Einträge von Tina

  • September, 2017
  • Experimente

    Seit nun mehr oder weniger mehreren Jahren doktert die liebe Iris nun schon an Jacksons Hufen herum. Mal entwickelt es sich besser, mal schlechter.. Mittlerweile beschäftigt sich Iris jetzt auch mit Klebe-Hufeisen. Im Zuge dessen entstand bei ihr die Idee, Jacksons Hufe damit auszubessern. Und so war es nun Anfang letzter Woche so weit. Zunächst versuchen wir, nur mit dem dazugehörigen Kleber bzw. dem Kunsthorn Jacksons Hufe so auszubessern, dass sie danach schöner und gesünder nachwachsen. Das ganze erwies sich als sehr zeitintensiv: Iris war für Vorder- und Hinterhufe jeweils 2x für knapp 4 Std bei uns. Jetzt sind wir aber mit dem Ergebnis erstmal ganz zufrieden. Wie gut es hält und was es bringt wird sich zeigen.

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  • Juli, 2017
  • Mal wieder Glück im Unglück

    Heute hatten Jackson und ich wieder einen Termin mit dem Tierarzt. Knapp vier Wochen sind vergangen, seit wir die komische Schwellung an Jacksons Bein entdeckt hatten, die sich als Bänderriss heraus stellte.
    Nun war heute die nächste Kontrolle, und was soll ich sagen: Nach dran rumdrücken, vortraben und neuen Ultraschallbildern waren der Tierarzt und ich ungefähr gleich dolle aus dem Häuschen, denn das Unterstützungsband hat sich schon fast komplett erholt. Das Bein ist zwar noch dick, da das Band noch geschwollen ist, aber das Band an sich ist schon wieder so gut wie verheilt ! :-O :-) Damit hatten wir beide nicht gerechnet, schon alleine, weil ich auf die Boxenruhe gepfiffen habe und Jackson schon den ein oder anderen Kaltstart hingelegt hat in den letzten Wochen und über die Wiese flitzte .. Aber so konnte der Arzt seine Prognose von 6 Monaten glatt wieder revidieren, in ein paar Wochen dürfen wir schon wieder im Schritt ausreiten. :-) Ob es nun an den Back on Track Gamaschen lag oder am Zusatzfutter oder daran, dass Jackson sich weiter frei bewegen dürfte, werden wir wohl nicht klären können. Vielleicht war es auch die Kombination aus allem. Auf jeden Fall dürfen wir jetzt erstmal wieder mehr spazieren gehen, drückt die Daumen, dass alles weiter so gut läuft.
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  • Mal wieder kaputt

    Kurzes Update zu Jackson: Letzte Woche hatten wir an einem seiner Vorderbeine eine kleine Schwellung entdeckt. Er lahmte nicht und es war auch nicht besonders warm, also schmierte ich ein wenig Salbe drauf und hoffte, es würde weggehen. Wir gingen auch nochmal spazieren, manchmal hilft ja ein bisschen Bewegung bei Schwellungen ganz gut. Da es jedoch nicht besser wurde, machte ich einen Termin mit unserem Tierarztteam, den Kerstin für mich übernehmen musste. Tja und dabei stellte sich nun heraus, dass Jackson sich einen Bänderriss im Unterstützungsband zugezogen hat. Das heißt für ihn nun Schonprogramm, also nur Stall und Wiese (das ist zumindest unsere Interpretation des ganzen, da Boxenruhe weder für mich noch für Jackson ernsthaft in Frage kommt), Schmerzmittel bzw. Entzündungshemmer und bald auch noch eine Gamasche von Back on Track, um die Heilung weiter zu fördern. WIr schmieren fleißig mit Franzbranntwein und Heilerde, außerdem bekommt Jackson jetzt ein Zusatzfutter. Nachwievor lahmt Jackson kein bisschen. Mit Schmerzmittel merkt man ihm allerdings schon die Erleichterung an, weshalb er dann doch auch mal ab und an etwas über die Wiese flitzt. Manchmal ist die Schwellung sogar fast ganz weg, leider kommt sie aber bis jetzt noch immer mal wieder zurück. Drückt mal die Daumen, dass sich bis zum nächsten Ultraschalltermin trotzdem etwas gebessert hat, damit er weiter draußen bleiben darf !

    P.S.: Erfreuliche Nachrichten gibt es aber auch noch: Jackson ist seit heute endlich volljährig !
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  • Februar, 2017
  • ...Tja, jetzt sind sie ab

    Nein, die Mähne liegt nicht auf der anderen Seite ! Schon eine ganze Weile hatte ich mir überlegt, Jackson mal die fusseligen Haare zu schneiden. Aber beim Schneiden der Spitzen entstehen dann immer nur diese peinlichen Frisuren à la Pottschnitt oder Prinz Eisenherz, was das ganze auch nicht wirklich verschönert. Irgendwann entstand daraus der Gedanke, die Zotteln einfach mal abzuschneiden und ne Stehmähne auszuprobieren. Diesen doch ziemlich drastischen Schritt musste ich aber natürlich erstmal noch lange vor mir her schieben. Samstag morgen war es dann aber so weit: Kurzerhand schnappte ich mir die Schere und los ging es.

    Da liegen sie, die schönen Haare - alle ab


    Nachdem der erste Schnitt gemacht und eh schon ein Drittel der Mähne fehlte, fiel es auch nicht mehr schwer, weiter zu schnippeln. Mit riesigem Loch in der Mähne konnte Jackson ja jetzt eh nicht mehr rumlaufen. Heute haben sich die Haare bereits ein bisschen aufgestellt und wurden mit Hilfe von Papas Haarschneider noch etwas getrimmt.

    Hier einmal das Ergebnis mit unserem tollen Equizaum


    Nach dem ersten Schock gefällt es mir sogar schon ganz gut, sogar Kerstin, die Stehmähnen eigentlich hässlich findet, kann damit leben. Auch Kathi war überrascht, dass es nicht hässlich aussieht. Sie hat sogar gemeint, Jackson sähe damit sportlich und frischer aus :-D Nun müssen die Haare erstmal wieder ein Stückchen wachsen, damit ich der Frisur den letzten Schliff geben kann.
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  • Januar, 2017
  • Nachtwanderung zu dritt

    Jetzt, wo für mich der Ernst des Lebens begonnen hat (so mit geregelten Arbeitszeiten und so), schaffe ich es leider nicht mehr, mit Kerstin morgens ein Ründchen zu drehen. Stattdessen bin ich nun eher am Abend am Stall, meist nur zum misten und füttern. Gestern dann schaffte ich es, das Abendessen ausfallen zu lassen, um nochmal ein paar Meter mit Pferd und Hund vor die Tür zu kommen. Ich schnappte mir schnell meine Reflektorweste, um noch ein bisschen Tageslicht abzubekommen, und schon ging es los. Jackson hatte die letzten Tage der Ruhe offensichtlich tatsächlich zum entspannen genutzt, denn er war wirklich munter und freute sich, dass wir doch noch was unternahmen. Ziemlich schnell war es dann doch recht düster. Meine Kopflampe hatte ich am Stall liegen lassen, ist ja klar. So wanderten wir mehr oder weniger im Dunkeln. Das war ein schöner Ausklang für einen aufregenden Tag.

    kurzer Stop zum "Auftanken"


    Auch heute hatte ich bereits gegessen, sodass ich gleich los konnte. Für heute hatte ich mir vorgenommen, nochmal etwas zu longieren. Nach ein paar Aufwärmrunden für uns alle machte Spikey es sich in seiner Transportbox bequem. Jackson war wieder sehr motiviert, sodass das longieren ziemlich leicht von der Hand ging. Jackson lief ein paar Runden im Trab, dann übten wir ein paar Übergänge und Handwechsel. Für den alten Hasen natürlich nichts neues, und wenn er dann auch mal motiviert ist, klappt das prima. Beim Antraben hüpfte er sogar ein wenig herum, also wollte ich nochmal probieren, ob er ein bisschen galoppieren könnte. An der Longe fällt ihm das immer schwer, vorallem weil er sich nicht so richtig traut. Ich vermute, er hat zu sehr Angst, hinzufliegen (so, wie man ihn kennt, ist das ja auch nicht unbegründet). Aber heute war das mit genug Pepp garkein Problem. Er flitzte Runde um Runde, wenn auch noch deutlich zu schnell, um als guter Galopp an der Longe durchzugehen. Er bemühte sich, das ist ja alles, was man verlangen kann. Er grunzte und schnaubte und schien einigermaßen ausgelassen. Nachdem Jackson es dann noch schaffte, sich wieder zu beruhigen, ließ ich es gut sein und lobte den fließigen Kerl. Er ließ sich sein Abendbrot schmecken, während Spikey besorgt dabei stand und uns daran erinnerte, dass es schon dunkel war.
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  • Dezember, 2016
  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

    Heute war ich wieder mit Kathi, Ribanna und Maja verabredet. Morgens war ich arbeiten und kam leider viel zu spät los. Kathi und ich hatten zwei Uhr verabredet, und um viertel vor zwei bog ich mit dem Auto auf den Hof. Spikey und ich flitzten los, konnten aber schon sehen, dass Merlins Besitzerin auch da war, denn wir parkten neben ihrem Auto. Zu meiner Freude war also im Stall schon alles sauber. Merlin war offensichtlich noch unterwegs. Ich linste kurz auf die Uhr, stopfte mir eine Banane als Mittagessen in den Mund und holte Jackson raus, um ihn fertig zu machen. An der Straße konnten wir unsere Wegbegleiter schon sehen. Tja, satteln und putzen fielen damit aus. Ich zog den Hommi an, und dann ging es eben etwas legerer los. Wir hatten uns eine kleinere Runde vorgenommen, da Kathi noch andere Termine hatte, also entschieden wir, dass wir Kathi in einem schönen Bogen nach Hause bringen würden. Wir schlängelten uns vorbei an Ackerer Schmidt, schauten uns die neue Milchbude von Berg an und durchquerten Thuir. Begleitet wurden wir von dem strahlenden Sonnenschein. Diese Tage im Winter, an denen es zwar kalt, aber nicht usselig ist, sind doch immer noch die besten. Nach dem tausendsten Mal "Aaahh das Wetter ist so schön" ging ich mir selber auf den Keks. Recht hatte ich aber trotzdem.

    Kathi und Ribanna



    Spikey


    Wir setzten Kathi, Ribanna und Maja am Stall ab und traten unseren Heimweg an. An den Obstbäumen waren Arbeiter gerade fleißig, die Jackson in dem Licht der tief stehenden Sonne offenbar nicht richtig erkennen/einschätzen konnte, denn er blieb erstmal wie angewurzelt stehen. Die Männer hörten auf, miteinander zu reden und fragten, ob das Pferd Angst habe. Ich antwortete "Ein bisschen". Der Mann, der näher am Zaun stand, ging behutsam ein paar Schritte zurück, sodass er in den Schatten der Bäume trat. Sofort entspannte sich Jackson und lief an den beiden vorbei. Ich bedankte mich, denn so sensibel begegnet man den Pferden ja unterwegs meistens nicht. Ich entschied mich, heute keine Schlenker mehr zu gehen, sondern auf direktem Wege nach Hause zu reiten. Am Stall angekommen wieherte und brummelte uns Lia bereits entgegen. Ich holte Jacksons vernachlässigtes Beauty-Programm nach und fütterte die beiden.
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  • Vorweihnachts-Ritt

    Heute haben Jackson und ich mal was ganz verrücktes gewagt: Wir waren nochmal Reiten. Ich gehe mittlerweile so gern zu Fuß, dass ich mich im Normalfall Kerstin auch wandernd anschließe. Doch Kerstin musste heute arbeiten, also schlug Kathi vor, wir könnten ja auch reiten. Hatte ich ganz vergessen, ging aber natürlich. Zuerst musste wie immer gemistet werden, also bogen Spikey und ich wie immer um kurz nach acht auf den Hof ein, schnappten uns unser Werkzeug und legten los. Keine Ahnung, ob Lia ahnte, dass Kerstin nicht kommen würde und deswegen schon prophylaktisch aufgedreht war oder ob es das Wetter war, auf jeden Fall machte sie uns heute das Leben schwer. Auch der neue Merlin blieb natürlich nicht verschont. Nach einigen Diskussionen einigten wir uns, dass wir uns heute nicht mehr einigen würden, und sie zog endlich ab. Ich holte Jackson zum Putzen raus. Der hatte es auch mal wieder nötig und ich schrubbte, so gut es ging. Bald darauf war er aber auch schon gesattelt. Lia ließ gerade ihre schlechte Laune an Merlin aus und ich schimpfte wie ein Rohrspatz, als Kathi, Ribanna und Maja um die Ecke bogen, um uns abzuholen. Ich packte schnell die letzten Sachen und schon konnte es losgehen. Wir zogen in Richtung Wald, da Kathi bereits einen Plan hatte, wohin es gehen sollte. Wir schlängelten uns durch den Wald und Kathi zeigte mir Strecken, die ich noch garnicht kannte, die man aber auch zu Fuß gut erreichen könnte (werden wir sicher demnächst mal testen).

    Anfangs war es noch etwas dunkler und kühler


    Noch nie so freilaufend gesehen, heute im Wald getroffen: Mufflons


    Die ersten Sonnenstrahlen, die sich durch die Bäume bahnen


    Wir freuten uns mal wieder, wie abwechslungsreich unser Ausreitgelände ist. Auch die Pferde waren ziemlich motiviert und titschten ein bisschen rum, wir hatten ja auch strahlenden Sonnenschein. Nach einiger Zeit, die uns garnicht so lange vorkam, schlenderten wir wieder Richtung Heimat. An den Obstbäumen trennten sich unsere Wege. Jackson fand das irgendwie doof, also ließ ich ihn ein paar Meter traben. Wir machten noch einen kleinen Schlenker, um die schöneren Wege mitzunehmen. Ich ließ Jackson ein kleines Stückchen galoppieren und merkte schnell, dass Jackson gern mal richtig laufen wollte. Hatte ich mir schon gedacht, schließlich waren wir schon lange nicht mehr so unterwegs gewesen. Zusammen mit mehr Energie durch mehr Futter brachte das dann auf dem schönen Grasweg Richtung Stall eine neue Höchstgeschwindigkeit (diese Aussage beruht auf meinem subjektiven Gefühl, gemessen hab ich nix). Wir waren so schnell, dass es Jackson selbst irgendwann zu gruselig wurde und er sich ein bisschen zügelte. Als wir oben angekommen waren, war Spikey natürlich lange noch nicht zu sehen. Wir drehten nochmal um, holten ihn ab und gemeinsam konnten wir drei zufrieden nach Hause tigern. Am Stall angekommen fütterte ich Jackson und auch Lia, bevor Spikey und ich nach Hause fuhren.
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