschafft, mir direkt einen vollständigen Arztbrief mitzugeben, es gab nur eine
    Ultrakurzversion. Jetzt warten wir gemeinsam mit dem Hausarzt auf die lange Version, damit wir mal schauen können, wie
    es mir denn aus medizinischer Sicht so geht. Aber sonst machte der Hausarzt den Eindruck, als wenn ich schon bald
    wieder arbeiten gehen könne.
    Ein Problem ist hier noch das durch die OP-Klinik ausgesprochene Fahrverbot. Ich soll zwei Monate nicht Autofahren. Was
    es schwer macht zur Arbeit zu kommen. Nach Herzoperationen ist wohl allgemein ein Fahrverbot von 3 Monaten angezeigt.
    Der Arzt darf das verkürzen. Da müssen wir mal diskutieren.

    Um es einmal klar zu formulieren: ich bin ziemlich fit und schon in der Lage einiges an Belastungen zu stemmen. Gefühlt
    tritt mein Herz in den Hintergrund. Schlimmer sind die Störungen im Brustkorb und die Narbe.
    Seit gut einer Woche kann ich auch wieder auf der Seite schlafen. In eine entsprechende Schlafposition zu kommen ist
    noch ein wenig schmerzhaft, aber wenn ich dann einmal liege ist es gut.

    Natürlich sind viele Leute von meiner Fitness überrascht, am kommenden Dienstag ist die Operation gerade mal 6 Wochen
    her.

    Kerstin und ich merken, dass wir uns zwar freuen, wenn sich Leute nach meinem Befinden erkundigen, aber uns
    beschäftigt doch mehr, was dieser Eingriff und seine Folgen in unseren Gefühlen angerichtet hat.
    Gerade in der Reha gab es Zeiten, in denen mich der Eingriff viel mehr im Kopf als körperlich beschäftigte.
    Und das ist halt einfach kein Thema für zwischendurch.

    Für Aussenstehende ist die Operation natürlich eine ganz große Sache, die irgendwie "Eindruck macht" Für uns ist es mit
    der überstandenen Operation nicht vorbei: Nicht nur, dass ein großer Teil der Arbeit hier noch 6 bis 7 Wochen an
    Kerstin hängen bleiben wird, die Heilung des Brustkorb wird sich bis in den Sommer hinein ziehen.
    Und dann kommt natürlich die halbjährliche Kontrolle bei Kardiologen dazu. Bisher bin ich da ja nur jährlich gewesen,
    und es war ja immer alles in Ordnung. Jetzt wird aber die Frage, ob noch alles in Ordnung ist, bei jeder Kontrolle im
    Raum stehen.
    Das klingt jetzt vielleicht weinerlich, ist aber gar nicht so gemeint. Es geht hier nur um unsere Perspektive der
    ganzen Sache.
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  • noch einmal schlafen

    Morgen früh fahre ich Christian in der Reha abholen :-)
    Alle Vorbereitungen hier zu Hause sind getroffen und er und ich freuen uns riesig, daß er dann wieder hier sein wird. War nun doch wirklich lang genug.

    Ein bißchen aufgeregt sind wir wohl beide und voller Vorfreude. Mal sehen, ob ich überhaupt schlafen kann ;-)

    Wir sind schon sehr gespannt, wie Ludwig reagieren wird, wenn Christian hier nach nun 5 Wochen wieder auftaucht.
    Ich vermute, daß er vielleicht erst ein bißchen schüchtern sein wird und dann aber bei vollem Erkennen sich wie ein Irrer freuen wird.
    Wir werden sehen.

    Also Morgen sind die Nebelreiter wieder alle vereint !!!!
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  • ein bißchen Betüddeln

    Heute war mir das Wetter hold: Es blieb trocken (jedenfalls morgens) und der Wind hatte auch deutlich nachgelassen.
    Da stand also einer Fahrradtour zum Stall nix im Wege. Ludwig ging ab wie ein Zäpfchen. Er flitzte mega schnell um mich herum. Das hat richtig Freude gemacht zu sehen.

    Da die Bedingungen so gut waren, entschied ich mich, heute nicht ganz so gründlich zu misten, damit noch Zeit blieb, um die Pferdchen ein bißchen zu betüddeln.

    So gab es erst mal eine Ganzkörpermassage mit der Wurzelbürste und eine Pediküre für die Pferdchen:



    Ludwig hatte währenddessen auch seinen Spaß. Er war im Kino und schaute einen Hühnerfilm:





    Da auch der RoundPen über Nacht abgetrocknet war, konnte ich die Pferde auch noch jeweils 15 Minuten longieren.
    Danach war die Gesichter viel "kürzer" (komisch... man sagt lange Gesichter, aber von kurzen hab ich noch nie gehört ;-) ).
    Es gab Frühstücksheu für die Pferde und Ludwig und ich drehten noch ne große Runde durch´s Feld, bevor´s nach Hause ging.
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  • lange Gesichter

    Pferdemäßig kann ich nicht wirklich etwas berichten in diesen Tagen.
    War ja Anfang der Woche das Wetter noch wirklich toll (kalt, klar und sonnig), konnte ich trotzdem nix mit den beiden Jungs machen. Morgens, wenn ich frei hab, war der Boden und auch der Sand im RoundPen so hart gefroren, daß da nix ging. Auch deshalb, weil es vorher so matschig gewesen war, daß nun überall Krater waren.

    Und seit Donnerstag ist wieder Schmuddel-Matsch-Sturm-Wetter. Da kann man froh sein, wenn man es schaft die Boxen zu misten, ohne im Matsch stecken zu bleiben oder den Mist überall auf der Weide zu verteilen.

    Joey und Jackson machen also etwas lange Gesichter, immer wenn ich sie besuchen komme.

    Heute bin ich mit Christian´s Mutter zusammen nach Essen gefahren, um Christian zu besuchen. Unterwegs hatte ich Zeit aus dem Fenster zu schauen (ich bin ja nicht selbst gefahren) und da sah ich viele viele Pferde, die auf ihren Winterausläufen standen und alle ganz genauso lange Gesichter machten wie unsere zwei Zottel.
    Das hat mich daran erinnert, daß das im Winter nun mal einfach so ist und wir mehr für die Pferdchen einfach nicht tun können. Sie müssen immerhin nicht rund um die Uhr in ´ner Box stehen und daher versuch ich mal immer dran zu denken, daß sie es doch gut haben.

    Als ich heute Abend zum Füttern kam, heischten beide nach Aufmerksamkeit: Jeder auf seine Weise.
    Joey drehte mir auffordernd den Hintern hin und hob den Schweif an: Er möche dann an der Schweifwurzel gekrabbelt und gestreichelt werden.
    Während ich der Bitte nachkam, kam von der anderen Seite Jackson´s Nase und schnubberte in meinem Gesicht herum. Er wollte, daß ich ihm in die Nüstern puste und ihn kraule. Das tat ich natürlich auch.
    Schon schob Joey seinen Hintern näher zu mir und als Jackson dann auch noch näher kam, beendete ich die Kraulstunde für heute, denn ich wollte nicht als Sandwich zwischen zwei eifersüchtigen Matchos enden. ;-)
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  • Netzfundstücke 65

    So, da ich schon länger nicht mehr dazu gekommen bin, habe ich heute einiges an Fundstücken zu präsentieren

    wieder was über Pferdesteuern

    Es gibt wieder eine Onlinepetition beim deutschen Bundestag, diesmal zum Thema Rollkur, Mehr Infos hier

    Bei Vox gibt es ab Februar nicht nur den Hundeprofi, sondern auch die Pferdeprofis

    Ich möchte definitiv kein Pferd auf der Motorhaube des Autos haben. Aber wenn wir so sehen, wie wir auf der Landstrasse immer wieder überholt werden, sehen das viele Autofahrer wohl anders.

    Hier wird ein neuer Offenstall geplant. Ausserdem berichtet der Blog über die Winterfestigkeit des bestehenden Offenstalls. Und zum Schluss noch eine gute Zusammenfassung zum Thema Baugenehmigung für den Offenstall

    Ein nettes Gedicht zu Totillas

    Ein Spruch zum Nachdenken (Meine Lebenserfahrung ist aber eine andere)

    Nochmal ein Beispiel für eine überflüssige Diskussion im Netz. Hätte der Fragende mal gegooglet, hätte er gemerkt, dass er falsch informiert ist...
    Und wo wir schonmal bei sinnfreien Diskussionen sind.


    Der Jagdschutzblog berichtet -in meinen Augen- einseitig über ein erschossenes Pferd Nach meiner laienhaften Meinung sind ja Privatleute zu Schaden gekommen, und denen steht ja sicherlich der private Klageweg offen.

    Und noch Zwei Videos zum Abschluss





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