Einträge für Krankheiten

  • August, 2010
  • Besuch von der Osteopathin

    Heute war Frau Schleiermacher von pferd-in-balance.de bei Jackson.
    Sie war überpüntlich :-D , so dass ich keine Zeit mehr hatte Jackson mal zu putzen und die Hufe zu säubern. Naja, sie hat dann auch mit einem schmutzigen Pferd gearbeitet.

    Da sie schon wusste, dass es sich um einen Traber handelte, erkannte sie ihren Patienten direkt, obwohl beide Pferde auf dem Paddock vorne standen.
    Sie fragte ein paar Information ab, und dann stellte ich Joey weg und ich führte Jackson auf dem Weg neben dem Paddock vor. Erst im Schritt, dann im Trab.
    Ich durfte auch Fotos machen

    Dann haben wir Jackson nochmal im Roundpen laufen lassen. Sie konnte da schon sehen, dass die eine Seite der Hüfte höher stand als die andere.
    Danach begann die Arbeit mit dem Pferd. Jackson ließ sich alles sehr gut gefallen, entspannte sich immer wieder und arbeitete gut mit.
    Sie erklärte bei Ihrer Arbeit viel, hatte ein offenes Ohr für Fragen und einen liebevollen Umgang mit Jackson. Mir hat das Zugucken auch wirklich Spass gemacht, auch wenn man natürlich nicht viel sieht.
    Frau Schleiermacher bei der Arbeit

    Dann gingen wir nochmal auf den Hof raus, um auf ebenem harten Boden die Blockade in der Hüfte zu lösen. Da war Jackson fast zu dösig.
    Zuletzt haben wir noch geprüft, ob zwei Druckstellen am Rücken vom Sattel kommen. Fest steht jetzt , dass der bisherige Sattel nicht mehr auf das Pferd kommt.
    Zufälligerweise hatten wir uns gestern einen Westernsattel ausgeliehen, bei dem aufgrund einer Probe mit dem Messgitter die Chance bestand, dass er passen könnte. Aber als wir dann gemeinsam den Sattel aufgelegt hatten, war schnell klar, der Sattel passt auch nicht.

    Dann sind wir nochmal die Übungen und Handlungsanweisungen für die nächsten Tage durchgegangen. Ich werde jetzt zwei bis drei Wochen nicht reiten und versuchen mit Longieren Rückenmuskulatur aufzubauen.

    Insgesamt erwähnte sie vieles von dem, was unser Huforthopäde erwähnt hatte, so dass hier insgesamt ein rundes Bild entsteht.

    Die anderen Übungen erläutere ich in dann später nochmal genauer. Übrigens habe ich eben die Übungen nochmal per Email bekommen. Frau Schleichermacher hat sich ein ausführliches Protokoll ausgefüllt, dass sie zuhause auch auf dem PC archiviert, damit sie bei evtl Nachfolgeterminen weiss, was heute gewesen ist.

    Insgesamt werden wir versuchen Jackson noch etwas runder zu füttern, lassen den Tierarzt nochmal genauer nach den Zähnen und nach dem Sprunggelenk hinten links gucken. Das war wohl etwas steif. Vielleicht wird es besser durch die heutige Behandlung.

    Nach ziemlich genau zwei Stunden waren wir mit der Behandlung fertig. Ganz klar, Osteopathen sind nicht billig, aber heute habe ich keinen Euro bereut. Ich hatte das Gefühl, das Jackson und ich wirklich gut aufgehoben waren.
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  • Ankaufsuntersuchung? Machen oder nicht?


    Mit der Kaufentscheidung für Jackson stand dann wieder die Frage nach der Ankaufsuntersuchung im Raum. Unser Tierarzt würde derzeit nicht soweit fahren. Den dortigen Tierarzt zu beauftragen, hätten wir komisch gefunden. Vor allem, wären wir dann gerne dabei gewesen, was aber zeitlich bis zum 9.8 auf keinen Fall möglich gewesen wäre.


     Hier die Ankaufsuntersuchung zu machen, wäre dem Pferd ggü. doof, wenn er dann durchgefallen wäre (wovon wir nicht ausgehen) hätte er wieder zurück gemusst und das zum zweiten Mal in kurzer Zeit.




    Naja, sein jetziger Tierarzt war ja nochmal da, nachdem er von den ersten Käufern zurück kam, und diese behauptet hatten, er hätte Probleme im Rücken und an den Hufen. Komisch, dass er nach seiner Rückkehr keinerlei Symptome mehr zeigte. Wir konnten mit dem Tierarzt telefonieren und er sagte, es sei definitiv nichts festzustellen, und man geht davon aus, dass denen das Pferd zu schnell war und der neue Reiter als Anfänger nicht klar kam. Die hatten den wohl vor Ort nur im Schritt probegeritten.
    Und da da die Verkäuferin mir absolut ehrlich erscheint, glauben wir ihr das.






    Also trotzdem: Ankaufsuntersuchung oder nicht?
    Obwohl ich viele Aussagen pro Ankaufsuntersuchung gefunden habe, konnten wir uns nicht dazu durchringen eine zu machen.,

    Die aktuelle Gesetzeslage ist wohl so, dass eigentlich der Verkäufer ein grösseres Interesse an der Untersuchung haben müsste, um zu zeigen, dass das Pferd gesund ist.
    Soweit ich sehen konnte, geht das Pferd sauber, die Verkäuferin teilte jetzt am Telefon nochmal mit, dass sie nochmal quer durch den Wald geritten ist, und er immer noch problemlos ging.
    Beugeprobe? Wenn der Tierarzt will, kann er das Pferd lahm beugen, um so nochmal das Geld für Röntgenbilder zu verdienen.



    Das Pferd hatte beim laufen keine Luftprobleme, hustete sich nicht frei. Da scheint also auch nichts zu sein...

    Wenn er jetzt doch irgendwie ne Erkältung bekommt oder so, dann kurieren wir die aus, und gut ist. Da muss man nicht die Pferdescheu machen.


     Irgendwo gab es die Argumente, bei 2000 Euro Pferden sind 400 Euro für die AKU in keinem Verhältnis, das würde sich nur bei teuren Pferden lohnen. Das Gegenargument ist, dass der Tierarzt, nicht nach teuren und billigen Pferden unterscheidet, und ne teure Rechnung schreibt, wenn es teuer wird.


    Joey hat übrigens seit 10 Jahren einen Chip, der aber noch nie gestört hat.


    Jipp, das ist wohl so. Aber wie lange schützt mich denn die AKU, wenn ich von privat kaufe? 6 Monate? 9 Monate?


    Wir haben das Gefühlt, dass uns die AKU keinerlei Sicherheit für die Zukunft gibt.


    Also darf der TA in der Woche nach der Ankunft mal kommen und sich das Pferd in einem gesunden Zustand anschauen, damit wir es einmal vorgestellt haben. 





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  • März, 2009
  • Tierarzt bei Joey

    Heute Morgen hatte ich mit Ronja einen Routine-Untersuchungstermin beim Tierarzt. Er sollte sie mal durchchecken, ob sie wirklich fit genug für unsere Ritte ist.
    Vorher bin ich noch mal schnell zum Stall gefahren und hab Joey's Bein abgefühlt. Es war zwar wesentlich dünner als gestern Morgen aber wieder dicker als gestern nach dem Ritt.
    Also hab ich, als ich mit Ronja in der Praxis war, kurz die Symptome geschildert. Der Tierarzt meinte, das sollte sich jemand besser mal ansehen. Glücklicherweise hatte gerade einer der Tierärzte Zeit und konnte direkt zum Stall kommen.
    Er sah sich die inzwischen verkrustete Wunde und das leicht geschwollene Bein an und kam schnell zu einem Ergebnis.
    Er gab mir für Joey für heute und morgen ein Pulver, das ein entzündungshemmendes Cortison und ein entwässerndes Mittel enthält. Er denkt, daß das ausreichend sein sollte. Falls das Bein dennoch wieder dicker wird, muß er noch ein Antibiotikum bekommen.
    Ich soll ihn auf jeden Fall im Schritt bewegen, denn dadurch kann die Lymphflüssigkeit besser abfließen.
    So hab ich heute gleich mit ihm und Ronja ne kleine Runde gedreht. Danach war das Bein wieder ganz dünn.
    Morgen früh geht's weiter.
    Hoffen wir, daß die Behandlung so ausreichend ist und das Bein nicht wieder anschwillt.
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  • Juni, 2008
  • Equines Sarkoid ?IV

    Die Kruste ist zum Grossteil abgefallen, und die Kruste die noch drauf ist fühlt sich sehr weich an.
    Es findet also eindeutig ein Heilungsprozess statt. Sobald dieser abgeschlossen ist, werde ich weiter berichten.

    Diese Woche kam ich erst auf die Idee, den Prozess mit Fotos zu dokumentieren. Aber dafür hätte ich zum einen früher anfangen müssen, und zum anderen ist die Stelle denkbar schlecht um Fotos zu machen...
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  • Equines Sarkoid? III

    Heute war der Kontrolltermin nach insgesamt 3 Wochen Behandlung des Sarkoides.

    Das Sarkoid ist abgefallen, und es hat sich ein grosser Teil an Hautkruste gebildet., den wir jetzt mit Jodsalbe eincremen sollen, damit er abfällt.

    Da sich das Sarkoid in der Innenseite des Hinterbeins befindet, stößt die betroffene Stelle immer an die Schlauchtasche. Diese ist jetzt auch ein wenig gereizt, allerdings sollte die Reizung zurückgehen, da wir ja nicht mehr die andere Salbe anwenden.

    Eine OP ist zur Zeit nicht notwendig... Da bin ich natürlich sehr dankbar für. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass wir keine Ausbrüche an anderen unpassenderen Stellen haben.

    Die Tierärztin machte mir übrigens noch ein Kompliment bezgl. Sassico's Muskeln. Er wäre super trainiert und hätte ja definitiv mehr Muskeln als fett. Man würde sehen, dass der viel geritten wird. (Ich hatte auch gefragt, weil mir jemand sagte, dass er auf dem Rücken zu dick wäre, aber das sind "nur" Muskeln.)
    Ich bin auf jeden Fall ziemlich stolz....

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  • Equines Sarkoid ? II

    Mittlerweile sind wir in der dritten Behandlungsphase.
    Zuerst sollten wir das Sarkoid 6 Tage lang zweimal täglich eincremen. Danach 6 Tage Pause. Nun wird das Sarkoid schon wieder 2 Tage lang behandelt.
    Und ein Grossteil ist wohl abgefallen. Die Salbe scheint also zu wirken. Wir warten jetzt ab, was in der restlichen Zeit noch passiert. Danach werden wir beim Tierarzt nachfragen, was jetzt weiter geschieht...

    Hier noch mal der Link zum ersten Eintrag:
    Equines Sarkoid
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