Einträge für Krankheiten

  • Juli, 2017
  • eingepackt

    Jackson´s Bein wird nun eingepackt !
    Die akute Entzündungsphase ist nun rum und morgen läuft auch das entzündungshemmende Medikament aus.
    Nun wird das Bein mit einer besonderen Stallgamsche gestützt und bei der Heilung unterstützt.
    Seit gestern trägt er sie und wir sind sehr positiv überrascht, wie gut sie auch bei Bewegung am Bein hält. Sie schränkt ihn in keinster Weise in seiner Bewegung ein.
    Nimmt man sie nach einer Weile ab, kann man sofort sehen, daß das Bein etwas abgeschwollen ist.
    Hoffen wir also das Beste und sind gespannt auf den ersten Kontrolltermin Ende Juli !
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  • Juni, 2017
  • Trainingsstrecke

    Jackson hat seit gestern die Sehne am linken Vorderbein etwas angelaufen, so daß wir an diesem Wochenende nicht geritten sind. Da er nicht lahmte, haben wir ihn dennoch zusammen mit Lia auf Spaziergänge genommen.
    Gestern waren wir wieder im Wald unterwegs, wo wir arg von Fliegen und Bremsen angegriffen wurden. Immer mehr mischt sich unter die "normalen" (oder vielleicht besser mir bisher bekannten) Pferdebremsen die sogenannte Goldaugenbremse. Diese Viecher sind noch aggressiver und hartnäckiger. Die Pferde finden die Bisse noch unerträglicher und werden richtig kirre, wenn sie auf ihnen sitzen.

    Heute hatte Tina eine gute Idee für unseren Ausflug.
    Wir wollten einmal bis zum Aussichtspunkt und zurücklaufen.
    Dieser ist nicht so weit entfernt und der Weg dorthin über die Felder war bei ein bißchen Wind heute gut zu ertragen.
    Das letzte Stück geht dann wieder durch den Wald und dort warteten natürlich wieder die beißenden Viecher auf uns.

    Der Waldweg ist kaum mehr als ein Trampelpfad, der zu Beginn noch von Gras und Ranken gesäumt wird. Je weiter man ihn geht, desto felsiger wird es.
    Nach und nach fällt das Gelände zu beiden Seiten immer steiler ab und der Weg selbst geht mal rauf und auch wieder runter.
    Das ist ein gutes Training für die Pferde, da sie zwischen Steinen, Wurzeln und dem Gefälle genau gucken müßen, wo sie laufen können.

    Beim letzten Mal als wir dort waren, war Lia (wegen des Sattels) nicht zur Kooperation zu bewegen. Daher war es gut, daß wir die Strecke heute nochmal zu Fuß in Angriff genommen haben.

    Zwischen einigen Felsbrocken entlang.


    Lia ging mit mir zusammen vorn. Zu Beginn des Abstiegs war sie noch etwas zögerlich und traute sich die Strecke nicht recht zu.
    Ich ließ sie schauen und schließlich ging sie weiter mit ein klein bißchen treibender Motivation.
    Mit jedem Schritt fasste sie mehr Vertrauen in ihr eigenes Können und lief ohne zu zögern weiter. Auch an Stellen, wo der Weg schwierig wurde, ließ sie sich gut dirigieren.
    Ich bin sehr stolz auf mein Pony, daß es dort heute so gut mitgearbeitet hatte. Fast wirkte es sogar, als habe ihr diese Strecke sogar ein bißchen Spaß gemacht.

    Lia


    Tina, Jackson und Spikey beim letzten Abstieg.


    Lia schaut sich die Aussicht an.


    Bis ganz an den Abgrund habe ich mich nicht getraut.


    Tina ist - wie immer - viel furchtloser als ich.


    Wir blieben lieber auf sicherem Terrain.


    Blick über die Eifel.


    Wirklich schön dort.


    Jackson durfte den Rückweg selbstständig antreten, damit Tina Spikey besser helfen konnte.
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  • Mai, 2017
  • Blockaden lösen

    Lia und Jackson hatten heute Besuch von der Osteopathin Nicole Maier. Sie war zuletzt vor einem Jahr bei uns gewesen, nachdem Jackson sich verletzt hatte (siehe Wieder fit).

    Bei Lia war sie noch gar nicht gewesen.
    Heute begannen wir die Untersuchung mit Lia.
    Ich berichtete Nicole von Lia´s Problemen:
    • das linke Knie und meine Vermutung, daß ihr daher das bergablaufen auch noch so schwer fällt
    • das Kopfschieflegen und dabei Kauen

    Dann ging Nicole an´s Werk. Lia wurde abgetastet und schnell hatte Nicole die Ursachen gefunden.
    Tatsächlich gab es eine Blockade am Atlas (das ist der erste Halswirbel), die für die Kopfhaltung verantwortlich sein kann.
    Das linke Knie ist noch nicht stabil genug (was, wie ich vermutet hatte, bei einem jungen Pferd nicht ungewöhnlich ist und durch weiteren Muskelaufbau und Wachstum von selbst mit der Zeit verschwinden sollte). Durch das instabile Knie gab es einige Blockaden in der Wirbelsäule.

    Als die Bestandsaufnahme abgeschlossen war, erfolgte die Behandlung.
    Zuerst wurden die Muskeln im Wirbelsäulenbereich mit Strom gelockert und dann die Blockaden mit einem kleinen Spezialgerät gelöst. Dann wurde - wie letztes Jahr bei Jackson - Lia´s Schweif gezogen.
    Lia gefiel die gesamte Prozedur sehr sehr gut.
    Sie fing schnell an zu dösen und war nach kurzer Zeit geradezu tiefenentspannt.
    Dann war sie auch schon entlassen. Ich entließ sie in den Stall, wo sie sich sofort wieder zum Dösen hinstellte.

    Danach war Jackson dran.
    Bei ihm war es dieses Mal die Schulterpartie, die eine Behandlung benötigte.
    Seine Hinterhand hat sich vollständig von letztjährigem Trauma erholt.
    Nicole löste bei ihm die Blockaden im Hals- und Schulterbereich und auch er bekam eine Strom-Muskel-Lockerung im Rücken.

    Lia döste während der ganzen Zeit, in der Jackson behandelt wurde, im Stall vor sich hin und ließ sich auch von Merlin nicht aufwecken.
    Erst als Jackson dann dazu kam, war sie gewillt mit den beiden Jungs zusammen auf die Weide zu gehen.

    Für die nächsten zwei Tage dürfen die Beiden nun nicht geritten werden, sondern sollen sich auf der Weide bewegen. Spaziergänge sind aber erlaubt.
    Und danach sollen wir weitermachen, denn beide Pferde sind ansonsten fit und in einem guten Zustand.

    Sehr steil bergab soll ich mit Lia noch eine Weile meiden und ansonsten bei bergab generell besser absteigen.
    Den nächsten Routinecheck wird es dann in einem Jahr geben. Hoffen wir mal, daß Nicole uns vorher keinen unplanmäßigen Besuch abstatten muß.
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  • April, 2017
  • Die jährliche Zahnbehandlung

    Ziemlich genau vor einem Jahr, kurz nachdem Lia zu uns gekommen war, fand die letzte Zahnkontrolle und -behandlung statt.
    Letztes Jahr hatten sowohl Lia als auch Jackson eine Behandlung nötig gehabt.
    Jackson kam heute mit ein bißchen Zahnstein wegkratzen davon; Lia hingegen brauchte eine Komplettbehandlung: beim allerletzten Milchzahn war die Kappe am neuen Zahn hängen geblieben und an den Backenzähnen gab es ein paar Haken.

    Also wurde sie sediert. Dieses Mal mit einer Paste, die über die Mundschleimhaut ins Blut aufgenommen wird.
    Das dauert etwas länger, als die Sedation per Spritze, wirkt aber genauso gut.

    Letztes Jahr hatte Lia ziemlich lange zum wach werden gebraucht, daher dosierten wir die Sedation heute etwas niedriger.
    Auf dem obigen Bild sieht man Lia, wie sie langsam müde wird.

    Sie war super brav und kooperativ und so ging die Behandlung zügig vorbei.
    Danach durfte sie ihren Rausch erst ein bißchen ausschlafen und nach einer Weile führte ich sie über den Hof, damit der Kreislauf langsam wieder in Schwung kam. Gut zwei Stunden später war sie wieder ganz wach und ich ließ sie zu Merlin und Jackson.
    Zuerst fand sie das Kauen nicht so angenehm und tat sich schwer. Doch sie wechselte zum feineren Heu und nach einer Weile ging es besser.
    Ich ging noch eine Runde mit Ludwig spazieren und schaute nochmal nach ihr, als wir zurück waren. Da war alles schon wieder normal und sie fraß zufrieden ihr Heu.
    Nun ist Lia komplett fertig mit dem Zahnwechsel. Langsam wird sie erwachsen :-)

    dort wurde Lia zur Behandlung "aufgehängt"


    Lia´s letzter Milchzahn
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  • März, 2017
  • Glück gehabt

    Am Dienstag hatte Lia einen kleinen Unfall.
    Sowas in der Art von richtig blöd gelaufen und hätte so niemand jemals vorhergesehen.

    Ich hatte alle drei Pferde gefüttert.
    Lia stand mit dem Hintern in Richtung der Absperrung zum anderen Stall.
    Als eines der Pferde dort die Nase über den Zaun streckte und an Lia schnupperte, gefiel ihr das nicht und sie trat nach hinten aus. Aber ziemlich übertriebener Weise gleich mit BEIDEN Hinterbeinen.
    Mit diesen schaffte sie es dann auf dem Zaun hängen zu bleiben. Nun ja... ich denke jeder kann sich vorstellen, daß ein Pferd nur auf den Vorderbeinen nicht lange stehen bleibt.
    Also kippte sie schließlich um.
    Sie sprang direkt wieder auf und war sichtlich erschrocken. Sie humpelte sofort aus dem Stall nach draußen.
    Ich ging ihr nach und beruhigte sie. Sie hatte sich offensichtlich schon weh getan, aber auf den ersten Blick schien es nichts ernstes zu sein.
    Sie fraß dann erstmal auf und dann führte ich sie ein bißchen über den Paddock. Da lahmte sich schon nicht mehr.

    Ich beobachtete sie noch eine Weile, doch sie war wieder ganz sie selbst.
    Sie hatte nur ein paar Hautabschürfungen aber sonst konnte ich erst mal nichts erkennen.

    An den nächsten beiden Tagen war ein Hinterbein ein bißchen angelaufen, aber sie lief klar. Sie bekam direkt ab Dienstag MSM und Arnika und auf das angelaufene Bein gab´s ne Packung mit Heilerde.
    Bewegung tut ihr übriges dazu, daß jetzt alles wieder abgeschwollen ist.
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  • Januar, 2017
  • ungeduldig

    Und immer noch darf Luna nicht laufen :-( Die Wunde ist noch nicht ganz zu, und damit nicht alles wieder aufreißt, darf sie auch weiter nicht raus und nur langsam geführt werden. Die arme Hummel platzt langsam vor Energie. :'(
    Zusätzlich war ihre Blutuntersuchung auffällig : viel zu viel Testosteron im Blut. Also haben wir heute einen Ultraschall gemacht und ein Eierstock ist voller Zysten. Auch das ist sicher ein Grund, dass Madame etwas ungeschmeidig ist.
    Jetzt bekommt sie jeden Tag Regumate und wir schauen in 10 Tagen, ob es besser wird.
    Drückt uns weiter die Daumen, dass sie bald wieder laufen darf und die Medikamente anschlagen.
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  • Dezember, 2016
  • ein bißchen übermütig

    Am Montag war wieder einmal Pediküre angesagt.
    Da ich vorher noch arbeiten mußte, kam ich mittags eilig am Stall an und kratzte Lia den Schlamm ab, damit Iris nicht an dem siffigen Pferd arbeiten mußte.
    Da nicht viel Zeit war, hab ich Lia nur direkt angebunden und geputzt.
    Als Iris dann die Vorderhufe bearbeitet hatte und den ersten Hinterhuf aufheben wollte, fiel auf, daß Lia das unangenehm fand.
    Wir schauten sie uns nun etwas genauer an und dabei bemerkten wir, daß ihr linkes Knie warm und leicht geschwollen war.
    Murks !
    Ich führte Lia ein paar Meter, um zu sehen, ob sie lahm ging.
    Lahm konnte man es nicht direkt nennen, aber sie hatte einen ausgeprägten Hahnentritt auf der linken Seite. Sie zeigte auch an, daß es ihr weh tat, wenn man das Knie berührte.
    Somit ließen wir die Hinterhufe diesmal aus und ich holte statt dessen die Heilerde raus.
    Das Knie bekam eine Packung und Lia eine Ladung Arnica Globuli.

    Wir vermuteten, daß sie sich wohl beim toben vielleicht das Knie verdreht hatte.
    Diese Vermutung konnte von der Stallbetreiberin noch bekräftigt werden, denn sie hatte gesehen, wie Lia am Montag morgen mehrmal auf dem Paddock hoch nach Merlin ausgekeilt hatte.

    Ich wollte es mir nun zunächst mal ein, zwei Tage anschauen, bevor ich einen Tierarzt holen würde.
    Am Dienstag war die Schwellung noch leicht da, aber es war schon nicht mehr warm und der Hahnentritt war etwas weniger stark ausgeprägt.
    Also weiter Heilerde-Packung und Arnica und Stallruhe.
    Gestern das gleiche. Es war weiter eine Besserung beim Laufen zu sehen, so blieb ich bei meinem Programm.

    Als wir heute Morgen misteten, konnten wir feststellen, daß es Lia sehr viel besser ging.
    Sie tobte ausgelassen auf dem Paddock herum. Den Hahnentritt zeigte sie gar nicht mehr.
    Hin und her rannte, sprang und bockte sie. Das alles schien ihrem Knie nichts auszumachen.

    So entschied ich mich, sie heute wieder mit auf den Spaziergang zu nehmen. Ich dachte, daß es vielleicht besser ist, wenn sie ruhig im Schritt spazieren geht, als noch den ganzen Tag vor lauter Bewegungsdrang über den Paddock zu hüpfen.

    Unterwegs lief sie auch ziemlich gut. Wenn man wußte, daß da was gewesen war, dann konnte man noch sehen, daß sie das Bein ein klein bißchen vorsichtiger aufsetzte als das andere, aber sonst fiel nichts auf.
    Nachher gab es nochmal ne Schlammpackung, Arnica und noch MSM dazu.
    Ich hoffe, daß wir die Verletzung so nun wieder auskuriert haben.

    Da ich keine aktuellen Pferdefotos gemacht habe, zeige ich Euch noch etwas Niedliches zum Abschluß:

    der kleine Felix hat es sich auf meinem Sattel bequem gemacht

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