Einträge für Ausflüge

  • August, 2017
  • Nachtrag treppauf, treppab

    Es gibt auch ein paar Bilder von Lia bei ihren ersten Treppenversuchen:

    in Ruhe alles anschauen


    einen Schritt drauf zu machen


    mit Mut schon mal zwei Stufen erklettern
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  • Treppauf, treppab

    Es ist Wochenende: Logisch also, daß Tina und ich am Stall beschäftigt sind.
    Gestern gab es zuerst die kurze unspektakuläre Eingliederung des neuen Ponies in die Herde: Melody ist ungefähr 12 Jahre alt und hatte sich nachts schon mal selbst durch den Zaun gestohlen.
    Sie ist sehr selbstbewußt und gibt von daher auf Jackson´s Angriffe nix. Im Zweifel läßt sie mal kurz selbst die Hinterbeine sprechen und gut ist. Das nimmt ihm schnell den Wind aus den Segeln.
    Lia findet sie scheinbar super und folgt ihr auf Schritt und Tritt.
    Als ich Lia dann später zum Spaziergang holte, kam Melody auch wie selbstverständlich mit in den Stall.
    Wir machten uns dann auf eine Runde ins Gelände. Tina wieder ohne Sattel auf Jackson und ich zu Fuß mit Lia.

    Heute wollte ich dann eigentlich reiten.
    Doch schon beim Satteln fiel mir auf, daß Lia wieder sensibel reagierte, als ich den Sattel ganz vorsichtig auflegte
    Ich hatte mir ja im Frühjahr geschworen, daß ich zukünftig besser auf solche Dinge achten würde und so schaute ich mir den Sattel direkt genauer an.
    Mein Eindruck ist tatsächlich, daß der Sattel schon wieder enger geworden ist und leicht nach hinten abkippt.
    Nicht soviel wie im Frühjahr aber doch sichtbar.

    Ich führte sie zum Testen an die Aufsteighilfe und Lia lief los, sowie ich den Fuß im Steigbügel hatte (das macht sie ja sonst nicht).
    Ich korrigierte sie und stieg auf. Dann zeigte sie deutlich, daß sie unzufrieden war. Sie legte die Ohren an und warf den Kopf hoch.
    Also war klar, da paßt was nicht.
    Ich stieg sofort ab, denn das hatte ich Lia und mir versprochen, sollte ich solche Anzeichen bemerken.
    Sattel wieder runter und statt dessen eine Spaziergangsrunde machen.

    Wir entschieden uns, mal wieder bei den Windrädern vorbei zuschauen.
    Und da bot es sich natürlich an, auch die Treppen wieder in eine Übung einzubeziehen.
    Ich ging mit Lia zuerst dran.
    Beim letzten Mal, war sie ja nur bis dran gegangen, aber nicht rauf.
    Heute gab ich ihr richtig viel Zeit zum gucken und setzte mich einfach auf die Stufen.
    Mit der Zeit wurde Lia neugierig und stieg tatsächlich mit den Vorderhufen auf die Stufen.
    Ich lobte sie und damit wollte ich es zuerst bewenden lassen.
    Doch sie ging nochmal los und dann nahm sie Schwung und lief neben der Treppe auf dem Gras den Hügel hoch.
    Ich lobte sie, denn sie hatte sich ein Herz gefaßt und war sogar vor gegangen. Daß sie nicht die Treppe genommen hatte, ist dabei erst einmal völlig egal.

    Jackson folgte uns über die Treppe (ein Meister seines Fachs).
    Als Abstieg wollte ich die Treppe von Lia noch nicht verlangen, denn dafür verlangt es schon sehr viel Koordination und Körpergefühl. Das wollte ich jetzt nicht über´s Knie brechen.

    Jackson treppauf


    und bergab


    Am zweiten Windrad dann nochmal die gleiche Übung.
    Jackson ging vor und Lia war gleich mutiger. Dieses Mal nahm sie sogar die ersten zwei, drei Stufen der Treppe, bevor sie auf den Grashang wechselte. Ich war richtig stolz auf mein Mädchen.

    Hier könnt Ihr Jackson sogar in bewegten Bildern beim Klettern zuschauen:

    treppauf


    treppab


    Danach marschierten wir noch eine Weile weiter und zurück zum Stall bevor die Pferde in den Feierabend entlassen wurden.
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  • mit Sonnenschein

    Heute machten die Wolken endlich wieder etwas Platz für etwas Sonnenschein.
    Im Laufe des Tages wurde es sogar immer noch mehr und die Temperaturen stiegen auch wieder an.
    Bestes Wetter also, um am Sonntag einen großen Spaziergang zu machen.
    Das einzige Manko: Mit der Sonne waren natürlich auch die Fliegen wieder da, um uns alle zu nerven.

    fast wie auf der Alm


    sie waren sehr neugierig und kamen zum Zaun


    Nachdem eine Lia über die Nase geleckt hatte, wollte Lia dort weg. Jackson fand das spannend.


    Lia erkundete unterwegs eine Rasthütte


    kurze Verschnaufpause für Spikey auf dem Rückweg


    kurz vor zu Hause
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  • Alternativprogramm

    Reiten ist ja zur Zeit für Tina und mich nicht vorgesehen, so daß wir uns nun natürlich noch mehr Gedanken zu Alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Pferde machen.

    Gestern waren wir zuerst ein Runde spazieren. Und zwar an meiner "Unfallstelle" vorbei. Ich brachte Lia auch nochmal an die Bank und parkte sie dort und stellte mich drauf. Dann lobte ich sie und gut war.

    Wir gingen dann die Runde vom Dienstag rückwärts. Ich möchte jetzt mit Lia viel im Wald zu Fuß üben, damit sie dort nicht mehr so guckig ist , wenn wir wieder reiten.

    Diese Runde dauerte nicht so lang und so nahmen wir Lia und Jackson danach noch mit auf den Reitplatz.
    Dort machten wir ein paar Stangen- und Führübungen. Und eine schöne Pause. Denn als die Sonne rauskam wurde es ganz schön warm auf der Lava und Lia und Jackson war nach dösen zu Mute.
    Tina und ich setzten uns - ganz mit der Pause einverstanden - zu ihren Füßen auf den Boden und ruhten uns aus.

    erst noch ein bißchen arbeiten...


    ...dann Pause machen auf dem Reitplatz.


    Irgendwann läutete Jackson die nächste Runde ein, denn er hatte wohl genug gedöst.
    Also machten wir noch ein paar Übungen mit den Pferden und brachten sie dann zurück zum Stall.
    Dort ließen wir sie nochmal auf das Podest klettern und damit war es dann auch wirklich genug für einen Tag.

    verdientes Abendessen mit den Nachbar-Pferden


    Heute gab es einen langen Spaziergang (über 3 Stunden mit ner halben Stunde Pause drin).
    Unterwegs versuchten wir viele kleine Übungen einzubauen:
    Im Wald zogen wir etwas abseits vom Weg über kleine Gräben, Äste und Baumstämme entlang; am Bach waren wir zum Trinken; Lia und ich kletterten einen kleinen Hang hinauf und wieder hinunter und einen Baum-Slalom konnten wir auch noch mitnehmen.
    So hatten die Pferde etwas Abwechslung vom "Umherlatschen".
    Als wir zurück waren, waren wir alle platt.

    Lia von oben: Ich stand auf einem hohen Baumstumpf


    Jackson klettert im Wald


    Lia nach der Graben-Überquerung


    auch noch ein bißchen über Stock und Stein


    in der Pause


    Heimweg
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  • Juli, 2017
  • Mal wieder was für den Kopf

    Heute wollten wir eigentlich ganz langweilig ne Runde spazieren gehen.
    Während Tina noch mit Jackson´s Hufen beschäftigt war, kam mir die Idee das Podest endlich nochmal aus der Ecke zu holen.

    Lia stapfte wie immer zack-zack mit den Vorderbeinen rauf. Einmal aus jeder Richtung. Das ist ja ihre Lieblingsübung.
    Doch bisher haben wir es noch nie mit allen vier Beinen rauf geschafft.

    Heute stand sie so entspannt mit zweien oben, daß ich sie einfach loslies und mir einen Hinterhuf geben ließ. Dann setzte ich ihn auf das Podest und schon konnte sie ganz raufklettern.
    Man merkt dabei immer sehr gut, wie schwer es Pferden fällt, ihre Hinterhand zu koordinieren. Ihnen fehlt da echt das Körpergefühl.

    Als Lia dann oben stand, kam nämlich die eigentliche Schwierigkeit: Wie sollte sie da nun wieder runter kommen ?
    Doch ganz langsam und mit etwas Überredung schaffte sie es schließlich.

    Lia auf dem Podest


    Danach war auch Jackson einmal kurz dran, dann trafen wir zwei neue Einstellerinnen und quatschten eine Weile, während die Pferde dösten.
    So ernteten wir wenig Begeisterung als wir dann tatsächlich auch noch spazieren gehen wollten.
    Aber wir sind halt gemein und gaben nix dafür.
    Unterwegs trafen wir auf einige Dinge, die für Beschäftigung im Pferdekopf sorgten:
    ein Quad, das zwischen uns durchfuhr und dann über´s Stoppelfeld brauste, ein Schneidwerksanhänger, der auf einem Stoppelfeld geparkt war und das Wegkreuz am Clemensstock, wo es sowieso immer was spannendes zu gucken gibt.
    So hatten wir die Pferde auch auf einem insgesamt nur recht kurzen Spaziergang doch noch ganz gut beschäftigt.
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  • Juni, 2017
  • Trainingsstrecke

    Jackson hat seit gestern die Sehne am linken Vorderbein etwas angelaufen, so daß wir an diesem Wochenende nicht geritten sind. Da er nicht lahmte, haben wir ihn dennoch zusammen mit Lia auf Spaziergänge genommen.
    Gestern waren wir wieder im Wald unterwegs, wo wir arg von Fliegen und Bremsen angegriffen wurden. Immer mehr mischt sich unter die "normalen" (oder vielleicht besser mir bisher bekannten) Pferdebremsen die sogenannte Goldaugenbremse. Diese Viecher sind noch aggressiver und hartnäckiger. Die Pferde finden die Bisse noch unerträglicher und werden richtig kirre, wenn sie auf ihnen sitzen.

    Heute hatte Tina eine gute Idee für unseren Ausflug.
    Wir wollten einmal bis zum Aussichtspunkt und zurücklaufen.
    Dieser ist nicht so weit entfernt und der Weg dorthin über die Felder war bei ein bißchen Wind heute gut zu ertragen.
    Das letzte Stück geht dann wieder durch den Wald und dort warteten natürlich wieder die beißenden Viecher auf uns.

    Der Waldweg ist kaum mehr als ein Trampelpfad, der zu Beginn noch von Gras und Ranken gesäumt wird. Je weiter man ihn geht, desto felsiger wird es.
    Nach und nach fällt das Gelände zu beiden Seiten immer steiler ab und der Weg selbst geht mal rauf und auch wieder runter.
    Das ist ein gutes Training für die Pferde, da sie zwischen Steinen, Wurzeln und dem Gefälle genau gucken müßen, wo sie laufen können.

    Beim letzten Mal als wir dort waren, war Lia (wegen des Sattels) nicht zur Kooperation zu bewegen. Daher war es gut, daß wir die Strecke heute nochmal zu Fuß in Angriff genommen haben.

    Zwischen einigen Felsbrocken entlang.


    Lia ging mit mir zusammen vorn. Zu Beginn des Abstiegs war sie noch etwas zögerlich und traute sich die Strecke nicht recht zu.
    Ich ließ sie schauen und schließlich ging sie weiter mit ein klein bißchen treibender Motivation.
    Mit jedem Schritt fasste sie mehr Vertrauen in ihr eigenes Können und lief ohne zu zögern weiter. Auch an Stellen, wo der Weg schwierig wurde, ließ sie sich gut dirigieren.
    Ich bin sehr stolz auf mein Pony, daß es dort heute so gut mitgearbeitet hatte. Fast wirkte es sogar, als habe ihr diese Strecke sogar ein bißchen Spaß gemacht.

    Lia


    Tina, Jackson und Spikey beim letzten Abstieg.


    Lia schaut sich die Aussicht an.


    Bis ganz an den Abgrund habe ich mich nicht getraut.


    Tina ist - wie immer - viel furchtloser als ich.


    Wir blieben lieber auf sicherem Terrain.


    Blick über die Eifel.


    Wirklich schön dort.


    Jackson durfte den Rückweg selbstständig antreten, damit Tina Spikey besser helfen konnte.
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  • Strecke checken

    Die Ponies hatten heute frei.
    Ich fuhr zum füttern und misten hin und danach hatten Ludwig und ich heute einen Ausflug ohne Pferd geplant.

    Kathi, Tina und ich haben in den letzten Tagen unseren nächsten Wanderritt geplant und heute wollte ich einen Teil der möglichen Strecke ausprobieren.

    Ich fuhr also vom Stall aus zum Füssenicher See (siehe Titelbild), parkte das Auto dort und marschierte mit Ludwig los.
    Insgesamt sind wir beiden heute knapp 15 Kilometer gewandert.
    Anhand der folgenden Bilder könnt ihr uns begleiten:

    Los geht´s am Füssenicher See vorbei. Dort herrscht Anleinpflicht.


    Der Neffelbach begleitete uns ein Stück des Weges.


    Die Wege sind dort leider überwiegend geschottert.


    Dieser schönere Grasweg endete leider als Sackgasse.


    Denn hier ging es nicht mehr weiter.


    Wir liefen zurück und schlugen die Alternativroute ein. Die war dann wieder geschottert.


    doch nach einer Weile gab es immerhin einen Grasmittelstreifen.


    Das hier ist für Tina: Welches Getreide ist es ? Das hatten wir bisher noch nicht !


    Von weitem sah ich schon das Reitverbot-Schild. Doch ich wollte eh vor der Brücke links abbiegen.


    Der Anblick dieser häßlichen Fabrik begleitete uns einen großen Teil des Weges.


    Ich fand diesen sehr schönen breiten Grasweg als eine Alternative zu einem Teerweg, den ich eigentlich eingeplant hatte.


    So blieb nur am Ende ein kleines Stück vom Teerweg für uns übrig.


    Die Bahnlinie hat eine Unterführung.


    Direkt gefolgt von der Unterführung unter der B477


    Dann ging es ein Stückchen durch Bessenich.


    Dort fand ich diesen etwas eigenartigen Garten.


    Aus dem Ort heraus sollte uns der Weg für ein paar hundert Meter an dieser Strasse entlang führen.


    Doch auf der Wiese daneben gab es diesen Trampelpfad, den wir nutzen konnten.


    Dann wieder Schotterwege.


    Bis wir tatsächlich auf ein Reitverbotsschild stoßen.


    Wir versuchten den Weg rechts daran vorbei zu nehmen.


    Doch das war leider eine Sackgasse. Also werden wir wohl absteigen und führen müssen.


    Wieder der Neffelbach.


    Und wieder ein Reitverbotschild am Scheitelpunkt unserer heutigen Etappe. Ich weiß beim besten Willen nicht wozu. Und interessanter Weise stehen die Schilder immer nur in eine Richtung.


    Dann gab es eine wohlverdiente Pause.


    Ludwig und ich teilten uns Möhren und Gurken.


    Auf dem Rückweg konnte ich dann die Alternativroute testen.


    Doch diese geht kilometerlang direkt neben der B477 her. Das macht keinen Spaß.
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