Einträge für Ställe

  • November, 2018
  • Kleinste Schritte

    Seit Lias Umzug im September haben wir viele Rückschritte erlitten.
    Bis zum Stallwechsel waren wir - dank unserem neuen Trainer - auf einem guten Weg voran und sogar reiten war wieder in kleinen Dosen möglich.
    Dann kam der Umzug. Wir sind zu Fuß zum neuen Stall gelaufen. Das waren 25 km und die hätten wir ohne das Training vorher nie geschafft.
    Christian hatte uns die ersten 11 Kilometer mit Ludwig begleitet. Dann trafen wir uns mit zwei Einstellern aus dem neuen Stall und gingen den Rest in pferdiger Begleitung.
    Bis auf einige Aufregungen ( ein gefährlicher Wassersprenger und ein Modell-Segelflugzeug) schafften wir die Strecke ohne Zwischenfälle.

    Direkt in der ersten Woche am neuen Stall hat Lia sich dann eine blöde Verletzung am Bein zugezogen, die sich natürlich auch noch entzündete.

    Lia mußte zwei Tage einen Verband tragen


    Alles in Allem ist sie seitdem ständig angespannt und kommt nicht so recht zur Ruhe. So machen wir nur kleinste Schritte vorwärts, da sich auch die Umstände am Stall für uns etwas schwierig gestalten, da der Stall sehr zentral liegt und rund herum immer viel los ist.

    Heute waren wir zum allerersten Mal ganz allein auf dem Reitplatz.
    Das ging, weil es sonntagmorgens deutlich ruhiger ist, als an Wochentagen.
    Lia hat sich direkt einmal paniert und dann etwas umgeschaut. Ein paar Mal ist sie geflitzt und damit war das Training für heute beendet, denn wir mußten ja noch wieder an den "Gefahren" vorbei zurück zur Wiese.

    Lia schaut, wo das Wälzen am besten geht


    gute Stelle gefunden


    Mit Ludwig gehe ich zur Zeit immer einzeln spazieren, weil es ja mit Lia zusammen nicht klappt. Und er braucht ja trotzdem seine Bewegung.

    Ludwig paßt gut zu den Herbstfarben
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  • Oktober, 2017
  • Kreislauf

    In der neuen Heukiste sammelt sich unten natürlich der "Heustaub" an. Dieser besteht zu einem Großteil aus Grassamen. Tina hatte im Netz in einer Offenstall-Gruppe eine gute Idee entdeckt, was man damit machen kann: Einfach auf die Wiese streuen. So kann sich dort wieder neues gutes Gras ausbreiten.

    Am vorletzten Wochenende war für uns Zeit die Heukiste zu säubern und da es auch recht windig war brauchten wir uns um die Verteilung gar keine Gedanken machen: Einfach auf der Wiese fliegen lassen. So kommt das Heu wieder dahin, wo es herkommt: Nämlich auf die Wiese.
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  • Party animals on the loose

    Wundert Ihr Euch über das Titelbild und die Überschrift dieses Beitrages ?
    Verstehe ich!
    Tina und ich haben heute wieder mal ein kleines Picknick am Stall gemacht (schlechtes Wetter kann uns nicht aufhalten...wir finden ein trockenes Eckchen). Tina hatte leckere griechische Teigtaschen mitgebracht und sogar Servietten. Und diese seht ihr im Titelbild. Tina wunderte sich, woher diese Servietten bei ihr zu Hause aufgetaucht waren und brachte sie daher mit zum Stall. Ich mußte ziemlich lachen über den Spruch und das Bild darauf. Daher wollte ich diesen Blogbeitrag unter das Motte dieser Servietten stellen :-D .

    Nun aber wieder zu den Themen mit mehr PS.
    Vom letzten Dienstag kann ich noch nachreichen, daß wir einen schönen Ausritt gemacht haben. Am Tag der deutschen Einheit war es ziemlich windig, aber trocken. Sogar die Sonne ließ sich immer mal wieder blicken.
    So konnte uns natürlich nichts aufhalten und wir ritten vom Hof unter den skeptischen vom Hofchef und Miteinstellern, die das Wetter offenbar nicht für ausreittauglich hielten.

    Tina führte uns zuerst in ein paar Schlangenlinien über die Felder bevor wir uns letztlich doch noch für eine kleine Waldrunde entschieden. Schon ziemlich herbstlich eingepackt mit Hommis und Mütze hatten wir eine gute Zeit unterwegs.
    Der Rückweg führt über ein längeres Stück immer etwas bergan.
    Einmal in der Mitte und schließlich das letzte Stück trabten wir. Am Ende konnte ich Lia deutlich anmerken, daß sie das körperlich gefordert hatte. Sie war doch etwas aus der Puste.
    So langsam ist sie aber soweit, daß wir sie mit so etwas auch mal konfrontieren können.

    Jackson und Tina unterwegs


    Lia und ich kommen hinterher


    Fast zu hause nochmal für ein Foto posen


    Gestern gab es dann nur einen kurzen Spaziergang durch´s Dorf. Der Wind hatte noch mehr aufgefrischt und man könnte schon sagen, daß es stürmisch war.
    Da für heute ähnliches Wetter und auch noch ordentlich Regen angesagt war, hatten wir keine wirklichen Pläne gemacht. Außer des Picknicks natürlich.

    Doch erstaunlicherweise kam während wir misteten sogar die Sonne raus.
    Spontan entschieden wir dann doch noch einen Ausritt zu machen.
    Das Wetter war erstaunlich gut und wir schafften fast anderthalb Stunden im Trockenen zu reiten.
    Auf dem letzten halben Kilometer begann es dann doch noch zu regnen, aber erstens war es nicht zu stark, zweitens war das nochmal ein gutes Training für Lia und drittens waren wir ja fast zu hause.
    Erst als wir gemütlich mit unserem Essen in der Sattelkammer saßen, wurde der Regen wieder fies. Also alles richtig gemacht !

    heute in der Nähe vom Badewald
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  • Bewährungsprobe bestanden

    Der neue Unterstand konnte nun in den vergangenen Tagen zeigen, was er kann.
    Es gab Regen und auch schon frischen Wind.
    Bisher hat er alle ihm gestellten Aufgaben zu unserer äußersten Zufriedenheit gemeistert.

    Der Stall bleibt jetzt bei Regen trocken!


    Das Wasser wird jetzt vom Unterstand auf den Paddock geleitet.


    Die Pferde stehen gern darunter.


    aus der Heukiste wird gern gefressen; sogar zu dritt gleichzeitig


    unser Scheuerpfahl ist nun auch fertig bestückt


    Aufregung: eine Schafherde wurde neben der Weide getrieben.
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  • September, 2017
  • ein kleines, großes Projekt

    Die vergangne Woche stand ganz unter dem Motto Stallanbau.
    Es gab ja einige Probleme mit Regenwasserstau im Stall (siehe ein ganzes Wochenende am Stall) und die haben wir nun angepackt.

    Tina hatte online ein Wasserdichtes Sonnensegel gefunden, daß wir gern am Stall anbringen wollten. Doch war die Frage wie, denn es soll ja Wind und Wetter standhalten und auch so fest sein, daß es die Pferde nicht gruselt, sich darunter zu stellen.

    Da gab es dann eigentlich nur eine Lösung: meinen Papi fragen, ob er ne Idee hat !
    Und er hat uns nicht im Stich gelassen.
    Er kam zum Ortstermin und besichtigte und maß und dann wurden Pläne gezeichnet.
    Das Ergebnis könnt ihr nun im folgenden in Bildern sehen:

    zum Start wurde vermessen


    dann das erste Loch gebohrt


    so sah es fertig aus


    und schon steht der erste Pfahl


    auch ich habe ich am Bohren versucht


    hier sind es schon drei Pfähle


    dann sechs


    als nächstes kamen die oberen Verbindungen


    und die Querverstärkungen


    Als das Grundgerüst stand, kamen die Stahlmatten zum Einsatz.


    mit Muskelkraft von meinem Papi passend geschnitten


    gekürzte Matte


    die erste Matte auf dem Gerüst


    Papi befestigte die Matten in luftiger Höhe


    der Anbau in Seitenansicht


    das Sonnensegel wurde am Boden vorbereitet


    dann auf dem Gerüst ausgebreitet


    dann war das Segel an seinem Platz befestigt


    das i-Tüpfelchen bildet die neue Heukiste, die unter dem neuen Unterstand noch weitere Freßplätze bietet.


    sie wurde auch direkt getestet


    Lia in neuen Unterstand


    Und zusätzlich gibt es noch einen Scheuerpfahl. Der muß nun nur noch mit Besen etc. bestückt werden.


    Insgesamt haben wir (vor allem aber mein Papi) drei Tage lang daran gearbeitet. Drei Tage die sich absolut gelohnt haben. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen !
    Tausend Dank an den besten Papi der Welt !
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  • Ein ganzes Wochenende am Stall

    Nach drei Wochen hatte ich an diesem Wochenende endlich mal wieder den Samstag frei. Also ein volles Zwei-Tage-Wochenende !

    Samstag Vormittag trafen wir uns am Stall und sperrten die Pferde nach dem Misten erstmal auf die Paddocks: D.h. wir machten die Wiese zu.
    Das sorgte bei den Vierbeinern für Unzufriedenheit und Verwirrung. Lia und Jackson waren die vordersten am Tor und hofften, daß wir möglichst bald wieder aufmachen würden.

    Statt dessen werkelten wir zwei Stunden und bauten unseren Trail-Zaun ab. Die Weiden sind nun abgefressen und die Weidesaison neigt sich dem Ende. Bis sie endgültig "drinnen" bleiben müssen dauert es zwar noch etwas, aber solange können sie die Wiese komplett nutzen.

    Als die Litze aufgewickelt und die Pfähle gebündelt waren, durften die Pferde dann wieder raus. Sichtlich irritiert suchten sie erstmal den Zaun, doch dann flitzten sie ein klitzekleines bißchen rum, bevor sich alle ans Knabbern machten.

    Tina und ich machten Mittagspause mit leckerten Teigtaschen und Kuchen zum Nachtisch.
    Während die letzte Gabel Kuchen im Mund verschwand, fielen die ersten dicken Regentropfen vom Himmel.
    Wir schafften es gerade uns im Stall in Sicherheit zu bringen, als sich die Schleusen öffneten.
    Und das im wahrsten Sinne des Wortes !
    Es schüttete ! Und nicht zu knapp.
    Unsere Sicherheit war auch nicht von langer Dauer. Wir konnten zusehen, wie das Wasser von allen Seiten in den Stall lief. Zuerst Rinnsale, doch bald war der ganze Stall überschwemmt. Am Ende waren es ca. 5cm Wasser.

    erste Rinnsale


    es wird schnell mehr


    So haben wir die Wassermassen wieder entfernt.


    wieder trocken gelegt


    Das Wasser war überall. Sogar Heu und Stroh schwammen teilweise herum, da sie unterspült wurden.
    Als der Regen endlich wieder aufhörte, bewaffneten Tina und ich uns jede mit einem Mistboy und scheppten das ganze Wasser in eine Schubkarre und damit brachten wir es raus auf den Paddock.
    Der stand dann zwar bald unter Wasser, aber besser dort als im Stall. Dort konnte es immerhin wegsickern.

    Danach waren wir ganz schön genervt und auch k.o.
    Dennoch gingen wir noch ein kleines Ründchen mit den Ponies spazieren. Wir wollten irgendwie nicht nur gearbeitet haben!

    Heute ging es dann weiter: Wir zogen neue Zäune. Und zwar auf den Paddocks. Die haben wir jetzt soweit möglich abgesperrt, damit das Gras dort mal etwas zur Ruhe kommt. So haben die Pferde dort vielleicht demnächst noch etwas zu knabbern, wenn auf der Weide gar nichts mehr steht !

    Danach kam Kathi uns besuchen. Ribanna hatte heute frei, da sie eine physiotherapeutische Massage erhalten hatte.
    Daher begleitete Kathi uns mit Maja zu Fuß.

    Tina ging mit Jackson auch zu Fuß und ich hatte Lia gesattelt, da ich den Sattel gern nach dem Weiterstellen noch einmal testen wollte.
    Er liegt jetzt wirklich wieder viel besser und Lia war schon beim Satteln total entspannt, wie auch beim Gurten und Aufsteigen.
    Reiten und sogar von oben Nachgurten waren auch super.
    So soll das Pony unterm Sattel laufen.
    Dieses Mal hatte ich auch wieder das Glücksrad drauf. Damit läuft sie auch fein.

    zusammen unterwegs


    Zurück am Stall streuten wir noch ein und ließen es uns heute mit Keksen gut gehen, bevor wir dann nach einen langen Stall-Wochenende nach Hause fuhren.
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  • August, 2017
  • Wasser marsch

    Die letzte Woche kurz zusammengefaßt: NASS !

    Besonders zum Ende der Woche kamen ordentliche Mengen Regen runter.
    Am Freitagmorgen stand Wasser im Stall, der Paddock war voller Matsche und sobald man an einer Stelle Wasser rausscheppte, floß es von der anderen wieder rein.
    So war es kaum möglich den Stall trocken zu legen.

    Beim Spaziergang mit Ludwig kam ich an diesem Graben vorbei. Der führt normalerweise gar kein Wasser:



    Zum Glück hat es seit Samstag deutlich nachgelassen und heute war der Stall auch wieder komplett trocken. Selbst die Böden beginnen schon wieder abzutrocknen.
    Für die kommende Woche ist generell besseres Wetter angesagt. Ich hoffe, daß das auch eintrifft.
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