Einträge für Hängertrainung

  • Dezember, 2018
  • Umzug ins neue alte zuhause

    Alle Geduld und Zeit, die wir mit Lia hatten, hat sich heute ausgezahlt.
    Letzte Woche haben wir nochmal zwei Übungseinheiten mit dem Hänger gemacht und heute sollte dann der Umzug stattfinden.
    Und das hat auch alles bestens geklappt.
    Innerhalb von einer guten Stunde war Lia im Hänger, gefahren und am neuen alten zuhause wieder ausgestiegen. Alles ganz in Ruhe.

    Lia on the road


    Als sie ausstieg, sah sie sich kurz um und man konnte ihr sehr schnell anmerken, daß sie sich erinnern konnte wo sie war. Sie lief dann mit mir wie selbstverständlich zum Stall und beschnupperte erst mal alle über den Zaun.
    Dann ließ ich sie zu den anderen.
    Sie lief eine Runde mit den anderen und dann kehrte schnell Ruhe ein: Alle drinnen am Heuballen und Lia draußen an der Heukiste.

    alle drinnen


    Lia draußen


    Mit der Zeit gab es dann immer mal wieder ein paar Annäherungsversuche. Das braucht jetzt etwas Zeit bis sich wieder alle an einander gewöhnen.
    Aber da bin ich sehr zuversichtlich, daß das schnell gehen wird.

    "Wieder"kennenlernen mit Merlin


    Zwischendurch drehte ich dann mal eine kleine Runde mit Ludwig.
    Auch er freute sich wieder zurück zu sein.

    Ludwig in bekanntem Terrain


    schön wieder da zu sein
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  • Hängertraining (5.+6.Versuch)

    Gestern und heute haben wir Lia dann wieder in den Hänger geführt.
    Gestern war sie zum ersten Mal mit allen vier Füßen ganz drin und auch mit dem Kopf bis ganz vorne und heute haben wir sogar schon mal die Stange hinten zugemacht.

    Ich möchte nochmal deutlich schreiben, daß wir Lia nicht mit dem Futter in den Hänger locken. Das Futter ist lediglich die Motivation für sie, daß sie einen Sinn darin sieht in den Hänger zu steigen.
    Und man kann da auch ganz deutlich einen Unterschied sehen. Sie entscheidet tatsächlich sehr bewußt, daß Sie in den Hänger geht und das unabhänging von der Portion Futter, die vorne wartet.

    Gestern konnten wir sehen, daß das wieder Aussteigen für Lia scheinbar auch ein größeres Problem zu sein scheint. Da traut sie wieder ihren Hinterbeinen auf der Rampe nicht so richtig.
    Doch auch dabei konnten wir heute schon wieder deutliche Fortschritte sehen. Sie wird mit jedem Mal mutiger und sicherer.

    Heute haben wir auch begonnen, daß einer, während sie im Hänger steht, auf der Rampe herumläuft, mal die eine, mal die ander Stange schließt, sie anfaßt. Damit sie sich an all die Umgebungsgeräusche gewöhnt. Das hat sie gut hingenommen.

    Nächste Woche geht es weiter und dann soll bald der Umzug stattfinden.
    Ich bin stolz auf mein Mädchen.
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  • Hängertraining (4.Versuch)

    Es geht gut voran mit Lia´s Hängertraining.
    Gestern stand die nächste Übungseinheit an.
    Dieses Mal ging Lia nur mit einem ganz kurzen Zögern sofort mit mir auf die Rampe und das mit allen vier Füßen.
    Sie fraß entspannt ihre Portion und ließ sich dann von mir langsam rückwärts aus dem Hänger dirigieren.

    Als wir sie dann wieder zur Pause entlassen wollten, blieb sie bei uns und zeigte uns ganz deutlich, daß sie noch weiter machen wollte. Also halfterten wir sie wieder auf und gingen zu Runde zwei zum Hänger.

    Dieses Mal hielt ich die Futterschüssel weiter nach vorn und so zögerte Lia nicht und kam ganz in den Hänger. Mit drei Füßen stand sie dann drinnen und nur noch einer stand leicht auf der Rampe.
    Nachdem das Futter aufgegessen war, blieb sie immer noch ruhig im Hänger stehen und schaute sich neugierig um. Dann ließen wir sie wieder aussteigen und damit hatte sie Feierabend.

    Morgen geht es dann zu Runde 5. Wir wollen jetzt schauen, daß wir die Abstände kürzer halten, daß wir dann tatsächlich bald umziehen können.
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  • November, 2018
  • Hängertraining (3.Versuch)

    Gestern ging Lia´s Hängertraining weiter.
    Dieses Mal stellten wir ihr gleich eine Schüssel mit Futter in den Hänger.
    Ich führte sie zum Hänger und ging hinein. Lia blieb auf der Rampe stehen und schaute sich den Hänger wieder genau an und beschnupperte auch alles.
    Dann nahm sie relativ schnell ihren Mut zusammen und ging hinein, um zu fressen.
    Dieses Mal schon ohne zittern und recht entspannt. Sie fraß die Schüssel leer und stieg dann in Ruhe wieder aus.
    Danach bekam sie eine Pause, in der sie wieder zu den anderen Pferden durfte.
    Ilja und ich quatschten derweil und beobachteten die Pferde.

    Ich füllte erneut etwas Futter in die Schüssel und stellte sie in den Hänger.
    Dann gingen wir zu Lia auf den Paddock. Sie döste gerade im Unterstand. Wir gesellten uns zu ihr. Sie war erst etwas irritiert, weil sie erwartete, daß wir nun etwas von ihr wollen würden.
    Doch wir blieben einfach bei ihr, bis sie sich nach einer Weile wieder völlig entspannte.

    Dann nahmen wir sie wieder mit zum Hänger. Erneut zögerte sie noch etwas, doch es dauerte nicht lange und sie fraß auch die zweite Portion im Hänger.
    Wir konnten sehr gut beobachten, daß es Lia schwer fällt, ihre Hinterhufe richtig zu platzieren. Das ist wohl auch ein Grund für ihr Zögern an der Rampe. Doch mit der Futtermotivation versucht sie nun eine Lösung zu finden und schafft das ja auch.

    Nachdem sie erneut ruhig im Hänger gefressen hatte, beendeten wir das Training für dieses Mal.
    Am Montag geht es dann weiter.
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  • 2.Versuch

    Heute ging es weiter mit dem Hängertraining und dem Versuch Lia umziehen zu lassen.
    Wir hatten uns einen anderen Hänger geliehen und waren eigentlich zuversichtlich, daß der größere, hellere Hänger schon einen Unterschied machen würde.
    Doch Lia war auch heute noch skeptisch. Sie ging gut auf die Rampe rauf und ließ sich auch sehr gut und fein dirigieren. Doch als sie merkte, daß das Ziel schon nach vorn geht, war sie nicht wirklich mit von der Partie.
    Wir merkten ihr an, daß sie mit der ganzen Hängersache doch noch so ihre Probleme hat - auch wenn es nicht direkt Angst vor dem Hänger selbst ist, scheint sie irgendwie nichts positives damit zu verknüpfen. Sie zeigt ihr Unwohlsein deutlich und so haben wir uns nun vorgenommen, Lia das Unwohlsein vor dem und im Hänger zu nehmen.
    Wir fütterten sie heute zum Abschluß im Hänger, damit sie etwas Positives mit dem Hänger verbinden kann. Dabei merkte man ihr sehr deutlich an, wie angespannt sie im Hänger war. Sie zitterte regelrecht wie Espenlaub. Blieb aber mutig im Hänger und fraß.
    Damit beendeten wir das Training für heute, damit ihr Mut belohnt wurde.
    Wir werden jetzt in kleinen Etappen Hängertraining einbauen, bis sie dem Hänger genug Vertrauen entgegenbringt. Erst dann werden wir planen, wann der Umzug stattfinden wird.

    Das ist nicht ganz so wie ich es mir gewünscht hatte, doch Lia gibt nun mal das Tempo vor. Ich habe in den vergangenen zwei einhalb Jahren mit ihr gelernt, daß Eile, Druck und Drängen einen mit Lia nur weiter vom Ziel wegbringen und nicht einen Schritt näher darauf zu.
    So gesehen ist sie für mich ein guter Lehrer, um meine Geduld zu trainieren.

    Am Donnerstag folgt also unsere nächste Einheit.
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  • Mai, 2016
  • Auch Lia läßt sich fahren

    Als wir Kathi nach dem Hänger zum Üben gefragt hatten, hatte sie direkt vorgeschlagen, daß wir ja auch mal ne Ausfahrt für einen Spaziergang machen könnten.
    Coole Idee !

    Heute am Feiertag war der perfekte Termin dafür.
    Wir trafen uns mittags am Stall, packten die Rucksäcke ins Auto und putzten die Pferde.
    Es gab eine Portion des neuen Anti-Fliegen-Gels, daß wir auf der Equitana gekauft hatten, für jedes Pferd und dann konnten wir uns an´s Verladen machen.

    Wir begannen mit Lia.
    Sie kannte den Hänger ja schon von ihrem Umzug vor 2 Monaten.
    Mutig und ohne zu zögern ging sie einmal die Rampe rauf. Dann zögerte sie und schaute sich oben die Decke an.
    Ich ließ sie wieder rückwärts runtergehen und machte einen neuen Anlauf. Das ganze nochmal und dann ging sie ganz rein.
    So einfach kann Verladen sein. So macht es Spaß.
    Bei Jackson lief es ziemlich ähnlich. Auch er zögerte nochmal, doch dann war er schnell neben Lia im Hänger.

    "Oh hier gibt es auch was zu essen!"


    Mädels und Hunde ins Auto und schon konnte die Fahrt losgehen.
    Ludwig im Kofferraum, Maja auf meinem und Spikey auf Tina´s Schoß: für alle ein Plätzchen.
    Kathi hatte sich ein schönes Ziel ausgesucht, das in nur in kurzer Entfernung lag.
    Wir fuhren ein paar Minuten bis Rath und parkten dort.

    Lia und Jackson durften wieder aussteigen, wir schulterten die Rucksäcke und schon führte Kathi uns in den Wald.
    Dort in der Gegend waren Tina und ich noch nie geritten, daher kannten wir uns gar nicht aus.
    Es war aber sehr schön, sich auch mal führen zu lassen.

    Auf geht´s !


    Lia neben mir


    Der Weg war toll.
    Er führte zuerst am Waldrand entlang und immer wieder kamen wir noch an Häusern und Gärten vorbei.
    Bald ging es weiter in den Wald hinein.
    Zuerst war er breit, doch später wurde er immer wieder zu einem schmalen Trampelpfad.
    Er führte uns dann über Wurzeln und Steine bergab. Da mußten sowohl die Menschen als auch die Pferde konzentrierter laufen. Das war wirklich gutes Training.

    Kurz vorm "Engelsblick" kamen wir auf ein Stück offeneres Gelände.
    Das war mal ganz was anderes. Sandberge. Ein bißchen wie auf einem anderen Planet.

    Wir noch ganz oben !


    es geht bergab


    gutes Übungsgelände


    Am Engelsblick machten wir einen kurzen Stopp und schauten mal auf Obermaubach herunter.
    Doch da gerade eine Wanderergruppe dort eintraf, entschieden wir, die Pause auf einen anderen Platz zu verschieben.
    Also liefen wir noch ein bißchen weiter, bis wir oberhalb von Leversbach ein schönes Plätzchen erreichten.

    Pause !


    Jackson läßt es sich schmecken !


    Maja


    Spikey


    Ludwig


    Tina hatte uns bewirtete uns wieder mit Köstlichkeiten: Diesmal waren es sehr lecker mit Gemüse und Käse belegte Brötchen und Pickups für den Nachtisch. Die Hunde bekamen Kaustreifen und Wasser und die Pferde Möhren.
    Inzwischen war es ganz schön warm geworden und wir Menschen freuten uns sehr über einige ordentliche Schlucke Wasser.

    Eine dreiviertel Stunde rasteten wir. Lia und Jackson grasten solange.
    So haben wir jetzt Lia´s erste große Pause auch schon hinter uns.

    Dann traten wir den Rückweg an. Dieser führte uns nun über die Felder zurück.
    Dort brannte die Sonne nun recht ordentlich vom Himmel.
    Die Pferde begannen zu schwitzen. Der Weg ging nun überwiegend bergauf...nicht steil, aber kontinuierlich.
    Das war für alle ganz schön anstrengend.

    Lia auf dem Rückweg


    Tina und Jackson


    Ein Weg war über hüfthoch mit Gras bewachsen. Da war durchkommen ganz schön schwer.
    Das ist schon ein Unterschied, ob man reitet oder führt :-)

    Nach insgesamt 3 Stunden waren wir wieder am Hänger angekommen.
    Das Verladen ging ebenso gut und schnell, wie vorher.

    wieder drin


    Nach dem kurzen Stück Fahrt erreichten wir alle wohlbehalten den Stall.
    Es war ein wunderschöner Ausflug. Vielen Dank an Kathi für diese Möglichkeit. Eine tolle Truppe war heute unterwegs und ich bin so froh, daß Tina und Kathi mich mit meinem Jungpferd so unterstützen und die "Strapazen" des Laufens mit mir zusammen aufnehmen ;-) .
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  • Juli, 2012
  • Übung macht den Meister

    Am Donnerstag hab ich dann zum ersten Mal Hängertraining mit Magic gemacht.
    Er läßt sich ja problemlos in den Hänger führen, aber ich möchte ihn gern später auch wieder in den Hänger schicken können, so wie es bei Jackson geht und auch bei Joey ging.

    Ich führte ihn an die Rampe und ich merkte schnell, daß er noch gar nicht wußte was ich von ihm wollte und wozu der Carrot-Stick denn überhaupt gut sein soll.
    Aber er ist recht schnell von Begriff und verstand, was ich wollte.

    Innerhalb von zehn Minuten schaffte ich, daß er mit allen vier Hufen auf der Rampe stand und den Kopf im Hänger hatte.
    Ich führte ihn noch zweimal aus dieser Position hinein, damit er verstand, wo das hinführen sollte und dann war Feierabend.

    Zur Verbesserung der Kommunikation (vor allem auch in Hinsicht auf das Hängertraining) hab ich heute longiert. Dabei aber besonders auf die Signalgebung geachtet.
    Ich zeigte ihm ganz in Ruhe die Signale für

    Handwechsel
    Stehenbleiben
    Tempo verringern
    Tempo erhöhen
    Rückwärts

    Ich machte viele Hand- und Tempowechsel.
    Magic war aufmerksam und machte gut mit. Gut so.
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