Freizeitreiter erzählen

  • November, 2007
  • Toby

    Name: Toby
    Rasse: Lette
    Geb. 01.01.1995
    Spitzname: Schatzi, Stinker
    Stockmaß:170cm

    Hey, das bin ich, Toby, ein ganz netter umgänglicher Bursche. Hin und wieder zeig ich mal meinem Frauschen wie schön ich mit meinen vier Beinchen in der Luft wirbeln kann, wenn zu einem Galopp im Gelände angesetzt wird. Aber sonst bin ich ein ganz ruhiger kinderlieber großer Schatz, mit dem man auch viel Freude haben kann. Werde natürlich auch allzu gerne mit Möhren, Äpfeln und Brot nach getaner Arbeit verwöhnt, aber wer wird dies nicht gerne, keine Frage da ist doch jeder vierbeinige Freund dabei, oder? A pro pro Freunde, tobe natürlich auch gerne mit meinen Freunden auf der Wiese herum, mag es eigentlich auch nicht so gerne, wenn ich mich von diesen trennen muß, das mußte ich in meiner Vergangenheit leider schon zu oft miterleben. Aber es ist ja auch viel schöner wenn man nicht alleine ist. Ansonsten bade ich noch gerne in riesen Pfützen egal ob mit Decke oder ohne das macht einfach riesig spass. Also wie ihr lesen könnt bin ich auf meiner Art und Weise ein ganz liebes und unverwechselbares Unikat.



    Edit 14.05.12:
    Toby mußte inzwischen wegen einer starken Arthrose erlöst werden.
    Übersetze nach en fr
  • Allerheiligen - Ritt

    Gestern war ein Feiertag ! Und so beschlossen wir Nebelreiter unsere Pferdchen zu satteln und einen schönen Ausritt zu machen !

    Um halb zwei ging es für Christian und mich los Richtung Treffpunkt. Dort trafen wir um viertel vor zwei auf Anja, Nico, Sonja und Nala. Zu acht ritten wir dann gemeinsam weiter.

    Wir hatten uns eine Tour von ca 15 km ausgesucht: Zunächst nach Isweiler, von dort Richtung Rommelsheim. Auf dem langen Stück an Frauwüllesheim vorbei, legten wir unseren ersten gemeinsamen Trab/Galopp hin.
    Vor Rommelsheim mußten wir für 300 m an der Strasse entlanggehen. Doch unsere Ponys nahmen das wie immer gelassen hin.
    Einige Feiertagsfahrer guckten nicht schlecht, als wir da mit 4 Pferden langritten.

    Dann konnten wir nach Rommelsheim hinein abbiegen. Vorbei an spielenden Kindern und einem bockenden Pony, das dort auf der Wiese stand. Rüber über eine Mini-Brücke und dann noch einmal ein ganzes Stück durch den Ort.
    Sassico wäre beinahe von einer radelden Omi umgefahren worden ggg

    Kurz hinter Rommelsheim fing dann der tolle Pappelweg an.





    Weiter ging es vorbei an den Windrädern und rüber über die Strasse. Von dort aus ritten wir nach Jakobwüllesheim. Dort waren viele Radfahrer und Spaziergänger im Feld unterwegs... nach anderen Reitern sahen wir uns vergeblich um.

    Nach einem Ritt durch Jakobwüllesheim hindurch ging es über die Bahnschienen wieder in Richtung Heimat.





    Die Pferde liefen einen sehr zügigen Schritt. Auf dem langen Weg beschlossen wir noch einmal einen Galopp einzulegen.
    Das ließen sich Sassico, Nico und Nala nicht zweimal sagen und ab ging die Post. Joey galoppierte wie immer in seinem Tempo hinterher.

    Hinter Isweiler trennten sich unsere Wege wieder und wir ritten in den Stall, wo die Pferde mit einer leckeren Portion Heu belohnt wurden.

    Das ist die Strecke im Überblick


    Größere Kartenansicht
    Übersetze nach en fr
  • Oktober, 2007
  • neuer Sonntag - neue Tour

    Nun bin ich erholt und gesättigt nach dem Ritt, da will ich doch direkt mal meine Eindrücke vom heutigen Ritt zu "Papier" bringen.

    Um 9 Uhr hatten wir uns am Treffpunkt zu allen 5 Nebelreitern verabredet !



    Geplant war eine Strecke nach Eggersheim - Lüxheim - und zurück.
    Die Ponys waren alle sehr flott unterwegs.
    Kurz nachdem wir die erste Strasse überquert hatten, legten wir den ersten Trab ein. Toby überstprang den Trab und galoppierte gleich langsam neben den anderen her.
    Bei der nächsten Trabstrecke rollte Nico das ganze Feld von hinten auf und sauste einmal im Galopp vorbei ! Aber auch Joey und Sassico hatten es eilig. Joey war absolut nicht einverstanden damit, daß er nicht an erster Stelle laufen durfte. Naja... da muß Pony dann auch mal durch !

    Bei Eggersheim überquerten wir die nächste Strasse und ritten kurz darauf über ein abgeerntetes Maisfeld. Sandra und Christian wollten es für einen kurzen Zwischengalopp nutzen. Normalerweise kein Problem für Joey, wenn er Schritt mit den anderen beiden weitergehen soll. War es auch heute zuerst nicht... doch als die Beiden auf dem Rückweg wieder auf uns zugaloppierten, wurde er nervös. Er fing heftig an zu schnauben und tänzelte auf der Stelle. Auch noch als die Galopper längst wieder bei uns waren. Ich bat Christian mit Sassico ein Stück direkt neben Joey zu gehen und so konnte er sich schnell wieder beruhigen und ließ die wüste Schnauberei sein !

    Von dort ging es weiter ein Stück durch Eggersheim hindurch und über den Neffelbach rüber. Dort waren die Ponys alle wieder sehr brav.

    Kurz hinter Eggersheim begann dann die schöne waldähnliche Strecke.

    Sonja mit Nala und Anja mit Nico


    die ganze Gruppe


    Nach ein paar hundert Metern ging es dann ziemlich bergab und anschließend wieder bergauf. Da konnten die Ponys endlich mal die Muskeln trainieren und ebenfalls ihre Trittsicherheit... denn das Herbstlaub war teilweise recht rutschig.

    Sandra, Christian und Anja vor mir bergauf



    und Sonja hinter mir



    Von dort führte der Weg dann wieder raus aus den Bäumen und weiter an Feldern, Weiden mit Pferden und einem Sportplatz vorbei. Ein Stück weiter ritten wir über den Neffelbach zurück und geradeaus auf Lüxheim zu.
    Wir mußten ein kleines Stück durch`s Dorf reiten. Doch mittlerweile sind alle Nebelreiter-Ponys zivilisationstauglich !



    Nun stand auch schon der Rückritt an. Und tatsächlich hatten wir Glück und die Sonne kam hinter den Wolken hervor und wärmte uns direkt auf.





    Nach knapp drei Stunden waren wir daheim angekommen.
    Zusammen waren wir eine Strecke von 14,94 km geritten.

    Hier ist die Route noch mal genau eingezeichnet:


    Größere Kartenansicht
    Übersetze nach en fr
  • Nebelreiter meet Sulky

    Am letzten Sonntag (21.10.07) waren Chrittig und ich unterwegs, um zwei Bekannte zu treffen. Sandra mußte arbeiten, Anja konnte kurzfristig nicht mit und Sonja war ja in Urlaub.
    So machten wir uns zu viert um halb elf auf den Weg nach Girbelsrath. Dort trafen wir die anderen: Eine Reiterin mit ihrer Vollblutstute und eine Sulkyfahrerin mit ihrem Pony !

    Joey wollte natürlich erst mal an den beiden fremden Pferden schnuppern und dann kuscheln. Doch als er dann den Sulky entdeckte, wollte er Reissaus nehmen. Zack eine 180° Drehung und ab. Schnell konnte ich ihn aber doch überzeugen hinter dem "seltsamen blauen Gefährt" herzugehen. Sassico ließ das alles kalt ! So einen Hafi bringt so schnell eben nix aus der Ruhe !

    Nach ca.10 Minuten hatte sich aber auch Joey daran gewöhnt und lief brav hinter, neben oder auch mal vor dem Sulky her.

    Insgesamt ritten wir an diesem Sonntag 18,5 km in 3 Stunden und 20 Minuten.

    Hier die Route


    Größere Kartenansicht

    und nun noch ein paar Bilder von unterwegs:

    Sulky vorneweg



    und aus der Nähe



    Chrittig und Sassico



    an der Strasse entlang



    und kurz bevor wir uns wieder getrennt haben

    Übersetze nach en fr
  • Planungen 2008

    Sonja und Volker hatten für den Abend des 16. Oktober bei sich zuhause zum Essen eingeladen.

    Die Bewirtung war genauso toll und aufwendig, wie wir es ja von den beiden schon bei unseren Ausritten gewohnt sind. (Warum gibt es eigentlich keine Fotos von der Tischdeko?)

    Die Speisefolge lasse ich hier jetzt einfach mal aus. Ich denke, die Aussage "SEHR LECKER!" sollte genügen.

    Wir waren sogar fast komplett, Sandra und ihr Mann fehlten entschuldigt.
    (Laut Abstimmungsergebnis wurde die Entschuldigung mit 3:2 Stimmen angenommen.. ;-) )

    Wir überlegen schon seit längerem im nächsten Jahr mit den Pferden mehrere Tage unterwegs zu sein
    Da wir ja mindestens zu fünft sind, müssen wir einfach früh anfangen zu planen, schließlich müssen wir alle mit unseren Kollegen die Urlaubstermine absprechen.
    Außerdem bekommt ein Grossteil von uns nicht während der Ferien Urlaub, so dass wir also einige "Hindernisse" hatten , um die wir herumplanen mussten.
    Aber wir haben was gefunden:

    Im Mai geht es erstmal bis nach Zülpich Bürvenich in die dortige Wanderreitstation. Die Station ist dem Verein "Eifel zu Pferd" angeschlossen. Wir sind sehr gespannt darauf, die Möglichkeit der Übernachtung nutzen zu können.
    Vorher werden wir wohl einmal hinfahren um zu schauen,worauf wir uns da denn einlassen...
    Im Mai wollen wir dann am nächsten Tag direkt zurückreiten..

    Im Oktober ist dann das nächste Highlight geplant. Abhängig davon, ob bis dahin alle Pferde in den Hänger gehen, werden wir wohl zu einer der Stationen fahren und mehrere Tage unterwegs sein. Wenn wir nicht alle Pferde verladen können, werden wir einfach wieder nach Zülpich reiten, und von da aus weitermachen...

    Details werden sicherlich auch hier zu finden sein....

    Übersetze nach en fr
  • Die "Hund und Pferd 2007"

    Am Sonntag, 14.10.2007, haben wir wieder mal eine Tour ohne unsere Pferde unternommen.
    Sonja und Volker holten uns um 8:00 Uhr morgens ab (eine wirklich "unchristliche" Zeit *ggg*) und nahmen uns mit nach Dortmund. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir angekommen und pilgerten vom Parkplatz mit den anderen Messebesuchern zum Eingang.

    Nachdem wir die Eintrittskarten erstanden hatten, betraten wir die Westfalenhallen und beschlossen uns zuerst in Halle 3B zum großen Showring zu begeben. Dort schlugen wir unser "Lager" auf und nahmen unser zweites Frühstück ein.

    Die Vorführungen waren wirklich klasse. Es gab alle möglichen Rassen (von Mini-Shetties bis zum Shire mit 1,90 m Stockmaß) und auch alle Arten von Darbietungen: Freiheitsdressuren, Geschicklichkeitsübungen, Barockreiterei, Quadrillen etc.

    ein paar Impressionen:

    zwei Barockreiter



    eine Freiheitsdressur, bei der die Frau auf Stelzen lief





    eine Gruppe mit Paso Peruanos



    Tinker, die nur mit Halsring von Kindern geritten wurden



    eine Quadrille mit Reitern als Schachfiguren verkleidet



    und hier eine Reiterin mit Begleithund. Der Tinkerhengst ist erst 5 Jahre alt und war die Ruhe selbst !



    Zwischendurch verließen wir den Showring für eine Weile und bummelten durch die vielfältige Auswahl an Ständen. Natürlich nicht ohne das ein oder andere käuflich zu erwerben. So konnte Sonja für Nala ein Wanderreithalfter und eine tolle Samtschabracke in Tannengrün erstehen. Christian und ich legten uns Lederchaps, einen Carrot-Stick für die Bodenarbeit und ein neues Pad für Joey zu.

    Gegen 17 Uhr hatten wir alles gesehen und machten noch eine kurze Pause bevor es nach Hause ging. Hier die Männer mit den gesammelten Einkäufen:



    Es war ein sehr schöner Tag mit tollen Eindrücken !
    Ich denke eins steht fest:

    "Hund und Pferd 2008" wir kommen wieder !!
    Übersetze nach en fr
  • Gladbach - Mersheim- Vettweiß - Meine Eindrücke

    Am Samstag abend war ich für meine Verhältnisse doch ziemlich fit gewesen, und rechnete nicht mit allzu grossen Problemen am Sonntag morgen.

    Ich kam wirklich gut aus dem Bett, auch wenn ich ein wenig steif war. Aber das hatte ich nicht anders erwartet.
    Das Wichtigste für mich war, dass ich noch Lust aufs Pferd hatte, wenn ich das nämlich nicht habe....

    Und auch sonntags, wo wir ja eine "neue Paarung" mithatten, war es genauso schön wie am Samstag. Vor allem die gegenseitige Rücksichtnahme funktionierte unheimlich gut. Wir hatten das bei unserem Planungstreffen angesprochen, und ich denke wir sind mit der Umsetzung wirklich gut gefahren....

    Wenn ein Reiter oder ein Pferd ein Bedürfnis hatten, galoppieren, traben oder einfach mal ne Pause, wurde das einfach gemacht.

    Das beste Beispiel dafür ist in meinen Augen, dass wir es geschafft haben, Nico und Sassico einen kleinen Galopp zu ermöglichen, von dem die anderen drei Pferde nichts, aber auch gar nichts mitbekommen haben...

    Übrigens fühlten sich meine Muskeln nach dem Gang über die Brücke wesentlich besser an, und die Pause danach tat noch ihr übriges dazu. Ich fühlte mich fitter als vor dem Ausritt...

    Und als es dann auf die Strecke zuging, bei der wir den Ort durchqueren mussten, wurde mir mal wieder klar, dass es manchmal gut ist, wenn man nicht zuviel von der Strecke kennt. Dann hat man keine Zeit vorher wegen irgendwelcher Hindernisse nervös zu werden..

    Sonntag abend war ich dann wirklich k.o. und habe nur noch vorm Fernseher gelegen. Aber Montag morgen, als ich dann aufstand, war ich so fit, und merkte keinerlei Schmerzen in meinem Muskeln, dass ich mich fast geärgert habe, dass wir keinen dritten Tag geplant hatten.
    Stattdessen bin ich dann ins Büro gefahren-mit einem grossen inneren Grinsen, wegen diesem schönen Wochenende...
    Übersetze nach en fr

Seite 431 von 435, insgesamt 3039 Einträge