Stallgeflüster

  • April, 2008
  • Wegkreuze I

    Ok, es ist kein Wegkreuz, aber der Start einer neuen Fotoserie
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  • Google und mehr

    Mittlerweile sind wir bei Google mit dem Begriff "Nebelreiter" auf den ersten Platz gekommen...
    Anfangs waren wir noch auf Platz 7.

    Eben habe ich mal einen Blick in die Statistik geworfen mit welchen Suchbegriffen Leute bei uns gelandet sind.

    Hier mal meine Favoriten:

    "wie korrigiert man einen Steiger"
    "b 264 bei golzheim"
    "hufschuh trotz hufeisen"
    "ascheberg ponyreiten"
    "hambacher kläranlage"
    "brücke neffelbach eggersheim"
    "dvd rphlinge"
    "gehe wege die noch keiner ging"

    Ich frage mich ja schon, wieso google da auf uns kommt....

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  • Ein Schlenker zuviel?

    Heute ist Samstag.. Kerstin musste arbeiten, ich hatte wieder FH (wie eigentlich jeden Samstag).

    Da die Tage wieder länger werden, lohnt es sich für mich nach der FH noch zu den Pferden zu fahren, und dort etwas zu machen.
    Wobei letzteres immer wieder auch von meiner Lust und Laune abhängt, wenn mir nicht der Sinn nach Pferd steht, ist es einfach besser für beide, wenn ich zuhause bleibe....
    Das ist für alle Beteiligten besser. Bis heute morgen um 11 sah es noch so aus, als wenn ich absolut keine Lust hätte. Danach wurde ich aber langsam wach und konnte mich mit dem Gedanken anfreunden...
    (Ich bitte den geneigten Leser im Hinterkopf zu halten, dass mein Pferd diese Woche nur Montag und Mittwoch arbeiten musste, und ein entsprechender Dickkopf zu erwarten war... )

    Kurz vor drei konnte ich mich dann in Bergisch Gladbach auf den Weg nach Hause machen... um zwanzig nach 4 sass ich dann im Sattel. Netterweise hatte Kerstin schon beide Pferde geputzt, so dass ich nur noch sattteln und aufsteigen musste... Sassico hatte seine 5 Minuten schon hinter sich.. (Kerstin hatte ihm schon ein Ende in der Wurst angedroht), so hatte ich relativ wenig Arbeit übrig...

    Das Wetter war (und ist) ziemlich gut, 13 Grad, Sonne also wirklich super. Wir haben uns dann für eine relativ kurze Runde entschieden. Da heute abend noch Besuch kommt, wollten wir nach einer guten Stunde zurück sein.
    Kerstin glücklich


    Wir hatten den halben Weg hinter uns...als die ersten Regentropfen fielen. Aber die Sonne schien weiter und die Wolken, die sich am Horizont ankündigten waren ziemlich weit weg.
    Ich auch irgendwie

    Der kürzeste Weg hätte uns wahrscheinlich trocken nachhause gebracht. Und wir haben das Schicksal herausgefordert.
    Und den ersten Schlenker genommen, und dann noch einen zweiten großen, damit wir noch den schönen Galoppweg mitnehmen können... Das konnten wir dann auch. Auf den letzten 3 Wegen sind wir dann aber ordentlich nassgeworden...
    Wetter

    Wir waren gerade am Stall angekommen und abgestiegen, als es dann wieder aufhörte und die Sonne rausbrach...
    noch mehr Wetter

    Aber schön war's und wir sind nochmal in schlechtem Wetter unterwegs gewesen... Kerstin's neue Jacke (mit Logo) hat sich heute endgültig bewährt. (Meine kommt aufgrund von Lieferschwierigkeiten erst im Juni... :'( )
    Hier kann man den Aufdruck erahnen

    Noch ein kurzer Gruß und Gute Besserung an Nico. Der hat am Donnerstag einen Tritt gegen ein Bein bekommen. Aber er lahmt schon nicht mehr...

    Und noch was: wir waren richtig schnell... weniger als 10 Minuten/km
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  • Verladetraining - die erste Fahrt

    Gestern hat sie stattgefunden: Joey`s erste Fahrt im Hänger.
    Er ging gut rein und ließ sich festmachen. Dann ging es los. Wir sind die kleinste mögliche Runde gefahren, das waren so ca. 5-10 Minuten. Zuerst konnten wir merken, daß Joey etwas unruhig war, aber dann hatter er sich schnell an die Fahrt gewöhnt und stand ruhig (soweit man das im Auto merken kann). Als wir wieder auf den Paddock bogen, wieherte Sassico laut und war froh, daß Joey wieder da war. Joey antwortete.
    Als ich ihn dann losmachen wollte, sah ich daß ich einen üblen Fehler gemacht hatte. Ich hatte ihn an der Stange angebunden (ich dachte, sie sei am Hänger festgemacht) und die hatte sich während der Fahrt gelöst, so daß Joey auch die Mittelwand zur Seite schieben konnte. Da er aber auf der Fahrt so ruhig gewesen war, vermute ich, daß das erst kurz vor Schluß, als er wieherte und den Kopf nach hinten drehte, passiert war. Ich machte ihn also los und ließ ihn aussteigen. Dabei war er dann schon etwas eiliger als sonst. Ich streichelte ihn und dann durfte er wieder zu Sassico.

    Ich war froh, daß nichst passiert war. SO werde ich ihn nie wieder festmachen, das hab ich jetzt gelernt.
    Ziemlich bedrückt (hatte ich jetzt alles wieder kaputt gemacht ?) fuhr ich dann nach hause.

    Ich sprach abends noch mit meiner Trainerin am Telefon über die Vorfall. Sie meinte, ich solle erst einmal einfach wie immer weiter machen und sehen, wie Joey sich verhält.

    Also fuhr ich heute Morgen hin und brachte ihn zum Hänger. Zuerst ließ ich ihn über die Rampe gehen. Das ging problemlos wie immer.

    Dann sollte er in den Hänger gehen. Doch da hatte er schon etwas Angst.
    Also schob ich die Mittelwand zur Seite und versuchte es erneut. Er ging dann mehrmals rauf und auch mit den Vorderbeinen rein. Doch sobald ich von hinten Druck machte, ging er rückwärts raus.

    Also schickte ich ihn erneut rein und ging dann zu ihm in den Hänger. Durch Druck auf das Halfter kam er dann ganz in den Hänger. Dort lobte ich ihn und gab ihm ein Leckerli.

    Danach durfte er aussteigen und wir beendeten es für heute.

    Ich denke, mit viel Geduld, wird er sich auch bald wieder ganz in den Hänger trauen.
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  • Verladetraining und anderes

    Gegen 9 Uhr waren Christian und ich am Stall und wollten eigentlich ausreiten. Doch Joey und Sassico sahen aus wie Erdschweine und waren nicht sattelbar.

    Also wollten wir die Beiden nach dem Füttern auf den Paddock lassen, doch sie hatten andere Pläne und liefen auf die große Weide.

    Da hab ich sie dann wieder zurück auf die kleinere gescheucht und die Tür geschlossen. Chrittig hat die Paddocktür aufgemacht und zu zweit konnten wir sie schnell auf den Paddock scheuchen. Doch ging es dann weiter. Aber nach nicht langer Zeit hatten kamen dann beide zu uns und ließen sich aufhalftern. Christian hat mit Sassico vor dem Paddock (also auf der Hofeinfahrt) Bodenarbeit gemacht, während ich schon mit dem Ausmisten anfing. Joey hatte Pause auf dem Paddock.

    Als Christian fertig war, fing Sassico wieder an Joey zu zanken und biß ihm immerzu ins Halfter. Da ich keine Lust hatte, daß die mir das kaputt machen, wollte ich es ausziehen. Dann ging die Einfangaktion natürlich noch mal von vorn los. Aber auch diesmal hatten wir den längeren Atem und die Ponys kamen bald zu uns.

    Als wir mit Misten fertig waren, kamen sie dann direkt zu uns, ohne daß wir noch einmal "spielen" mußten.

    Sassico brachten wir dann erst mal in den RoundPen und mit Joey fing ich an mich auf `s Hängertraining vorzubereiten: Rückwärts- und Seitwärtsweichen und Circling.
    Dann ging es an den Hänger. Zu erst wieder über die Rampe: Und zwar möglichst immer nur einen Huf nach dem anderen auf Kommando bewegen. Das ging heute auf beiden Händen super, so daß ich diese Übung schnell beenden konnte.

    Nun wollte ich mit dem wirklichen Verladen beginnen. Schnell war Joey im Hänger. Doch heute wollte er dort nicht lange Stehen bleiben. Sobald ich mich entfernte um langsam zu ihm nach vorn zu gehen, ging er rückwärts aus dem Hänger. Man merkte, daß er heute keine Lust dazu hatte (Angst war es diesmal überhaupt nicht), denn er wurde aufmüpfig. Davon hab ich mich nicht beirren lassen und habe ihn trotzdem mehrmals in den Hänger schicken können. Nach ein paar Mal blieb er dann auch drin stehen und ich konnte in Ruhe nach vorn gehen, die Tür dort öffnen und ihm ein Leckerli geben. Er ist dann auch erst auf mein Kommando von hinten rückwärts aus dem Hänger gekommen.

    Joey wird in den Hänger geschickt


    Hinterhandkorrektur


    allein stehen bleiben


    Danach hatte Joey natürlich Feierabend.
    Es war also eine effektive Übungseinheit heute.

    Weiter ging es mit Sassico.
    Christian begann mit Circling. Danach schickte er Sassico seitwärts über die Rampe. Dabei muß Sassico lernen langsam zu gehen und nicht zu stürmen. Nach ein paar Versuchen klappte das ganz gut.

    Das wirkliche Verladen war heute etwas schwierig mit ihm. Er hatte offensichtlich keine Lust dazu. Christian versuchte es mehrmals, doch weiter als mit den Vorderbeinen ging er nicht auf die Rampe.

    Also tauschten wir nach einer Weile. Mit viel Ruhe und konsequentem Zurück- und danach wieder Vorwärtsschicken konnte ich Sassico schließlich in den Hänger schicken. Dort bekam er etwas Heu als Belohnung.
    Nach ein paar Minuten ließ ich ihn rückwärts herauskommen und dann hatte auch er Feierabend.

    Circling vor dem Hänger


    über die Rampe gehen


    und in den Hänger


    Danach konnten wir zufrieden aufhören und nach Hause fahren.
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  • Pferdemarkt mit "göttlichem Beistand"

    Heute ist Pferdemarkt in Prüm. Sonja und Volker waren schön öfter dort und so haben wir (Kerstin und Christian) uns heute mal mitnehmen lassen.
    Gegen halb 10 waren wir auf dem Platz. Da war es zunächst noch trocken. Doch der Nebel über den Hügeln rechts und links und die tiefkreisenden Krähen verbreiteten Novemberstimmung. Im Laufe des Vormittags kam der Nebel dann in Form von Nieselregen auf uns herunter.

    Auf dem Platz gab es verschiedene Buden, die sowohl Pferdebedarf (Zügel, Halfter, Trensen, Sättel und und und) als auch nicht-pferdische Artikel (Jeans, Schmuck, Haushaltswaren...) anboten.

    Auch konnte man Hühner, Wachteln, Kaninchen und Meerschweinchen kaufen. Christian wollte gern wieder ein Huhn für unseren Stall haben, doch ich konnte ihn noch rechtzeitig davon abhalten.

    In der Halle gab es dann weitere "Freßstände", weitere Verkaufstände (auch einen größeren Second-Hand-Stand) und den größten Teil nahmen die Verkaufspferde ein.
    Diese waren eng nebeneinander an Anbindebalken angebunden und bekamen leider nur teilweise Beschäftigungsheu (hing wohl vom jeweiligen Händler ab).

    Draußen gab es dann noch mehr Verkaufspferde, die meist an oder in den Pferdehängern angebunden standen.
    Leider hatten die meisten Pferde recht ungepflegte Hufe. Sie standen entweder gelangweilt oder genervt herum und ließen sich von Neugierigen anschauen und anfassen.

    Da das Showprogramm aus mehr Pausen als Aktiven bestand, beschlossen wir uns nach Prüm in die Innenstadt aufzumachen.
    Als wir an der Kirche vorbeikamen, schlug Sonja vor, doch diese kurz von innen zu besichtigen. Drinnen wurden wir von einer recht eifrigen Führerin sofort in Beschlag genommen. Sie erzählte uns die Geschichte der ehemaligen Abtei und zeigte uns Reste der Sandalen Jesu und das Grab von irgendeinem Lothar (welcher habe ich mir leider nicht gemerkt *schäm*)! Sie machte es uns nicht leicht uns dort wieder zu verdrücken, da sie eifrig weiter von der alten Abtei erzählte.

    Draußen regnete es leider immer noch, so daß wir beschlossen und in einem Imbiss etwas zu Mittagessen zu holen. Diesen mußten wir leider im Stehen genießen, da alle Sitzplätze wohl von Regen-Flüchlingen belegt waren.

    Gesättigt gingen wir dann erneut zum Pferdemarkt, wo wir noch ein paar Kleinigkeiten (Kinnketten, Mähnenspray) erstanden.

    Damit war der Ausflug zum Pferdemarkt für heute zu Ende.
    Ich für meinen Teil weiß jetzt aber, daß ich keinen Pferdemarkt mehr besuchen werde. Ich konnte diese Art des Pferdeverkaufs nicht mit meinen Grundsätzen zur Pferdehaltung in Einklang bringen.
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  • Nicos neues zuhause

    Nico ist am 1 Dezember 2007 in einen neuen Stall gezogen. Er steht jetzt in Nörvenich bei Jutta Obst (Homepage:www.jf-stable.de) Mir und Nico gefällt es dort sehr gut. Es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten.
    Ich und auch Nico haben viele neue Freunde gefunden, mit denen wir sehr viel Spaß haben . Der Riesenvorteil ist hier natürlich auch die Reithalle.Man kann einfach bei jedem Wetter was tun, das ist schon was Tolles. Nico hat jetzt in den fast 5 Monaten eine richtig schöne Figur bekommen.Und auch so ist er viel gelassener und fleißiger geworden.Er hat sich in den 5 Monaten echt super entwickelt worüber ich mich sehr freue. Auch ich fühle mich jetzt viel sicherer, da auch ich viel gelernt hab. Es ist schon gut, wenn man in einem Stall steht ,der einer ausgebildeten Trainerin gehört. Man kann immer nachfragen, wenn irgendwas nicht klappt, das ist echt super. Ich kann nur nochmal sagen das dieser Stall das beste ist, was uns passieren konnte und wenn es irgendwie möglich ist, will ich da auch nicht mehr weg. So hier jetzt noch ein paar Bilder


    Nico in seinem neuen Zuhause


    Das ist unsere kleine aber feine Halle


    Unser gemütliches Reiterstübchen

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