Einträge für Ställe

  • September, 2019
  • wieder da

    Oh je. Der letzte Eintrag ist tatsächlich noch vom letzten Jahr !
    Es wird also allerhöchste Zeit die Schreibpause zu beenden.
    So lange war hier noch nie Funkstille.
    Das möchte ich nun wieder ändern. Wie oft ich schreiben werde, kann ich noch nicht abschätzen, aber doch definitiv öfter als einmal im Jahr :-O

    Der letzte Post war ja sehr positiv gestimmt; in der Hoffnung geschrieben, daß nach dem Rück-Stallwechsel wieder alles gut wird.
    Leider traf das nicht so ganz ein.

    Nur wenige Tage später brach Lia auf einem Spaziergang - ebenfalls in Begleitung von Jackson - aus für mich völlig unersichtlichem Grund komplett aus, riß sich los und rannte - zum Glück - zurück zum Stall.

    So habe ich die Ausflüge fast komplett sein gelassen und nur noch kleinste Runden allein mit ihr gemacht, da mir das alles zu gefährlich war.

    Von einer Freundin bekam ich dann einen Tipp für eine Tierheilpraktikerin, die mir mit Lia vielleicht weiterhelfen könnte.
    Im Frühjahr diesen Jahres hatten wir dann unseren ersten Termin.
    Dabei kam heraus, daß Lia einige Verspannungsbaustellen im Körper hat, die wohl dafür sorgten, daß sie sich als Fluchttier einfach ständig im Fluchtmodus befand, weil sie im Glauben war, im Notfall nicht schnell genug fliehen zu können. Daher hat ihr auch Jacksons Anweisenheit keine Sicherheit gegeben.

    Sie wurde behandelt und wir begannen ein Training zum gezielten Muskelaufbau.
    Unsere Sommeraufgabe war Stangenarbeit und Pferdemassage.







    Dank einer neuen Miteinstellerin, die ich inzwischen glücklicherweise Freundin nennen darf, bekam ich dabei Hilfe und Anleitung für verschiedene Übungen.

    Beim nächsten Besuch der THP, hatte sich Lias Muskulatur schon deutlich verbessert. Ich bekam noch ein paar Punkte gezeigt, auf die ich nun achten sollte und wir machten weiter.

    Lia´s Verhalten war allerdings weiterhin tagesformabhängig. Es war eine positive Tendenz zu merken, doch es gab auch immer wieder Rückschläge.

    im Sommer übten wir das Duschen


    Ende Juli habe ich mich dann entschieden wieder mit Lia umzuziehen.
    So gab es erstmal wieder Hängertraining für uns.
    Da wir beide da letztes Jahr so viel gelernt haben, konnten wir das dieses Mal sehr entspannt und ganz allein angehen und wir waren absolut erfolgreich dabei.
    Dank meiner Freunde bekam ich den absolut besten Hängerservice und so konnte Lia zum September umziehen.

    Treppensteigen als Vorübung zum Verladen


    Nun wohnt sie seit drei Wochen in einem tollen Offenstall mit Paddock-Trail und vielen tollen Artgenossen.
    Dort muß sie sich im Alltag einfach viel mehr bewegen, denn allein zwischen Wasser und Heu liegen 500 Meter.
    Dabei muß sie auch ihr Hirn viel mehr anstrengen, denn es gibt reichlich Interaktion mit den anderen Pferden und auch der Untergrund ist nicht überall gleich, so daß man sich schon viel mehr konzentrieren muß.

    am neuen Stalll


    nach nur wenigen Tagen konnte sie entspannt mitten in der Herde ruhen


    Das tut ihr sichtlich gut.
    Sie ist seither ruhig und entspannt und hört mir beim Training auch wieder zu. Sie läßt sich auf eine potentiell gefährliche Situation (wie z.B. ein plärrendes Radio) ein und nimmt nicht schon mal gleich Reißaus.

    Ich hoffe wirklich, daß das so bleibt und sie so entspannt bleiben kann.
    Auch ihre Muskulatur hat sich schon in diesen wenigen Wochen weiter verbessert.

    So nun seit Ihr auf dem aktuellen Stand und es kann hier wieder mit der Berichterstattung weiter gehen :-)
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  • Dezember, 2018
  • ich hab mein Pony wieder

    Erst gut drei Tage nach dem Einzug und mein Pony ist fast wieder ganz das alte.
    Als ich heute zum Stall kam, stand sie schon drinnen mitten zwischen den anderen Pferden in Ruhestellung und döste.
    So entspannt war sie am anderen Stall lange nicht gewesen.



    Als dann die anderen alle zum frischen Stroh knabbern gingen, ging sie auch schon wieder drinnen an´s Heu fressen.
    Nachdem ich alles gemistet hatte, holte ich sie raus und konnte sie auch wieder ganz normal anbinden, Hufe auskratzen und putzen.
    Dabei fiel mir auf, daß sie wohl auch heute Nacht drinnen gelegen haben mußte, denn sie hatte einen "Mist-Bauch".
    Sie scheint also schon sehr gut akzeptiert zu werden.

    Nach dem Putzen gingen wir eine Runde über den Hof, um uns auch mit der Umgebung langsam wieder vertraut zu machen.
    Hach.. ich hab mein Pony wieder... das ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk !
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  • nach der ersten Nacht

    Tina berichtete mir gestern Abend schon, daß Lia sich auch immer mal in den Stall reinschleicht. So habe ich keine Bedenken, daß es nicht lange dauern wird, bis sie sich wieder ganz eingelebt hat.

    Heute Morgen sah sie zufrieden aus und freute sich, als ich ihr neues Heu rausbrachte.
    Während ich dann den Stall ausmistete, sah ich, wie sich Merlin zu ihr raus begab und bald standen sie zusammen am Heu und fraßen.

    Als ich dann fertig war, stand ich noch eine Weile draußen bei den beiden. Das lockte den neuen Herdenchef an (den einzigen der Gruppe, den Lia noch nicht kennt).
    Er ging neugierig und freundlich auf Lia zu, doch diese wollte zuviel Nähe noch nicht zulassen. Doch da bin ich sicher, wird das Eis schnell brechen.

    erste Annäherung vom Chef
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  • Umzug ins neue alte zuhause

    Alle Geduld und Zeit, die wir mit Lia hatten, hat sich heute ausgezahlt.
    Letzte Woche haben wir nochmal zwei Übungseinheiten mit dem Hänger gemacht und heute sollte dann der Umzug stattfinden.
    Und das hat auch alles bestens geklappt.
    Innerhalb von einer guten Stunde war Lia im Hänger, gefahren und am neuen alten zuhause wieder ausgestiegen. Alles ganz in Ruhe.

    Lia on the road


    Als sie ausstieg, sah sie sich kurz um und man konnte ihr sehr schnell anmerken, daß sie sich erinnern konnte wo sie war. Sie lief dann mit mir wie selbstverständlich zum Stall und beschnupperte erst mal alle über den Zaun.
    Dann ließ ich sie zu den anderen.
    Sie lief eine Runde mit den anderen und dann kehrte schnell Ruhe ein: Alle drinnen am Heuballen und Lia draußen an der Heukiste.

    alle drinnen


    Lia draußen


    Mit der Zeit gab es dann immer mal wieder ein paar Annäherungsversuche. Das braucht jetzt etwas Zeit bis sich wieder alle an einander gewöhnen.
    Aber da bin ich sehr zuversichtlich, daß das schnell gehen wird.

    "Wieder"kennenlernen mit Merlin


    Zwischendurch drehte ich dann mal eine kleine Runde mit Ludwig.
    Auch er freute sich wieder zurück zu sein.

    Ludwig in bekanntem Terrain


    schön wieder da zu sein
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  • November, 2018
  • 1. Versuch

    Heute haben wir mit dem Hängertraining begonnen, denn Lia soll dieses Mal nicht zu Fuß umziehen.
    Die letzte Hängerfahrt ist allerdings schon sehr lange her und in der Zwischenzeit wollte Lia nicht mehr so recht in den Hänger.
    Somit hatte ich mich mit meinem Trainer verabredet. Wir hatten den Ausgang erstmal offen gelassen. Sollte sie in den Hänger gehen, würde der Umzug stattfinden. Falls nicht, dann eben ein ander Mal.

    Die Umstände waren heute nicht wirklich optimal: Die Pferde kamen zum Beispiel erst während der Einheit auf die Wiese. Da ließen wir Lia dann nochmal mit den anderen raus.
    Beim ersten Versuch einzusteigen hat Lia sich dann auch noch doof und etwas ungeschickt den Kopf am Hänger angerumst. Nix passiert, aber sonst wäre sie glaub ich einfach drauf gelaufen.

    So haben wir mit Pausen immer wieder langsam mit ihr das Einsteigen versucht.
    Sie hat im Prinzip gut mitgemacht und war auch ein paar Mal fast drin.

    Nach einer Weile war aber bei ihr einfach die Luft raus. Sie war einfach platt und auch nicht mehr in der Lage sich zu konzentrieren. Mein Trainer und ich sind uns da einer Meinung, daß Druck nichts bringen wird und wir es lieber ganz in Ruhe und in Lia´s Tempo machen.
    Es eilt ja grundsätzlich nicht.

    Somit beendeten wir den 1. Versuch damit und entließen Lia zu den anderen.
    Am Montag starten wir dann den 2. Versuch. Sie wird schon irgendwann in den Hänger gehen. Da bin ich zuversichtlich.
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  • Kommando zurück !

    Im September hat Lia die Eifel verlassen, damit ich sie näher bei mir habe.
    Doch es zeigt sich, daß sie sich am neuen Stall nicht wirklich zu hause fühlt und auch ich komme dort nicht richtig an.
    Außerdem merke ich immer mehr, daß ich für Lia doch auf einen Platz im Offenstall nicht dauerhaft verzichten kann und will.
    Deshalb: Kommando zurück ! Wir gehen wieder zurück in die Eifel.
    Nächste Woche geht es schon los.
    Ich freue mich sehr darauf.
    Natürlich wird es nicht ganz so wie früher, denn da ich dann wieder die längere Fahrt habe, werde ich nicht jeden Tag zu ihr fahren können.
    Doch wie sagte mein Trainer diese Woche noch: Qualität geht über Quantität !
    Das sehe ich genauso, zumal Lia dann mit ihren Herdenkumpels und gutem Futter jederzeit bestens versorgt ist.
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  • Kleinste Schritte

    Seit Lias Umzug im September haben wir viele Rückschritte erlitten.
    Bis zum Stallwechsel waren wir - dank unserem neuen Trainer - auf einem guten Weg voran und sogar reiten war wieder in kleinen Dosen möglich.
    Dann kam der Umzug. Wir sind zu Fuß zum neuen Stall gelaufen. Das waren 25 km und die hätten wir ohne das Training vorher nie geschafft.
    Christian hatte uns die ersten 11 Kilometer mit Ludwig begleitet. Dann trafen wir uns mit zwei Einstellern aus dem neuen Stall und gingen den Rest in pferdiger Begleitung.
    Bis auf einige Aufregungen ( ein gefährlicher Wassersprenger und ein Modell-Segelflugzeug) schafften wir die Strecke ohne Zwischenfälle.

    Direkt in der ersten Woche am neuen Stall hat Lia sich dann eine blöde Verletzung am Bein zugezogen, die sich natürlich auch noch entzündete.

    Lia mußte zwei Tage einen Verband tragen


    Alles in Allem ist sie seitdem ständig angespannt und kommt nicht so recht zur Ruhe. So machen wir nur kleinste Schritte vorwärts, da sich auch die Umstände am Stall für uns etwas schwierig gestalten, da der Stall sehr zentral liegt und rund herum immer viel los ist.

    Heute waren wir zum allerersten Mal ganz allein auf dem Reitplatz.
    Das ging, weil es sonntagmorgens deutlich ruhiger ist, als an Wochentagen.
    Lia hat sich direkt einmal paniert und dann etwas umgeschaut. Ein paar Mal ist sie geflitzt und damit war das Training für heute beendet, denn wir mußten ja noch wieder an den "Gefahren" vorbei zurück zur Wiese.

    Lia schaut, wo das Wälzen am besten geht


    gute Stelle gefunden


    Mit Ludwig gehe ich zur Zeit immer einzeln spazieren, weil es ja mit Lia zusammen nicht klappt. Und er braucht ja trotzdem seine Bewegung.

    Ludwig paßt gut zu den Herbstfarben
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