Wanderreiten und mehr

  • August, 2017
  • High and Low

    Es gibt ein paar weitere "erste Male" von Lia und mir zu berichten.
    Am Samstag waren wir das erste Mal mit einem komplett fremden Pferd zusammen ausreiten.
    Eine Freundin von Kathi war mit ihrer Traberstute dabei.
    Lia war zu Beginn ziemlich fasziniert von der Stute, doch blieb sie ruhig und gut zu händeln.
    Wir entschieden uns für die kurze Waldrunde bergauf.
    Auf dem Rückweg ließ ich Lia auch eine Weile neben der fremden Stute gehen und das klappte prima.

    Am Montag war ich eine Runde mit Lia allein ausreiten. Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen etwas mehr zu traben.
    Sowohl öfter als auch mal eine längere Strecke.
    Lia ist ja meist nicht so freudig dabei, wenn´s ans Arbeiten geht, doch ich konnte merken, daß sie, wenn sie einmal läuft, auch immer weiterläuft. Einen langen Grasweg trabten wir komplett durch und Lia war munter und immer noch artig.
    Auch einen Bergaufweg nahmen wir im Trab.

    Am Dienstag dann wollte ich nur eine kleine Runde drehen, da es schon nach Regen aussah.
    Ich wollte wieder reiten, denn Lia würde dann Mittwoch frei haben. Sie wird jetzt seit fast einem halben Jahr geritten und daher fand ich zwei Tage hintereinander zu reiten jetzt nicht mehr zu viel.
    Wir ritten los und Lia war total entspannt.
    So entschied ich mich für die Waldrunde vom Samstag.
    Dort ist Lia allein schon mal ein bißchen guckig, doch ich dachte, wenn sie so entspannt ist, ist das heute der richtige Tag dafür.
    War es nicht....
    Wir hatten gerade den ersten Anstieg hinter uns gebracht und ich trabte sie an, als sie zur Salzsäule erstartte.
    Da ging nix mehr. Sie starrte ins Gebüsch. Ich konnte dort nichts erkennen, daß sie so schreckte. Auch Ludwig war ganz entspannt, also auch kein Reh !
    Als sie mir dann zweimal umdrehte und wehement weg wollte, stieg ich ab.
    Dann konnte ich sie an den "Ungeheuern" vorbei führen.
    So liefen wir den Wald zu Fuß. Lia war immer noch aufmerksam, doch sie entspannte sich wieder etwas.
    Am Ende des Waldes steht eine Bank.
    Dort wollte ich dann wieder aufsteigen und die letzten zwei Kilometer bis zum Stall reiten.
    Lia wollte davon nix wissen und stellte sich mal wieder an.
    Der Grund: Es regnete !
    Das mag die Diva nicht so gern (also beim Reiten... auf der Weide stört sie das nicht !)

    Ich stieg dennoch auf, denn das kann ich so als Ausrede irgendwie nicht gelten lassen.
    Als ich oben saß und Lia noch brav stand, lobte ich sie und wendete dann, um nach Hause zu reiten.
    Schwups lief Lia los. Ich lenkte sie erstmal Richtung Wald und hielt sie so wieder an.
    Als ich sie wieder Richtung Heimat lenkte, lief sie wieder los.
    Ich parierte durch und das paßte der Madame gar nicht. Also stieg sie. Ich sagte deutlich "NEIN!" und wollte weiterreiten.
    Doch ehe ich mich versah, rannte sie bockend los und buckelte nochmal so fies nach, daß ich einen Abflug machte.
    Somit haben wir dieses "erste Mal" nun auch hinter uns gebracht.

    Mir war erst ein bißchen schwummerig, doch schnell berappelte ich mich wieder.
    Lia war bei mir geblieben und graste in ein paar Metern Entfernung.
    Ich stand langsam auf und fing sie ein.
    Dann marschierten wir zum Stall zurück.
    Kurz danach donnerte es zweimal ordentlich laut.
    Vielleicht hatte Lia das Gewitter schon gespürt und war deswegen grantiger als normal.

    Außer einer Beule und ein paar Prellungen ist mir nix passiert.
    Zurück am Stall stieg ich nochmal kurz für ein paar Meter in den Sattel, damit Lia und ich dieses Erlebnis noch irgendwie positiv beenden konnten.
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  • Juli, 2017
  • Mal wieder was für den Kopf

    Heute wollten wir eigentlich ganz langweilig ne Runde spazieren gehen.
    Während Tina noch mit Jackson´s Hufen beschäftigt war, kam mir die Idee das Podest endlich nochmal aus der Ecke zu holen.

    Lia stapfte wie immer zack-zack mit den Vorderbeinen rauf. Einmal aus jeder Richtung. Das ist ja ihre Lieblingsübung.
    Doch bisher haben wir es noch nie mit allen vier Beinen rauf geschafft.

    Heute stand sie so entspannt mit zweien oben, daß ich sie einfach loslies und mir einen Hinterhuf geben ließ. Dann setzte ich ihn auf das Podest und schon konnte sie ganz raufklettern.
    Man merkt dabei immer sehr gut, wie schwer es Pferden fällt, ihre Hinterhand zu koordinieren. Ihnen fehlt da echt das Körpergefühl.

    Als Lia dann oben stand, kam nämlich die eigentliche Schwierigkeit: Wie sollte sie da nun wieder runter kommen ?
    Doch ganz langsam und mit etwas Überredung schaffte sie es schließlich.

    Lia auf dem Podest


    Danach war auch Jackson einmal kurz dran, dann trafen wir zwei neue Einstellerinnen und quatschten eine Weile, während die Pferde dösten.
    So ernteten wir wenig Begeisterung als wir dann tatsächlich auch noch spazieren gehen wollten.
    Aber wir sind halt gemein und gaben nix dafür.
    Unterwegs trafen wir auf einige Dinge, die für Beschäftigung im Pferdekopf sorgten:
    ein Quad, das zwischen uns durchfuhr und dann über´s Stoppelfeld brauste, ein Schneidwerksanhänger, der auf einem Stoppelfeld geparkt war und das Wegkreuz am Clemensstock, wo es sowieso immer was spannendes zu gucken gibt.
    So hatten wir die Pferde auch auf einem insgesamt nur recht kurzen Spaziergang doch noch ganz gut beschäftigt.
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  • wieder unterwegs

    Solange Jackson noch "inhaftiert" war, begleitete Tina uns ab und zu zu Fuß bei unseren Ausritten.
    Dabei entstanden die beiden Fotos.
    Gestern machten wir sogar einen dreistündigen Spaziergang: Tina, Spikey, Ludwig, Lia und ich. Das war mal wieder gutes Training für uns alle.

    Nun hat Jackson zum Glück die Erlaubnis wieder etwas längere Spaziergänge zu machen und so waren wir heute morgen wieder alle zusammen unterwegs.
    Tina zu Fuß und ich ließ mich von Lia tragen.
    Es war ziemlich windig und manches Mal konnte man schon denken, daß es uns gleich wegfegt.

    Doch unsere beiden Ponies waren brav und entspannt.
    Es gab für Lia und mich noch zwei Premieren heute: unser erstes gerittenes Stoppelfeld (im Schritt) und die letzte Bergabstrecke vor dem Stall im Sattel (bisher bin ich dort immer abgestiegen, da es relativ steil ist).
    Da war ich schon ein bißchen stolz auf unser Erreichtes. Ich weiß es klingt nach nicht viel, aber wenn ich an die ersten Bergabstücke mit Lia denke, dann hat sich da doch eine Menge getan.

    wieder mit Jackson unterwegs
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  • Mami lebt sich gut ein

    Nun ist Mami schon seit einer Woche bei uns Zuhause und sie lebt sich sehr gut ein.
    Bereits seit dem zweiten Tag bei uns ist sie stubenrein. Sie frißt gut und hat auch schon ihre erste Wurmkur geschluckt.
    Ihr Fell glänzt von Tag zu Tag mehr. Die Milchdrüsen sind fast komplett abgeschwollen.
    Sie wurde langsam immer mutiger und bereits seit Mitte der Woche erkundet sie, wenn Ludwig nicht da ist, das gesamte Haus.
    Mit Ludwig freundet sie sich lieber in ihrem Zimmer an, denn da fühlt sie sich sicherer. Auch dieses "Besser-Kennenlernen" verläuft super.

    Mami beginnt das Haus zu erkunden


    in der Küche


    Ludwig langsam kennenlernen


    schon ziemlich nah dran


    am Küchenfenster


    ihr Lieblingsplatz auf meinem Kleiderschrank


    Hier habe ich noch ein Video vom Spielen: Ihr seht also, es geht Mami gut.

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  • Mal wieder Glück im Unglück

    Heute hatten Jackson und ich wieder einen Termin mit dem Tierarzt. Knapp vier Wochen sind vergangen, seit wir die komische Schwellung an Jacksons Bein entdeckt hatten, die sich als Bänderriss heraus stellte.
    Nun war heute die nächste Kontrolle, und was soll ich sagen: Nach dran rumdrücken, vortraben und neuen Ultraschallbildern waren der Tierarzt und ich ungefähr gleich dolle aus dem Häuschen, denn das Unterstützungsband hat sich schon fast komplett erholt. Das Bein ist zwar noch dick, da das Band noch geschwollen ist, aber das Band an sich ist schon wieder so gut wie verheilt ! :-O :-) Damit hatten wir beide nicht gerechnet, schon alleine, weil ich auf die Boxenruhe gepfiffen habe und Jackson schon den ein oder anderen Kaltstart hingelegt hat in den letzten Wochen und über die Wiese flitzte .. Aber so konnte der Arzt seine Prognose von 6 Monaten glatt wieder revidieren, in ein paar Wochen dürfen wir schon wieder im Schritt ausreiten. :-) Ob es nun an den Back on Track Gamaschen lag oder am Zusatzfutter oder daran, dass Jackson sich weiter frei bewegen dürfte, werden wir wohl nicht klären können. Vielleicht war es auch die Kombination aus allem. Auf jeden Fall dürfen wir jetzt erstmal wieder mehr spazieren gehen, drückt die Daumen, dass alles weiter so gut läuft.
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  • manchmal kommt es anders

    Leider hat es letzte Woche einen Unfall gegeben, bei dem das Baby gestorben ist.
    Das hat uns natürlich alle sehr geschockt und wir waren sehr traurig.
    Und natürlich haben wir uns auch sofort um Mami gesorgt. Die mußte ja nun sicher sehr verstört sein, daß ihr Baby nicht mehr da war.
    Und so haben wir etwas überlegt und uns dann entschieden, die Mami nun bei uns aufzunehmen.
    Das würde zwar eine recht große Umstellung für sie werden, da sie ja ihr erstes Lebensjahr auf einem Bauernhof verbracht hat, doch wir sind uns sicher, daß sie das insgesamt ganz gut wegstecken wird.

    Sie ist in den letzten Wochen so schnell so zutraulich geworden, daß wir denken, daß sie sich nach der Eingewöhnung wirklich bei uns wohlfühlen wird.

    Also ist Mami heute bei uns eingezogen. Das war natürlich alles sehr viel für sie und sie ist noch etwas verschreckt, doch hat sie schon ihre erste Mahlzeit gegessen und zeigt mir, daß sie mir vertraut, denn sie kommt, wenn ich sie in ihrem Katzenzimmer besuche, immer gleich zu mir gelaufen und will gekrault werden.

    Mit Zeit und Geduld wird sie sich sicher bald entspannen können.
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  • raus aus der Komfort-Zone

    Gestern und heute hatte ich frei und wollte gern ein bißchen reiten.
    Nun war nicht gerade das beste Wetter für diese beiden Tage angesagt. Doch da die Natur dringend Regen braucht, war ich darüber nicht allzu traurig.

    Montag war ich erst nachmittags am Stall. Bis dahin war es komplett trocken geblieben. Als ich mit allem fertig war und losreiten wollte, hatte es sich zugezogen. Meine App sagte: "in zwanzig Minuten beginnt es zu regnen".
    Was tun ?
    Egal dachte ich. Wir drehen auf jeden Fall ne kurze Runde. Regen generell hätte mich jetzt nicht aufgehalten, aber auf Gewitter hatte ich keine Lust. Da war Lia beim letzten Mal auch nicht sehr entspannt gewesen draußen.

    Wir ritten los und beobachteten genau den Himmel.
    Ich entschied mich für die sicher kurze Runde. Nur einmal um´s Viereck. Das sollten wir doch trocken schaffen.
    Am Clemensstock wurde gerade der Rasen von der Gemeinde gemäht. So ein Ungetüm hatten wir noch nie gesehen. Es war ein hoher Aufsitzrasenmäher mit einem großen Auffangbehälter für´s Gras oben drauf.
    Lia war er etwas unheimlich, aber sie lief mutig weiter.
    Der Fahrer war so nett und wartete mit dem Mähen bis wir vorbei waren. Ich bedankte mich und ritt zurück zum Stall.

    Dort angekommen sah ich, daß der neue Eingang vom Reitplatz offen war. Da sich der Regen bisher nur auf ein paar Tropfen beschränkte, gefiel mir die Idee, noch ein bißchen auf dem Platz zu reiten.
    Es war unser zweites Mal reiten auf dem Platz.
    Da der Wind ordentlich blies, flatterten die Folien an den angrenzenden Silageballen ganz ordentlich. Da reagiert Lia schon mal etwas schreckhaft drauf. Doch so langsam finde ich es wichtig, daß wir uns auch mal an Dinge rantrauen, die uns etwas herausfordern. Sind wir mal ehrlich: Optimalbedingungen gibt es ja nun eh seltenst.

    Lia war verwundert, daß die Einheit noch nicht beendet war, machte aber kooperativ mit. Nachdem sie sich alles im Schritt auf beiden Händen ein paar Runden angucken konnte, trabte ich sie an.
    Auch das klappte gut und wir trabten mehrere Runden auf jeder Hand.
    Dann war ich mutig und wollte sie angaloppieren.
    An der Longe galoppiert sie ja gut, daher dachte ich, daß es ihr auf dem Platz vielleicht mit dem Kommando leichter fällt.
    Das Ergebnis war ein kleiner Buckler und drei Galoppsprünge. Naja ein Anfang.
    Damit ließ ich es gut sein. Noch ein paar Runden Schritt und es war genug für diesen Tag.

    Heute sollte es wieder Regen geben.
    Doch ich wollte auf jeden Fall die neue Fliegenausreitdecke ausprobieren.
    Als ich um halb neun am Stall eintraf, schien die Sonne und von Regen war nix zu sehen. Allerdings blies ein sehr frischer Wind.
    Ich schaute zuerst nach Baby und ging dann misten.

    Seit letztem Samstag haben wir ein neues Pferd in unserer Offenstallgruppe.
    Milo ist ein 22jähriger Traber. Er tut sich leider etwas schwer mit der Eingliederung. Jackson macht es ihm nicht gerade einfach.
    Doch es wird mit jedem Tag ein klein bißchen besser.

    immerhin schon alles zusammen auf einem Paddock....wenn auch noch weit entfernt


    Ich holte mir dann Lia von der Weide und machte sie abrittbereit.
    Jackson und Merlin blieben auf der Weide und Milo auf dem Paddock vorm Stall.
    Ludwig lag auf seiner Decke vorm Stall umgeben von den beiden Hähnen, die in unseren Heuballen eingezogen sind.

    .


    .


    Lia mit der neuen Decke


    Die Decke paßt wie angegossen.
    Ich war gespannt, wie Lia sie finden würde. Doch Lia zuckte nicht mal mit der Wimper, so egal war ihr das ganze.
    So soll es sein.

    Ich stieg also auf mein "Schlachtroß" und ritt vom Hof.
    Da ich die Decke natürlich nun auch gern auf ihre Wirksamkeit gegen Insekten und vor allem Bremsen testen wollte, entschied ich mich für eine Runde durch den Wald.
    Doch das hat Lia letztlich anders entschieden.
    Zunächst war alles sehr entspannt und ruhig.
    Der Wind blies ordentlich, doch das störte Lia nicht wirklich.
    Sie schaute zwar hin und wieder hin, wenn irgendwo ein Baum knackte, doch sonst blieb sie ruhig.

    Dann kamen wir an einer Wiese vorbei und auf einmal stand sie wie eine Statue.
    Irgendetwas hatte sie am Ende der Wiese gesehen oder gehört.
    Ich konnte nichts ausmachen und da Ludwig entspannt war, glaube ich nicht, daß es Rehe waren.
    Lia durfte gucken und dann fragte ich an, ob weitergehen jetzt möglich sei. Zuerst ging das auch. Ein paar Meter und dann nochmal ein paar Meter.
    Doch dann fanden wir uns plötzlich in der anderen Richtung im Trab wieder.
    Äh...nee ! Soo dann aber nicht. Ich konnte sie wieder anhalten und umdrehen.
    Dann durfte sie wieder stehen bleiben und gucken. Doch so langsam war ihr alles zu doof.
    Sie WOLLTE. DORT. WEG !
    Also griff sie zu ihrem Lösungsweg Nummer eins: vorne hoch hüpfen und umdrehen.
    Das kenne ich aber mittlerweile sehr gut und so kam sie damit nicht weit.
    Lösungsweg Nummer zwei war dann heute zum ersten Mal dabei: richtig steigen !
    Doch auch das überzeugte mich nicht und sie mußte sich wieder der Gefahr stellen.
    Als sie dann brav stehen blieb, lobte ich sie. Ich forderte noch einen Schritt auf die Gefahr zu und dann durfte sie umkehren.
    Das ging dann auch ganz gut, allerdings mußte ich ihr doch mehrmals nahelegen, daß ich mir das Ganze schon im Schritt wünschen würde.

    Als wir dann schon fast wieder aus dem Wald raus waren und Lia sich ziemlich beruhigt hatte, knackte wieder mal irgendwo ein Baum. Dann erlebten wir unseren ersten gemeinsamen Galopp im Gelände. Allerdings ohne mein Einverständnis.
    Kurz fürchtete ich, daß sie sich jetzt vor dem Stall nicht mehr anhalten lassen würde, doch nach ein paar Metern hörte sie mir wieder zu und ich konnte sie mit "LIA ! Whoa...Walk!" überzeugen wieder Schritt zu gehen.

    Sie hatte sich wohl ausgemalt, daß wir jetzt aber sicher nach Hause gehen würden. Doch da spielte ich nicht mit.
    So schlug ich einen anderen Weg ein und man konnte ihr die Enttäuschung schon anmerken. Doch sie lief brav mit.
    Sie war danach sehr flott unterwegs und alles, was raschelte, erregte ihre Aufmerksamkeit. Dennoch blieb sie kooperativ.
    Sogar ein Stück traben war drin.

    Als ich dann eine ganze Zeit später nochmal einen Extraschlenker einlegen wollte, zeigte sie mir ihre Enttäuschung dann deutlicher.
    Sie legte ihr "ich-will-das-nicht-Tänzchen" ein. Eine Frau, die uns dabei zusah, fragte mich, ob ich mir sicher sei, daß es sich nicht um einen Esel handele.
    Ich lachte und sagte:"Sagen sie das nicht so laut. Sie ist schon unzufrieden genug, ohne daß sie noch sowas zu hören bekommt!"
    Kurz darauf war alles vergessen und Lia wieder das liebste Pferdchen.
    Dann ging es nun endlich nach Hause.

    Die Decke konnte ich zwar heute nicht wirklich für ihren Zweck testen, aber ihren Passformtest hat sie mit Bravour bestanden: Steigen, Traben, Galoppieren: Die Decke hält !
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