Einträge für Ställe

  • März, 2017
  • mit voller Kraft

    Am vergangenen Wochenende startete der Frühling nun mit voller Kraft durch.
    Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und eine Explosion an Blüten und Blättern an Bäumen und Sträuchern.

    Tina und ich nutzten beide Tage perfekt aus: Vormittags bauten wir den Zaun für unseren Weide-Trail auf und nachmittags ging´s nach einer entspannten und mit Leckereien gespickten Mittagspause mit den Ponies ins Gelände.
    Auf der Wiese gibt es jetzt einen ca. 350m langen Rundlauf, den wir jeweils einseitig öffnen und schließen können, um möglichst lange Laufwege zwischen Heu/Wasser und Weide für die Pferde zu schaffen.

    Spikey hilft beim ranschaffen des Weidezaunmaterials


    auf der Weide angekommen


    Tina steckt die ersten Pfähle


    Ludwig war das langweilig...der hielt ein Schläfchen


    Spikey ruhte sich auch ein bißchen aus


    Blick auf die andere Seite des Rundlaufs und die Wiesen im Innern


    Fertiger Rundlauf des Trails am Sonntagmorgen


    Lia und Jackson warteten am Tor sehnsüchtig, wann wir denn endlich aufmachen würden


    Samstag ritten wir beide vom Hof aus los.
    Der Wind war am Samstag noch ziemlich frisch und kam aus Osten. Ostwind ist ja immer ziemlich kühl, so mußten wir doch noch mehr anziehen, als die Sonne sonst hätte vermuten lassen.
    Die Ponies schmeißen nun mit ebenfalls voller Kraft das Winterfell ab. Ihnen war aber sicherlich nicht kalt, denn noch ist genug dran.

    Wir ritten gemütlich und entspannt bis wir hinter´m Ackerer Schmidt die Strasse überquersten.
    Dort geht es eine kleine Böschung hinunter. Lia und ich gingen vor, und als Jackson hinter uns dort hinunter ging, wurde er etwas übermütig und nach dem Schwung der Böschung mit.
    Das verunsicherte Lia kurz, so daß sie ihren ersten kleinen Buckler mit mir oben drauf machte.
    Nix schlimmes und danach war auch direkt wieder Ruhe. Haben wir nun also auch den ersten Bocksprung hinter uns.

    Kurz vor der Strassenüberquerung


    Weiter ging es bis zum Wäldchen. Dort erkundeten wir mal ein bißchen das Unterholz und ließen die Pferde über ein paar Äste und Stämme gehen. Gute Übung für Koordination und die Muskeln.
    Als wir danach wieder auf den Weg ritten, streifte ein Ast an meiner Reitkappe entlang. Das Geräusch (Holz auf Plastik) erschreckte Lia und sie legte nochmal einen Buckler hin. Aber auch hier war es nur ein einzelner und danach war sie sofort wieder entspannt.

    Bald darauf stieg ich dann ab. Meine Stunde im Sattel geht immer so schnell vorbei.
    Ich lief also ein Stück zu Fuß um das Wäldchen auf der anderen Seite herum.
    Nachdem wir wiederum die Seite gewechselt hatten, parkte ich Lia zum Wieder-Aufsteigen.
    Zum ersten Mal nutzte ich nun einen kleinen Graben dafür. Lia ließ sich brav unten im Graben platzieren und ich konnte gut aufsteigen.
    Das nun mittlerweile schon mal etwas mehr Gewicht in den Bügel dabei kommt, macht ihr gar nix mehr aus.
    Danach begann auch schon der Heimweg.
    Jackson ging an diesem Tag alles nicht schnell genug und er mußte einige konsequente Stehen-Bleibe-Übungen über sich ergehen lassen.
    Für Lia und mich war das gleich auch eine Übung. Zum einen konnte ich merken, daß Lia sich nicht von Jackson´s Hibbelei anstecken läßt und zum anderen übten so auch wir das Stehenbleiben.
    Damit es nicht zu viel für Lia wurde, ließ ich sie immer, wenn sie eine Weile brav gestanden hatte, einige Schritte gehen und dann erneut wieder anhalten. Das hat sie sehr schön mitgemacht.

    Kerstin, Lia und Spikey


    Am Sonntag Mittag machen wir uns dann auf den Weg, um uns mit Kathi zu treffen.
    Daher lief ich erst mal zu Fuß los.

    putzen und satteln in der Sonne


    Als wir uns dann passender Weise genau an einer Bank trafen, konnte ich gut aufsteigen.
    Wir ritten wieder in Richtung des alten Stall´s in ein paar Schlenkern, da sich keiner von uns so wirklich Gedanken über die Route gemacht hatte (Schande auf mein Haupt).

    Kathi und Ribanna


    Kerstin und Lia hinterher


    In Embken ging es dann am Bach vorbei und auf einmal waren wir schon fast an der Kläranlage.
    Da erst fiel mir auf, wie lange sich nun doch der Rückweg noch ziehen würde.
    Mist, dachte ich, aber Abkürzen war da dann nicht mehr drin.
    Das würde ja nun ne ganz schöne Strecke für uns alle werden. So wirklich im Langstrecken-Training sind wir ja noch nicht.
    In Embken waren wir abgestiegen und liefen dann eine ganz schöne Strecke selbst.

    Nach fast einer Stunde sehnten wir uns langsam nach einer Bank o.ä. zum Aufsteigen. Doch es kam nichts passendes in Sicht.
    So nahmen wir noch einen kleinen Schlenker in Kauf, um an einer uns bekannten Bank vorbei zu kommen.
    Dort stiegen wir wieder auf und ritten weiter.
    Ich war sehr stolz auf mein Pony. Man kann ihr so wirklich kaum anmerken, daß sie erst seit so kurzer Zeit als Reitpferd mit den anderen zusammen im Gelände läuft.
    Doch auch sie wurde langsam müde. Als ich ein kleines Stück mit ihr auftraben wollte, zeigte sie mir das mit einer kleine Buckeleinheit. Darauf war ich nicht vorbereitet gewesen und hatte genug damit zu tun im Sattel zu bleiben, so daß ich einen kleinen Augenblick brauchte, bis ich die Zügel aufnahm.
    Doch Jackson - immer Verlaß auf ihn, wenn es drauf ankommt - bremste uns netterweise aus.

    Als wir uns in der Nähe vom alten Stall von Kathi trennten, stiegen Tina und ich wieder ab und liefen den Rest zu Fuß.
    Wir waren uns einig, daß der Rückweg nun der absolut kürzeste werden würde. Sprich in gerader Linie durch´s Dorf.
    Alle waren durstig und platt und keiner hatte mehr Lust auf Schlenker. Aber mit braven Ponies und Hunden ist ja auch so ein Gang entlang der Straße kein Problem.

    Endlich zurück am Stall gab es für alle was zu trinken und zu essen und für die Pferde erstmal das wohl verdiente ausgiebige Wälzen auf dem Paddock.
    Klar war auch: Montag würde nur ein bißchen getüddelt und ansonsten gäbe es einen Pausentag. Das hatten sich die Pferde nun wirklich verdient.
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  • Dezember, 2016
  • Annäherungen

    Merlin ist jetzt schon fast eine Woche Mitbewohner in der WG. Es läuft insgesamt sehr ruhig ab.
    Wenn er sich zu sehr annähert, zickt Lia ihn schon mal ein bißchen an, doch sonst passiert nix. Merlin weiß auch genau, daß er noch vorsichtig zu sein hat und geht immer sofort aus der Situation heraus.
    Man kann aber jeden Tag schon sehen, daß er Schritt für Schritt näher ran darf.

    Heute hat er mit Lia und Jackson zusammen drinnen gestanden. Zwar noch in der anderen Ecke, aber immerhin.
    Keiner der Beiden hatte daran etwas auszusetzen.
    Mit der Zeit wird er sicher ein sehr angenehmer WG-Kumpel sein.

    alle im Unterstand


    Nach dem Misten kratzte ich allen dreien die Hufe aus und befreite Lia dann vom gröbsten Dreck.
    Da es dann schon kurz nach vier war, stiefelten wir mit Ludwig für eine kleine Runde ins Gelände los.

    Lia unterwegs


    Abendhimmel


    Zurück am Stall bereitete ich das Mahl vor und dann konnten Lia und Jackson schmausen als auch Merlin sein Abendessen bekam.

    da war es schon ziemlich düster


    Tina hat gestern noch ein lustiges Foto gemacht.
    Als sie mit Jackson zum Stall zurück kam, hatte Lia sich ne Runde ins Stroh geworfen :-D

    Strohbad
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  • November, 2016
  • Umringt von Kühen

    Am neuen Stall gehören Kühe ja zum täglichen Bild.
    Gestern Nachmittag wurde der Unterstand der Kühe gemistet.
    Dafür stand ein Traktor mit großer Mistkarre in der Durchfahrt und somit genau vor Lia´s und Jackson´s Unterstand.
    Da das Tor wegen der Mistkarre nun weiter geöffnet war, konnten die neugierigen Kühe sich auch weiter vorwagen und umsehen.

    Lia und Jackson machen sich ja nichts aus Traktoren oder Lärm und so misteten wir und putzten die Beiden, so lange unser Ausgang versperrt war.
    Wir übten auch nochmal das Durchgehen durch den geschlossenen Vorhang, damit wir ihn im kälteren Winter auf beiden Seiten herunterlassen können.
    Lia war mit ein paar Möhrchen schnell zu überreden und nach ein paar Durchgängen war es kein Problem mehr.
    Jackson sah das etwas anders: Zu ist zu ! Da kann man dann nicht mehr durchgehen... das wird noch etwas Übung brauchen, bis er sich da allein durch traut.

    nur mit der Nase durch


    ein bißchen weiter...aber mehr trau ich mich nicht


    Danach war der Traktor weg und wir marschierten los. Diesmal gab es wieder einen Spaziergang im Dunkeln.
    Nachdem die Pferde dann versorgt waren, gab es für uns nen Kaffee im Reiterstübchen und so ließen wir den Abend ausklingen.
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  • Dämmerung und Gemütlichkeit

    Da Tina und ich heute Morgen beide arbeiten mußten, trafen wir uns erst um 15 Uhr am Stall.
    Gestern konnte ich gar nicht hin und, da das Wetter ja diese Woche auch ziemlich bescheiden war, hatte ich jetzt schon ein bißchen Pferde-Entzugserscheinungen.

    Lia und Jackson waren auch ein bißchen genervt und standen beim Misten ständig im Weg rum oder zankten aneinander herum.
    Die Ausflüge waren (zumindest für Lia) doch recht begrenzt gewesen in der vergangenen Woche.

    Bevor wir heute loszogen, war erst mal Pferde entkrusten angesagt. Lia hatte sich draußen mit einer schönen Matsch-Schicht eingepampt.

    Matschepony


    Jackson war nicht ganz so vermatscht...aber noch genug


    Für die nahende Dämmerung mit Leuchtzubehör ausgestattet zogen wir dann los.
    Zunächst war es noch sehr windig und es fisselte immer mal wieder ein bißchen.
    Die Windräder, unter denen wir direkt durch gingen, waren ganz schön laut.

    Lia war zunächst recht angespannt und eilig unterwegs.
    Keine Spur mehr davon, daß ich sie vom Hof ziehen muß.
    Man merkte ihr heute an, daß wir nicht viel unternommen hatten.
    Dennoch war sie soweit lieb, mußte nur deutlich öfter als sonst korrigiert werden, damit sie nicht zu weit vor lief.
    Nach einer Weile schnaubte sie ab und danach merkte man, daß sie deutlich entspannter war. Jetzt war es ein wirklich schönes Laufen mit ihr: Fleißig aber nicht nervig oder drängelig.

    Während wir unterwegs waren, wurde es nach und nach dunkler und den Rückweg liefen wir komplett in der Dunkelheit.
    Nachdem die Pferde versorgt waren, machten wir es uns im Reiterstübchen noch etwas gemütlich mit Kaffee/Kakao und Keksen.
    Fein, fein...

    Kekse !!!


    "Ob für uns was abfällt ?"


    so läßt es sich aushalten
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  • Oktober, 2016
  • Stallwechel

    Heute nun sind Lia und Jackson in ihr neues Zuhause gezogen.
    Alles verlief ruhig und unspektakulär und die Beiden sind entspannt und zufrieden.

    Doch fangen wir von vorn an...

    Tina und ich parkten morgens unsere Autos am neuen Stall und spazierten mit den Hunden zum alten Stall. Der ist ja nicht weit weg und so war das schnell gemacht.
    Dort holten wir Lia und Jackson von der Weide und dann verabschiedeten wir uns von Sandra. An dieser Stelle noch mal ein Dankeschön für die letzten drei Jahre, die wir dort verbracht haben. Wir waren immer gern bei Euch !

    Einmal Hufe auskratzen und dann ging es los. Wir spazierten einen Weg mit Schlenker zum neuen Zuhause.
    Dort angekommen wurden wir schon von den Hofchefs, Lia´s und Jackson´s neuen Nachbarpferden und natürlich von Frau Gans begrüßt.

    Lia zögerte etwas auf den Hof zu gehen, da dort doch einige Eindrücke zu verarbeiten waren. Jackson - ganz der Routinier - lief vor und dann traute sich auch Lia hinterher.

    Hinein in die gute Stube und dann wurde alles ganz ausgiebig erkundet und erschnuppert: Sowohl die Nachbarn wurden angeschnuppert, als auch der Stallboden und die Wiese.
    Alles völlig ruhig und entspannt.

    Nach und nach konnte man merken, wie sie sicher wurden und sich mehr und mehr "daheim" fühlten. Ja tatsächlich...sie wirkten irgendwie anders, als vor ein paar Wochen auf der Wanderreitstation. Dort waren sie klar zu Besuch gewesen.
    Heute wirkten sie bereits nach ein paar Stunden so zufrieden und ruhig als seien sie hier schon länger zuhause.

    Bis zum Nachmittag hatten sie gelernt durch den - noch zurückgebundenen - Vorhang zu gehen und durch die Freßgitter das Heu zu fressen.
    Damit waren die wichtigsten Sachen verstanden.
    Wir ließen sie eine Weile allein und drehten eine Runde mit den Hunden.
    In ein paar Minuten waren wir schon im Wald. Dort werden wir dann zukünftig auch mit den Pferden öfter anzutreffen sein.

    Auch als wir zurückkamen war noch alles ganz friedlich und entspannt.
    Wir äppelten schon mal ab, dann bekamen sie ihr Futter und ich schmierte Lia´s Bein nochmal ein. Dieses ist schon wieder einiges abgeschwollen.
    Bald darauf machten wir uns mit gutem Gefühl auf den Heimweg. Die Pferde werden sicher eine ruhige Nacht haben.

    Hier nun einige Bilder vom heutigen Tag:

    der ganze Unterstand...ihn teilen sie sich mit ihren beiden Nachbarpferden


    Jackson erkundet das Strohlager


    Lia war auch neugierig


    Durch diese Tür geht es nach draußen


    Über´n Zaun mit den Nachbarn anbandeln


    Das erste Heu zupften wir ihnen noch raus, doch schnell hatten sie das System verstanden und bedienten sich selbst.


    Sie haben schnell gelernt, wo der Kopf durch die Freßgitter gesteckt werden kann.


    .


    Spikey versucht am Wasserbottisch zu trinken.


    Ludwig wollte auch unbedingt auf ein Foto


    Ein Leckstein darf natürlich nicht fehlen. Lia ist sofort in ihrem Element.


    Nach dem Essen nochmal die Weide erkunden


    Lia


    .


    Lia, Tina und die Hunde


    Frau Gans wohnt bei den Nachbarn


    der Reitplatz am neuen Stall

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  • Es steht ein Umzug ins Haus

    Luna ist nun in ihrem neuen Zuhause angekommen und lebt sich gut ein.
    Doch auch bei Jackson und Lia gibt es Neuigkeiten.

    Die beiden ziehen zum Ende des Monats in einen neuen Stall.
    Tina und ich haben uns die Überlegung und Entscheidung nicht leicht gemacht, da wir uns am jetzigen Stall sehr wohl fühlen.
    Aber für die beiden Pferde ist die 24-Stunden-Weidehaltung auf Dauer nicht optimal.
    Jackson hatte ja bereits einen Reheschub letztes Jahr und Lia ist ihm vom Körperbau und Stoffwechsel sehr ähnlich, so würde auch sie auf Dauer Probleme damit bekommen.

    Wir konnten letzten Monat ganz in der Nähe vom alten Stall für beide einen Platz in einem Offenstall finden.
    Dort werden sie zunächst einmal zu zweit einziehen. Die Herde wird aber zukünftig noch etwas größer werden.
    Außerdem haben sie direkt neben ihrem Offenstall weitere Pferdekumpel in einem separaten Bereich.
    Dort können wir den Weidegang selber mehr regulieren, weshalb wir uns für den Umzug entschieden haben.

    Das Ausreitgelände bleibt das gleiche und der alte Stall ist nicht weit, so daß wir uns auch weiterhin auf gemeinsame Ausritte mit Kathi und den anderen freuen dürfen.
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  • August, 2016
  • Lia und Jackson baden in Lava

    Seit Samstag ist der Reitplatz bei uns am Stall fertig.
    Sonntag habe ich Lia ein bißchen dort longieren wollen, aber sie war von Wind und Wetter irgendwie total hibbelig und Konzentration war nicht so ihr Ding. Außerdem fand sie die andere Perspektive vom Platz aus scheinbar gruselig.

    Daher habe ich sie dann heute mal mit Jackson zusammen auf den Platz gelassen. So konnte sie sich mal alles anschauen und merken, daß sie keine Angst haben muß.
    Sie hat jedoch schnell gemerkt, daß man mit der Lava ganz was tolles machen kann und ich erst mal ausgiebig gewälzt. Jackson fand die Idee gut und hat gleich mal mitgemacht.

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