Einträge für Hufe

  • Juni, 2016
  • Neues Zeug und ein Hufgeschwür

    Dienstag waren Tina und ich wieder hoch zu Roß unterwegs. Mit Jackson und Benji und Lia als Handpferd.
    Das läuft jetzt schon ganz selbstverständlich. Lia macht das wirklich super und Benji ist dafür wirklich genau das richtige Pferd.
    Allerdings muß man sagen, daß das aktuell SEHR hohe Gras für mich schon eine Herausforderung darstellt, wenn ich beide Pferde vom Fressen abhalten möchte.

    Mittwoch waren wir spazieren und am Donnerstag wurden Lia, Ludwig und ich von Ribanna, Maja und Kathi auf einem Spaziergang begleitet.

    Am Freitag wollten Tina und ich weider einen Ausritt machen.
    Während des Putzens entdeckte ich an Lia´s rechtem Hinterbein eine Wunde über dem Huf.
    Als ich mir das genauer anschaute, sah ich, daß es ich um ein Hufgeschwür am Kronrand handelte, daß sich geöffnet hatte.
    Ich schickte Iris, unserer Hufbearbeiterin, direkt Bilder, ob da etwas gemacht werden müßte. Danach brachte ich Lia zurück auf die Weide, weil ich erst Iris Meinung hören wollte, ob Lia bewegt werden sollte oder nicht.

    das kleine Geschwür


    Also ritten wir nochmal mit Benji und Jackson allein.
    Das nutzten wir auch für etwas mehr Tempo und ließen den Jungs den ein oder anderen Spaß mit Trab und Galopp.

    Ich habe mir für den LG-Zaum endlich mal ein neues Nasenstück und einen neuen Kinnriemen gegönnt.


    Nach dem Ritt hatte ich noch nichts von Iris gehört. Also spülte ich die Wunde einmal gut aus und desinfizierte sie anschließend. Dann durfte Lia wieder gehen.

    Spülen und desinfizieren wiederholte ich am Samstag und heute war es so sauber, daß ich nur desinfizierte.
    Sie war auch nur am ersten Tag leicht druckschmerzempfindlich.
    Seit es Samstag weiter aufgegangen war, tat es ihr nicht mehr weh.

    ganz offen am Samstag


    Tina und ich haben uns zusammen noch etwas tolles Neues gegönnt: einen Kappzaum von Barefoot, den wir bei sigi-the-horselady.de bestellt haben.
    Wir wollten endlich einen haben, der gut paßt.

    Gestern haben wir ihn ausprobiert und waren absolut zufrieden mit dem guten Stück. Hier mal Jackson bei der ersten Anprobe
    Jackson mit dem neuen Kappzaum


    Quadratvolte zum longieren


    Lia zeigte ich zum ersten Mal die Quadrathvolte mit den gelben und blauen Gassen und Pylonen. Da wurde ausgiebig geschnuppert und geschaut und dann durchgelaufen, als wäre das alles längst bekannt.
    Danach ließ ich sie etwas an der Longe traben, was auch mit jedem Mal besser und freiwilliger klappt.
    Zum Abschluß übte ich die ersten Schritte als Vorbereitung für das Longieren in Stellung. Da tasten wir uns ganz langsam ran, denn ich möchte Lia nicht überfordern.

    Jackson, der alte Hase machte das natürlich schon ganz souverän.
    Als er dran war, ließ ich Lia einfach etwas auf dem Reitplatz fressen, denn sie hatte brav mitgemacht und sollte nun ihre Pause haben.

    Heute gab es einen schönen Spaziergang. Ludwig, Lia und ich wurden von meiner Freundin Michaela (sie ist früher öfter mal Jackson geritten), ihrer Tochter und ihren beiden Hunden begleitet.
    Auch in dieser Kombination war Lia absolut brav und ruhig.
    Nach dem Spaziergang putzte Michaela´s Tochter Lia und kratzte ihr die Hufe aus. Ist schon toll so ein unkompliziertes Jungpferd zu haben, bei dem man sowas bedenkenlos zulassen kann.

    Tina und Kathi machten heute wieder eine Ausfahrt.... darüber gibt es sicher auch noch einen Bericht....
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  • Mai, 2016
  • Sattel, Wasser und Hufe

    Für heute stand der nächste Huftermin im Kalender.
    Unsere liebe Hufpflegerin wollte gegen Mittag bei uns sein, also verabredeten Tina und ich uns für etwas früher für einen gemeinsamen Spaziergang.

    Als ich am Stall ankam, hatte Tina Jackson und Lia schon im Hof an einer Heukiste geparkt.
    Ich konnte also gleich, nachdem ich Lia begrüßt hatte, mit dem Putzen beginnen.

    Sie hatte sich heute wohl ein ausgiebiges Schläfchen gegönnt, denn sie hatte noch Grasabdrücke im Fell:

    Abdrücke vom Gras in Lia´s Fell


    Gestern hatte ich auch nochmal Benji´s Sattel auf Lia gelegt, doch als ich gurten wollte, war schnell klar, daß das nix wird. Benji ist doch ein klitzekleines Bißchen runder ;-)
    Später zu Hause kam mir die Idee, daß ich meinen Kurzgurt vom Longiergurt mal probieren könnte.
    Das machte ich dann heute und, siehe da: Er paßt.
    Also konnte ich Lia heute ganz satteln und gurten.

    "Sattel drauf?!...stört mich nicht! Ich esse einfach weiter!"


    Ich band die Steigbügel oben fest und ließ den Sattel für unseren Spaziergang drauf.
    Auch dabei störte er Lia nicht im Geringsten. Auch als sie sich unterwegs wegen eines schreienden Vogels erschreckte, ließ sie sich vom sich bewegenden Sattel nicht weiter schrecken. Sie war genauso schnell wieder ruhig, wie sonst ohne Sattel.

    Als wir zum Stall zurück kamen, waren dort schon fleißige Hände dabei die Tränke zu säubern. Marion und Kathi waren auch am Stall, da auch Ribanna´s und Luna´s Hufe heute gemacht werden sollten.

    Wir parkten Lia und Jackson wieder am Heu. Ich sattelte Lia ab und Tina stellte Jackson mal eben ins Wasser, damit seine harten Hufe zur Bearbeitung etwas weicher wurden.

    Ganz nach Jackson´s Geschmack: Füße im Wasser und Heu vor der Nase


    Lia machte dann den Anfang bei der Hufbearbeitung.
    Sie war sehr brav und kooperativ. Iris war mit den Hufen sehr zufrieden. Sie sagte, daß sich die Form seit der letzten Bearbeitung bereits noch mehr verbessert habe. So reicht der Intervall von 5 Wochen aktuell gut aus.

    Danach waren dann Jackson, Ribanna und Luna dran.
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  • Januar, 2016
  • auf und ab und insgesamt nicht gut

    Magic geht es nicht wirklich gut.
    Der Winter ist für Arthrose-Patienten immer die schwiegriste Jahreszeit und die aktuellen Wetterwechsel sind bestimmt nicht förderlich. Sowohl das feuchte Wetter ist nix, aber auch der bei trockener Kälte gefrorene Boden ist nicht gut zum Laufen geeignet.

    Ohne Bewegung wird aber alles nur schlimmer, also habe ich Magic weiterhin vorsichtig geritten oder spazieren geführt.
    Doch inzwischen hat er am gesunden Hinterbein schon erste Anzeichen der Überlastung, da er das kranke Bein zu häufig entlastet. Der Hufschuh hilft im Moment nur wenig.
    Außerdem ist er überall verspannt und so kann er natürlich auch keine so dringend benötigten Muskeln aufbauen.

    Doch Magic ist kein Pferd, das schnell aufgibt. Er ist ein Kämpfer und läßt sich nicht hängen.
    Er möchte schon laufen und teilnehmen. Es gibt auch Tage, da ist es besser. Aber die Tendenz geht eindeutig nach unten.

    So habe ich mich nun entschieden am Donnerstag nochmal den Tierarzt kommen zu lassen.
    Ich möchte mit ihm die Möglichkeiten besprechen, die es geben kann, um Magic möglichst schmerzfrei/ -ärmer zu bekommen.
    Dann werden wir sehen. Wenn es funktioniert (was ich mir sehr wünsche), gut. Wenn es nicht klappt, dann wird er definitiv nicht ewig leiden müssen. Aber darüber werde ich mir Gedanken machen, wenn es soweit ist.
    Warten wir also den Termin am Donnerstag mal ab und sehen, was wir für Möglichkeiten haben.

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  • Dezember, 2015
  • so offensichtlich

    Gestern war Iris bei uns, um Magic und Jackson die Hufe zu schneiden.
    Da Magic ja momentan nicht so gut zu Fuß ist, habe ich die Problematik nochmal mit ihr besprochen und hin und her überlegt, wie wir ihm Erleichterung verschaffen können.
    Uns ist klar, daß da wohl nur eine symptomatische Behandlung möglich ist.
    Nach einigem Nachdenken kam Iris eine Idee. Sie lief zu ihrem Auto und war kurz darauf mit einem Hufschuh zurück.
    Sie zog ihn ihm an und dann geschah es:
    Magic stellte seinen Fuß ab. Bewegte sich ein paar Mal hin und her und dann setzte sofortige Entspannung ein.
    Seine Augen tränten und der Kopf ging entspannt nach unten.
    Nach einer Weile schachtete er sogar aus. Es war so offensichtlich, daß es ihm gut tat den Schuh anzuhaben.

    Er behielt den Schuh dann über Nacht an und heute testete ich noch ein anderes Paar Schuhe, das Iris mir netterweise geliehen hat.
    Wir wollten wissen, ob er mit nur einem Schuh, mit zweien oder mit zweien und davon in dem kranken mit Einlage besser laufen würde.
    Letztlich scheint ihm nur ein Schuh ohne Einlage am kranken Bein am angenehmsten zu sein.

    Morgen teste ich dann nochmal den ersten Schuh.

    Magic mit Hufschuh


    Jackson bekam "nur" die Hufe geschnitten.

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  • Oktober, 2015
  • Graspause

    Eines der Pferde am Stall hatte am vergangenen Wochenende einen ähnlichen Schub wie Jackson im Sommer und sollte für ein paar Tage vom Gras runter. Kurzerhand wurde er am Stall bei Wasser und Brot (äh...natürlich Wasser und Heu) einquartiert und bekam Jackson und Magic zur Gesellschaft, damit Jackson nicht auch wieder ein Problem bekommen würde.
    Nach ein paar Tagen fingen wir dann wieder an die drei langsam anzuweiden und jetzt zum Wochenende sollen sie wieder mit den anderen rauskommen.
    Daher gibt es von dieser Woche nicht viel zu berichten, außer, daß es den Jungs gut geht und heute mal wieder Pediküre angesagt war.
    Für Sonntag haben wir etwas besonderes geplant: Wir werden zum ersten Mal unseren Ausritt mit Geocaching verbinden. Tina soll das im Rahmen ihres Studiums machen und was liegt da näher, als das ganze hoch zu Roß zu machen.
    Ich bin sehr gespannt und wir werden hier natürlich darüber berichten.

    Heu ist sehr lecker !


    Jackson und Ben
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  • Juli, 2015
  • Im Knast bei Brot und Wasser

    Ja so müssen sich Magic und Jackson nun eine Woche lang gefühlt haben.
    Während alle anderen Pferde auf der Weide blieben, waren die beiden seit letztem Samstag im Stall und Paddock ein gesperrt.
    Und es gab natürlich kein Brot, sondern Heu. DAS Grundnahrungsmittel für Pferde.

    Jackson ging es mit jedem Tag besser und schon seit Mitte der Woche ist er schmerzmittelfrei herumgelaufen.
    Nachts ohne Schuhe und tagsüber mit polsternden Hufschuhen. Da sich darin doch eine ziemliche Hitze bildet, was für eine Entzündung alles andere als hilfreich ist, bekam er mehrmals täglich die Hufe mit Eiswasser gekühlt.

    Ich bin immer noch erstaunt, wie ruhig und entspannt sich Magic in sein Schicksal ergeben hat.
    Kamen die anderen Pferde zum Reiten mal an den Hof, wieherte er aufgeregt oder wenn man Jackson mal von ihm wegführte, aber ansonsten hat er offenbar eine sehr ruhige Woche gehabt.
    Das hat ihm sicher auch mal gut getan.

    Doch so langsam konnte man merken, daß die beiden einen Lager-Koller bekamen.
    Der TA hatte diese Woche auch sein OK gegeben, daß Jackson wieder auf die Wiese zu den anderen dürfte.

    Heute war es dann soweit. Tina und ich hatten den ganzen Tag Zeit, so konnte die Umsiedelung stattfinden.
    Wir brachten zunächst mit dem Auto allen notwendigen Kram hin:

    alles eingepackt


    Magic und Jackson bekamen noch eine Portion Heucobs am Stall, damit sie schon satt auf die Wiese kamen.
    Dann brachten wir sie rüber.
    Jackson läuft inzwischen ja wieder völlig problemlos .
    Als die Beiden auf die Wiese zu den anderen kamen, gab es ein großes "Hallo!"
    Die anderen freuten sich sehr und brummelten und wieherten ihnen zu.
    Jackson drehte richtig auf und lief mit aufgestelltem Schweif wie ein Poser über die Wiese.
    Alle Mädels wurden direkt ganz jeck und wetteiferten um seine Gunst.

    Magic freute ich über den weichen Boden und genoß es sich ausgiebig zu wälzen.
    Dann kehrte Ruhe ein und Magic und Jackson begannen sich erst mal auf der Wiese umzusehen.
    Währenddessen bauten Tina und ich den Zaun für die weitere Inhaftierung der Beiden auf.
    Wir hängten zwei Heunetze auf und holten die Beiden rein, damit Jackson es nicht gleich übertreiben würde mit dem Laufen.

    die neue Wohnung


    Als wir fertig waren, holten wir vom Stall noch Heu für die anderen Pferde und die Mistboys.
    Dann säuberten wir den Wasserbottisch und äppelten den abgetrennten Bereich ab.
    Magic und Jackson fraßen brav ihr Heu und es schien weder sie noch die anderen zu stören, daß der Zaun dazwischen war.

    auch die anderen mampften Heu


    Magic hat sich offenbar endlich an´s Heufressen gewöhnt


    Später gab es noch eine Portion Futter und dann durften sie noch mal zu den anderen.
    Diesmal lief es schon ruhiger ab. Doch die Mädels waren immer noch hinter Jackson her und nach einer Weile holten wir sie zurück hinter den Zaun.
    Das klappt alles sehr gut und so können sie nun wieder bei den anderen sein und doch müssen wir keine Sorge haben, daß Jackson sich überanstrengt oder zuviel Gras frißt.

    nochmal alle zusammen


    .
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  • Hufpflege

    Nachdem Luna sich schon letzte Woche bei Jackson anschauen dürfte, dass man bei der Hufpflege nicht gefressen wird, war sie heute selbst dran.
    Iris hat sich toll Zeit für sie genommen, ihr in Ruhe alles gezeigt, aber auch mal gesagt, wo Schluss ist mit Zickerei.
    Und das brave Pony hat das akzeptiert und im Anschluss da gestanden, als hätte sie nie etwas anderes getan:
    braves Pony
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