Einträge für Hängertrainung

  • Mai, 2016
  • Auch Lia läßt sich fahren

    Als wir Kathi nach dem Hänger zum Üben gefragt hatten, hatte sie direkt vorgeschlagen, daß wir ja auch mal ne Ausfahrt für einen Spaziergang machen könnten.
    Coole Idee !

    Heute am Feiertag war der perfekte Termin dafür.
    Wir trafen uns mittags am Stall, packten die Rucksäcke ins Auto und putzten die Pferde.
    Es gab eine Portion des neuen Anti-Fliegen-Gels, daß wir auf der Equitana gekauft hatten, für jedes Pferd und dann konnten wir uns an´s Verladen machen.

    Wir begannen mit Lia.
    Sie kannte den Hänger ja schon von ihrem Umzug vor 2 Monaten.
    Mutig und ohne zu zögern ging sie einmal die Rampe rauf. Dann zögerte sie und schaute sich oben die Decke an.
    Ich ließ sie wieder rückwärts runtergehen und machte einen neuen Anlauf. Das ganze nochmal und dann ging sie ganz rein.
    So einfach kann Verladen sein. So macht es Spaß.
    Bei Jackson lief es ziemlich ähnlich. Auch er zögerte nochmal, doch dann war er schnell neben Lia im Hänger.

    "Oh hier gibt es auch was zu essen!"


    Mädels und Hunde ins Auto und schon konnte die Fahrt losgehen.
    Ludwig im Kofferraum, Maja auf meinem und Spikey auf Tina´s Schoß: für alle ein Plätzchen.
    Kathi hatte sich ein schönes Ziel ausgesucht, das in nur in kurzer Entfernung lag.
    Wir fuhren ein paar Minuten bis Rath und parkten dort.

    Lia und Jackson durften wieder aussteigen, wir schulterten die Rucksäcke und schon führte Kathi uns in den Wald.
    Dort in der Gegend waren Tina und ich noch nie geritten, daher kannten wir uns gar nicht aus.
    Es war aber sehr schön, sich auch mal führen zu lassen.

    Auf geht´s !


    Lia neben mir


    Der Weg war toll.
    Er führte zuerst am Waldrand entlang und immer wieder kamen wir noch an Häusern und Gärten vorbei.
    Bald ging es weiter in den Wald hinein.
    Zuerst war er breit, doch später wurde er immer wieder zu einem schmalen Trampelpfad.
    Er führte uns dann über Wurzeln und Steine bergab. Da mußten sowohl die Menschen als auch die Pferde konzentrierter laufen. Das war wirklich gutes Training.

    Kurz vorm "Engelsblick" kamen wir auf ein Stück offeneres Gelände.
    Das war mal ganz was anderes. Sandberge. Ein bißchen wie auf einem anderen Planet.

    Wir noch ganz oben !


    es geht bergab


    gutes Übungsgelände


    Am Engelsblick machten wir einen kurzen Stopp und schauten mal auf Obermaubach herunter.
    Doch da gerade eine Wanderergruppe dort eintraf, entschieden wir, die Pause auf einen anderen Platz zu verschieben.
    Also liefen wir noch ein bißchen weiter, bis wir oberhalb von Leversbach ein schönes Plätzchen erreichten.

    Pause !


    Jackson läßt es sich schmecken !


    Maja


    Spikey


    Ludwig


    Tina hatte uns bewirtete uns wieder mit Köstlichkeiten: Diesmal waren es sehr lecker mit Gemüse und Käse belegte Brötchen und Pickups für den Nachtisch. Die Hunde bekamen Kaustreifen und Wasser und die Pferde Möhren.
    Inzwischen war es ganz schön warm geworden und wir Menschen freuten uns sehr über einige ordentliche Schlucke Wasser.

    Eine dreiviertel Stunde rasteten wir. Lia und Jackson grasten solange.
    So haben wir jetzt Lia´s erste große Pause auch schon hinter uns.

    Dann traten wir den Rückweg an. Dieser führte uns nun über die Felder zurück.
    Dort brannte die Sonne nun recht ordentlich vom Himmel.
    Die Pferde begannen zu schwitzen. Der Weg ging nun überwiegend bergauf...nicht steil, aber kontinuierlich.
    Das war für alle ganz schön anstrengend.

    Lia auf dem Rückweg


    Tina und Jackson


    Ein Weg war über hüfthoch mit Gras bewachsen. Da war durchkommen ganz schön schwer.
    Das ist schon ein Unterschied, ob man reitet oder führt :-)

    Nach insgesamt 3 Stunden waren wir wieder am Hänger angekommen.
    Das Verladen ging ebenso gut und schnell, wie vorher.

    wieder drin


    Nach dem kurzen Stück Fahrt erreichten wir alle wohlbehalten den Stall.
    Es war ein wunderschöner Ausflug. Vielen Dank an Kathi für diese Möglichkeit. Eine tolle Truppe war heute unterwegs und ich bin so froh, daß Tina und Kathi mich mit meinem Jungpferd so unterstützen und die "Strapazen" des Laufens mit mir zusammen aufnehmen ;-) .
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  • Juli, 2012
  • Übung macht den Meister

    Am Donnerstag hab ich dann zum ersten Mal Hängertraining mit Magic gemacht.
    Er läßt sich ja problemlos in den Hänger führen, aber ich möchte ihn gern später auch wieder in den Hänger schicken können, so wie es bei Jackson geht und auch bei Joey ging.

    Ich führte ihn an die Rampe und ich merkte schnell, daß er noch gar nicht wußte was ich von ihm wollte und wozu der Carrot-Stick denn überhaupt gut sein soll.
    Aber er ist recht schnell von Begriff und verstand, was ich wollte.

    Innerhalb von zehn Minuten schaffte ich, daß er mit allen vier Hufen auf der Rampe stand und den Kopf im Hänger hatte.
    Ich führte ihn noch zweimal aus dieser Position hinein, damit er verstand, wo das hinführen sollte und dann war Feierabend.

    Zur Verbesserung der Kommunikation (vor allem auch in Hinsicht auf das Hängertraining) hab ich heute longiert. Dabei aber besonders auf die Signalgebung geachtet.
    Ich zeigte ihm ganz in Ruhe die Signale für

    Handwechsel
    Stehenbleiben
    Tempo verringern
    Tempo erhöhen
    Rückwärts

    Ich machte viele Hand- und Tempowechsel.
    Magic war aufmerksam und machte gut mit. Gut so.
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  • März, 2011
  • Wie war das ? Trabantus Hibbelus !

    Heute Nachmittag war ich mit Ludwig nach dem Spaziergang noch eine Weile am Stall.
    Ich longierte zunächst Joey für 15 Minuten.
    Dann kam mir eine Idee: Ich könnte endlich mal wieder eine kurze Einheit Hängertraining einschieben.
    Ich ließ Joey also einfach im RoundPen stehen und präparierte den Hänger.

    Als Jackson das sah (er war auf der Winterweide geblieben), wieherte er und begann aufgeregt auf und ab zu laufen. Er dachte wohl, daß ich mit Joey wegfahre und ihn alleinlasse ! Der jecke Jack !

    Joey ging - wie erwartet - problemlos in den Hänger.
    Dann brachte ich ihn wieder auf die Wiese. Jackson war sichtlich froh, daß er noch da war und entspannte sich wieder.

    Ich brachte nun Jackson zum Hänger. Und wie immer hatte er es sehr eilig mit dem Einsteigen.
    Doch ich hieß ihn anhalten, damit ich erst mal die Stange hinten auf der richtigen Seite öffnen konnte.
    Dann durfte er hinein, bekam drinnen sein Müsli und hatte es beim Aussteigen auch wieder etwas eilig und stolperte.
    Hmpf....Hibbelus eben.
    Als ich ihn dann wieder reinschickte, lief der Depp gegen die Mittelwand. Mann-o-mann.... oder besser Pferd-o-pferd.... mach doch mal die Augen auf.
    Aber dafür hat der Hibbel ja keine Zeit....

    Danach schaffte er es dann aber doch noch mal halbwegs in Ruhe in den Hänger zu gehen.
    Immerhin !
    Zum "Abreagieren" durfte er dann auch noch 15 Minuten an der Longe laufen, bevor es Abendessen gab.
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  • September, 2010
  • "Ich riech es doch; Wo ist es denn?"

    Seit Jackson im Hänger gefüttert wurde, ist er extrem scharf darauf in den Hänger zu klettern. Sobald der Hänger aufgemacht wird, läuft Jackson drumherum und guckt in jede Öffnung.

    "Ist es da drin?"


    "...oder doch dahinten?"


    "Hmmm mal sehen"


    "Wo ist es nur? Ich kann es doch riechen!"


    "Dann muß es doch vorn sein!"


    Aber es war natürlich noch nicht im Hänger und so suchte er vergebens. Doch so ging es natürlich sehr schnell als wir ihn aufgehalftert hatten und ich ihn in den Hänger schickte. Zack! stand er drinnen und bekam zur Belohnung das gesuchte Müsli. Ich schloß die Stange und holte dann Joey. Zack! und schon stand auch er drinnen und holte sich bei Christian ein Leckerli
    Währenddessen schloß ich auch die Klappe des Hängers.
    Joey und Jackson waren die Ruhe selbst im Hänger. Sie kuschelten ein bißchen und warteten ab.







    Somit sollte wohl das Fahren demnächst kein Problem darstellen :-)
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