Einträge für Fremdgeritten

  • November, 2016
  • 1.Adventsritt - Ab in den Hänger

    Da ich für heute wieder ein Leih-Pony hatte, konnten wir ausreiten.
    Kathi wollte gegen zehn mit Ribanna im Hänger kommen und uns abholen.
    Also war ich früher am Stall, mistete und ging mit Lia auf den Reitplatz.
    Dort übte ich mit ihr ein paar Handwechsel und ließ sie ein bißchen traben.
    Dann sah ich auch schon Kathi auf den Hof fahren.

    Jackson und unser Zubehör waren schnell eingepackt und die Fahrt ging los zu Jolie. Lia blieb im Stall zurück. Sie hatte ja ihre Nachbarn als Gesellschaft.

    Bei Jolie packten wir alles wieder aus und begannen die Pferde fertig zu machen.
    Putzen und Satteln und um 11 Uhr waren alle startklar.
    Wir waren heute zu vier Pferd-Reiter-Paaren und zwei Hunden. Eine Freundin von Kathi war mit ihrer Stute noch dabei.

    Ribanna und Jackson sauber genug zum Satteln


    unterwegs


    eine nette Gruppe


    im Wald


    Kathi und Jolie


    Rückweg


    Früh morgens war es noch naß von oben gewesen, da der Nebel langsam herunterkam.
    Doch während unseres Rittes war es komplett trocken.
    Doch man spürt nun den Herbst deutlich und Hommi, Winterschuhe, Handschuhe und Mützen gehören jetzt langsam zur ständigen Ausrüstung.

    Wir waren mit flottem Schritt unterwegs, da sich Jackson und Ribanna gegenseitig immer wieder anstachelten.
    Jolie und Sonja - die andere Stute - kamen meist hinterher.
    Kathi zeigte uns eine schöne Strecke, die ich auch teilweise noch nicht kannte (sie gibt sich immer Mühe Wege zu finden, die wir noch nicht gegangen sind).
    So ritten wir ein Stück Drover Heide und viel Wald und auf dem Rückweg dann wieder über die Felder. Sehr abwechslungsreich.

    Nach dem Ritt quatschten wir an Jolie´s Stall noch mit ein paar Leuten, die wir mittlerweile auch schon öfter bei unseren Besuchen dort getroffen hatten.
    Dann packten wir Ribanna und Jackson in den Hänger und alles andere ins Auto.
    Kathi setzte uns wieder bei Lia ab und fuhr dann mit Ribanna Heim.

    Jackson und Lia bekamen ihr Essen


    Während Jackson noch etwas abtrocknete (die Pferde hatten doch ganz gut geschwitzt heute), verzogen wir uns mit den Hunden im Reiterstübchen. Dort saßen wir gemütlich mit Kakao und Gebäck und die Hunde hielten ein Nickerchen vor dem Heizlüfter.

    in der warmen Höhle


    Wir beobachteten durch´s Fenster die andere Pferdegruppe, die am Hof lebt.
    Dort ist gestern ein neues Pferd eingezogen und die Integration ist ja immer spannend zu beobachten.
    Als wir gestärkt und gewärmt waren schauten wir nochmal bei Lia und Jackson vorbei.
    Jackson war nun trocken.
    Wir holten nochmal das Putzzeug und gaben den Beiden eine kleine Massage. Lia war nun auch nicht mehr naß, wie noch am Morgen und außerdem hatte sie sich nochmal ne Schlammpackung gegeben. So hatte ich auch noch was zu tun.
    Gegen 16 Uhr packten wir dann aber doch mal langsam zusammen und fuhren nach Hause.
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  • Oktober, 2016
  • mal wieder im Sattel

    Kathi hatte mich für heute nochmal eingeladen Ribanna zu reiten. Das nahm ich natürlich sehr gern an.
    Tina war arbeiten, daher nicht mit von der Partie.

    Früh morgens fuhren wir mit Ribanna im Hänger wieder zu Jolies Weide.
    Dort trafen wir Kathi´s Mutter und eine Freundin, die uns auf unserem Ritt begleiteten.

    Ich hatte einiges zu putzen am Schimmeltier, denn sie hatte sich mit diversen Erdfarben dekoriert. Naja... weiß bekommt man so einen Schimmel dann ja eh nicht ;-)

    Bei wirklich perfektem Kaiser-Wetter machten wir uns also gegen zehn Uhr auf den Weg. Heute war Ludwig der einzige Hund dabei. Das war schon ein seltsames Gefühl.

    Selbst früh am Morgen waren die Temperaturen schon hoch genug, daß ein Pullover ausreichte.
    Als Strecke für heute wurde der "Indianer-Pfad" ausgewählt.
    Den waren wir schon mal mit Lia und Jackson gewandert (Auch Lia läßt sich fahren).

    Zu Reiten war es nochmal neu spannend, denn es geht streckenweise relativ schmal bergab mit Wurzeln und Steinen auf dem Weg.
    Doch Ribanna ist sehr trittsicher und so machte sogar mir die Bergabstrecke viel Spaß.

    Es gab einen Trab und einen Galopp unterwegs, die Ribanna sehr genoß. Besonders beim Galopp, den sie anführen durfte, hat sie sich mächtig ins Zeug gelegt.

    Ich habe den Ritt, das Wetter und die nette Gesellschaft so genossen, daß ich nicht mal Bilder gemacht habe. Daher gibt es nur ein paar, die Kathi unterwegs geschossen hat.

    Ribanna ging am liebsten ganz vorne


    so was von blau


    aus Kathis Sicht auf Jolie
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  • Mai, 2015
  • "Ponyreiten"

    Magic wollte ich heute mit seinem geschwollenen Auge nicht reiten. Sandra hatte mir letztens schon mal angeboten, daß ich auch mal eines ihrer Pferde reiten könnte. Also schrieb ich ihr kurz eine Nachricht, ob ich mir Diego ausleihen könnte.
    Sie sagte "Ja, klar" und so entließ ich Magic, nachdem er gefressen hatte und das Auge versorgt war, wieder auf die Wiese.

    Ich holte statt dessen Diego von der Weide.
    Tina half mir beim Putzen, da ich ja nun deutlich hinter her hinkte.

    Darf ich vorstellen: Diego !


    Als beide Pferde gesattelt waren, stiegen wir auf.
    Es ist ja schon eine Weile her, daß ich ein anderes Pferd als Magic geritten bin. Und das letzte andere war Jackson.
    Davor ist es glaub ich seit Joey keins mehr gewesen.

    Diego ist deutlich kleiner als Magic.
    Als ich im Sattel saß, merkte ich, daß ich mir die Steigbügel viel zu lang eingestellt hatte.
    Also noch mal runter und kürzer machen.

    Dann starteten wir auf den Ritt.
    Es ist schon ein Unterschied zwischen Magic, dem langen Lulatsch, und Diego. Da ist der Hals viel kürzer und er hat soooo süße kleine Öhrchen....Ponyöhrchen !

    Ponyöhrchen


    Diego und ich; die Bügel hätten wohl noch ein Stück kürzer sein können


    Ich mußte mich erst mal etwas einsitzen. Diego hat einen Quantum-Sattel und das ist doch ein kleiner Unterschied zu meinem gewohnten Westernsattel.
    Doch schon bald fühlte ich mich wohl auf Diego´s breitem Rücken.
    Zu Beginn des Rittes mußten wir uns natürlich erstmal kennen lernen. Diego lernte aber schnell, daß ich mich nicht von ihm testen lasse und daß ich nicht zu erweichen bin, wenn er unterwegs versucht zu fressen.

    Tina und Jackson


    Diego


    Jackson:"Mein Freund Diego!"


    Mit der Zeit gewöhnten wir uns aneinander und so wurde es ein schöner Ritt bei überraschend gutem Wetter, denn lt Vorhersage hätte es heute noch einiges an Regen geben sollen.

    Nach dem Ritt versorgte ich Diego und entließ ihn wieder auf die Weide.
    Dann holte ich mir nochmal Magic, fütterte ihn und versorgte das Auge erneut. Mal sehen, wie das Auge morgen aussieht.
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  • Oktober, 2011
  • Bei Flicka - 20

    Von unserem Besuch in Eicks haben wir wieder einmal viele viele Pflanzenableger mitgebracht. Die wollten heute in die Erde und daher hatten Jackson und Joey frei.
    Nachmittags hatte ich mich mit Sigi und Volker für einen Ausritt verabredet.
    Nach der Gartenarbeit freute ich mich richtig auf einen entspannten Ausritt. Das lockert die Muskeln !

    Einfangen und satteln ging heute ganz fix und das Aufsteigen dauerte auch nicht zu lange. Man kann zwar nicht wirklich sagen, daß wir Fortschritte machen, was das Stehenbleiben angeht, aber ich weiß inzwischen einfach besser, wann der richtige Moment zum Aufsteigen ist.

    Volker sagte heute wo es langging, denn er hatte sich eine Route ausgeguckt.

    Flicka ging recht drömelig los. Ich war schon verwundert.
    Doch nach der ersten Kurve wurde sie flotter und iggelig. Irgendwas in den Bäumen störte sie.
    Doch sie ist kein Pferd, daß dann starr stehen bleibt oder so. Ein bißchen treiben und sie geht gut weiter. Doch man muß bei der Sache sein und die Schenkel am richtigen Platz, denn sie wollte eigentlich schon gern abhauen vor der "Gefahr".

    In der Ferne hatten wir schon mehrmal Schüsse gehört. Dort waren wohl wieder mal Jäger am Werk.
    Soweit erstmal kein Problem....Doch die Schüssen kamen näher.
    Das war mir gar nicht geheuer. Ich hab leider schon öfter die Erfahrung machen müssen, daß Jäger nicht immer mit Verstand handeln, wenn sie in ihrem Element sind.
    Daher verlasse ich mich nicht darauf, daß die uns ja schon sehen werden und nicht einfach über den Haufen schießen werden.

    Vehement bestand ich darauf, daß wir die Route änderten, denn da gibt´s bei mir keine Kompromisse.
    Das hat leider Volker zu spüren bekommen.

    Naja wir bogen also nach links ab und hatten einen etwas stärkeren Anstieg zu bewältigen.
    Doch auch Debbie schaffte das gut und so war es kein Problem.
    Wenig später sahen wir einen der Jäger sogar im Hang stehen. Es war also eindeutig richtig gewesen, möglichst zügig dort zu verschwinden.

    Wir drehten noch einen Schlenker auf der anderen Seite des Berges und erreichten nach 50 Minuten wieder den Stall.
    So hatten wir immerhin 15 Minuten länger als letztes Mal geritten und auch etwas mehr Steigung drin gehabt.
    Debbie hat es gut verkraftet. Optimale Trainingssteigerung eigentlich.

    Dienstag soll es vermutlich weitergehen !
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  • September, 2011
  • Bei Flicka - 19

    Ein weiterer Ausritt stand heute auf dem Programm.
    Volker und Debbie begleiteten uns.

    Deshalb gingen wir außer einem Stück nur Schritt.

    Wir gingen einen Teil meiner Runde vom Freitag.
    An dem "bösen Schild" konnte Flicka heute schon viel besser vorbei gehen. Sie war zwar noch eilig und fand es suspekt, doch sie hüpfte nicht umher und eine Kehrtwende machte sie auch nicht.

    Als Debbie zum Traben nach vorn ging, zeigte Flicka mir deutlich (bock, buckel, hüpf) was sie davon hielt. Aber das sagte mir natürlich, daß sie jetzt erst Recht eine Weile hinten gehen mußte. Denn das muß sie dann scheinbar wohl auch noch lernen.

    Es gefiel ihr nicht, aber sie fügte sich dann in ihr Schicksal und trabte sehr flott aber brav hinter Debbie her.

    Nach 35 Minuten waren wir wieder am Stall. Debbie muß ja langsam wieder anfangen, da sie sich erst kürzlich von einer Hufrehe erholt hat.
    Durch die warme Sonne hatten beide Pferde ordentlich geschwitzt, so daß wir sie mit Handtüchern trocken rubbelten, bevor sie dann ihr Abendessen bekamen.
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  • Bei Flicka - 18

    Am Freitag um fünf schlug ich wieder einmal bei Sigi und Volker am Stall auf.
    Als ich ankam waren die Beiden gerade dabei den Boden in Debbies Box zu begradigen.

    Kurzerhand schlug ich vor, daß ich mit Flicka einen Ausritt allein machen könnte. Dann könnten Debbie und Gina auf der Weide bleiben und würden bei der Stallreparatur nicht stören.

    Das bedeutete als erstes, daß ich Flicka wieder einmal einfangen mußte. Mit ein paar Leckerli "bewaffnet" ging ich mit dem Halfter auf die Weide.
    Sie kapierte sofort, was ihr blühen würde und nahm Reißaus.
    Doch nach ein paar Lockversuchen ließ sie sich von mir "schnappen".

    Putzen und Satteln und dann kam die nächste Herausforderung: Aufsteigen, aber an einer anderen Stelle.
    Ich holte mir die Aufsteige-Spießbütt auf den Weg vor dem Stall und positionierte Flicka.
    Nun hatte sie dort aber keine Begrenzung nach vorn.
    Das versuchte sie natürlich wieder auszunutzen und ich ließ sie letztendlich ein paar Mal um die Bütt zirkeln. Dann konnte ich in den Sattel steigen.

    Ich hatte meine Reitkappe und Handschuhe angezogen, denn ich wußte nicht, wie Flicka allein draußen reagieren würde.
    Sigi hatte berichtet bekommen, daß sie völlig unerschrocken sei und nicht klebe, aber "Safty first"!

    Ich ging mit ihr los. Eine Route hatte ich mir bereits überlegt.
    Sie lief fleißig und schaute nicht zurück. Auch Debbie´s Wiehern ignorierte sie.
    Aufmerksam schaute sie umher. Die kleinen Öhrchen spielten.

    Schreckhaft war sie nicht. Der Bagger, der am Ende des Weges geparkt stand, war ihr ganz egal und die Kühe auf der Wiese ein paar Meter weiter ängstigten sie auch nicht.

    Wieder ein paar Meter weiter konnte ich feststellen, daß sie auch schußfest ist. Aus der Ferne (Treibjagd) knallten plötzlich zwei Schüsse. Sie wurde aufmerksam und spielte wieder mit den Ohren, doch mehr passierte nicht. Prima.
    Sie lief weiter und wir genossen die herrliche Gegend.

    Nach einer Weile machte der Weg eine etwas abfallende Kurve nach rechts.
    Es ging auch nach links weiter, aber ich wollte es für´s erste Mal nicht übertreiben und mich auf den Heimweg machen.
    Plötzlich legte Flicka einen halben Rollback hin und wollte nicht weiter vorwärts.
    Ich mußte erst mal sehen, wovor sie sich so fürchtete.
    Dann entdeckte ich es: Ein umgefallenes Schild lag dort im Gestrüpp.

    Ich ließ sie schauen und sie ging ein paar Schritte vorwärts....doch auch ganz schnell ging sie wieder viele Schritte rückwärts.
    So ging es ein paar Mal hin und her, doch dann konnte ich sie dazu bringen daran vorbei zu"gehen". Es war ein ziemlich flottes Gehoppel im Gestrüpp, das wir daran vorbei machten, aber ich war sehr zufrieden, denn sie hatte dafür immerhin genug Vertrauen zu mir gehabt.
    Zur Belohnung und Entspannung durfte sie dann ein bißchen traben. Es ging leicht bergan... gut für die Hinterhandmuskulatur.

    Weiter oben als der Weg wieder eben wurde, durfte sie auch ein Stück galoppieren. Es klappte sehr gut. Sie war flott, ließ sich aber gut händeln.
    Da wir schneller als erwartet wieder in Stallnähe waren, drehte ich noch ein paar zusätzliche Schlenker, so daß wir insgesamt eine knappe Stunde unterwegs waren.
    Flicka und ich waren sehr zufrieden mit unserem ersten gemeinsamen einsamen Ausritt !
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  • Bei Flicka - 17

    Relativ spontan fand gestern bereits unser erster kleiner gemeinsamer Ausritt statt.
    Sigi hatte Debbies Sattel umgebaut und gestern wurde sie dann gesattelt und Volker stieg auf.
    Eigentlich sollte er mal ein paar Runden über den "Platz" gehen. Doch Debbie liegt die Platzarbeit nicht so und daher entschieden wir uns kurzer Hand, doch ins Gelände zu gehen.

    noch auf der Wiese


    Abritt


    Wir gingen die kleinste mögliche Runde mit möglichst wenig Steigung.
    Debbie lief gut und lahmte nicht.

    Flicka zeigte wieder einmal, was sie doch für einen Dickschädel hat. Sie konnte (d.h. durfte) nicht so schnell wie sie wollte und so fing sie relativ bald zu zackeln an.
    Den Heimweg gingen wir dann überwiegen seitwärts oder in Volten, weil Madam ihren Willen nicht bekam.
    Nun ja..., wenn sie meint.

    heimwärts


    wieder da


    Nach 20 Minuten waren wir wieder am Stall und dann durfte und sollte Flicka laufen. Ich trabte und galoppierte mehrerer Runden mit ihr und schon war sie zufriedener. Sie schnaubte ab und ging wieder locker und entspannt.
    Sie ist schon ne kleine Rennsemmel.

    im Trab


    entspannt am Ende der Arbeit


    Am Ende der Stunde hatte sie wieder ordentlich was getan und sich den Feierabend verdient.
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