Einträge für Training

  • Juli, 2017
  • erster Reiterwechsel

    Schon länger hatten wir mal drüber gesprochen, daß Tina sich auch mal in Lia´s Sattel schwingen sollte.
    Zum einen soll Lia lernen, daß nicht nur ich sie reite, sondern, daß es durchaus vorkommen kann, daß sich mal jemand anders drauf setzt, und zum anderen wollte ich natürlich auch mal sehen, wie "universal" meine beigebrachten Hilfen funktionieren.

    Da Jackson ja nun ausfällt, bot sich das letzte Wochenende für einen ersten Versuch an.
    Wir putzten noch jeder sein eigenes Pferd und ich sattelte Lia. Jackson durfte dann wieder grasen gehen und Tina schnappte sich Lia am Zügel.

    Sie führte sie zur Aufstiegshilfe.
    Da ist Lia immer etwas zäh, so daß es mich nicht verwunderte, daß sie sich von Tina doch ordentlich bitten ließ.
    Als Tina dann aufstieg, legte Lia kurz genervt die Ohren an, als wolle sie sagen:"Wie bitte? DIE jetzt auch noch?"
    Doch das war alles. Sowohl Tina als auch ich hätten uns über mehr Gegenwehr oder Unmutsäußerungen ihrerseits nicht gewundert.

    Doch Lia ließ sich brav von Tina vom Hof reiten. Ludwig, Spikey und ich waren zu Fuß dabei.
    Der erste Teil des Weges war sehr unspektakulär.
    Ich fand es interessant mein Pferd mal vom Boden aus beobachten zu können, wenn ein Reiter drauf sitzt.
    Als wir oben an den Wald kamen, wollte Lia ungefragt rechts abbiegen.
    Da wollten wir zwar lang, aber das konnte Lia nicht wissen und sie durfte es auch nicht entscheiden.
    Also trieb Tina sie auf den Waldweg zu. Den findet Lia immer etwas gruselig.
    So war ich überrascht, daß sie nach einer nur kurzen milden Diskussion mit Tina den Weg in den Wald antrat.
    Dafür wurde sie gelobt und durfte dann umdrehen und abbiegen.

    Doch bald darauf wurde es anstrengend.
    Das Gras auf den nächsten zwei Wegen ist ziemlich hoch gewachen (ich habe Spikey getragen).
    Außerdem geht es erst ein Stück bergab und, da der Wald nah ist, sind dort viele Bremsen und anderes Viechzeugs.

    Bei Bremsen reagiert Lia gern schon mal etwas über.
    Diesmal versuchte sie, ob sie Tina mit dem Gehampel über´s Ohr hauen konnte.
    Sie tat immer so, als müsse sie sich kratzen, und nahm dann einen Happen Gras.
    Das ging ein paar Mal hin und her, doch Tina ließ ihr das natürlich nicht durchgehen.
    Unzufrieden mit der Gesamtsituation wurde Lia aber immer hibbeliger und fühlte sich von allem und jedem gestört.
    Geduld gehört leider nicht zu ihren Stärken.

    Als sie dann einigermaßen ruhig war, entschied Tina, daß das für diesen Tag genug sein sollte und stieg ab.
    Dann führte sie sie noch eine Weile, bevor sie mir die Zügel in die Hand drückte und meinte, ich könne mein Pferd ruhig wieder haben. ;-)

    Wir liefen noch eine Weile zu Fuß weiter.
    Am Dorfrand trafen wir auf eine Familie beim Sonntagspaziergang. Vater, Mutter und drei Mädchen.
    Die Mädchen starrten alle mit großen Herzchen-Augen auf Lia.
    Ich grüßte und sagte, daß sie ruhig mal streicheln kommen könnten. Lia ist ja brav und solche Situationen gibt es immer mal, so daß ich es auch wichtig finde, daß Lia dann ruhig bleibt.
    Die Kleinste mit den größten Herzchen traute sich erst nich, doch ihre Schwestern kamen begeistert zu uns.
    Zusammen mit der Mutter traute sich schließlich auch die Kleine.
    "Oh ist die weich!" stellten alle vier fest.
    Danach zog die Familie zufrieden weiter und ich parkte Lia in einem kleinen Graben und ließ mich von ihr nach Hause tragen.
    Den Reiterwechsel nahm sie einfach so hin. Das war kein Problem für sie.
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  • nun muß sie da allein durch

    Am 28. kam Jacksons Diagnose "Bänderriß" und seither muß Lia nun allein unterwegs sein mit mir.
    Ist ja nix neues, denn auch vorher waren wir immer schon mal allein draußen. Doch nun wird das wohl für eine Weile zum Normalprogramm.
    Doch Lia ist ja nicht sehr ängstlich und wird ihre Aufgaben schon meistern.

    An einem Tag in dieser Woche war ich mal wieder motiviert etwas auf dem Platz zu tun.
    Doch Longieren führt immer mal gern zu einem Kampf zwischen Lia und mir und auf kämpfen hatte ich an diesem Tag keine Lust.
    Also nahm ich Knoti, Bodenarbeitsseil und Carrot-Stick und marschierte mit Ludwig und Lia zum Reitplatz.

    Ich legte mir ein paar Stangen hin, während Lia mein Gekrame argwöhnisch beobachtete:

    "Was kommt denn jetzt?"


    Dann sammelte ich Lia wieder ein und begann mit dem "Friendly Game" wie Michaela es mir vor vielen Jahren beigebracht hatte.
    Der Stick dient dabei wie ein verlängerter Arm und streichelt das Pferd am ganzen Körper. Auch kratzen hinter den Ohren oder unterm Schweif wird gern angenommen. Das Seilchen verscheucht Fliegen, wenn es leicht um die Beine oder den Bauch geschlungen wird.

    Danach übten wir das "Weichen" auf Druck.
    Der Stick "drückt" entweder die Brust rückwärts, die Hinterhand oder die Vorhand seitlich weg vom Menschen.
    Das klappte super und ich brauchte nie mehr als Druck meiner Stufe 2, damit Lia wich.
    Und das, obwohl wir das schon seit sehr langer Zeit nicht mehr geübt hatten.
    Da die Übung auf Anhieb so gut klappte, war sie natürlich auch schnell vorbei.
    Als nächstes hieß es Rückwärtsweichen auf Seilschlackern. Auch das ging recht gut. Da ist Lia zu Beginn sehr stoisch gewesen und so war ich hier schon damit zufrieden, daß sie überhaupt eine Reaktion zeigte (und sei es nur eine Gewichtsverlagerung von mir weg).

    Dann ging es an´s Führtraining: Über die Stangen und zwischen den Stangen durch; Anhalten, wenn ich anhalte, wieder loslaufen. Das klappte perfekt. Da alles so gut lief, war ich mit meiner Übungseinheit recht schnell am Ende.

    Das war auch gut so, denn wir bekamen Besuch.
    Das kleine Shetty von der Nachbarweide schlüpfte unter dem Zaun durch und wollte mal schauen, was wir da machen. Danach war an arbeiten nicht mehr ernsthaft zu denken, da er uns alle zu sehr ablenkte.
    (Inzwischen ist der Zaun geändert worden, so daß der Kleine nicht mehr stören kann).
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  • Juni, 2017
  • Trainingsstrecke

    Jackson hat seit gestern die Sehne am linken Vorderbein etwas angelaufen, so daß wir an diesem Wochenende nicht geritten sind. Da er nicht lahmte, haben wir ihn dennoch zusammen mit Lia auf Spaziergänge genommen.
    Gestern waren wir wieder im Wald unterwegs, wo wir arg von Fliegen und Bremsen angegriffen wurden. Immer mehr mischt sich unter die "normalen" (oder vielleicht besser mir bisher bekannten) Pferdebremsen die sogenannte Goldaugenbremse. Diese Viecher sind noch aggressiver und hartnäckiger. Die Pferde finden die Bisse noch unerträglicher und werden richtig kirre, wenn sie auf ihnen sitzen.

    Heute hatte Tina eine gute Idee für unseren Ausflug.
    Wir wollten einmal bis zum Aussichtspunkt und zurücklaufen.
    Dieser ist nicht so weit entfernt und der Weg dorthin über die Felder war bei ein bißchen Wind heute gut zu ertragen.
    Das letzte Stück geht dann wieder durch den Wald und dort warteten natürlich wieder die beißenden Viecher auf uns.

    Der Waldweg ist kaum mehr als ein Trampelpfad, der zu Beginn noch von Gras und Ranken gesäumt wird. Je weiter man ihn geht, desto felsiger wird es.
    Nach und nach fällt das Gelände zu beiden Seiten immer steiler ab und der Weg selbst geht mal rauf und auch wieder runter.
    Das ist ein gutes Training für die Pferde, da sie zwischen Steinen, Wurzeln und dem Gefälle genau gucken müßen, wo sie laufen können.

    Beim letzten Mal als wir dort waren, war Lia (wegen des Sattels) nicht zur Kooperation zu bewegen. Daher war es gut, daß wir die Strecke heute nochmal zu Fuß in Angriff genommen haben.

    Zwischen einigen Felsbrocken entlang.


    Lia ging mit mir zusammen vorn. Zu Beginn des Abstiegs war sie noch etwas zögerlich und traute sich die Strecke nicht recht zu.
    Ich ließ sie schauen und schließlich ging sie weiter mit ein klein bißchen treibender Motivation.
    Mit jedem Schritt fasste sie mehr Vertrauen in ihr eigenes Können und lief ohne zu zögern weiter. Auch an Stellen, wo der Weg schwierig wurde, ließ sie sich gut dirigieren.
    Ich bin sehr stolz auf mein Pony, daß es dort heute so gut mitgearbeitet hatte. Fast wirkte es sogar, als habe ihr diese Strecke sogar ein bißchen Spaß gemacht.

    Lia


    Tina, Jackson und Spikey beim letzten Abstieg.


    Lia schaut sich die Aussicht an.


    Bis ganz an den Abgrund habe ich mich nicht getraut.


    Tina ist - wie immer - viel furchtloser als ich.


    Wir blieben lieber auf sicherem Terrain.


    Blick über die Eifel.


    Wirklich schön dort.


    Jackson durfte den Rückweg selbstständig antreten, damit Tina Spikey besser helfen konnte.
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  • Wetterkapriolen und Hängerfahrt

    Dienstag und Mittwoch war das Wetter nach dem tollen Pfingstwochenende umgeschlagen. Es war sehr stürmich und Regen war nie ausgeschlossen.
    So gab ich Lia zwei Tage Pause und war nur zum Misten und für Spaziergänge mit Ludwig am Stall.

    Der Wind war so stark, daß es nicht wirklich zu Regen kam. Allenfalls mal ein paar Tropfen.
    Diese reichten für einen Regenbogen aus:

    Regenbogen über den Windrädern


    Lia verbringt ihre frei Zeit auf der Weide.


    Donnerstag war das Wetter ja wieder schöner, da waren wir auf unserem kleinen Ausritt (kleiner Ausritt) unterwegs.
    Für Freitag waren bereits für den Morgen Regen und Gewitter angesagt.
    Als ich am Stall war, war es bedeckt aber noch trocken und von Gewitter noch nichts zu sehen.
    Ich ließ die Pferde auf die Weide, mistete und schnappte mir Ludwig für eine Spazier-Runde.
    Laut meiner Wetter-App hatte ich noch 45-50 Minuten bevor der Regen beginnen würde.
    Also ging ich die 1-Stunden-Runde in flotterem Tempo. Sie führt meist durch den Wald, so daß - sollte der Regen doch früher eintreffen - uns die Bäume etwas Schutz geboten hätten.
    Wir kamen trocken zurück zum Stall, aber die dunklen Wolken waren näher gerückt.

    der Regen kommt näher


    Nachdem ich die Pferde wieder von der Weide geholt hatte, nahm ich Lia mit auf den Reitplatz. Ich wollte noch eine kurze flotten Longen-Einheit mit ihr machen.
    Als dann die ersten Regentropfen fielen und in der Ferne der Donner grollte, war Lia sich sicher, daß damit ja wohl die Einheit zu Ende sein müßte.
    Doch da irrte sie.
    Unterwegs können wir ja nun auch nicht immer einfach aufhören, wenn das Wetter schlecht wird.
    Also ließ ich sie weiter laufen. Das hat ihr so gar nicht gepaßt. Nützt aber nix....muß sie mit leben.

    Der Regen fiel danach dann reichlich. Insgesamt 10 mm, die auch sehr nötig waren, denn es hat nun schon länger nicht oder nur sehr wenig geregnet.
    Erst zum Nachmittag klarte es langsam wieder auf.

    Samstag war wieder Sommer !
    Wir verabredeten uns für abends bei Kathi am Stall und gingen dort eine Runde spazieren.
    Kathi hatte ihren Hänger dabei, so daß wir nach der Rückkehr die Pferde verladen konnten und zu unserem Stall gefahren wurden.
    Das letzte Mal verladen war jetzt eine ganze Weile her.
    Lia ging ohne zu zögern auf die Rampe. Dann blieb sie stehen. Ein paar Mal rauf und wieder runter. Sie ließ ich von zwei vom Hof reitenden Pferden und Rusty, der auf der Weide herumgaloppierte, etwas ablenken.
    Als ich dann scherzhaft sagte: "Wir werden wohl doch zu Fuß nach Hause gehen müssen!" stieg sie in den Hänger ein. Offensichtlich wollte Lia nirgends mehr zu Fuß hingehen :-D
    Jackson stieg brav sofort ein und die Fahrt ging los.
    Bei uns am Stall durfte Jackson dann zuerst aussteigen.
    Das paßte Lia natürlich auch wieder nicht, aber sie durfte erst raus, als sie aufhörte Theater zu machen.
    Eine gute Trainingseinheit.
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  • erster erfolgreicher Test

    Der Juni ist nun da und die Farben der Natur verändern sich. Die Gerste bekommt schon die erste leicht gelbliche Tönung und die Gräser stehen in voller Blüte und sind dadurch nicht mehr ganz so grün. Auch die längere Trockenperiode ist der Vegetation anzusehen.
    Mohn und Kornblumen blühen und gestern hatten wir die erste Begegnung mit Bremsen.

    Ludwig beim Spaziergang am Freitag


    Samstagnachmittag zogen wir alle zu Fuß los.
    Ich hatte Lia gesattelt, damit sie sich an das Gefühl des nun wieder passenden Sattels gewöhnen kann.
    Wir entschieden uns für eine Strecke mit einem Mix aus Wald und freiem Feld.
    Jede Bank, die wir passierten, nutzte ich für eine kurze Übungseinheit.
    Lia war sehr kooperativ und ließ sich immer gut an der jeweiligen Aufstiegshilfe plazieren. Sie störte sich auch nicht daran, daß ich auf die Bank stieg und sogar den Fuß durfte ich in den Steigbügel stellen, ohne daß sie sich rührte.
    Ich belohnte sie mit Leckerlis und Lob und ließ es mit diesen Erfolgen bewenden.

    Runter ins Rurtal


    Lia


    Der Fingerhut blüht im Wald


    Lia schaut nach Spikey


    im dichteren Wald unterwegs


    Lia mit ihrem weitergestellten Sattel


    Es war ein sehr schöner Ausflug, der für alle sehr entspannt ablief.
    So hatte ich es mir auch gewünscht, nach den Anstrengungen der letzten Male.

    Heute gab es nur eine kleine Runde um den Hof. Dieses Mal hatte ich Lia nicht gesattelt.
    Als wir zurück zum Stall kamen, überraschte ich Lia. Ich parkte sie neben der Aufstieghilfe und gab Tina den Zügel zum Festhalten.
    Dann setzte ich mich einfach ohne Sattel auf Lia drauf.
    Man konnte ihr ansehen, daß sie damit jetzt nicht gerechnet hatte und sich "ärgerte", daß sie überrascht worden war. So recht paßte ihr das auch nicht und sie fing wieder leicht das Hampeln an.
    Als sie dann wieder still stand, stieg ich wieder ab und lobte sie.
    Darüber konnte sie dann erst mal nachdenken.

    Vor der Runde heute war Lia wieder sehr entspannt.


    dösen


    am Stall gibt es Baby-Kätzchen....sooo niedlich


    mit der Mama


    das Dritte ist ein Tiger
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  • Mai, 2017
  • Fassungslos

    Heute Morgen waren alle drei Pferdchen zunächst wach und munter und ich brachte sie erstmal auf die Wiese. Der neue Gang ist jetzt auch schon wieder abgegrast und nun kommen sie stundenweise auf die Weide.

    Damit waren sie ja erst mal beschäftigt und Ludwig und ich zogen los zum abäppeln.
    Danach noch schnell im Stall die Strohstelle gemistet und fertig waren wir.

    Es war erst eine knappe halbe Stunde vergangen, seit die Merlin, Lia und Jackson raus gelassen hatte. Daher lief ich erst mal mit Ludwig allein los auf eine Schnupperrunde durch die Felder.

    Die Temperaturen hatten schön abgekühlt und so war es um 8 Uhr morgens noch recht angenehm zu laufen.
    Doch, da die Sonne wieder hell vom Himmel strahlte, wurde es schnell wieder wärmer. Allerdings nicht mehr so heiß, wie noch am Wochenende.

    Auf dem Rückweg ist mir dann etwas passiert, was ich noch nie erlebt habe.
    Ich kam einen Hügel rauf und von vorn kam mir jemand mit Hunden entgegen. Ich vermutete Schäferhunde und rief Ludwig gleich zu mir, da dieser manchmal Probleme mit Schäferhunden hat.
    Ich leinte ihn an, als ich von vorn hörte:"Warten! Ich geh da jetzt den Weg rein!"
    Offenbar war ich gemeint und die ältere Frau wollte mir nicht zu nah kommen.
    Dann sah ich auch warum.
    Die beiden großen Schäferhunde waren angeleint (,wenn man denn von Leine sprechen möchte, bei Strohkordeln!) aber die Frau hatte keine wirkliche Kontrolle über das Gespann.
    Die Hunde knurrten und bellten und zogen die Frau über den ganzen Weg.
    Ich ließ Ludwig neben mir Platz machen und wartete lieber mal ab.
    Ludwig war absolut brav und blieb mucksmäuschenstill liegen.

    Und dann passierte das Unfassbare (als wäre dieses Auftreten noch nicht schlimm genug gewesen): Die Frau hatte auch noch einen Stock dabei und schlug damit auf die Hunde ein, um die Kontrolle nicht vollständig zu verlieren und die Hunde vom Bellen und Knurren abzuhalten.
    Mir blieb der Mund offen stehen !
    Ich fand, daß ich mich dazu hätte eigentlich äußern müssen und dem Schlagen Einhalt gebieten müssen, doch ganz ehrlich, das war mir alles zu heikel !
    Ich wollte uns nicht länger als nötig in der Nähe dieser Gefahr aufhalten.
    Die Frau bog ab, während sie die ganze Zeit auf die Hunde einschimpfte. Diese sind sicher nicht grundlos so aggressiv. Kein Wunder, wenn man immer mal den Stock auf die Schnauze bekommt.

    Völlig geschockt ging ich dann mit Ludwig weiter und zurück zum Stall.
    Bis ich dort ankam hatte ich mich wieder etwas beruhigt, doch ging mir das Szenario den ganzen Tag nicht aus dem Kopf.

    Am Stall holte ich dann die Pferde von der Weide und ging mit Lia auf den Reitplatz.
    Für sie stand heute Longieren auf dem Plan.
    Zunächst 5 Minuten auf jeder Hand im Schritt und dann Intervall-Training: Auf jeder Hand zweimal zwei Mintuen traben und eine Minute Schritt gehen. Mit Handwechsel nach jeder Schrittphase.
    Das machte Lia sehr brav mit. Ein sehr positives Erlebnis mit ihr heute.

    Danach gab es noch Futter und dann war Feierabend.
    Inzwischen hatte es sich heute Jackson im Strohbett gemütlich gemacht.

    .
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  • Sommer Sonntag

    Auch am Sonntag war es noch sehr heiß.
    Über 30°C bei knallender Sonne.
    Da aber ein leichter Wind dabei blies und es nicht schwül war, konnte man es noch ganz gut ertragen.

    Wir machten mit den Pferden einen kleinen Spaziergang um den Stall herum.
    Am Rastplatz machten wir auch eine kleine Pause.

    So konnten alle etwas abkühlen und mal etwas trinken.
    Für die Pferde gab es auch noch etwas zu üben.
    Der Boden vor dem Mutter-Gottes-Häuschen ist mit dicken Steinen gepflastert und klingt hohl, wenn ein Huf darauf tritt.
    Das ist für die Pferde ja immer unheimlich, da sie fürchten, daß der Boden unter ihnen nachgibt.

    Ich übe das mit Lia immer mal, wenn wir dort vorbei gehen, und mit jedem Mal vertraut sie mir ein bißchen mehr.
    Tina wollte versuchen mit Jackson drüber zu reiten.
    Doch auch er hatte Bedenken.

    ...erst mal anschauen...


    ...dann mal vorsichtig fühlen...


    Dann hat er sich mit den Vorderhufen getraut !


    Ludwig dauerte es zu lange und er hat sich ne Runde auf´s Ohr gehauen.


    Lia durfte währenddessen ein bißchen grasen.


    Ludwig kam dann irgendwann zu mir.


    Auch Spikey gesellte sich zu uns.


    eine kleine Rast


    Danach machten wir uns wieder auf den Weg für einen weiteren kurzen Schlenker, bevor wir zum Stall zurückkehrten.
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