Einträge für Bibliothek

  • Juni, 2013
  • Buchvorstellung: Die Kräuterspirale

    Zum Geburtstag gab es auch ein Buch von Irmela Erckenbrecht "Die Kräuterspirale: Bauanleitung - Kräuterporträts - Rezepte".

    Schon länger hätte ich gerne eine Kräuterspirale im Garten, war mir aber auch hier nicht sicher, ob sinnvoll oder nicht, und was für ein Standort, welche Größe usw usw...

    Für mich war dieses Buch ein Rundumsorglospaket: Größe, Ausrichtung, Materialtipps, Kräuterauswahl, Plätze für tierische Bewohner und Rezepte.
    Mehr kann man von so einem schmalen Buch eigentlich nicht erwarten.

    Einen Nachteil kann ich für mich nicht verheimlichen: Die Autorin weist mehrmals daraufhin, dass man nach den Sternen oder der Mondphasen pflanzen sollte. Mir ist das ja zu esoterisch. Aber da sie nicht darauf rumreitet, ist es noch in Ordnung.

    Und sonst? Den Platz für unsere Kräuterspirale ist ausgewählt. Jetzt heißt es Materialsuchen und dann kann es losgehen. Ich habe zwar noch keine Erfahrung im Bauen von Trockenmauern, aber ich denke die Anleitung ist ausreichend um zum Erfolg zu kommen..

    Ich bin sehr gespannt auf dieses Projekt und es juckt mich schon ziemlich in den Fingern.


    Übersetze nach en fr
  • Buchvorstellung: Selbstversorgung aus dem Garten

    Ich habe jetzt das Buch "Selbstversorgung aus dem Garten" von John Seymour gelesen. Und ich muss sagen, ich würde das Buch auch jemandem empfehlen, weil das Buch einfach toll geschrieben ist. Es macht einfach Spaß den Gedanken des Autors zu folgen. Ich glaube, der Mann war eine echte Type, wenn man sich so seinen Lebenslauf am Ende des Buches durchliest.

    Zuallererst empfiehlt er die Tiefkultur. Dabei wird der Boden besonders tief gelockert, und die Beete werden danach nicht mehr betreten. Dadurch sollen die Pflanzen tiefer wurzeln und so enger stehen können, weil sie sich weniger in die Quere kommen.
    Zu diesem Thema habe ich bei google allerdings nicht viel gefunden, außer dem Hinweis, dass die Tiefenlockerung echt Arbeit ist.
    Irgendwo dann noch der Scan eines alten Buches nachdem jeder cm Tiefenlockerung 3% mehr Ernte bringt.

    Im Herbst werde ich erst die Zwischenwege mit meinem Bruder schön machen und dann werde ich mich mal an die Tiefenlockerung begeben. Laut Seymour kann man seinen Garten wohl nicht überdüngen...Er ist immer dafür viel Pferdemist und Kompost in den Garten einzuarbeiten...

    Ansonsten hat er einen Rat, den Kerstin und ich für uns schon vor der Lektüre beschlossen haben: Alles was man anbauen will, soll man vorziehen. Er legt sogar ein extra Beet zum Vorziehen an. Wir werden nächstes Jahr auch viel mehr vorziehen, zum einen Überleben die Pflanzen dann besser, wenn sie raus ins Beet kommen und man kann die Pflanzen besser auf dem Beet verteilen. Wenn die Pflanzen den Boden beschatten muss man ja auch weniger gießen.

    Aber es geht ja nicht nur ums Pflanzen und ernten, auch auf die Vorratshaltung geht er ein. Einen Teil des Buches widmet er auch der Kleinviehhaltung (Hühner und Kaninchen). Seiner Meinung nach kann man mit ein paar Kaninchen seinen kompletten Fleischbedarf decken. Hinzu käme der Erlös aus dem Verkauf der Felle und der Mist verbessert die Ernte. Aber will man wirklich 30 bis 60 Kanichen im Jahr schlachten?

    Auch der Bienenhaltung widmet er ein Kapitel, wobei er aber darauf hinweist, dass man sich da wirklich separat einlesen muss.

    Übrigens: So wie der Autor sich ausdrückt, ist unser Garten nur mittelgroß. :-)
    Übersetze nach en fr
  • Mai, 2013
  • Buchvorstellung: Hühner halten

    Heute stelle ich zwei Bücher in einem Artikel vor, weil sie thematisch das gleiche Thema behandeln:

    Sie sind beide bei Kosmos erschienen:
    Zum einen "Geflügel natürlich und artgerecht halten" von Alice Stern und zum anderen "Hühner halten artgerecht und natürlich" von Katrin Juliane Schiffer und Carola Hotze.

    Wie ich zu den Büchern komme? Sie standen auf meiner Wunschliste bei Amazon und dann gab es die zum Geburtstag. Schon länger hatte ich die fixe Idee bei uns im Garten doch noch ein paar Hühner zu halten. Aber da ich nicht einfach anfangen wollte, war Lektüre notwendig.

    Das Buch von Alice Stern behandelt nicht nur Hühner, sondern auch Gänse, Enten und Puten. Daher geht dieses Buch nicht ganz so explizit auf Hühner ein, hilft aber trotzdem mit vielen Informationen. Manchmal klingt es ziemlich hart, wenn bei Krankheitsbeschreibungen als Lösung "Schlachten" steht. Aber gut, das gehört dazu. Im hinteren Teil gibt es dann auch ein extra Kapitel zum Thema "Schlachten". Frau Stern sagt ganz klar, dass Schlachten zur Geflügelhaltung dazu gehört. Und ich finde es gut, daß das Schlachten dort explizit beschrieben ist, so kann man sich überlegen, ob man sich das überhaupt vorstellen kann.

    Das Buch von Schiffer und Hotze beschäftigt sich nur mit Hühnern und legt den Schwerpunkt mehr auf das Halten von Hühnern aus Spaß an den Tieren und der Produktion von Eiern. Die beiden Autorinnen gehen ausführlich auf die Herkunft des Wildhuhns ein und die Verhaltensweisen und Bedürfnisse die sich daraus an die Hühnerhaltung ergeben. (Es ist ein bisschen wie beim Flucht- und Lauftier Pferd)

    Wer sich also mit der Hühnerhaltung beschäftigen will, macht sicherlich mit beiden Büchern keinen Fehler..

    Und wie sieht es nun mit unsere Hühnerhaltung aus? Ich glaube noch immer, dass es ein Hobby wäre, das mir viel Spass und Freude bereiten könnte, aber leider haben Hühner einen ziemlich großen Platzbedarf (10qm Auslauf/Huhn). Und dann sollte man 5 bis 6 Hühner mit einem Hahn halten. Am besten macht man es wie bei den Pferden mit wechselnden Weideflächen. Zwerghuhnrassen benötigen leider auch nicht viel weniger Platz.

    Sicherlich könnte man Hühner auch auf weniger Platz halten, aber wenn ich es bei den Pferden möglichst gut machen will, sollte ich es bei den Hühnern nicht anders machen. Ein weiteres K.o.-Kriterium war dann die Tatsache, dass die Hühner einen Stall mit Fenster an der Südseite brauchen. Das könnte ich hier nur bewerkstelligen, wenn ich den Garten komplett umplane und dann notgedrungen auch das Gemüsebeet aufgebe.
    Und das wäre dann wohl etwas zuviel Arbeit. Und alle anderen Ideen könnten den Tieren wohl nicht gerecht werden....


    Schade, dass hatte ich mir wesentlich einfacher vorgestellt. Aber dank der Lektüre bin ich nun gut genug informiert, um die Entscheidung auf einer vernünftigen Basis zu treffen.
    Übersetze nach en fr
  • Oktober, 2011
  • Gelesen

    Heute möchte ich euch einen Absatz aus dem Buch "Freizeitpferde selber schulen" von Christiane Gohl vorstellen.
    Ich fand den Absatz gut und .. ach genug erzählt:
    Eines kann ein Pferdeauge jedoch nicht, nämlich sehen, wohin das Pferd seine Hinterbeine setzt. Ein sehr anschauliches Beispiel dafür liefern uns viele besonders "reinliche" Wallache und Hengste: Nachdem Sie regelrechte Verrenkungen unternommen haben, damit beim Strahlen ja kein Tropfen auf ihren Hinterbeinen landete, setzen den Hinterhuf beim ersten Antreten nach dem Urinieren mit Schwung in die Pfütze.


    Stimmt. Aber sie erläutert weiter:

    Auch die genaue Betrachtung seiner Hinterhand und damit die Chance, sich ein ungefähres Bild von der eigenen Gestalt zu machen, ist für das Pferd mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Viele Pferde haben deshalb nur sehr unklare Vorstellungen von den eigenen Abmessungen, was in freier Wildbahn unwichtig ist, in unseren verwinkelten Ställen beim ein und Aussteigen in den Pferdehänger und vielen anderen Situationen im Zusammenleben mit dem Menschen aber durchaus an Bedeutung gewinnt.
    Oft genug tadelt man ein Pferd weil es beim raschen Verlassen seiner Box ständig mit der Tür kollidiert, oder straft es, wenn es unschlüssig vor dem engen Hängerabteil steht und sich fragt, ob es da überhaupt hineinpaßt.


    Zitate aus Freizeitpferde selber schulen von Christiane Gohl, Kosmos Verlag 1997 Seite 100
    Übersetze nach en fr
  • April, 2010
  • Buchbesprechung: Michael Geitner "Be strict im Sattel"

    So, jetzt kommt das letzte Buch aus der Masse, die ich zum Geburtstag bekommen habe.

    Das Buch habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben, wobei ich nicht genau sagen kann warum. Es war das erste Buch, dass ich am Tag nach der Feier in die Hand nahm, und dann legte ich es nach etwas mehr als 1/3 wieder auf Seite und griff zu einem der anderen Bücher.

    Ich sitze jetzt auch schon länger an dem Bericht, und weiß nicht wo anfangen. Ich glaube, ich mache es kurz: Geitner hat Recht, dass was er schreibt lässt sich ziemlich leicht umsetzen und ich merke schon nach kurzer Zeit Erfolge.
    Und das, obwohl ich mich nicht an Geitner's Reihenfolge halte.

    So, und jetzt in die Details. Er schreibt, dass er Lehrgangsteilnehmer hatte, die nicht verstanden, wie Sie die Bodenarbeitskurse auf die Situation im Sattel übertragen können. Da bin ich dann nicht der einzige. Interessanterweise konnte sich Geitner nicht vorstellen, dass das Übertragen in den Sattel ein Problem sein könnte.

    Ich habe das Buch zweimal gelesen, weil ich Sorge hatte bei den vielen Details was wichtiges zu überlesen.

    Ansonsten muss ich leider sagen, dass ich Geitner's Stil nicht mag. Aber das ist wohl mein persönliches Problem. Ich kann nicht feststellen, woran es liegt.

    Der Hauptteil des Buches ist Theorie. Hier finde ich immer wieder viele Aha-Effekte. Ich kann unheimlich viel davon nachvollziehen.
    Die letzten Seiten sind praktische Übungen, die helfen sollen, seine Position ggü. dem Pferd zu stärken und diesem so Sicherheit zu geben.

    Das Buch hat mich schon weitergebracht, und bekommt daher definitiv eine Empfehlung.
    Übersetze nach en fr
  • Buchbesprechung: Armin Kasper " Hufkurs Das Praxisbuch..."

    Ich weiß gar nicht mehr, warum ich ein Buch über Hufpflege auf meinen Wunschzettel gesetzt habe. Ich glaube, es war der Wunsch, mich mit auch mit diesem wichtigen Thema noch mal auseinandersetzen soll. Haben wir in den letzten Jahren doch viel in der Praxis darüber lernen müssen, da wollte ich jetzt wohl nochmal meinen theoretischen Hintergrund erweitern.

    Und ich muss sagen, mit Armin Kaspers Hufkurs habe ich wohl einen richtigen Glückstreffer gemacht.

    • Hier schreibt ein Laie, der sich viele Infos erarbeitet hat, auf eine sehr anschauliche praxisorientierte Weise.
    • Gegensätzliche Meinungen kommen zu Wort, ohne dass eine Meinung wirklich schlecht gemacht wird.
    • Ich habe wieder das Gefühl, alles zu wissen, was ich wissen muss.

    Der Autor beginnt mit einem Ausflug in die Evolution des Pferdes. Er beschreibt, warum Huf und Bein so sind, wie wir sie heute am Pferd sehen. Ich habe jetzt verstanden, warum die Knochenkonstruktion ein Stolpern wesentlich besser abfängt als bei uns Menschen. Wir haben uns schon oft gefragt, warum ein Pferd nach bestimmten Zwischenfällen keinerlei Lahmen zeigt, während ich definitiv humpeln würde.

    Gelungen finde ich auch die Rückfragen, die sich auf Inhalte aus den vorangegangen Kapitel beziehen. So kommt es auch stellenweise zu Lückentexten, wo man sehen kann, was man behalten hat. Leider wird das nicht durchgehalten. Aber das ist auch schon mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch.

    Obwohl der Autor Barhufbefürworter ist, erläutert er ausführlich Hufeisen, und wie diese angepasst werden müssen. Ganz ehrlich: Wenn ich ein beschlagenes Pferd hätte, würde ich mir in den nächsten Wochen Zeit für die Nagelübungen (an Holzklötzen) nehmen und würde mich danach in der Lage fühlen, ein vom Schmied in der Form vorbereitetes Eisen aufzunageln.
    (Damit habe ich mir jetzt direkt zwei weitere Stichworte geliefert.)
    Zum einen rät Kasper nicht dazu, es ohne Schmied zu versuchen. Er sieht den Schmied als Partner, dessen Leistung ich aber beurteilen können muss. Aber dazu muss ich einfach mehr Hintergrund wissen haben.
    Zum anderen: Auch wenn ich mir das Aufnageln jetzt theoretisch zu traue, darf ich es praktisch dank des derzeit gültigen Hufbeschlagsgesetzes nicht. Das Gesetz ist ziemlich restriktiv, aber wohl wieder in der Überarbeitung..

    Auch Hufschuhe sind ein ausführliches Thema. Schön übrigens seine Bezeichnung für Pferde mit Hufschuhen: “Pantoffeltierchen”
    Super, oder?

    Fazit: Obwohl das Buch beim ersten Blättern sehr theoretisch und "anstrengend" wirkte, habe ich es verschlungen und kann es nur empfehlen. Für mich persönlich glaube ich nicht, noch ein Buch zum Thema zu benötigen.
    Übersetze nach en fr
  • März, 2010
  • Buchvorstellung: Günter Wamser/ Sonja Endlweber "Rocky Mountains 3000 Meilen mit Pferden durch die Wildnis Amerikas"

    Dieses Buch ist mal was ganz anderes: Ein Fotoband über den Ritt der Abenteuerreiter (Hier habe ich das erste Buch besprochen: Buchbesprechung: Günter Wamser "Der Abenteuerreiter - Das Buch") durch die Rocky Mountains.

    Das Buch ist grossformatig, damit die Bilder auch wirken können. Obwohl es immer wieder mehrseitige erzählende Texte gibt, erfährt man "weniger" als im ersten Buch. Dafür hat man das Gefühl mehr über den Alltag der beiden zu erfahren...

    Aber eigentlich geht es um die Bilder und die sind einfach traumhaft... Ich glaube, da werde ich öfter mal durchblättern. Wesentlich näher werde ich den Rocky Mountains in meinem Leben wohl nicht kommen...


    Übrigens haben die beiden auch Cloud gesehen. Wer sich nicht mehr erinnert, muss dort mal schauen: Fernsehtipp: Cloud - Der wilde Mustang
    Übersetze nach en fr

Seite 1 von 3, insgesamt 17 Einträge