Einträge für Ausrüstung

  • November, 2017
  • nicht immer nach Lust und Laune

    Gestern hatten Lia und ich eine für uns ungewöhnliche Aufgabe: Wir ritten einen Fremdsattel zur Probe.
    Unsere Sattelfachfrau Sigi hatte mich gebeten einen ihrer Kundensättel zur Probe zu reiten, um zu testen, ob der Sattel beim Reiten verrutscht.

    Also sattelten wir Lia mit dem Sattel (ein Deuber Quantum Western short and light) und ab ging es auf den Reitplatz.
    Dieser Sattel ist zwar auch ein Westernsattel, aber dennoch ganz anders vom Gefühl des Sitzens für mich als mein klassischer Westernsattel.
    Doch ich konnte mich recht schnell gut "einsitzen" und ritt mit Lia Volten und Bahnen über den Platz.
    Nach einer Weile dann wollte ich auch antraben. Das war ja beim letzten Versuch nicht so glatt gelaufen und auch dieses Mal gefiel Lia der Gedanke ans Arbeiten nicht. Sie sperrte sich wieder gegen das Traben und versuchte sich mit dem Kopf zu entziehen.
    Doch ich gab nicht auf und nach einer Weile wurde es zumindest besser.
    Fazit: Der Sattel saß super und rutschte nicht (Lia kratzte sich mit mir im Sattel mit dem Hinterbein im Gesicht....einen besseren Test kann es für den Sattel kaum geben) und Lia und ich müssen weiter am Trab auf dem Platz arbeiten.

    Danach kam der Leih-Sattel wieder runter und ich sattelte Lia mit meinem Sattel. Da Sigi gerade da war, schaute sie sowohl bei Lia als auch bei Jackson mal nach, wie die Sättel sitzen. Wir bekamen beide ein "Thumbs up" und müssen uns im Moment um unsere Sättel keine Sorgen machen.

    Da das Wetter einladend war und unsere Ponies fünf Tage am Stück frei gehabt hatten, gingen wir danach noch ins Gelände.
    Wir ritten eine schöne Runde und sahen unterwegs von weitem sogar unsere früheren Stallkollegen angeführt von Kathi und Maja.
    Nach anderthalb Stunden waren wir zurück, gerade rechtzeitig als es zu regnen begann.

    Heute strahlte die Sonne vom blauen Himmel. Tina und ich hatten keinen Stalldienst heute und so konnten wir uns direkt ans Putzen der Ponies machen.
    Da sie von gestern noch ziemlich sauber waren, ging das schnell von statten.
    Wir entschieden, daß wir heute wieder etwas auf dem Platz arbeiten wollten.

    Tina nahm Jackson mit Halfter und Strick für Bodenarbeit mit und ich sattelte Lia.
    Dieses Mal nahm ich mir einen "Meinungsverstärker" in Form einer Gerte mit, damit ich beim Traben effektiver treiben könnte.
    Ich stieg am Platz auf und ritt erst einmal warm. Wieder ganze Bahn mit Volten und Wendungen im Wechsel.
    Als ich dann antrabte zeigte Lia mir wieder, daß sie keine Lust dazu hatte, doch dank der Gerte konnte ich leichter treiben und wir konnten uns schnell einig werden, daß Kooperation der weniger anstrengende Weg für Lia ist.
    Endlich trabte mein Pony und sogar ganze Runden durch.
    Nach einer knappen dreiviertel Stunde war Lia dann auch geistig platt und auch leicht verschwitzt dank der höheren Temperaturen heute.
    Tina war inzwischen ohne Sattel auf Jackson geklettert und hatte auch ein paar Runden gedreht, nachdem sie eine Weile am Boden gearbeitet hatte.
    Als ich vorschlug zum Trockenreiten noch einen kleine Runde ins Gelände zu gehen, war Tina einverstanden.
    Die Gerte ging mit und konnte mir auch im Gelände helfen, um Lia deutlich zu sagen, daß während der Arbeit nicht (auch nicht während des im Gelände bummelns) gegessen wird.
    Wir ritten einmal im Schritt um die Windräder und ich konnte unterwegs merken, wie Lia vom Kopf her wieder wacher wurde. Die Entspannungs-Gelände-Runde hat also ihren Zweck erfüllt.
    Das einzige was ich heute nicht zu bieten habe sind Fotos, denn die hab ich völlig vergessen zu machen.
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  • August, 2017
  • das Pony hatte Recht

    Heute habe ich mir dann also Lia´s Sattel noch einmal ganz genau angeschaut.
    Wie Sigi mir geraten hatten, legte ich den Sattel ohne Pad auf den Rücken.
    Ich schaute mir die Winkelung an und prüfte, wieviel Platz zwischen Fork und Schulterblättern war. Tatsächlich: das war zu eng da vorne.
    Dadurch steht der Sattel dann vorne hoch und kippt nach hinten ab.

    Das ist sicher unangenehm und Lia scheint da ganz besonders empfindlich zu sein. Ich vermute, daß mein Abflug auch mit dem Sattel zusammenhängt.

    Von meinem Papi hatte ich mir einen passenden Inbusschlüssel ausgeliehen und so konnte ich die Fork weiter stellen bis der Sattel wieder paßte.

    Dann sattelte ich komplett mit Pad und Kopfstück und machte die Probe auf´s Exempel: Ich stieg auf.
    Man merkte Lia deutlich die Unsicherheit an und dann, als ich im Sattel saß, die Entspannung, daß der unangenehme Druck ausblieb.
    Also hatte ich alles richtig gemacht, in dem ich auf Lia gehört hatte.

    Damit sie ein merken konnte, daß es wirklich nicht mehr drückte, ritt ich mit ihr für eine Mini-Runde ins Gelände.
    Zuerst hatte sie keine Lust, doch ich konnte sie überzeugen mit mir vom Hof zu gehen.

    Sie lief brav, ruhig und entspannt und schnaubte bald zufrieden ab. Sehr gut ! Ein glückliches Pony.
    Ein kleines Stück trabte ich sogar und auch dabei lief sie fleißig und entspannt.

    Zufrieden ritt ich zum Stall zurück und gab Lia ihr Frühstück und danach Feierabend.

    kleine Runde draußen


    Ludwig war natürlich dabei
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  • Juni, 2017
  • erster erfolgreicher Test

    Der Juni ist nun da und die Farben der Natur verändern sich. Die Gerste bekommt schon die erste leicht gelbliche Tönung und die Gräser stehen in voller Blüte und sind dadurch nicht mehr ganz so grün. Auch die längere Trockenperiode ist der Vegetation anzusehen.
    Mohn und Kornblumen blühen und gestern hatten wir die erste Begegnung mit Bremsen.

    Ludwig beim Spaziergang am Freitag


    Samstagnachmittag zogen wir alle zu Fuß los.
    Ich hatte Lia gesattelt, damit sie sich an das Gefühl des nun wieder passenden Sattels gewöhnen kann.
    Wir entschieden uns für eine Strecke mit einem Mix aus Wald und freiem Feld.
    Jede Bank, die wir passierten, nutzte ich für eine kurze Übungseinheit.
    Lia war sehr kooperativ und ließ sich immer gut an der jeweiligen Aufstiegshilfe plazieren. Sie störte sich auch nicht daran, daß ich auf die Bank stieg und sogar den Fuß durfte ich in den Steigbügel stellen, ohne daß sie sich rührte.
    Ich belohnte sie mit Leckerlis und Lob und ließ es mit diesen Erfolgen bewenden.

    Runter ins Rurtal


    Lia


    Der Fingerhut blüht im Wald


    Lia schaut nach Spikey


    im dichteren Wald unterwegs


    Lia mit ihrem weitergestellten Sattel


    Es war ein sehr schöner Ausflug, der für alle sehr entspannt ablief.
    So hatte ich es mir auch gewünscht, nach den Anstrengungen der letzten Male.

    Heute gab es nur eine kleine Runde um den Hof. Dieses Mal hatte ich Lia nicht gesattelt.
    Als wir zurück zum Stall kamen, überraschte ich Lia. Ich parkte sie neben der Aufstieghilfe und gab Tina den Zügel zum Festhalten.
    Dann setzte ich mich einfach ohne Sattel auf Lia drauf.
    Man konnte ihr ansehen, daß sie damit jetzt nicht gerechnet hatte und sich "ärgerte", daß sie überrascht worden war. So recht paßte ihr das auch nicht und sie fing wieder leicht das Hampeln an.
    Als sie dann wieder still stand, stieg ich wieder ab und lobte sie.
    Darüber konnte sie dann erst mal nachdenken.

    Vor der Runde heute war Lia wieder sehr entspannt.


    dösen


    am Stall gibt es Baby-Kätzchen....sooo niedlich


    mit der Mama


    das Dritte ist ein Tiger
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  • betriebsblind

    Heute war die liebe Sigi zur Sattelkontrolle und Vermessung mal wieder bei Lia und mir.

    Zuletzt war sie im September da (damals noch am alten Stall) (siehe Was nicht paßt, wird passend gemacht).
    Damals war Lia 1,53 m hoch.
    Heute sind es 1,55 m. Sie ist also im letzten halben Jahr noch ca 2 cm gewachsen.

    Dann ging es an den Sattel.
    Ich legte ihn auf den Rücken und noch bevor ich ganz gegurtet hatte, stoppte Sigi mich.
    "Kein Wunder, daß sie zickt! Der Sattel ist tatsächlich viel zu eng!"

    Sie wies mich dann daraufhin, daß der Sattel, weil er in der Fork zu eng ist, vorne viel zu hoch liegt und dadurch hinten zu tief kommt.
    Folglich stimmt dann ja auch mein Sitz darauf überhaupt nicht mehr und das wird Lia definitiv stören.
    Als sie mir das zeigte, konnte ich das auch alles direkt sehen.
    Aber wie das so ist, wenn man etwas ständig um sich hat, wird man betriebsblind.
    Eigentlich hätte mir das selbst auffallen müssen....ist es aber nicht.
    Und Lia´s "Zickereien" hätten durchaus auch andere Gründe haben können. Allerdings bin ich mir jetzt recht sicher, daß es wohl doch mit dem unangenehmen Sattel zusammenhängt.

    Sigi stellte den Sattel einige Umdrehungen weiter und dann paßte er wieder.
    So ein verstellbarer Sattel ist einfach was Tolles !

    Nun werde ich Lia dennoch noch mindestens eine Woche reitfrei geben, damit wir beide die schlechten Erlebnisse verarbeiten können. Während dieser Zeit werde ich sie allerdings immer wieder mal satteln und gesattelt mit ihr spazieren gehen, damit sie merkt, daß der Sattel jetzt nicht mehr unangenehm ist.
    Ich werde berichten wie es läuft !
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  • Februar, 2017
  • Jetzt geht´s los !

    Gestern konnten wir also nun den Equizaum nutzen für unsere Reiteinheit mit Lia.
    Ich stieg allein auf und dann klinkte Tina ihren Führstrick unten ein. Der Equizaum ist ideal für unser Training, denn wir können so wunderbar Führen vom Boden und Zügelführung von oben kombinieren. Und das, ohne daß wir dafür mit nem zusätzlichen Halfter drüber oder sowas hantieren müssen.

    Tina führte uns wieder eine Runde über den Hof, doch dieses Mal war ich nicht mehr nur noch Passagier, sondern begann Zügel und Schenkel mit einzusetzen. Das klappte ziemlich gut und auf der Rückrunde lief Lia sogar flüssig (klar, ging ja zurück zum Stall ;-) ).
    Danach sattelte ich wieder ab, da es zu schneien begonnen hatte und ich den Sattel nicht unnötig naß werden lassen wollte.
    Doch schon wenige Minuten, nachdem wir losgelaufen waren, hörte der Schneefall wieder auf.

    Wir schlugen dennoch die Waldrunde ein, falls es doch nochmal naß von oben werden sollte.

    Lia war im Wald wieder etwas guckig und deshalb unkooperativ. Diesmal wurde ich etwas deutlicher, daß ich ihr rumgehampel nicht dulde und von ihr erwarte, daß sie auch wenn sie guckig ist, ihre Freundlichkeit und ihren Respekt mir und den anderen gegenüber bewahrt.

    Danach verlief der Spaziergang dann ruhiger und wir konnten gesittet weiter gehen.

    Lia mit ihrem neuen Equizaum


    von der Seite


    Tina macht mit Jackson noch ein paar Kletterübungen auf dem Rückweg:

    ab in den Graben


    Jackson ganz unten


    Zurück am Stall durften die Beiden noch ein bißchen auf den Platz, um sich die Beine zu vertreten.
    Faul wie sie sind, laufen sie natürlich nicht von allein, sondern Tina und ich mußten mit ein bißchen Scheuchen nachhelfen.

    laufen auf dem verschneiten Reitplatz


    Heute war es dann soweit: Lia und ich ritten zum ersten Mal zusammen in´s Gelände.
    Ich stieg am Stall auf und Tina nahm uns an den Führzügel. Jackson führte sie mit der anderen Hand.

    Zunächst war Lia kurz unsicher, als wir vom Hof ritten, doch das dauerte nur wenige Meter.
    Dann lief sie brav und entspannt.
    Das Tempo war noch recht gering, aber das ist ja erst mal völlig ok.
    Sie reagierte sowohl auf Tina als mich gut genug und schnaubte nach einigen hundert Metern sogar ab.
    Ich hatte ein riesiges Grinsen im Gesicht (jedenfalls fühlte es sich für mich so an). Ich war tatsächlich zum ersten Mal auf einem Ausritt mit Lia !
    Nach fast einem Jahr Vorbereitung war es endlich soweit.
    Zwanzig Minuten ritt ich, bevor ich abstieg und zu Fuß weiter ging.

    Tina stieg dann auf und ritt neben uns her.
    So ging es eine ganze Weile weiter.
    Nach etwas über einer halben Stunde später fanden wir eine gute Stelle, an der ich noch einmal aufsteigen wollte.
    Dort liegt ein dicker Baumstamm auf der Seite, der hoch genug ist.
    Als ich Lia und mich wieder für´s Reiten vorbereitete, sprangen zwei Katzen durch´s Unterholz in der Nähe vom Baumstamm.
    Davon ließ Lia sich etwas verunsichern und gleichzeitig gingen in der Nähe auch noch Menschen spazieren.
    Kurz überkam mich wieder meine übliche Unsicherheit und ich überlegte, ob ich nicht doch zu Fuß weiter gehen sollte.
    Doch dann entschied ich mich einfach aufzusteigen. Die Welt um uns herum wird nicht einfach immer stehen bleiben, nur weil wir reiten wollen und ich dachte, daß es besser ist, sich gleich daran zu gewöhnen.

    So parkte ich Lia am Baum und stieg auf. Das klappte super und ich war total stolz auf das erste Mal aufsteigen im Gelände.
    Tina bekam wieder den Führzügel und los ging´s.
    Wir ritten am Bach ein Stückchen durch den Wald. Der Weg ist in der Mitte geschottert und Lia wollte dort nicht gehen. Also durfte sie hinter Jackson gehen.
    Das Handpferd-sein kennt sie ja noch vom Sommer mit Benji.
    Als der Weg besser wurde, ritt ich sie neben Jackson. Inzwischen reagierte sie schon ziemlich gut auf die Zügel und Schenkel und ich war sehr stolz auf Lia.
    Kurz darauf ging es das erste Stück leicht bergauf.
    Sie merkte, daß das mit Reiter anstrengender ist, und wollte lostraben. Doch sie ließ sich sofort wieder durchparieren und blieb dann im Schritt.
    Ich ritt wieder zwanzig Minuten, und da Tina ja auch im Sattel saß, war es unser erster Ausritt zusammen !
    Nachdem wir dann noch mit bravem Warten die Strasse überquert hatten, stieg ich wieder ab und lief den Rest des Weges zu Fuß.

    Wir waren insgesamt zwei Stunden unterwegs.
    Es war so schön mit so einem lieben Pferdchen zum ersten Mal im Sattel unterwegs sein zu dürfen.
    Ich hatte keinerlei Angst und konnte ihr wirklich vertrauen, daß sie keinen Mist macht.
    Dabei hilft natürlich wieder, daß Tina und Jackson uns mit soviel Ruhe und Souveränität begleiten und helfen.
    Also, es geht jetzt wirklich los: Lia wird ein Reitpferd !
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  • Stillgestanden !

    Nachdem der Montag so gut gelaufen war, wollte ich daran jetzt weiter anknüpfen.
    Am Dienstag sattelte ich Lia also nach dem Misten wieder und stand gerade auf der Aufstieghilfe, als ein Kleinlaster mit rappelndem Anhänger auf den Hof fuhr.
    Alle Pferde im Stall spurteten los und Lia versteifte sich in Panik.
    Ich hüpfte schnell runter und hielt sie fest.
    Als sich alle wieder soweit beruhigt hatten, merkte ich schnell, daß Lia mir zu abgelenkt war, um an diesem Tag aufzusteigen.

    Dennoch wollte ich die Übung nicht so doof beenden. Ich führte sie nochmal herum und wieder an die Aufstieghilfe.
    Dort war sie hibbelig und wollte nicht stehen bleiben.
    Ich korrigierte sie so lange, bis sie still stand und ich wenigstens noch mal raufkletterte und sie von oben am Sattel anfasste. Danach bekam sie Feierabend.

    Am Mittwoch war alles wieder ruhig und ich stieg auf.
    Dieses Mal waren wir eine ganze Weile neben der Aufstieghilfe "festgewachsen".
    Ich glaube schon, daß Lia verstanden hat, daß ich vorwärts gehen wollte (sie kennt ja das Stimmkommando), doch sie wollte nicht.
    Also blieb ich geduldig und ließ sie so lange stehen, bis ihr langweilig wurde und sie sich von allein in Richtung Stall in Bewegung setzte. Das lobte ich und als ich sie am Stall anhalten konnte, beendete ich die Übung.
    Das ist mir so auf jeden Fall lieber, als daß sie sofort losrennen würde, sobald ich aufgestiegen bin.

    Heute dann der nächste Versuch.
    Lia - wie immer schnell im Lernen - läßt mich aufsteigen, wartet kurz, dreht in Richtung Stall und läuft los. Hatte sie ja gestern kapiert, daß danach Feierabend ist.
    Das habe ich jetzt heute nochmal gelobt, da es ja immerhin ein viel zügigeres Losgehen war, als gestern.
    Ich weiß aber schon, daß ich da jetzt aufpassen muß, daß sie das nicht als Lösung für IHRE Wünsche ansieht und immer meint, daß dann wieder Feierabend ist. Sie ist ne schlaue faule Socke ;-)

    Die Natur hat sich in der letzten Woche verändert.
    Man hört mehr Vogelgezwitscher, und obwohl es immer noch kalt ist, fühlt es sich anders an.
    Auch die Pferde verhalten sich anders. Sie sind wieder mehr draußen und sind nicht mehr so winter-knallig.

    Gestern Morgen lagen Jackson und Lia morgens sogar beide zusammen draußen.
    Als Lia mich kommen sah, stand sie auf, streckte sich und kam in den Stall, um mich zu begrüßen.

    einmal strecken


    die Dreiergruppe wächst immer mehr zusammen


    Heute ist nun auch endlich Lia´s neuer Equizaum angekommen. Ich freue mich schon sehr ihn am Samstag an- und auszuprobieren.

    Lia´s Equizaum

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  • Dezember, 2016
  • Samstagnachmittag am Stall

    Wieder einmal war es ein Arbeitssamstag für mich. Tina war sogar den ganzen Tag schuften.
    Als für mich Feierabend war, sprang ich kurz zu Hause rein, um mich umzuziehen und Ludwig zu holen, und dann fuhren wir auch schon zum Stall.

    Es war schon den ganzen Tag sehr neblig. Auch in der Eifel hielt sich die dicke Suppe.
    Als ich am Stall ankam, wurde es für ne knappe Stunde etwas heller und man konnte die Sonne durch einen Schleier erkennen. Doch das war nur von sehr kurzer Dauer.

    Lia und Ludwig


    Lia hatte einmal schrubben dringend nötig


    Jackson war währenddessen glücklich mit frischem Stroh


    Schon als ich mit Lia nach dem Misten auf den Reitplatz ging, zog es sich wieder zu und nach einer Weile waren meine Haare naß, nur weil die Luft durch den Nebel so feucht war.

    Lia durfte sich dann an der Longe mal etwas austoben. Ich würde sie ja auch ohne Longe toben lassen, aber das macht sie irgendwie nicht, sondern steht dann immer nur wie bestellt und nicht abgeholt auf dem Platz.

    neblig auf dem Platz


    Schon bald hatte sie auch genug getobt und lief ruhig und brav im Trab ihre Runden.
    Handwechsel klappten heute super... da hatten wir die letzten Male noch etwas mit zu kämpfen gehabt.

    Danach gab es Abendessen für die Pferde und zu Hause auch für Ludwig und mich.

    Ach ja und wie im Titelbild zu sehen: Wir haben jetzt Reflektorausreitdecken, damit auch die Pferde bei unseren Ausflügen im Dunkeln besser zu sehen sind.
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