Einträge von Christian

  • Dezember, 2019
  • R.I.P. Sonja!

    Sonja 2008 auf dem Weg nach Bürvenich
    Sonja (2008) auf dem Weg nach Bürvenich

    Ich schreibe erst heute, weil ich Ihren Mann vorher um Erlaubnis fragen wollte:

    Vor fast sechs Wochen ist Sonja plötzlich und unerwartet im Alter von 52 Jahren gestorben. Auch wenn sich die reiterlichen Wege durch Stallwechsel schon lange getrennt hatten,haben wir uns nie ganz aus den Augen verloren.

    In der Woche ihrer Beerdigung war ich auf Exerzitien und der Exerzitienleiter sagte in diesen Tagen: "Jeden Tag versuchen eine kleine Angst zu überwinden." Sonja war -so mein Eindruck- nie die Mutigste. Aber Reiten -ob im Unterricht oder im Gelände - dass war ihr Traum. Davon hat sie sich nicht abbringen lassen und diesen Satz jeden Tag gelebt.

    Sie war es, die den Blognamen "Nebelreiter" geprägt hat. Sie war es, die Kerstin und mir den Anstoß für längere Strecken gab. Ich werde nie vergessen, wie Sie uns auf einmal zum ersten Mal über eine Landstraße führte. Für mich ein echter Schlüsselmoment. Viele viele Stunden haben wir gemeinsam im Sattel verbracht. Lange Ritte, ob mit oder ohne Übernachtung, gemeinsam geplant und geritten.

    Sonja war eine stille, mit einem feinen Lächeln und einem schönen Lachen. Unermüdlich hat sie an sich und ihren Pferden gearbeitet.. . Unermüdlich hat sie sich mit Nala auseinandergesetzt und sicherlich länger durchgehalten als jeder andere den ich kenne. Dabei war sie nie böse oder wirklich frustriert.

    Mit Liesel konnte sie dann irgendwann richtig anfangen und sie war immer dahinter her, neben dem Reiten draußen im Gelände sich auch mit Unterricht zu verbessern.

    Und wie Volker mir erzählte ist sie mit Ihrer Liesel reiterlich weitergekommen. So war sie es, die jetzt die Weihnachtsquadrille planen konnte. Und auch wenn sie ihre reiterlichen Fortschritte selbst nicht so wahrnahm, Volker sagte mir, die hat sie gemacht. Und das zu hören freute mich sehr. Sonja hatte einen Traum und hat diesen Traum in der Zeit, die sie hatte, gelebt.

    Sonja war zwar zwei Köpfe größer als ich. Aber auf eine ganz andere Art war sie eine Große für mich.

    Ihr plötzlicher Tod hat Kerstin und mich sehr geschockt. Unser Mitgefühl gilt Volker und Ihrer Familie.

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  • Mai, 2018
  • DSGVO und die Konsequenzen

    Es geistert ja schon länger durch die Presse: Die DSGVO wird nun Ende Mai endgültig anzuwenden sein.

    Bisher dachten wir, wir seien ja gar nicht betroffen und hier könne alles bleiben wie es ist.

    Wir sind aber zum einen nicht sicher, ob das Double Opt in für unseren Newsletter ausreichend war. Daher werden wir diesen in den nächsten Tagen abschalten. Wer uns weiter folgen möchte, kann den RSS Feed abonnieren, bei Facebook gucken oder demnächst sicher auch bei Instagramm
    Genauso werden wir die Kommentarfunktion abschalten.

    Der letzte Punkt ist für uns aber am Schmerzlichsten. Wir müssen den Blog eine Zeitlang hinter einem Passwort verstecken. Das Problem sind die vielen Bilder

    Wir haben für die Bilder mit anderen Personen keine schriftliche Einverständniserklärung diese zu veröffentlichen... Bei einigen Leuten können wir diese sicherlich noch organisieren. Bei anderen erinnere ich mich noch nicht mal mehr an Namen....
    Aber es wird eine Menge Arbeit, die über 3000 Beiträge zu sichten und die Bilder zu entfernen...

    Bisher können wir uns auf das Kunsturhebergesetz berufen. Das wird aber von der DSGVO ausgehebelt. Zumindest könnte das passieren. Das wird sicherlich juristisch noch geklärt werden müssen. Aber das muss ja nicht an unserem Blog passieren.

    Ich werde in den nächsten Wochen nochmal genauer nachlesen was Sache ist und dann schauen, was hier dann wieder geht und was nicht.....

    Wer möchte kann das Passwort anfragen....


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  • Januar, 2017
  • Offtopic: Technisch aufgerüstet

    Vielleicht ist es jemandem aufgefallen, gemeckert hat bei mir zumindest keiner: Seit gestern abend lief der Blog hier ein wenig ruckelig und nicht alles funktionierte dauerhaft so, wie es sollte.

    Was ist passiert? aus verschiedenen Gründen, haben wir jetzt einen eigenen Server auf dem verschiedene Webseiten laufen.

    Mein erster Eindruck ist erstmal ein Geschwindigkeitszuwachs. Der ist nicht immer spürbar, aber je nachdem was ich mache, kann ich es schon merken.

    Viel wichtiger ist mir aber, dass jetzt alles dauerhaft via https verschlüsselt ist. Mittlerweile straft google Seiten ohne https Verschlüsselung ab, und ich hatte den Eindruck, dass wir nicht mehr so oft auf den ersten Seiten bei google landen.
    Hoffentlich wird das jetzt wieder besser.

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  • Februar, 2015
  • Einnahmen Reitplaketten

    Ich hatte Anfang des Jahres erzählt, dass ich via fragdenstaat.de bei der Bezirksregierung Köln angefragt hatte, wie denn die Einnahmen und Ausgaben aus den Gebühren der Reitplaketten aussehen.
    Hier könnt Ihr das Ergebnis anschauen

    Wer sich die Antwort als PDF herunterlädt, wird sehen, dass die Einnahmen immer so um die 500.000€ pro Jahr liegen. Und die Ausgeben entsprechen dem einigermaßen.
    Da aber verbliebene Gelder ins nächste Jahr transferiert werden, geht also nichts verloren.

    Die Information, wo die Gelder hingegangen sind, wäre zu zeitaufwendig zu erfassen gewesen, und hätte mich dann Geld gekostet.
    Vielleicht gibt es hier Interessierte, die die Projekte einzelner Jahre abfragen? Die Plattform fragdenstaat.de ist absolut vertrauenswürdig, und die Anträge werden so formuliert, dass erstmal keine Kosten entstehen können.
    Wenn Ihr ein Jahr anfragt, gebt doch die Jahreszahl in den Kommentaren an, damit wir die Jahre nicht doppelt abfragen.

    Jetzt wäre natürlich spannend zu wissen, was denn ein Meter Reitweg kostet, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Wege denn da entstanden sein müssen.

    Zuletzt nochmal der Hinweis: Die Bezirksregierung Köln ist zuständig für 95 Gemeinden in 8 Kreisen und 4 kreisfreie Städte mit gut 4,3Millionen Einwohnern, Ich denke nicht, dass mit dem Geld dann viel zu machen ist.

    Über ausführliche Rückmeldungen würde ich mich freuen.
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  • Januar, 2015
  • Reitplaketten

    Abgesehen von der Erinnerung, dass jetzt die neuen Plaketten bestellt werden müssen, heute mal etwas ganz anderes zum Thema.

    Ich habe mich heute mal dazu aufgerafft über die Seite "Frag den Staat" eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz an die Bezirksregierung Köln zu stellen, um heraus zu bekommen, was die mit dem Geld, dass für die Reitplaketten bezahlt wird eigentlich machen.

    Letztes Jahr schon hatte ich herausbekommen, dass die Bezirkzsregierung Köln das Geld bekommt und hatte auch schon vor diese Anfrage zu stellen. Allerdings war mir das damals alleine zu aufwendig (Formulierung, Ansprechpartner usw..) und diese Seite fand ich sehr seltsam. Aber ich durfte im letzten Frühjahr den Betreiber der Seite kennenlernen und habe dann eben mal eine solche Anfrage über seine Seite gestellt.

    Mal schauen, ob ich da eine brauchbare Antwort bekomme...Ich fürchte ja fast, dass ich die falschen Frage gestellt habe.
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  • Der Nicht-Reiter-Jahresrückblick

    Ok, dann kommt hier noch kurz mein Jahresrückblick als endgültiger Nichtreiter.

    Ich war dieses Jahr ca- sechsmal am Stall: Dreimal wegen des Termin mit dem Huforthopäden, einmal zum Kinderreiten, einmal (vielleicht sogar zweimal) mit Kerstin und Ludwig für einen Spaziergang ohne Pferde. Und dann kam ich zum Grillen nach dem Stallritt im August.

    Also eine ganz überschaubare Sache.
    Ich habe viel Sport (Volleyball, Tanzen, Schwimmen, Ergometer) gemacht (auch wenn man es leider nicht sieht,) hat es dazu geführt, dass ich meine Blutdruckmedikamente senken konnte, weil mein Herz fitter wurde. (Falls es die Neuleser interessiert: Im Archiv den Dezember 2011 nachlesen.) Insgesamt ein ganz netter Erfolg für mich.

    Im Garten gab es das große Projekt "Sonnensegel", dass sich von Herbst 2013 bis Mai 2014 hinzog. (Ja da war eine lange Winterpause zwischen.) Das ganze ist sehr gut geworden und ich bin sehr zufrieden damit. (Danke an alle Helfer)

    Ansonsten sollte ich meine 100kg Zielernte auch dieses Jahr wieder erreicht haben. Ein Drittel davon haben wir alleine an Erd- und Himbeeren geerntet. Die Kartoffeln habe ich leider zu Hälfte faul aus der Erde geholt. So gingen 18 kg direkt in den Kompost. Wirklich ärgerlich. Zum ersten Mal habe ich auch Bantam-Mais angebaut. Das aber als Zeichen gegen die Gentechnik. Einige Maiskolben habe ich gegessen. Die anderen trocknen lassen zwecks Saatgutgewinnung. Ich dachte, ich könnte damit reich werden. Aber meine 300g Saatgut sind knapp 0,17 Euro wert...
    Dafür hatten wir dieses Jahr endlich wieder Erfolg mit den Tomaten. DIe waren richtig gut.
    Auch mein Atlantic-Giant Kürbis war am Ende ganz ordentlich in der Größe. Aber nachdem ich einen Bericht gelesen habe, wieviel Arbeit man hineinstecken muss, um die 100kg alleine mit einem Kürbis zu erreichen,habe ich diesen Plan auf die Rente verschoben.

    Allerdings hatte ich dieses Jahr durch das Nichtreiten soviel Zeit, dass ich im Garten nicht nur gearbeitet sondern auch genießen konnte.

    Leider passten Krankheit und Wetter im Herbst so gar nicht zusammen, so daß der Garten nicht so winterfest ist, wie ich erhofft hatte.(Die Erdbeeren sind zum beispiel komplett zugewachsen.. Hoffentlich faulen die Pflanzen nicht...)

    Für 2015 habe ich wieder ganz andere Pläne, so dass ich das Gemüsebeet weniger arbeitsintensiv gestalten werde. EIns der fünf Felder wird "stillgelegt". Eins bekommt komplett Mais, eins Gründüngung/Sonnenblumen, eins Kartoffeln und auf dem letzten Tummeln sich dann weniger Bohnen, ein paar Erbsen und Möhren und Zwiebeln.

    Und sonst? Anfang des Jahres war ich endlich nochmal für eine knappe Woche bei Oma und Tante in Hamburg. Ich hatte das Gefühl, dass beide die letzten sechs Jahre Verwöhnprogramm in der Woche aufholen wollten. Es war aber aiuch einfach nur toll. Ich hatte sogar Zeit den Ex-Kollegen einen Abend zu treffen. Wenn ich das nächste Mal hinfahre sind es dann schon zwei Ex-Kollegen. ...
    Im Herbst war ich dann fünf Tage im Franziskanerkloster auf dem Hülfensberg (ehemalige innerdeutsche Grenze). Auch das war ein gutes Erlebnis, von dem ich noch immer zehre.

    Bevor Ihr fragt: Fehlt mir das Reiten? Nein, es war eine gute Zeit, aber dann war auch irgendwann genug. Ich bin allerdings froh, dass ich durch die Jahre im Sattel selber Erleben konnte, was Reiten in der Natur ausmacht und ich so Kerstin's Freude daran nachvollziehen kann und deswegen weiterhin dahinter stehen kann.

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  • März, 2014
  • Garten: Fortsetzung Sonnensegel

    Letzten Samstag kam Michaela's Mann wieder vorbei, um mit mir weiter am Sonnensegel gearbeitet. Langsam nimmt das Ganze Formen an.
    Nachdem die verstärkenden Dachlatten, entfernt waren, haben wir noch Verstärkungen eingesetzt und dann habe wir den Schrägen Querbalken oben gesetzt, und die Senkrechten darüber abgesägt.



    Wir waren ein wenig ratlos, wie hoch wir denn den Querbalken machen sollen. Also machten wir das Drahtseil provisorisch am Balken fest und konnten dann den Balken dank Schraubzwingen in der Höhe verschieben um zu schauen, wo denn der Schatten hinkommen würde. Allerdings mussten wir damit leben, dass die Sonne jetzt noch niedriger steht, als sie im Sommer steht. Aber wir tippen darauf, dass wir trotzem einen ganz guten Schatten bekommen werden.
    Das Drahtseil


    Wie man sehen kann haben wir das Brett, dass die Dachblende darstellt, abgenommen. Der Plan dahinter ist, dass wir das Brett mit einem Scharnier befestigen, so kann ich das eingezogene Sonnensegel dahinter verstecken. Wie genau der Mechanismus zur Bewegung des Segels aussehen soll, wissen wir noch nicht genau. Wir wollen dass dann ausprobieren, wenn das Segel da ist.
    Hier die andere Seite mit Feder.


    Vor das Holzgerüst habe ich zwei Weinpflanzen und eine Johannisbeere (Danke, Sigi!) gepflanzt. Die Weinreben können das Gerüst als Rankhilfe nutzen.






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