Offenstallhaltung und mehr

  • Januar, 2008
  • Nalas Internat

    Nala ist gut im Reitstall Ascheberg angekommen.Wir hatten, wie erwartet, Probleme beim Verladen, aber nach 45 Minuten und viel Geduld war sie im Anhänger.

    Im Reitstall angekommen wurde neugierig die Box beschnüffelt und laut nach den alten Stallkumpels gerufen. Die antworteten natürlich nicht, sondern ganz andere.
    Nala war schon etwas verwirrt. Aber als sie eine riesige Heuportion bekam,
    war alles ok.
    Mehr haben wir am ersten Tag nicht gemacht.

    Am zweiten Tag haben wir Nala die Reithalle gezeigt, sie war schon aufgeregt, da sie zuletzt vor einigen Jahren in dieser Halle war. Als sie aber wieder die Spiegel sah, lief sie sofort darauf zu und wollte diese ablecken. Nala liebt Spiegel !!



    Diese Woche und kommende Woche wird meine Reitlehrerin Nala reiten.
    Man muß seinem Pferd ja auch mal was Gutes gönnen ;-)

    Dann werden Nala und ich zusammen weiter lernen, ich freue mich schon darauf.
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  • Bodenarbeit - nach längerer Pause.

    Samstag war unsere Zeit ein wenig knapper, so daß ich nach dem Misten des Stalles nicht mehr reiten wollte, und stattdessen die Gelegenheit nutzte, um nochmal nach längerer Zeit ein wenig Bodenarbeit zu machen.
    Ich wollte wissen, was mein Pferd und ich so alles vergessen haben, oder auch nicht.

    In letzter Zeit haben wir die Bodenarbeit ein wenig schleifen lassen, weil zum einen der Boden in unserem Roundpen gefroren war, zum anderen hielten wir es für wichtiger die Pferde zu bewegen.

    Sassico ist aber seit einer guten Woche ziemlich nervös und etwas aufgeregt. Warum ist uns nicht klar. Evtl liegt es noch an Silvester? Aber wir sind nicht 24h auf der Wiese und bekommen halt nicht alles mit.

    Naja, wir haben also versucht im Roundpen ein wenig Bodenarbeit zu machen. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, versuche ich normalerweise die Übungen in der Reihenfolge zu variieren, aber Samstag mussten wir mit freilongieren anfangen, Sassico war einfach zu gut drauf.

    Mittlerweile fühle ich mich aber sicher genug, um zu wissen, dass ich am Ende das bekomme, was ich möchte. Und die ganz schweren Übungen, z.B. im Tor stehen zu bleiben, muss ich ja nicht abfragen, wenn ich glaube, dass das keinen Erfolg hat.
    Und so konnte ich Sassicos Aktionen ganz gelassen betrachten, und als er ruhiger wurde, habe ich einfach Übungen wie Weichen, Rückwärtsrichten und einfach Stehenbleiben mit Kraulenlassen geübt. Ja, letzteres Üben wir auch noch fleissig. Sassico schafft es nämlich noch nicht, die Welt um sich herum zu vergessen, wenn ich ihn kraule. Wirklich üben kann man das natürlich nicht, vor allem sollte man an etwas Entspannendes nicht verkrampft rangehen, aber irgendwann sollte das schon klappen.

    Insgesamt war ich sehr zufrieden mit der Übungsrunde, habe aber wieder einmal festgestellt, dass ich das definitiv wieder öfter machen muss
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  • Hopp hopp hopp Pferdchen lauf Galopp ...

    Sonntag Mittag, viertel vor elf. Draußen ist wunderbarer Sonnenschein und Christian und ich (Kerstin) machen uns auf den Weg zu den Ponys.

    Die Beiden erwarten uns schon am Tor und ich lasse sie direkt auf den Paddock. Dort toben sie erst mal heftig rum, da sie sich vor irgendwas erschrecken.
    Sassico nimmt das dann erst mal zum Anlass etwas Fangen mit Christian zu spielen, als dieser ihn aufhalftern will.
    Also gibt es ne Runde "Strafarbeit" für Sassico im RoundPen.
    Danach hat er sich dann soweit beruhigt, daß er sich brav anbinden läßt. Aber man merkt ihm die ganze Zeit an, daß er "Hummeln im Hintern" hat.

    Joey dagegen wirkte eher noch etwas verschlaften.



    Nach dem Aufsitzen gibt es für Sassico allerdings keinen Grund mehr nicht wirklich auch SOFORT aufzubrechen. Also mache ich, daß ich schnell auf Joey komme und los geht`s!

    Wir reiten los und normalerweise bleibt Joey immer erst mal als Nachzügler hinter Sassico zurück. Doch heute ist er schon an der ersten Hecke direkt mit ihm auf einer Höhe und beide haben es recht eilig voranzukommen.
    So beschließen wir einen kleinen Schlenker vom direkten Weg anzuweichen, um den Beiden auf den Graswegen die Möglichkein für eine schöne Trabeinlage zu geben - denn heute sind die Wege nicht gefroren :-)

    Die Beiden danken uns diesen "Umweg" und sind danach schon viel entspannter.
    Also geht es auf nach Irresheim.
    Kurz hinter der Strasse ist ein Weg den man normalerweise auch traben kann. Doch dort ist es heute schmierig und naß.
    Ich bemerke, daß die Rübenmieten inzwischen von ihren Vliesanzügen (, die sie gegen den Frost trugen) befreit wurden und im selben Moment sehen das auch Joey und Sassico und bleiben wie angewurzelt stehen, aus Angst, daß die Planenrollen (, die nun neben der Miete liegen) vielleicht doch Monster sein könnten.
    Gut... also Ruhe bewahren und die Ponys gucken lassen. Nach ein paar kurzen Augenblicken traut Joey sich vorsichtig weiter und.... stockt wieder. Nein die sind doch zuuuu unheimlich. Doch dann nimmt er all seinen Mut zusammen und geht am ersten Planenmonster vobei. Und - oh Wunder - es ist nix passiert. Also kann er nun ganz mutig weiter bis zur zweiten Plane gehen und sogar mal an ihr schnüffeln. Sassico folgt ihm dann als ob dort gar nix wäre.

    Nachdem wir die Monster hinter uns gelassen haben, können wir den Rest des Weges noch mal für einen schönen Trab nutzen.

    Wir genießen unterwegs die Sonne und freuen uns an der Landschaft.





    Als wir hinter Irresheim auf einen den Pferden als Galoppstück bekannten Grasweg einbiegen, versucht Joey schon mal direkt den zweiten Gang einzulegen. Als der Weg besser wird (am Anfang hat er doch sehr unter der Rübenernte gelitten), geben wir den Ponys nach und lassen sie galoppieren. Und da muß ich sagen, hat Joey mich heute wirklich überrascht. Er hat sich doch tatsächlich mit Sassico ein kleines Wettrennen geliefert. Sonst bin ich von ihm immer gewohnt, daß er hinten bleibt und sein eher langsames Tempo läuft. Doch heute hatte er ordentlich Zunder.

    Weiter geht`s und als wir über das Stückchen Strasse hinter Irresheim reiten, müssen Christian und ich noch mal an die Nebelreiter-Anfänge denken. Da war es für uns noch etwas ganz Besonderes an einem Stück Landstrasse entlang zu reiten und heute gehört es zum Reitalltag dazu.

    Auf der anderen Seite von Irresheim (auf "unserer" Seite) muß ich wieder einmal feststellen, wie sehr ich dieses Hobby liebe. Es ist einfach herrlich mit dem Pferd und guten Freunden durch die Natur zu reiten und diese zu erleben. Dafür hol ich mir dann im tiefen Winter auch gern mal eingefrorenen Füße.

    Kurz darauf kommen wir wieder zu einem Galoppstück. Und hier gibt es das selbe Spiel wie vorher. Joey und Sassico geben Gas und Christian und ich passen lediglich auf, daß sie nicht über irgendwas stolpern oder in ein Loch treten.
    Nach dieser rasanten Einlage treten wir den Rückweg an und lassen die Pferde zum Trocken werden Schritt gehen.

    Nach knapp 2 Stunden sind wir alle 4 zufrieden wieder im Stall. Die Ponys bekommen ein große Portion Möhren und Heu und wir zuhause Hühnerfrikassee :-)
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  • mögliche Route für den Wanderritt im Mai 2008

    Nachdem ich gestern mit Sonja noch mal über der Karte gesessen hab, hat es mich doch heute Morgen in den Fingern gejuckt, mir eine mögliche Route nach Bürvenich für den Ritt im Mai anzuschauen.
    Außerdem wollte ich die Kilometer mal etwas genauer einschätzen können !

    Bei dieser Route würden wir über Lüxheim, Gladbach, Mersheimer Wäldchen, Gut Dirlau, Füssenich, Neffelsee, Juntersdorf und Langendorf nach Bürvenich reiten.
    Insgesamt beträgt die Streckenlänge dann gut 24 km. Da hätten wir ja noch einigen Puffer, falls wir uns doch mal verreiten oder wir einen Umweg nehmen müssen.

    Ich habe die Strecke bei google/maps mal markiert, damit Ihr sie Euch auch anschauen könnt.


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  • Dezember, 2007
  • Buchbesprechung: Erlebnis Wanderreiten. Wer. Wie. Was. Warum

    Erlebnis Wanderreiten. Wer. Wie. Was. Warum
    (Book)
    Authors:Christine Lange

    Manufacturer:Fn-Verlag

    Released:August 2004


    Zu Weihnachten habe ich ein Buch über das Wanderreiten geschenkt bekommen. Gelesen habe ich es auch, jetzt nutze ich die Gelegenheit, zum ersten Mal via Amazon ein Buch vorzustellen.
    (Nein, wir bekommen keine Provision, wenn das Buch über diesen Link bestellt wird.)
    Kommen wir mal zum Buch: Das Buch liest sich gut, ist sehr interessant, hat mir viele Dinge nähergebracht, die ich noch nicht wußte.
    Dazu gehören Dinge wie Orientierung im Gelände, Erste Hilfe am Pferd.
    Andere Dinge haben wir einfach im letzten Jahr schon selber gemacht, in dem unsere Touren immer größer wurden und wir uns immer mehr zu getraut haben. Auch die Rücksichtnahme auf den schwächsten Reiter bzw. das schwächste Pferd, haben wir im letzten Jahr schon durchgehalten. (Wobei ich es immer so empfinde, dass wir alle verschiedene Schwächen haben, über die wir uns gegenseitig hinweghelfen...)
    Und wieder andere Sachen empfinde ich als seltsam:
    Zum einen wirkt der Stil manchmal sehr kompromisslos. Ich versuche das mal zu erläutern: Das Buch verstärkt das Image, das die FN auch bei mir hat. Es scheint dort nur schwarz oder weiß zu geben, falsch oder richtig.
    Beispiele:
    Das Buch empfiehlt, selbst wenn man Barhuf-freund ist, unbedingt einen Hufschutz zu benutzen. Die Option, das es evtl Pferde gibt, deren Hufe so hart sind, dass kein Schutz notwendig ist, sieht die Autorin nicht.

    An einer Stelle heißt es, man solle ein eingespieltes Team mit seinem Pferd sein, um auf Wanderritt gehen zu können. Einige Seiten weiter erklärt uns die Autorin, dass das mit der Zeit und der Erfahrung eines Wanderrittes kommt. Was denn nun?

    Die Autorin geht in einem Absatz extra auf "Steiger" ein, und wie man da am besten runterkommt. Ok, das mag vielleicht hilfreich sein, aber kann man ernsthaft empfehlen mit einem Steiger auf Wanderritt zu gehen? Ich finde da hätte man definitiv abraten sollen.

    Und wieder ein Beispiel zum Thema Schwarz-Weiss: Es wird empfohlen, das Pferd soweit zu bekommen, dass man auf eine Fähre kommt um auf einen Fluß überzusetzen. (Wobei die Empfehlung in meinen Ohren wieder sehr nach MUSS klingt)
    1.) Es gibt in unserer Gegend keinen Fluß, wo das nötig wäre
    2.) Wir haben keine Fähre wo wir das üben könnten
    3.) würde die Fähre sicherlich keine halbe Stunde warten, bis wir drauf sind, wenn da Urlauber oder andere Leute warten die übersetzen wollen.

    Ich finde es hätte gereicht, daraufhin zu weisen, dass man sich auf die Herausforderungen seiner Gegend einstellen sollte: Mähdrescher, Traktoren usw. in ländlichen Bereichen, Steigung, Gefälle und engere Wege in Gebirgen usw usw.

    Was ich dem Buch hoch anrechne ist das Plädoyer für Grundlagenarbeit und das auch die GHP eingegangen wird.(Wobei ich hier sicherlich voreingenommen, bin da ich mit Grundlagenarbeit im letzten Jahr auch sehr erfolgreich war...)

    Fazit: Lesenswert, sofern man sich seine eigenen Gedanken macht. Für Einsteiger ohne eigene Erfahrungen sicherlich sehr sinnvoll. Und es tat gut, zu lesen, dass wir einige Dinge wirklich richtig gemacht haben, anderen Dinge sollten wir uns nochmal durch den Kopf gehen lassen.. und die Ratschläge bzgl. ErsteHilfe und Ersatzteile für unterwegs fand ich richtig gut...
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  • Jahresabschlußritt

    Am heutigen 30. Dezember des Jahres 2007 fand der letzte Nebelreiter-Ritt diesen Jahres statt, da Nala morgen für nen Montat ins "Internat" zum Lernen geht.

    Wir trafen uns bei stürmischen Plusgraden um 10 Uhr und ritten eine kleine Runde zu den 2. Pappeln. Unterwegs hatten wir von allem etwas: Wind, mal ein bißchen Regen und sogar mal Sonnenschein.

    Die Pferde waren recht flott unterwegs: Joey wollte -wie immer in letzter Zeit- unbedingt vorne weg marschieren, Sassico blieb dicht auf und Nala sah ein paar Planengespenster, da sich die Abdeckplanen von den Rübenmieten im Wind gelöst hatten. Doch schnell hatte sie sich auch wieder beruhigt.



    Wir wünschen allen unseren Lesern einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2008 !
    Es wäre schön, wenn Ihr auch im neuen Jahr ab und an hier reinschaut und unsere Berichte verfolgt. Wir haben uns nämlich einiges vorgenommen für 2008.
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  • Laufleistung und anderes

    Ich habe eben im oberen Menu einen Eintrag "Statistik 2008" erstellt.

    Wahrscheinlich ist der Titel ein wenig übertrieben, aber ich will im kommenden Jahr einige Eckdaten festhalten, und wo ist das einfacher als hier??

    Zum einen die "Laufleistung"..

    Joey und Sassico laufen Barhuf, und Kerstin und ich fragen uns immer wieder, ob wir nicht wenigstens Hufschuhe anschaffen sollen. (Unsere Beweggründe, werde ich irgendwann man an anderer Stelle hier im Blog darlegen..) Um hier aber noch Argumente zu finden, finde ich es sinnvoll zu wissen, wieviele km die beiden denn in einem Jahr so hinter sich bringen.
    Bei längeren Touren messen wir die Strecke sowieso nachher ab, bei Strecken in der Umgebung können wir mittlerweile ganz gut abschätzen, wie weit wir unterwegs waren.
    Bei den anderen drei Pferden, werde ich ebenfalls Buch führen, soweit gewollt, vielleicht wollen die anderen 3 Reiter ja wissen, wie viele Km ihre Eisen halten oder so...

    Bei dem anderen Punkt geht es darum, dass wir alle das Gefühl haben, dass wir am Ende des Sommers eine wesentlich höhere Grundgeschwindigkeit hatten, als zu Beginn. Und um das nachzuhalten, werde ich mir hier mal die wichtigsten Touren mit ihren wichtigsten Daten aufschreiben..
    So kann man zum einen die Entwicklung des Grundtempos evtl nachvollziehen, und zum anderen unbekannte Strecken besser abschätzen.

    Nachtrag 4.2.08
    Bei den Geschwindigkeitsangaben steht das T für die Zeit (Time) die benötigt wird um 1000 Meter zurückzulegen.
    T10 entspricht also 6 km/h . Als Grundgeschwindigkeit soll das wohl realistisch sein, aber aufgrund von kurzen Pausen, Störungen(Hindernissen) usw. kommt man auf eine echte Geschwindigkeit von T12, sprich 5 km/h
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