Einträge für Jahreszeiten

  • Mai, 2017
  • doch ein paar Rapsbilder

    Eigentlich bin ich die jährlichen Rapsbilder ja so ein bißchen leid geworden.
    Daher wollte ich auch dieses Jahr keine speziellen Fotos mit Raps machen.
    Aber ehrlich gesagt: Man kommt ja in der Eifel momentan kaum drum herum. Sobald man ein Foto macht, ist auch Raps drauf. Außerdem bringt er ja zugegebener Maßen Farbe in die Bilder. Besonders an einem Sonnentag wie heute.

    Also hab ich doch ein paar Schnappschüsse von Lia und Ludwig gemacht, als wir heute spazieren waren.
    Wegen der Osteo-Behandlung hatte Lia gestern ganz frei und heute gab es nur einen kleinen Wellness-Spaziergang.
    Ab morgen darf sie dann wieder richtig loslegen.

    Lia


    Ludwig und Lia


    Ludwig


    Ich hab noch zwei "unrapsige" Bilder für Euch.
    Als wir vom Spaziergang zurückkamen, konnte ich eine der Katzen bei den anderen Pferden im Heu entdecken. Die Katzen auf dem Hof haben einfach den besten Spielplatz der Welt:

    Katze im Heu


    Inzwischen sind es drei Hühner, die ausgezogen sind und nun frei herumlaufen.
    Ludwig, der Jäger, hat sich inzwischen so daran gewöhnt, daß sie im wirklich vor der Nase herumlaufen können.
    Dieses Huhn hat kurz zuvor sogar aus dem Wassernapf neben Ludwig getrunken:

    Hühner hautnah


    Als ich die Pferde heute Morgen auf die Wiese gelassen habe, habe ich ein kleines Video für Euch gemacht.
    Die Pferde waren alle drei auf der anderen Trailseite und waren erstmal überfordert mit der Aufgabe zur Tür zu kommen.
    Jackson hat es als erstes gecheckt. Lia und Merlin brauchten länger und am Ende bin ich sie doch noch abholen gegangen.



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  • Mairegen

    Am Montag war der 1.Mai.
    Und pünktlich zum Mai begann es zu regnen. Und das mehr oder weniger dauerhaft. Zugegeben es war ein schöner ruhiger Landregen - meistens jedenfalls - und die Natur brachte das Wasser dringend. Dennoch war es naß.....und das überall und das ist für uns Outdoor-Menschen und Tiere doch immer etwas - na sagen wir mal anstrengender als trockenes Wetter.

    So ist diese Woche nicht viel passiert, worüber es sich lohnen würde zu berichten.
    Montag waren wir alle ne kleine Runde spazieren, denn da ja Feiertag war, hatten wir frei.

    Dienstag war ich mit Lia allein einmal um die Windräder spazieren.
    Mittwoch und Donnerstag hatte Lia frei.

    Heute war wieder Huftermin.
    Lia war zuerst dran und danach Jackson.
    Dann bekamen beide ihr Müsli und durften danach noch mal gehen, während ich die Wiese abäppelte.

    Als ich mit Misten fertig war, holte ich mir Lia von der Wiese. Sie war natürlich gaaaanz oben am letzten Ende :-)
    Aber wir wollen ja, daß sich die Pferde viel bewegen....also müssen wir das wohl oder über auch... ist ja auch nicht schädlich....

    Ein bißchen putzen und schon waren wir startklar.
    Ich wollte eine etwas größere Runde spazieren heute und lief erst mal in Richtung Wald los.
    Unterwegs überlegte ich mir dann, wo lang ich wollte.
    Ich entschied mich dann für die 1-Stunden-Runde mit relativ viel bergab. So könnte Lia nochmal ein bißchen bergab ohne Reiter üben.
    Diese Runde ist sehr schön und da heute weder Wind noch Regen dabei waren, war es total friedlich und still im Wald. Man hörte nur das dumpfe Aufsetzen von Lia´s Hufen, ihr Schnauben und die Vögel, die sehr enthusiastisch zwitscherten.
    Lia ist es in diesem Waldstück immer ein bißchen unheimlich, da dort oft Rehe unterwegs sind.

    Auch heute schaute sie sich immer wieder um und war leicht nervös. Doch sie hörte mir gut zu und ließ sich überzeugen, daß sie mir wohl bei der Wegwahl vertrauen konnte.
    So lange sie weiterlaufen durfte, war alles gut.
    Mitten drin hielt ich sie dann aber mal an. Das gefiel ihr nicht gut. Logisch, denn so als Fluchttier bleibt man ja nicht gern auf dem Präsentierteller stehen.
    Doch auch hier konnte ich sie überzeugen, daß nichts schlimmes passieren wird.
    So konnte ich ein Foto von uns dort machen.

    Lia und Kerstin im Wald


    Danach bekam sie ein Leckerli und dann ging es an den Abstieg.
    Sie ist heute sehr flüssig und zügig bergab gegangen und hat sich den Weg gut gesucht.
    Darüber hab ich mich auch ziemlich gefreut.

    Was kommt nach dem Abstieg ? Richtig... der Aufstieg !
    Auch dort marschierte sie motiviert weiter. Sie hat mir heute richtig Spaß gemacht unterwegs.

    Wieder am Stall durfte sie dann auch direkt in den Feierabend.
    Also zog sie mit Jackson und Merlin los auf die Weide.

    Jackson überlegt noch, ob er sich wälzen soll.


    Er entschied sich dagegen und ging lieber mal zu Lia in den Stall.


    Dann zogen alle drei gen Weide...


    ...den Trail entlang...


    ...
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  • April, 2017
  • Ostern abgeschrieben

    Das Osterwochenende liegt nun fast hinter uns und ich finde Zeit für einen kleinen Rückblick.
    Wir hatten uns auf 4 Tage mit den Pferden und Hunden gefreut, doch da hat uns der April einen ziemlichen Strich durch die Rechnung gemacht.
    Am Karfreitag war das Wetter noch ziemlich gut. Sonne und Wolken im Mix und ein bißchen Wind.
    Spikey war wieder mit am Stall und eine Woche nach seiner OP wieder relativ fit.
    Doch noch bekam er Schmerzmittel und mußte es auch etwas langsam angehen lassen.
    Daher drehten wir mit Lia, Jackson, Ludwig und Spikey eine Spaziergangsrunde. Danach war er auch k.o.

    Samstag war es einfach usselig. Es war nieselig-feucht mit kaltem Wind und wir waren irgendwie alle nicht motiviert. Nach den hohen Temperaturen der letzten Woche, machte uns das feucht-kalte Wetter jetzt irgendwie mehr zu schaffen als im Winter. Wir sind ja sonst nicht zimperlich und gehen auch bei Regen raus, doch Samstag haben wir gekniffen. So kamen die Pferde zu einem freien Tag.

    Am Sonntagmorgen war es trocken. Dafür hatte der Wind deutlich aufgefrischt. Spontan beschlossen wir, daß wir, während die Pferde grasen, mit den Hunden ne Runde drehen und danach mit den Pferden auf den Reitplatz gehen würden.
    Bevor das möglich war, waren allerdings noch einige Berge Winterfell aus Jackson und Lia zu bürsten.

    Auf dem Reitplatz dann hatte ich mal wieder einen Anfall von "verkrampftem Frosch".
    Es war unser erster Ritt auf dem Platz.
    Ich wollte eigentlich ganz entspannt ein paar Runden drehen und dabei langsam beginnen große Volten über Gewichtshilfen zu üben und vielleicht ein paar Mal auf der Geraden ein Stückchen traben.
    Doch Lia war von Anfang an erst Mal nicht sehr kooperativ.
    Die flatternden Folien der Silageballen, die neben dem Reitplatz lagern, waren ihr gruselig.
    Komischerweise hab ich dann mehr Angst als mit ihr im Gelände. Sollte man ja eigentlich meinen, daß das anders sei.
    Ich bin aber einfach ein Busch-Reiter.
    Dennoch gab ich nicht auf und machte - trotz einiger "Panik-Attacken" mit meinem geplanten Programm weiter.
    Nach einer Weile konnte ich sowohl Lia als auch mich mit den Übungen ablenken und wir arbeiteten ganz gut zusammen.
    Sehr positiv empfand ich, daß sie sich - wie auch im Gelände - auch hier nicht von Jackson beeinflussen ließ. Egal, ob er uns entgegen kam, von hinten aufritt oder trabte und galoppierte, Lia blieb ruhig im Schritt.

    Als wir dann beide entspannter waren, machte ich mich doch noch ein bißchen ans Traben.
    Das gestaltete sich noch ziemlich schwierig. Lia wollte das ein oder andere Mal lieber angaloppieren und es wurde Gangsalat aus Schritt, Trab und Galopp.
    Doch zum Schluß schafften wir einmal die lange Seite und damit machte ich Schluß.
    Als ich dann abstieg, konnte ich Lia sofort ansehen, daß sie nun auch wirklich k.o. war.

    nach der Einheit auf dem Reitplatz


    Bei dieser Einheit ist mir auch noch aufgefallen, daß die Gewichtshilfen wirklich universell für´s Pferd sind und nicht "menschengemacht".
    Lia kennt ja nun wirklich noch kaum etwas davon (das bißchen aus dem Gelände), doch sie reagierte sofort intuitiv richtig und große Volten waren überhaupt kein Problem und sie verstand mich sofort.

    Tina und Jackson arbeiteten auch ein bißchen im Galopp


    Der Ostermontag-Morgen fiel dann komplett ins Wasser.
    Es regnete ununterbrochen und der Stall stand halb unter Wasser.
    Also begaben wir uns erst Mal ans Trockenlegen, während die Pferde grasen waren.
    Danach gab es Futter und für mehr war einfach nicht das richtige Wetter.
    Also bekamen die Pferde einen weiteren spontanen Urlaubstag und ich drehte meine Runde mit Ludwig im Wald, wo wir durch die Bäume wenigstens ein bißchen geschützt waren.

    naß war´s


    Ludwig mit Regenmantel unterwegs
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  • Hochfrühling

    Gestern Nachmittag und heute den ganzen Tag hatten wir absolut bombastisches Frühlingswetter. Strahlend blauer Himmel, kein Wind und sich sehr warm anfühlende 22-25 °C.
    Die Pferde schwitzten schon einfach vom Rumstehen, da sie immer noch einiges an Winterfell mit sich herumschleppen.

    Gestern Nachmittag durften Jackson, Lia und Merlin dann zum ersten Mal den neuen Rundlauf auf der Weide erkunden.
    Zuerst mußten wir ihnen zeigen wo es lang geht. Dann trauten Lia und Merlin sich und flitzten gleich im Trab bis ganz oben.

    im Trab den Gang hinauf


    Jackson hatte irgendwie den Anschluß verpaßt und war auf dem Anweideviereck neben dem Stall gelandet.
    Und nun wußte der arme Kerl natürlich nicht, wie er da hinterher kommen sollte. Tina hatte Mitleid und zeigte im den Weg. Dann flitzte auch er hinterher.

    Jackson hatte sich verlaufen


    Auf dem Video kann man die drei dann mal in Action sehen. Die Lauferei war allerdings schnell vorbei. Das Gras lockt zur Zeit einfach zu sehr.



    Heute dann war es Merlin, der auf der "falschen" Wiese hängengeblieben war.
    Als die drei im Gang beim Grasen waren, schafften Tina und ich dieses Problem aus der Welt. Es gibt jetzt noch eine Tür, die verhindert, daß die Pferde temporär überhaupt auf diese Wiese laufen können.

    Sowohl gestern als auch heute ging es hinterher eine Runde ins Gelände.
    Heute entschied Lia allerdings, daß wir zuerst eine Mittagsrast einlegen würden.
    Sofort als sie von der Weide kam, warf sie sich ins neu gemachte Strohbett und hielt erst mal ein Nickerchen.
    Fressen ist ja auch wirklich anstrengend.
    Also packten Tina und ich unser Mittagessen aus und ließen es uns erst mal gut gehen.

    Mittagsruhe


    Jackson döste im Stehen neben uns. Nur Merlin war sehr interessiert an unserem Menü.
    Nach einer Stunde war Lia dann ausgeschlafen und wir konnten uns Fell rauskratzen machen.
    Punkt zwei saßen wir dann im Sattel und zogen los.
    Aufgrund der Temperaturen wollten wir keine zu große Runde machen. Das ist ja für die Pferde doch recht anstrengend mit dem Rest Winterfell und dann so plötzlichem Temperaturanstieg.

    Wir schlugen die Richtung des Badewaldes ein, denn dort würden wir auch Schatten finden.
    Allerdings gibt es dort meist nur Wege, die entweder bergauf oder -ab führen.
    Doch ich war heute mutig und wollte das als Training nutzen.
    Und es war genau der Ritt, denn ich nach letzter Woche brauchte.
    Lia war super und wir schafften viele Wege, die mich sonst geängstigt hätten.

    im Wald unterwegs


    Sowohl gestern als auch heute gab es wieder kleinere Trabstrecken.
    So langsam wird es wirklich richtiges Ausreiten mit Lia.
    Das letzte Stück lief ich dann wieder zu Fuß und nach dem Ritt gab es für beide Pferde ein Schwammbad mit lauwarmem Wasser. Anschließend natürlich auch das dazu passende Staub/Dreckbad und dann eine Portion Futter.
    Was will man mehr...

    Jemand hat allerdings an diesem Wochenende sehr gefehlt: Spikey hatte am Freitag eine größere Zahn-OP und ist nun noch krankgeschrieben.
    Er hat es gut überstanden, muß sich aber natürlich noch schonen.
    Ich freue mich schon, wenn er wieder mit zum Stall kommen darf ! Gute Besserung Spikey !
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  • März, 2017
  • Schafrunde mit Frühlingsgefühlen

    Endlich ! Draußen ist heute Frühling: Die Sonne scheint meistens, es weht nur leichter Wind. Es ist einfach schön !
    Damit wir keinen Sonnenstrahl verpassen, putzen wir die Pferde heute draußen auf dem Paddock.
    Lia und Jackson nehmen noch ein frisches Schlammbad, damit sich die Schrubberei auch lohnt.

    Bald kann auch die Weidesaison eingeläutet werden. Der erste Zaun steht schon.


    Lia und Jackson genießen die Sonne


    Der Boden ist schon wieder so gut abgetrocknet, daß das Wälzen kaum Matsch im Pferdefell hinterläßt.
    Haare rieseln schon ein bißchen, aber noch hält sich das in Grenzen.
    Sättel drauf und dann kann es auch schon losgehen.

    Wir steigen beide auf und reiten los.
    Doch Jackson muß sich genau vor dem Haus der Stallbesitzer erleichtern.
    Also nochmal Kommando zurück. Ich warte mit Lia und Jackson am Stall, während Tina mit dem Mistboy losläuft.
    Danach geht´s dann aber los.
    Ich schlage die Runde um die Schaffarm vor und Tina ist inverstanden. "Da waren wir ja schon lange nicht mehr! War Lia da überhaupt schon mal?"
    Ich bin mir gar nicht sicher. Ich glaube aber, daß das eine ganz neue Strecke für mein Pony ist.

    Tina und Jackson


    Aus Lia´s Sattel


    Jackson mal mit Ohren vorn


    Jackson voraus


    Reiten mit Lia klappt von Mal zu Mal besser.
    Heute fühle ich mich schon so gut und sicher mit ihr, daß ich ein paar Fotos vom Sattel aus schießen kann.
    Auch das bergab laufen fällt mir immer leichter.
    Heute traben wir auch zum ersten Mal. Immer nur ein paar Meter zum Üben. Es klappt gut.
    Nachdem wir die Strasse am Waldrand überqueren, steigen wir erstmal ab.
    Die Pferde haben uns eine Stunde getragen und sind durch die Temperaturen verschwitzt.

    Nach ein paar hundert Metern merke ich, wie Lia sich hinter mir einfach hinlegt. Das Fell juckt sie und sie mach Anstalten sich zu wälzen. Doch ich lasse sie nicht und sie steht wieder auf. Mit Sattel ist wälzen einfach keine gute Idee. Dafür schüttelt sie sich einmal kräftig. Das lobe ich dann.
    Doch danach ist Lia mit der Gesamtsituation unzufrieden: Es juckt und sie hat nicht mehr so richtig Bock.
    Also nutzt sie Sägegeräuche aus der Ferne (vor sowas hat sie wirklich keine Angst) als Anlaß ihren Frust loszuwerden und hüpft ein bißchen rum.
    Als sie damit aber nicht weiterkommt (dafür kenn ich sie nun nach fast einem Jahr doch zu gut) fügt sie sich und wir können normal gesittet weitergehen.
    Ich laufe die gesamte Steigung bis zu Schaffarm hinauf zu Fuß.
    Tina mach in der Hälfte schlapp und läßt sich wieder von Jackson tragen.

    Oben angelangt nutze ich eine Bank zum Aufsteigen. Mittlerweile braucht die Aufstieghilfe auch nicht mehr extrem hoch zu sein. Lia hat sich gut an´s Auf- und Absteigen gewöhnt.
    Jackson hat es nun aber definitiv eilig und ist ungeduldig.
    Auch Lia weiß, daß wir auf dem Rückweg sind und geht flott voran.
    Am Waldrand treffen wir noch auf ein Pärchen, daß junge Bäume befestigt. Da bekommt Lia kurz etwas Angst, weil sie das Geräuch des Hammers auf den Pfählen gruselig findet.
    Doch sie beruhigt sich wieder und wir reiten weiter.
    Nach einer halben Stunde ist für mich Schluß mit reiten. Ich steige ab und laufe den Rest.
    Noch einmal geht es bergauf und dann sind wir schon bald zu Hause.
    Auch Tina läuft das letzte Stück mit uns.
    Am Stall gibt es Futter für die Pferde und uns und dann machen wir eine Weide-Begehung.
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  • ...und es beginnt

    Der Fellwechsel bei den Pferden ist nun im Gange.
    Noch verlieren sie recht verhalten Haare, doch wird es sicher von Tag zu Tag nun mehr werden.
    Die ist ein eindeutiges Zeichen, daß wir uns auf den Frühling zu bewegen.
    Das passende Wetter dazu läßt leider noch etwas zu wünschen übrig. Doch kann man überall in der Natur bemerken, daß es los geht.
    Die Vögel zwitschern, das Gras wird grüner und beginnt zu wachsen, die Sträucher beginnen zu blühen.
    Das läßt hoffen....
    Denn zum Beispiel gestern hat es einfach mal den ganzen Tag geregnet.

    alles ist naß...sogar in den Stall ist es gelaufen


    Als es am frühen Abend dann tatsächlich mal aufhörte und sogar ein paar Sonnenstrahlen hervorkamen, nutzten Tina und ich die Gelegenheit für einen kurzen Spaziergang mit den Pferden und Hunden.
    Doch es war uns nicht gegönnt.
    Auf dem Rückweg wurden wir einmal so richtig klatschnaß. Einfach widerlich mit Eisregen.

    Heute Morgen hatte ich dagegen Glück.
    Es war trocken und windstill.
    So schnappte ich mir Lia und Ludwig nach dem Misten und wir gingen spazieren.
    Ich hatte mir die kleine Waldrunde vorgenommen.
    Die geht schön bergab und -auf. Ein gutes Training für Lia, damit sie mich demnächst auch im Sattel besser bergab tragen kann.
    Sie war ganz entspannt und lief schön mit uns mit.

    Lia


    Ludwig


    Als wir den Wald erreichten, blieb sie erschrocken stehen und reckte den Kopf hoch. Offenbar hatte sie im Unterholz etwas gehört. Ich vermute, daß ein paar Rehe unterwegs waren.
    Sie regte sich etwas auf und wollte umdrehen.
    Doch das war für mich so einfach keine Option.
    Sie sollte die Situation aushalten. Ich ließ sie also stehen, damit sie sich alles anschauen konnte. Ich zwang sie nicht weiterzugehen, doch fliehen ließ ich nicht zu.
    Lia ist kein kopfloser Flüchter. So ist das mit ihr relativ einfach in so einer Situation.
    Nach einer ganzen Weile war sie soweit, daß wir noch ein Stück weiter in den Wald hineingehen konnten.
    Ich hatte mir zuerst überlegt, daß ich dann nach ein paar Metern an einer von mir bestimmten Stelle umdrehen würde.
    Doch dann entschied ich mich anders und ging einfach mit ihr weiter.
    Sie war die ganze Zeit im Wald noch nervös, doch vertraute mir genug, weiterzugehen.

    An einer Stelle sahen wir dann noch tatsächlich Rehe, die den Hang hinaufliefen.
    Lia blieb wieder stocksteif stehen und starrte die Rehe an.
    Ludwig reagierte schnell auf meinen Ruf und bekam zur Ablenkung eine Portion Leckerli.
    Nach einer Weile war es wieder möglich weiterzugehen.
    Als wir dann langsam aus dem Wald raus kamen, entspannte Lia sich auch wieder und ich war froh und ein bißchen stolz, daß wir die Aufgabe gemeinsam gemeistert hatten.
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  • Februar, 2017
  • sunny afternoon

    Freiheit ! Das ist, was ich empfinde, wenn es die ersten Tage im Jahr so mild ist, daß man wieder nur in Jeans und Pullover draußen rumlaufen kann; ohne Mütze, Schal und Handschuhe oder dicke Jacke.
    Man ist so viel beweglicher und fühlt sich einfach freier. Ich mag das sehr !

    Heute hatte ich mit meinem Kollegen den Dienst getauscht und war daher erst nachmittags am Stall.
    Das war auch sehr gut so, denn heute Morgen hat es fies geregnet.

    Als ich am Stall ankam, strahlte dagegen die Sonne vom Himmel.
    So machte ich mich gut gelaunt an´s Misten. Schnell entledigte ich mich schon mal noch einer Jacke.

    lazy afternoon


    "gähn"


    Als alles blitzeblank war, mußte auch Lia noch geschrubbt werden.
    Sie hatte sich ordentlich mit Dreck bedeckt. Aber alles war trocken und mit Federstriegel, Magicbrush und Bürste waren wir den Matsch schnell los.

    Sattel drauf, eine Runde über den Hof führen, nachgurten und rauf auf das Pony.
    Das ist jetzt schon Routine für Lia. Sie lernt echt schnell und ich merke, wie sie jeden Tag schon etwas besser verstanden hat, wie es läuft.
    Heute wollte ich den Hof auf der anderen Seite verlassen, also ritten wir nicht die Einfahrt raus, wie die letzten Tage, sondern einmal über den Hof.
    Es ging in Etappen aber insgesamt war Lia immer bereit weiter zu gehen, nachdem sie sich alles genau angeschaut hatte.
    Wir ritten bis zum Reitplatz. Dort stieg ich wieder ab und wir gingen zu Fuß ins Gelände.

    mit meinen Beiden unterwegs


    "Was machst Du denn da?"


    herrlich in der Sonne


    Nach dem Spaziergang parkte ich Lia nochmal und stieg auf.
    Diesmal ritten wir dann doch noch die Einfahrt raus.
    Doch als wir sie zur Hälfte geschafft hatten, kam Tina gerade auf dem Parkplatz an. Da war Lia abgelenkt und verunsichert und wollte nicht mehr weiter.
    Als Tina sich zu erkennen gegeben hatte, konnten wir zusammen noch bis zum Ausgang kommen.
    Dort stieg ich ab und damit war die Einheit heute beendet.

    Sattel ab und zurück in den Stall. Dann begleiteten Ludwig und ich Tina, Jackson und Spikey noch auf ihrem Spaziergang.
    Es ist ja inzwischen doch schon recht lange hell, so daß wir noch eine schön Runde drehen konnten.
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