Offenstallhaltung und mehr

  • Juli, 2017
  • nun muß sie da allein durch

    Am 28. kam Jacksons Diagnose "Bänderriß" und seither muß Lia nun allein unterwegs sein mit mir.
    Ist ja nix neues, denn auch vorher waren wir immer schon mal allein draußen. Doch nun wird das wohl für eine Weile zum Normalprogramm.
    Doch Lia ist ja nicht sehr ängstlich und wird ihre Aufgaben schon meistern.

    An einem Tag in dieser Woche war ich mal wieder motiviert etwas auf dem Platz zu tun.
    Doch Longieren führt immer mal gern zu einem Kampf zwischen Lia und mir und auf kämpfen hatte ich an diesem Tag keine Lust.
    Also nahm ich Knoti, Bodenarbeitsseil und Carrot-Stick und marschierte mit Ludwig und Lia zum Reitplatz.

    Ich legte mir ein paar Stangen hin, während Lia mein Gekrame argwöhnisch beobachtete:

    "Was kommt denn jetzt?"


    Dann sammelte ich Lia wieder ein und begann mit dem "Friendly Game" wie Michaela es mir vor vielen Jahren beigebracht hatte.
    Der Stick dient dabei wie ein verlängerter Arm und streichelt das Pferd am ganzen Körper. Auch kratzen hinter den Ohren oder unterm Schweif wird gern angenommen. Das Seilchen verscheucht Fliegen, wenn es leicht um die Beine oder den Bauch geschlungen wird.

    Danach übten wir das "Weichen" auf Druck.
    Der Stick "drückt" entweder die Brust rückwärts, die Hinterhand oder die Vorhand seitlich weg vom Menschen.
    Das klappte super und ich brauchte nie mehr als Druck meiner Stufe 2, damit Lia wich.
    Und das, obwohl wir das schon seit sehr langer Zeit nicht mehr geübt hatten.
    Da die Übung auf Anhieb so gut klappte, war sie natürlich auch schnell vorbei.
    Als nächstes hieß es Rückwärtsweichen auf Seilschlackern. Auch das ging recht gut. Da ist Lia zu Beginn sehr stoisch gewesen und so war ich hier schon damit zufrieden, daß sie überhaupt eine Reaktion zeigte (und sei es nur eine Gewichtsverlagerung von mir weg).

    Dann ging es an´s Führtraining: Über die Stangen und zwischen den Stangen durch; Anhalten, wenn ich anhalte, wieder loslaufen. Das klappte perfekt. Da alles so gut lief, war ich mit meiner Übungseinheit recht schnell am Ende.

    Das war auch gut so, denn wir bekamen Besuch.
    Das kleine Shetty von der Nachbarweide schlüpfte unter dem Zaun durch und wollte mal schauen, was wir da machen. Danach war an arbeiten nicht mehr ernsthaft zu denken, da er uns alle zu sehr ablenkte.
    (Inzwischen ist der Zaun geändert worden, so daß der Kleine nicht mehr stören kann).
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  • Mal wieder kaputt

    Kurzes Update zu Jackson: Letzte Woche hatten wir an einem seiner Vorderbeine eine kleine Schwellung entdeckt. Er lahmte nicht und es war auch nicht besonders warm, also schmierte ich ein wenig Salbe drauf und hoffte, es würde weggehen. Wir gingen auch nochmal spazieren, manchmal hilft ja ein bisschen Bewegung bei Schwellungen ganz gut. Da es jedoch nicht besser wurde, machte ich einen Termin mit unserem Tierarztteam, den Kerstin für mich übernehmen musste. Tja und dabei stellte sich nun heraus, dass Jackson sich einen Bänderriss im Unterstützungsband zugezogen hat. Das heißt für ihn nun Schonprogramm, also nur Stall und Wiese (das ist zumindest unsere Interpretation des ganzen, da Boxenruhe weder für mich noch für Jackson ernsthaft in Frage kommt), Schmerzmittel bzw. Entzündungshemmer und bald auch noch eine Gamasche von Back on Track, um die Heilung weiter zu fördern. WIr schmieren fleißig mit Franzbranntwein und Heilerde, außerdem bekommt Jackson jetzt ein Zusatzfutter. Nachwievor lahmt Jackson kein bisschen. Mit Schmerzmittel merkt man ihm allerdings schon die Erleichterung an, weshalb er dann doch auch mal ab und an etwas über die Wiese flitzt. Manchmal ist die Schwellung sogar fast ganz weg, leider kommt sie aber bis jetzt noch immer mal wieder zurück. Drückt mal die Daumen, dass sich bis zum nächsten Ultraschalltermin trotzdem etwas gebessert hat, damit er weiter draußen bleiben darf !

    P.S.: Erfreuliche Nachrichten gibt es aber auch noch: Jackson ist seit heute endlich volljährig !
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  • Juni, 2017
  • Mal wieder ein Potpourri

    Aufgrund von Zeitmangel fasse ich die letzten Ereignissen jetzt mal in eine Potpourri zusammen, denn sonst schaffe ich es gar nicht etwas zu posten.

    In den letzten Wochen hatten wir plötzlich Probleme mit einem Eindringling.
    Lia hatte nun gemerkt, daß unser Innenzaun keinen Strom führt und sich an mehreren Nächten hintereinander unter der Litze durchgeschoben. Doch wie sicher viele Pferdehalter wissen: Zäune sind Einbahnstrassen: Einbrechen ist kein Problem - wieder rauskommen unmöglich !
    Also stand Lia morgens auf der Wiese und wollte dringend rausgelassen werden.
    Hmpf.
    Somit war klar: Es muß Strom auf den Zaun !
    Da wir kein Batterie-Stromgerät mehr hatten, hab ich kurzerhand meinen Papi gebeten uns zu helfen. So kam er samstags und verlegte Kabel, damit wir unseren Innenzaun mit dem Stromzaun, der außen herum führt, koppeln können. Das hat er perfekt hinbekommen.
    Lia war, während wir dort am Zaun arbeiteten, mehrmals dreist genug wieder einen Einbruch zu versuchen und ließ sich nur schwer davon abhalten.
    Nachdem wir fertig gebaut hatten, schalteten wir den Strom an und Lia ging natürlich sofort wieder dran und wollte durchschlüpfen. Doch dann "ZACK!" und sie sprang nen guten Satz zurück.
    Wütend galoppierte sie dann einmal um den Gang herum, doch seitdem ist Ruhe und es gab keine Einbrüche mehr.

    Das Gras ist nun langsam schon oberständig und nicht mehr so saftig grün wie noch im Mai.
    Auch ist die Menge nun geringer. Die ersten beiden Wiesen sind abgefressen und die dritte ist angebrochen. Als es jetzt so heiß war, haben wir die Pferde immer nachts auf die Wiese gelassen. Tagsüber blieben sie lieber vor Sonne und Insekten geschützt im Unterstand.
    Wurde im Mai das Heu von den Pferden kaum angerührt, fressen sie jetzt wieder regelmäßig davon. Das klappt super. Genauso wie wir uns das vorgestellt hatten.

    Heu wird nun wieder angenommen.


    Lia hat nun endlich auch eine gut passende Fliegenmaske !


    Am Donnerstag war ich mit Lia allein ausreiten.
    Zuerst ging ich die mehr oder weniger "übliche" Morgenrunde. Ich suchte mir ein paar schöne Graswege aus und wir trabten etwas mehr dieses Mal. Als sie dann auf dem dritten Grasweg von allein antraben wollte, mußte sie erst mal wieder Schritt gehen.
    Ich trabte dann erst zur Wegmitte an und hielt auch schon vor dem Ende wieder an. Pony war etwas verwirrt ! Aber genau das war meine Absicht. Ich will auf keinen Fall, daß sie sich "Trabstrecken" angewöhnt. Sowas gibt es bei mir nicht.

    Als ich dann schon wieder in Richtung Hof ritt, wollte ich nochmal vom Hof weg abbiegen.
    Das paßte Lia natürlich nicht. Sie fragte mehrmals nach, ob ich mir sicher sei. JA war ich !
    Dann wieherte sie laut, so als wolle sie um Hilfe rufen.
    Nützte auch nix... kam keiner. Als ergab sie sich - erstmal - in ihr Schicksal und ging weiter.
    Bis wir die "Gruselecke" erreichten.
    Die ist allerdings immer nur dann gruselig, wenn es in Lia´s Gesamtkonzept paßt. Dieses Mal war der Plan wieder zum Stall umzudrehen und so war die Ecke natürlich nicht passierbar. Statt dessen gab es eine flotte Wendung auf der Hinterhand.
    Doch ich war vorbereitet (so schlau wie sie denkt, ist Lia nämlich meistens nicht).
    Es dauerte eine Weile und wir drehten uns noch ein paar Mal hin und her, doch schließlich konnte ich sie überzeugen, daß vorwärts die einzige Richtung war, die ich zulassen würde.
    "Dann aber flott!" dachte Lia sich wohl und stiefelte im Schrab daran vorbei.
    Doch kaum war das "Hindernis" überwunden lief sie wieder völlig brav und ruhig.
    Also eine insgesamt positive Erfahrung.

    Diesen Samstag machten wir uns auf eine schöne Wanderungs-Runde auf.
    Das Wetter spielte gut mit, es ging etwas Wind und es war nicht zu heiß.
    Unterwegs war Jackson sogar bereit ein bißchen für die Fotos zu posen:

    Jackson hat ein neues Knoti. Schick, oder ?


    Lia war nicht so richtig in Model-Laune


    Als wir uns schon auf dem Rückweg befanden, kamen wir an einem gemähten Graben vorbei, der uns zur Durchquerung einlud. Das hatten wir jetzt eine Weile nicht mehr üben können, da die Gräben alle sehr hoch zugewachsen waren. Dadurch kann man den Untergrund nicht sehen und das ist mir zu gefährlich.

    Jackson schaut sich genau an, wo er hintreten möchte.


    Dann mit einem beherzten großen Schritt rüber.


    Als wir uns dann auf dem letzten Schlenker vorm Stall befanden (kurz nachdem wir die heute nicht gruselige Gruselecke passiert hatten), meinte Tina, daß sie sich lieber das letzte Stück tragen lassen wolle. Sie schnallte ihr Seilchen als Zügel um und schwups auf die Bank und dann auf´s Pferd.
    Ich meinte so halbherzig, daß ich das ja eigentlich auch machen könnte. Die Hundeleine als zweiten Zügel und rauf da.
    Tina war natürlich sofort dafür.
    Doch bei mir gewannen schnell die Zweifel und Unsicherheiten die Überhand.

    Ich versuchte es damit zu begründen, daß ich von der Bank nicht auf Lia raufkäme ohne ihr doof in den Rücken zu springen.
    Doch es gab ja noch die Rückenlehne der Bank. Die ist sehr stabil und definitiv hoch genug.

    Also nahm ich all meinen Mut zusammen, parkte Lia an der Bank und kletterte auf ihren Rücken. Soweit so gut.
    Doch als ich sie dann ausparken wollte, ging das Lia nicht schnell genug. So nahm sie kurzfristig selbst das Tempo in die Hand und da wir uns mitten im Baum befanden, hatte ich genug damit zu tun, den Ästen auszuweichen.
    Das ging alles gut und als wir aus dem Geäst raus waren, konnten wir normal weiter reiten.
    Die ersten paar Meter fühlte ich mich wieder sehr unsicher ohne Sattel. Doch mit jedem Meter fühlte ich mich ein kleines bißchen wohler.
    Dann kam es mir in den Sinn: gleich würde es ein kleines Stück bergab gehen.
    Doch auch dieses Stück meisterten wir ganz gut an der flachsten Stelle und danach war ich dann doch ziemlich stolz auf mich, daß ich meine Angst überwunden hatte.

    Aufsteigen von der höchstmöglichen Stelle.


    einmal wenden


    irgendwie ist der Baum im Weg


    Lia übernimmt kurz das Geschwindigkeitskommando.


    Glücklich und zufrieden nach dem Bergab-Stück
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  • Trainingsstrecke

    Jackson hat seit gestern die Sehne am linken Vorderbein etwas angelaufen, so daß wir an diesem Wochenende nicht geritten sind. Da er nicht lahmte, haben wir ihn dennoch zusammen mit Lia auf Spaziergänge genommen.
    Gestern waren wir wieder im Wald unterwegs, wo wir arg von Fliegen und Bremsen angegriffen wurden. Immer mehr mischt sich unter die "normalen" (oder vielleicht besser mir bisher bekannten) Pferdebremsen die sogenannte Goldaugenbremse. Diese Viecher sind noch aggressiver und hartnäckiger. Die Pferde finden die Bisse noch unerträglicher und werden richtig kirre, wenn sie auf ihnen sitzen.

    Heute hatte Tina eine gute Idee für unseren Ausflug.
    Wir wollten einmal bis zum Aussichtspunkt und zurücklaufen.
    Dieser ist nicht so weit entfernt und der Weg dorthin über die Felder war bei ein bißchen Wind heute gut zu ertragen.
    Das letzte Stück geht dann wieder durch den Wald und dort warteten natürlich wieder die beißenden Viecher auf uns.

    Der Waldweg ist kaum mehr als ein Trampelpfad, der zu Beginn noch von Gras und Ranken gesäumt wird. Je weiter man ihn geht, desto felsiger wird es.
    Nach und nach fällt das Gelände zu beiden Seiten immer steiler ab und der Weg selbst geht mal rauf und auch wieder runter.
    Das ist ein gutes Training für die Pferde, da sie zwischen Steinen, Wurzeln und dem Gefälle genau gucken müßen, wo sie laufen können.

    Beim letzten Mal als wir dort waren, war Lia (wegen des Sattels) nicht zur Kooperation zu bewegen. Daher war es gut, daß wir die Strecke heute nochmal zu Fuß in Angriff genommen haben.

    Zwischen einigen Felsbrocken entlang.


    Lia ging mit mir zusammen vorn. Zu Beginn des Abstiegs war sie noch etwas zögerlich und traute sich die Strecke nicht recht zu.
    Ich ließ sie schauen und schließlich ging sie weiter mit ein klein bißchen treibender Motivation.
    Mit jedem Schritt fasste sie mehr Vertrauen in ihr eigenes Können und lief ohne zu zögern weiter. Auch an Stellen, wo der Weg schwierig wurde, ließ sie sich gut dirigieren.
    Ich bin sehr stolz auf mein Pony, daß es dort heute so gut mitgearbeitet hatte. Fast wirkte es sogar, als habe ihr diese Strecke sogar ein bißchen Spaß gemacht.

    Lia


    Tina, Jackson und Spikey beim letzten Abstieg.


    Lia schaut sich die Aussicht an.


    Bis ganz an den Abgrund habe ich mich nicht getraut.


    Tina ist - wie immer - viel furchtloser als ich.


    Wir blieben lieber auf sicherem Terrain.


    Blick über die Eifel.


    Wirklich schön dort.


    Jackson durfte den Rückweg selbstständig antreten, damit Tina Spikey besser helfen konnte.
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  • Strecke checken

    Die Ponies hatten heute frei.
    Ich fuhr zum füttern und misten hin und danach hatten Ludwig und ich heute einen Ausflug ohne Pferd geplant.

    Kathi, Tina und ich haben in den letzten Tagen unseren nächsten Wanderritt geplant und heute wollte ich einen Teil der möglichen Strecke ausprobieren.

    Ich fuhr also vom Stall aus zum Füssenicher See (siehe Titelbild), parkte das Auto dort und marschierte mit Ludwig los.
    Insgesamt sind wir beiden heute knapp 15 Kilometer gewandert.
    Anhand der folgenden Bilder könnt ihr uns begleiten:

    Los geht´s am Füssenicher See vorbei. Dort herrscht Anleinpflicht.


    Der Neffelbach begleitete uns ein Stück des Weges.


    Die Wege sind dort leider überwiegend geschottert.


    Dieser schönere Grasweg endete leider als Sackgasse.


    Denn hier ging es nicht mehr weiter.


    Wir liefen zurück und schlugen die Alternativroute ein. Die war dann wieder geschottert.


    doch nach einer Weile gab es immerhin einen Grasmittelstreifen.


    Das hier ist für Tina: Welches Getreide ist es ? Das hatten wir bisher noch nicht !


    Von weitem sah ich schon das Reitverbot-Schild. Doch ich wollte eh vor der Brücke links abbiegen.


    Der Anblick dieser häßlichen Fabrik begleitete uns einen großen Teil des Weges.


    Ich fand diesen sehr schönen breiten Grasweg als eine Alternative zu einem Teerweg, den ich eigentlich eingeplant hatte.


    So blieb nur am Ende ein kleines Stück vom Teerweg für uns übrig.


    Die Bahnlinie hat eine Unterführung.


    Direkt gefolgt von der Unterführung unter der B477


    Dann ging es ein Stückchen durch Bessenich.


    Dort fand ich diesen etwas eigenartigen Garten.


    Aus dem Ort heraus sollte uns der Weg für ein paar hundert Meter an dieser Strasse entlang führen.


    Doch auf der Wiese daneben gab es diesen Trampelpfad, den wir nutzen konnten.


    Dann wieder Schotterwege.


    Bis wir tatsächlich auf ein Reitverbotsschild stoßen.


    Wir versuchten den Weg rechts daran vorbei zu nehmen.


    Doch das war leider eine Sackgasse. Also werden wir wohl absteigen und führen müssen.


    Wieder der Neffelbach.


    Und wieder ein Reitverbotschild am Scheitelpunkt unserer heutigen Etappe. Ich weiß beim besten Willen nicht wozu. Und interessanter Weise stehen die Schilder immer nur in eine Richtung.


    Dann gab es eine wohlverdiente Pause.


    Ludwig und ich teilten uns Möhren und Gurken.


    Auf dem Rückweg konnte ich dann die Alternativroute testen.


    Doch diese geht kilometerlang direkt neben der B477 her. Das macht keinen Spaß.
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  • früh aufstehen lohnt sich

    Schweren Herzens entschieden wir gestern, daß wir uns heute Morgen am besten schon früh am Stall treffen würden, denn die Höchstemperaturen waren mit bis zu 32 °C gemeldet.

    Lia stärkt sich noch mit Heu vor dem Ritt.


    Felix - der kleine Akrobat beim Trinken


    seine Freundin traut sich nicht so recht


    Daher hatten wir um kurz vor neun schon die Pferde gesattelt und ritten vom Hof.
    Wir entschieden uns für die schattigste Runde, die uns überwiegend durch den Wald führte.
    Unterwegs gab es noch ein paar kleinere Pfützen vom Regen am Freitag, so daß die Hunde unterwegs trinken konnten.

    Wir ritten ins Tal runter und ich kann sagen, ich bin inzwischen sehr zufrieden mit Lia, wenn sie bergab läuft. Sie ist konzentriert und vorsichtig aber sie geht zügig und ohne zu zögern an die Aufgabe heran.

    Unten angekommen stieg ich erst mal wieder ab und lief eine Weile zu Fuß.
    An der letzten Bank bevor es wieder bergauf ging, stieg ich wieder in den Sattel.
    Mittlerweile wurden die Pferde von Unmengen von Fliegen, Mücken und Bremsen umzingelt. Daher war Lia nicht ganz konzentriert beim Aufsteigen, aber kein Vergleich mit dem Gehampel als der Sattel noch zu eng war.

    Als es wieder los ging, meisterten Lia und ich unseren ersten gemeinsamen Trampelpfad bergauf.
    Das klappte super und sie hat sehr gut mitgearbeitet - sogar ohne anzutraben.

    Der Weg war für die Temperaturen wirklich bestens geeignet. Überwiegend konnten wir durch den Schatten reiten.
    Zwei Stücke trabten wir und das sogar relativ flott heute. Lia war sehr kooperativ.
    Beim zweiten Mal galoppierte Jackson ihr sogar davon, doch sie blieb einfach brav in ihrem Tempo im Trab.

    schattiger Wald


    sonniger Waldrand zur Abwechslung


    unsere herrliche Gegend


    Es hat sich rundum gelohnt so früh aufzustehen. Ein herrlicher Ausritt und Lia endlich wieder ganz sie selbst !
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  • Wetterkapriolen und Hängerfahrt

    Dienstag und Mittwoch war das Wetter nach dem tollen Pfingstwochenende umgeschlagen. Es war sehr stürmich und Regen war nie ausgeschlossen.
    So gab ich Lia zwei Tage Pause und war nur zum Misten und für Spaziergänge mit Ludwig am Stall.

    Der Wind war so stark, daß es nicht wirklich zu Regen kam. Allenfalls mal ein paar Tropfen.
    Diese reichten für einen Regenbogen aus:

    Regenbogen über den Windrädern


    Lia verbringt ihre frei Zeit auf der Weide.


    Donnerstag war das Wetter ja wieder schöner, da waren wir auf unserem kleinen Ausritt (kleiner Ausritt) unterwegs.
    Für Freitag waren bereits für den Morgen Regen und Gewitter angesagt.
    Als ich am Stall war, war es bedeckt aber noch trocken und von Gewitter noch nichts zu sehen.
    Ich ließ die Pferde auf die Weide, mistete und schnappte mir Ludwig für eine Spazier-Runde.
    Laut meiner Wetter-App hatte ich noch 45-50 Minuten bevor der Regen beginnen würde.
    Also ging ich die 1-Stunden-Runde in flotterem Tempo. Sie führt meist durch den Wald, so daß - sollte der Regen doch früher eintreffen - uns die Bäume etwas Schutz geboten hätten.
    Wir kamen trocken zurück zum Stall, aber die dunklen Wolken waren näher gerückt.

    der Regen kommt näher


    Nachdem ich die Pferde wieder von der Weide geholt hatte, nahm ich Lia mit auf den Reitplatz. Ich wollte noch eine kurze flotten Longen-Einheit mit ihr machen.
    Als dann die ersten Regentropfen fielen und in der Ferne der Donner grollte, war Lia sich sicher, daß damit ja wohl die Einheit zu Ende sein müßte.
    Doch da irrte sie.
    Unterwegs können wir ja nun auch nicht immer einfach aufhören, wenn das Wetter schlecht wird.
    Also ließ ich sie weiter laufen. Das hat ihr so gar nicht gepaßt. Nützt aber nix....muß sie mit leben.

    Der Regen fiel danach dann reichlich. Insgesamt 10 mm, die auch sehr nötig waren, denn es hat nun schon länger nicht oder nur sehr wenig geregnet.
    Erst zum Nachmittag klarte es langsam wieder auf.

    Samstag war wieder Sommer !
    Wir verabredeten uns für abends bei Kathi am Stall und gingen dort eine Runde spazieren.
    Kathi hatte ihren Hänger dabei, so daß wir nach der Rückkehr die Pferde verladen konnten und zu unserem Stall gefahren wurden.
    Das letzte Mal verladen war jetzt eine ganze Weile her.
    Lia ging ohne zu zögern auf die Rampe. Dann blieb sie stehen. Ein paar Mal rauf und wieder runter. Sie ließ ich von zwei vom Hof reitenden Pferden und Rusty, der auf der Weide herumgaloppierte, etwas ablenken.
    Als ich dann scherzhaft sagte: "Wir werden wohl doch zu Fuß nach Hause gehen müssen!" stieg sie in den Hänger ein. Offensichtlich wollte Lia nirgends mehr zu Fuß hingehen :-D
    Jackson stieg brav sofort ein und die Fahrt ging los.
    Bei uns am Stall durfte Jackson dann zuerst aussteigen.
    Das paßte Lia natürlich auch wieder nicht, aber sie durfte erst raus, als sie aufhörte Theater zu machen.
    Eine gute Trainingseinheit.
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