• Mai, 2017
  • Nebelreiter in Action

    Gestern haben Tina und ich einen schönen entspannten Ausritt mit Jackson, Lia und den Hunden gehabt.
    Das Wetter spielte uns gut in die Karten. Wir entschieden uns für eine Rund rund um den Ort mit nicht viel bergab.
    Lia lief wie eine eins und war total brav.
    Die penetranten Fliegen belagerten Jackson und Lia, doch sogar davon ließ sich Lia nicht wirklich aus der Ruhe bringen.
    Ein rundherum entspannter Ausritt.

    Und heute ? Kontrastprogramm !

    Das Wetter war etwas kühler, doch zunächst wirklich in Ordnung.
    Da ich gerstern recht lange geritten war, lief ich heute erst einmal zu Fuß.
    Bis zum Wald kamen wir, als Tina bemerkte, daß ihre Flasche mit Hundewasser in der Satteltasche auslief.
    Also packten wir es aus und ließen es die Hunde und Pferde lieber trinken, bevor es alles versickert war.

    Dann ging es weiter.
    Soweit, so gut.
    Hinter der nächsten Strasse gab es dann eine ordentlich hohe Böschung, die ich zum Aufsteigen nutzen wollte.
    Doch Lia war heute anders drauf.
    Sie war offensichtlich der Meinung, daß ihr der Ritt gestern gereicht hatte. Also hatte sie sich eine Strategie zur Vermeidung "überlegt".
    Sie drehte sich immer weg, sobald ich mich neben dem Sattel positioniert hatte.
    Ich positionierte sie ein paar mal neu, bis sie schließlich still stand und ich aufsteigen konnte.

    Dann ritten wir eine Weile entspannt weiter.
    Doch wir hatten unser Glück wohl ausgereizt.
    Als wir einen Hügel raufgeritten waren, begann es erst leicht und dann sehr schnell stärker zu regnen. Es donnerte über uns und kleine Hagelkörnchen waren auch dabei.
    Jackson drehte sich sofort mit dem Hintern in den Regen. Lia - ganz ihrer Eigenart treu - machte es sich und mir natürlich nicht so einfach.
    Sie "stieg" (hüpfte kurz mit den Vorderbeinen etwas hoch) und zeigte deutlich ihren Unmut.
    Als Jackson ihr dann im Wind stand, beruhigte sie sich wieder und ich drehte sie auch gegen den Regen.
    Dann stieg ich ab und wir parkten uns alle hinter einer Hecke, die etwas Regen abhielt.
    Kurz darauf war der Gewitterschauer vorbei und wir machten uns - ziemlich naß - auf den Heimweg.

    Die Sonne kam wieder raus und begann alles zu trocknen.
    Nasses Fell juckt und so entschied Lia kurzerhand, daß sie sich am besten mal wälzen würde, um sich da zu helfen.
    Und ZACK lag sie auf dem Boden !
    Ich scheuchte sie sofort hoch, denn DAS ist nunmal unterwegs und mit Sattel absolut keine Option.
    Als sie dann wieder stand, krabbelte ich sie statt dessen mit den Händen und das war dann scheinbar ok für sie.

    Die nächste Bank, die wir erreichten, wollte ich als Aufstiegshilfe nutzen. Das tat ich letztlich auch. Aber das war ein längeres Werk.
    Lia wollte partout nicht mehr stehen bleiben. Sie wich aus und suchte in der Ferne nach Dingen, die ich als Ablenkung gelten lassen würde.
    Doch das "diskutierte" ich mit ihr aus. Minutenlang korrigierte ich sie, führte sie wieder ran, ließ mich nicht von ihr ablenken.
    Letztlich stand sie dann irgendwann neben der Bank und ich konnte aufsteigen.

    Ihre Unzufriedenheit ließ sie mich dann im weiteren Verlauf des Rittes deutlich spüren.
    Allerdings konnte ich das insgesamt recht locker nehmen.
    Jackson hatte es nun eilig nach Hause zu kommen, da die nächsten Wolken zu sehen waren. Daher nervte ihn der Aufenthalt und wir hatten zwei unzufriedene Pferdchen auf dem Heimweg.
    Tina und ich nahmen es mit Humor und setzten mit Konsequenz unsere Meinung durch.

    Zurück am Stall waren wir dann fast wieder trocken und auch wieder alle versöhnt.
    Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit diesem Wochenende.
    Der gestrige Ritt war nahezu perfekt und der heutige Chaoten-Ritt hat mir nicht so zugesetzt, wie er es in den letzten Wochen noch getan hätte.
    So machen wir weiter.
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  • doch ein paar Rapsbilder

    Eigentlich bin ich die jährlichen Rapsbilder ja so ein bißchen leid geworden.
    Daher wollte ich auch dieses Jahr keine speziellen Fotos mit Raps machen.
    Aber ehrlich gesagt: Man kommt ja in der Eifel momentan kaum drum herum. Sobald man ein Foto macht, ist auch Raps drauf. Außerdem bringt er ja zugegebener Maßen Farbe in die Bilder. Besonders an einem Sonnentag wie heute.

    Also hab ich doch ein paar Schnappschüsse von Lia und Ludwig gemacht, als wir heute spazieren waren.
    Wegen der Osteo-Behandlung hatte Lia gestern ganz frei und heute gab es nur einen kleinen Wellness-Spaziergang.
    Ab morgen darf sie dann wieder richtig loslegen.

    Lia


    Ludwig und Lia


    Ludwig


    Ich hab noch zwei "unrapsige" Bilder für Euch.
    Als wir vom Spaziergang zurückkamen, konnte ich eine der Katzen bei den anderen Pferden im Heu entdecken. Die Katzen auf dem Hof haben einfach den besten Spielplatz der Welt:

    Katze im Heu


    Inzwischen sind es drei Hühner, die ausgezogen sind und nun frei herumlaufen.
    Ludwig, der Jäger, hat sich inzwischen so daran gewöhnt, daß sie im wirklich vor der Nase herumlaufen können.
    Dieses Huhn hat kurz zuvor sogar aus dem Wassernapf neben Ludwig getrunken:

    Hühner hautnah


    Als ich die Pferde heute Morgen auf die Wiese gelassen habe, habe ich ein kleines Video für Euch gemacht.
    Die Pferde waren alle drei auf der anderen Trailseite und waren erstmal überfordert mit der Aufgabe zur Tür zu kommen.
    Jackson hat es als erstes gecheckt. Lia und Merlin brauchten länger und am Ende bin ich sie doch noch abholen gegangen.



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  • Blockaden lösen

    Lia und Jackson hatten heute Besuch von der Osteopathin Nicole Maier. Sie war zuletzt vor einem Jahr bei uns gewesen, nachdem Jackson sich verletzt hatte (siehe Wieder fit).

    Bei Lia war sie noch gar nicht gewesen.
    Heute begannen wir die Untersuchung mit Lia.
    Ich berichtete Nicole von Lia´s Problemen:
    • das linke Knie und meine Vermutung, daß ihr daher das bergablaufen auch noch so schwer fällt
    • das Kopfschieflegen und dabei Kauen

    Dann ging Nicole an´s Werk. Lia wurde abgetastet und schnell hatte Nicole die Ursachen gefunden.
    Tatsächlich gab es eine Blockade am Atlas (das ist der erste Halswirbel), die für die Kopfhaltung verantwortlich sein kann.
    Das linke Knie ist noch nicht stabil genug (was, wie ich vermutet hatte, bei einem jungen Pferd nicht ungewöhnlich ist und durch weiteren Muskelaufbau und Wachstum von selbst mit der Zeit verschwinden sollte). Durch das instabile Knie gab es einige Blockaden in der Wirbelsäule.

    Als die Bestandsaufnahme abgeschlossen war, erfolgte die Behandlung.
    Zuerst wurden die Muskeln im Wirbelsäulenbereich mit Strom gelockert und dann die Blockaden mit einem kleinen Spezialgerät gelöst. Dann wurde - wie letztes Jahr bei Jackson - Lia´s Schweif gezogen.
    Lia gefiel die gesamte Prozedur sehr sehr gut.
    Sie fing schnell an zu dösen und war nach kurzer Zeit geradezu tiefenentspannt.
    Dann war sie auch schon entlassen. Ich entließ sie in den Stall, wo sie sich sofort wieder zum Dösen hinstellte.

    Danach war Jackson dran.
    Bei ihm war es dieses Mal die Schulterpartie, die eine Behandlung benötigte.
    Seine Hinterhand hat sich vollständig von letztjährigem Trauma erholt.
    Nicole löste bei ihm die Blockaden im Hals- und Schulterbereich und auch er bekam eine Strom-Muskel-Lockerung im Rücken.

    Lia döste während der ganzen Zeit, in der Jackson behandelt wurde, im Stall vor sich hin und ließ sich auch von Merlin nicht aufwecken.
    Erst als Jackson dann dazu kam, war sie gewillt mit den beiden Jungs zusammen auf die Weide zu gehen.

    Für die nächsten zwei Tage dürfen die Beiden nun nicht geritten werden, sondern sollen sich auf der Weide bewegen. Spaziergänge sind aber erlaubt.
    Und danach sollen wir weitermachen, denn beide Pferde sind ansonsten fit und in einem guten Zustand.

    Sehr steil bergab soll ich mit Lia noch eine Weile meiden und ansonsten bei bergab generell besser absteigen.
    Den nächsten Routinecheck wird es dann in einem Jahr geben. Hoffen wir mal, daß Nicole uns vorher keinen unplanmäßigen Besuch abstatten muß.
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  • ein gutes Gefühl

    Gestern war das Wetter wieder ziemlich schön: Sonnenschein und die Temperaturen kletterten nach oben !
    Nachdem Stall und Weide gesäubert und die Pferde geputzt waren, machten wir uns zu sechst zu Fuß auf den Weg.

    Gleichzeitig brachte unsere Hofchefin ihre Pferde auf die Wiese. Da wollte Lia dann doch lieber mitgehen. Doch das ging natürlich nicht, was zur Folge hatte, daß Lia die nächste Zeit lautstark protestierte und uns mit ihrem glockenhellen Stimmchen fast die Trommelfelle zerstörte.
    Sie wollte auch ständig umdrehen und war insgesamt eher weniger koorperativ.
    So hatte ich doch ziemlich die Hände voll auf unserem Spaziergang.

    Doch das hielt uns nicht davon ab, die geplante größere Runde zu gehen. Bewegung muß ja schließlich sein und Lia muß (aus ihrer Sicht sicher leider) lernen, daß es nicht immer so geht, wie sie Lust hat.
    Die Strecke, die ich ausgesucht hatte, hatte auch wieder ein paar Bergabstücke dabei - für´s Balance-Training.

    Nach einer ganzen Weile wurde Lia dann buchstäblich ruhiger und ich konnte ihr auch wieder etwas mehr Freiraum am Seil geben.
    Als wir zurück am Stall waren, packten wir nach langer Zeit nochmal das Podest aus.

    Jackson erklimmt das Podest


    und auch mal von der anderen Seite


    Spikey überwacht alles


    Heute war es wieder grau und morgens tröpfelte es auch noch ein bißchen.
    Doch es war nicht kalt und Wind war auch keiner.
    Ich entschied mich, Lia heute zu satteln und es nochmal mit dem Reiten zu versuchen....und wenn es nur für ein paar Meter sein würde.

    Doch mein gutes Gefühl trügte mich nicht und ich konnte heute tatsächlich den ganzen Ausritt im Sattel genießen.
    Mein Nervenkostüm war heute gut aufgestellt und ich konnte Lia immer recht umemotional entgegentreten, wenn sie versuchte sich mir zu entziehen.
    So kamen wir ganz gut miteinander zurecht und schafften auch einen sehr schönen Trab neben Jackson und Tina.
    Dieser Ritt war gut für mich und mein Selbstvertrauen. Ich fühlte mich wohl auf Lia´s Rücken heute und das kam uns beiden wohl zu gute.

    Morgen bekommen Lia und Jackson Besuch von der Osteopathin.
    Mal sehen, was sie zu sagen hat über den körperlichen Zustand der Beiden.

    vor dem Ritt wurde unser Heuballen von einem Huhn...


    ...nach dem Ritt von einer Katze bewohnt !
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  • Mairegen

    Am Montag war der 1.Mai.
    Und pünktlich zum Mai begann es zu regnen. Und das mehr oder weniger dauerhaft. Zugegeben es war ein schöner ruhiger Landregen - meistens jedenfalls - und die Natur brachte das Wasser dringend. Dennoch war es naß.....und das überall und das ist für uns Outdoor-Menschen und Tiere doch immer etwas - na sagen wir mal anstrengender als trockenes Wetter.

    So ist diese Woche nicht viel passiert, worüber es sich lohnen würde zu berichten.
    Montag waren wir alle ne kleine Runde spazieren, denn da ja Feiertag war, hatten wir frei.

    Dienstag war ich mit Lia allein einmal um die Windräder spazieren.
    Mittwoch und Donnerstag hatte Lia frei.

    Heute war wieder Huftermin.
    Lia war zuerst dran und danach Jackson.
    Dann bekamen beide ihr Müsli und durften danach noch mal gehen, während ich die Wiese abäppelte.

    Als ich mit Misten fertig war, holte ich mir Lia von der Wiese. Sie war natürlich gaaaanz oben am letzten Ende :-)
    Aber wir wollen ja, daß sich die Pferde viel bewegen....also müssen wir das wohl oder über auch... ist ja auch nicht schädlich....

    Ein bißchen putzen und schon waren wir startklar.
    Ich wollte eine etwas größere Runde spazieren heute und lief erst mal in Richtung Wald los.
    Unterwegs überlegte ich mir dann, wo lang ich wollte.
    Ich entschied mich dann für die 1-Stunden-Runde mit relativ viel bergab. So könnte Lia nochmal ein bißchen bergab ohne Reiter üben.
    Diese Runde ist sehr schön und da heute weder Wind noch Regen dabei waren, war es total friedlich und still im Wald. Man hörte nur das dumpfe Aufsetzen von Lia´s Hufen, ihr Schnauben und die Vögel, die sehr enthusiastisch zwitscherten.
    Lia ist es in diesem Waldstück immer ein bißchen unheimlich, da dort oft Rehe unterwegs sind.

    Auch heute schaute sie sich immer wieder um und war leicht nervös. Doch sie hörte mir gut zu und ließ sich überzeugen, daß sie mir wohl bei der Wegwahl vertrauen konnte.
    So lange sie weiterlaufen durfte, war alles gut.
    Mitten drin hielt ich sie dann aber mal an. Das gefiel ihr nicht gut. Logisch, denn so als Fluchttier bleibt man ja nicht gern auf dem Präsentierteller stehen.
    Doch auch hier konnte ich sie überzeugen, daß nichts schlimmes passieren wird.
    So konnte ich ein Foto von uns dort machen.

    Lia und Kerstin im Wald


    Danach bekam sie ein Leckerli und dann ging es an den Abstieg.
    Sie ist heute sehr flüssig und zügig bergab gegangen und hat sich den Weg gut gesucht.
    Darüber hab ich mich auch ziemlich gefreut.

    Was kommt nach dem Abstieg ? Richtig... der Aufstieg !
    Auch dort marschierte sie motiviert weiter. Sie hat mir heute richtig Spaß gemacht unterwegs.

    Wieder am Stall durfte sie dann auch direkt in den Feierabend.
    Also zog sie mit Jackson und Merlin los auf die Weide.

    Jackson überlegt noch, ob er sich wälzen soll.


    Er entschied sich dagegen und ging lieber mal zu Lia in den Stall.


    Dann zogen alle drei gen Weide...


    ...den Trail entlang...


    ...
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  • April, 2017
  • Höhen und Tiefen

    Nach letztem Sonntag habe ich Lia und mir eine Woche Pause gegönnt. Am Dienstag war der Tierarzt zum Impfen da und ansonsten gab es für sie nur Wiese, Futter und einmal täglich Hufe auskratzen.
    Das war - glaube ich - für uns beide ganz gut.

    Gestern begannen wir dann mit einem Spaziergang wieder das Training. Tina und Jackson gingen auch beide zu Fuß.
    Der arme Spikey war dieses Wochenende leider nicht mit von der Partie, denn ihn hat ein Magendarm-Virus erwischt.
    Heute geht es im zum Glück aber schon wieder besser.

    Lia war zuerst etwas unkooperativ: Sie war wohl der Meinung, daß ihr die Pausenzeit besser gefallen hat, und daß man auch draußen jetzt machen kann was man möchte. Aber mit ein bißchen Konsequenz ("Nein, fressen ist NICHT okay!") kamen wir beide schnell wieder klar.

    Auf dem Weg durch den Wald fanden wir noch ein paar schöne Hindernisse, um die Koordination zu trainieren: Gräben, Baumstämme und für Jackson ein natürliches Podest, das gar nicht so einfach zu erklettern war. Doch der passionierte Kletterkünstler schaffte es bravourös, wie Ihr auf dem Foto oben sehen könnt.

    Heute waren wir mit Kathi verabredet.
    Wir wollten sie abholen.
    Wir sattelten und ritten vom Hof.
    Ich habe mir für Lia einen Equizügel gekauft. Der soll uns beim Balance halten - besonders bergab - helfen.
    Den Equizügel hatte ich heute zum ersten Mal dabei und ich kann sagen, auf dem einen Bergab-Weg, den wir geritten sind, hat er mir schon ganz gut geholfen. Ich muß noch ein bißchen mit der Einstellung probieren, bin aber ganz optimistisch, daß uns das helfen kann.

    Als wir am Rand des Dorfes vorbeiritten, flatterten dort bei dem böigen Wind zuerst eine Plane und dann ein Absperrband ziemlich heftig herum.
    Das war Lia nicht geheuer und ich stieg ab. Geführt schafften wir die Monster zu passieren.

    Ich lief dann erst mal einen ganze Weile zu Fuß.
    Inzwischen hatten wir Kathi, Ribanna und Maja eingesammelt.

    Als wir dann eine Bank erreichten, die ich zum Aufsteigen nutzen wollte, erlebte ich leider doch mein heutiges Tief.
    Ich war nervös, daß diesmal wieder irgendwas beim Aufsteigen nicht klappen würde, und so ging ich schon falsch an die Sache ran. Außerdem machte ich mir Gedanken, daß die Bank nicht hoch genug sein würde.
    Dennoch - wider besseren Wissens - positionierte ich Lia und stellte den Fuß in den Bügel.
    Lia versuchte wieder nach dem Gras zu schnappen und wollte auch nicht richtig stehen bleiben. Meine Unsicherheit übertrug sich auf sie.
    Dann merkte ich, wie ich ärgerlich wurde. Ärgerlich auf mich selbst, doch leider ließ ich Lia das spüren und schickte sie unsanft und völlig unnötig rückwärts und schubste sie.
    Das einzig positive für mich, daß ich mich danach schnell genug wieder im Griff hatte und entschied, daß wir eben weiter zu Fuß gehen würden. Ich wollte nicht wieder so eine unnötige Aktion wie letzte Woche haben, die uns nur alle frustet.

    Weiter ging es also bis zu einer Mauer, von der ich schon einmal erfolgreich aufgestiegen war.
    Die half uns auch heute.
    Von dort an ritt ich mit den beiden zusammen und an und für sich war alles gut und ich konnte mich nach und nach entspannen. Sogar auftraben klappte problemlos.

    Erst als Kathi sich von uns verabschiedete, wurde ich wieder unsicher. Lia schaute Ribanna - verständlicherweise - hinterher. Das ließ mich schon wieder - unsinnigerweise - schlimme Dinge fürchten, obwohl Lia wirklich außer gucken gar nichts machte.
    Als wir den Berg geschafft hatten, fragte Tina ob ich ein Stückchen traben wollte. Puuhh.. ja ich wollte und doch ... eigentlich traute ich mich nicht.... aber ich wollte über meinen eigenen Schatten springen. So stimmte ich doch zu und es war auch gar nicht schlimm. Lia war lieb und lief brav neben Jackson her.

    Kurz darauf stieg ich wieder ab, weil eine Imkerin gerade an ihren Bienenstöcken hantierte und ich da lieber nichts riskieren wollte.
    Doch letztlich konnte ich den ganzen Ausflug positiv abschließen.
    Ich stieg nochmal auf, als wir eine passende Bank passierten, und dieses Mal konnte ich mit Lia an den ganzen Flattersachen vorbeireiten.
    Also ein Ritt mit Höhen und Tiefen, aber einer positiven Tendenz zum Ende für mich.
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  • Anweiden und Mitbewohner

    Das Anweiden ist jetzt in vollem Gange.
    Da Tina und ich ja praktischerweise zu unterschiedlichen Zeiten am Stall sind, können wir die Pferde sowohl morgens als auch abends mal zum grasen rauslassen.

    Zur Zeit sind wir schon bei jeweils etwas über zwei Stunden.
    Die Pferde genießen ihre Weidezeit.
    Momentan fressen sie den Gang zur Wiese ab. Dieser liegt hinter einer Birkenreihe.
    Dort können sie unter den Bäumen den Grasbestand kurz halten.

    Merlin sorgt für Ordnung


    Nebenan stehen die Kühe. Die sind teils sehr neugierig.


    Wenn der unheimliche Mensch aber zu nah kommt, dann lieber nix wie weg


    Heute Nachmittag hatten die Pferde einen neuen Mitbewohner. Dieses Kälbchen hat eine Rast auf unserem Paddock eingelegt.


    Die Hühner fühlen sich auch sehr wohl in der Heulage, der Nachbarpferde.
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