Offenstallhaltung und mehr

  • Oktober, 2007
  • Die "Hund und Pferd 2007"

    Am Sonntag, 14.10.2007, haben wir wieder mal eine Tour ohne unsere Pferde unternommen.
    Sonja und Volker holten uns um 8:00 Uhr morgens ab (eine wirklich "unchristliche" Zeit *ggg*) und nahmen uns mit nach Dortmund. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir angekommen und pilgerten vom Parkplatz mit den anderen Messebesuchern zum Eingang.

    Nachdem wir die Eintrittskarten erstanden hatten, betraten wir die Westfalenhallen und beschlossen uns zuerst in Halle 3B zum großen Showring zu begeben. Dort schlugen wir unser "Lager" auf und nahmen unser zweites Frühstück ein.

    Die Vorführungen waren wirklich klasse. Es gab alle möglichen Rassen (von Mini-Shetties bis zum Shire mit 1,90 m Stockmaß) und auch alle Arten von Darbietungen: Freiheitsdressuren, Geschicklichkeitsübungen, Barockreiterei, Quadrillen etc.

    ein paar Impressionen:

    zwei Barockreiter



    eine Freiheitsdressur, bei der die Frau auf Stelzen lief





    eine Gruppe mit Paso Peruanos



    Tinker, die nur mit Halsring von Kindern geritten wurden



    eine Quadrille mit Reitern als Schachfiguren verkleidet



    und hier eine Reiterin mit Begleithund. Der Tinkerhengst ist erst 5 Jahre alt und war die Ruhe selbst !



    Zwischendurch verließen wir den Showring für eine Weile und bummelten durch die vielfältige Auswahl an Ständen. Natürlich nicht ohne das ein oder andere käuflich zu erwerben. So konnte Sonja für Nala ein Wanderreithalfter und eine tolle Samtschabracke in Tannengrün erstehen. Christian und ich legten uns Lederchaps, einen Carrot-Stick für die Bodenarbeit und ein neues Pad für Joey zu.

    Gegen 17 Uhr hatten wir alles gesehen und machten noch eine kurze Pause bevor es nach Hause ging. Hier die Männer mit den gesammelten Einkäufen:



    Es war ein sehr schöner Tag mit tollen Eindrücken !
    Ich denke eins steht fest:

    "Hund und Pferd 2008" wir kommen wieder !!
    Übersetze nach en fr
  • Gladbach - Mersheim- Vettweiß - Meine Eindrücke

    Am Samstag abend war ich für meine Verhältnisse doch ziemlich fit gewesen, und rechnete nicht mit allzu grossen Problemen am Sonntag morgen.

    Ich kam wirklich gut aus dem Bett, auch wenn ich ein wenig steif war. Aber das hatte ich nicht anders erwartet.
    Das Wichtigste für mich war, dass ich noch Lust aufs Pferd hatte, wenn ich das nämlich nicht habe....

    Und auch sonntags, wo wir ja eine "neue Paarung" mithatten, war es genauso schön wie am Samstag. Vor allem die gegenseitige Rücksichtnahme funktionierte unheimlich gut. Wir hatten das bei unserem Planungstreffen angesprochen, und ich denke wir sind mit der Umsetzung wirklich gut gefahren....

    Wenn ein Reiter oder ein Pferd ein Bedürfnis hatten, galoppieren, traben oder einfach mal ne Pause, wurde das einfach gemacht.

    Das beste Beispiel dafür ist in meinen Augen, dass wir es geschafft haben, Nico und Sassico einen kleinen Galopp zu ermöglichen, von dem die anderen drei Pferde nichts, aber auch gar nichts mitbekommen haben...

    Übrigens fühlten sich meine Muskeln nach dem Gang über die Brücke wesentlich besser an, und die Pause danach tat noch ihr übriges dazu. Ich fühlte mich fitter als vor dem Ausritt...

    Und als es dann auf die Strecke zuging, bei der wir den Ort durchqueren mussten, wurde mir mal wieder klar, dass es manchmal gut ist, wenn man nicht zuviel von der Strecke kennt. Dann hat man keine Zeit vorher wegen irgendwelcher Hindernisse nervös zu werden..

    Sonntag abend war ich dann wirklich k.o. und habe nur noch vorm Fernseher gelegen. Aber Montag morgen, als ich dann aufstand, war ich so fit, und merkte keinerlei Schmerzen in meinem Muskeln, dass ich mich fast geärgert habe, dass wir keinen dritten Tag geplant hatten.
    Stattdessen bin ich dann ins Büro gefahren-mit einem grossen inneren Grinsen, wegen diesem schönen Wochenende...
    Übersetze nach en fr
  • Reitwochenende Teil 2 - Gladbach - Mersheim- Vettweiß

    Sonntags morgens um 7:45 Uhr klingelte der Wecker für den zweiten Teil unserer Tour. Ich zog die Rolladen hoch und dachte: "Ein perfekter Tag für einen Nebelreiter-Ritt"



    Wir fühlten uns soweit gut und konnten uns auch gut vorstellen, einen weiteren Tag im Sattel zu verbringen.
    Gegen 8:30 Uhr waren wir am Stall und ließen die Pferde erstmal frühstücken.
    Alles wurde wieder eingepackt und dann die Pferde fertiggemacht, damit wir uns um 10:15 Uhr mit den den anderen treffen konnten.

    Zu je fünf Reitern und Ponys ging es dann auch los. Sarah und Momo (vorn) waren das erste mal bei einer unserer Touren dabei.



    Wir ritten zuerst Richtung Lüxheim. Dort legten wir auch unseren ersten Trab ein. Weiter ging es nach Gladbach. Hier erwartete Volker uns wieder für ein paar Fotos.



    Als nächstes überquerten wir die Hauptstrasse und ritten weiter zum Mersheimer Wäldchen. Kurz hinter dem Wäldchen stiegen wir ab und überquerten die Brücke über die L33 zu Fuß.


    Brückenüberquerung - MyVideo

    Am Fuß der Brücke war eine kleine Baumgruppe mit Bank. Hier machten wir unsere Mittagspause.
    Etwas erfrischendes zu Trinken, ein paar Würstchen und etwas Süßes stärkten uns. Die Pferde bekamen wieder Gras und Möhren.



    Frisch und munter machten wir uns dann weiter auf den Weg. Wir beschlossen, da wir uns alle gut fühlten und auch die Pferde fit und munter waren, noch einen Schlenker länger zu reiten und nach Vettweiß zu gehen.

    Der Weg führte uns nach Kettenheim mitten durch ein Stück Industriegebiet und dann weiter an einigen Gärten vorbei.
    Dann waren wir auch schon wieder auf dem Heimweg. Ein gutes Stück an der Bahn entlang und dann wieder Richtung Isweiler.



    In Isweiler gab es noch einmal einen kleinen unfreiwilligen Stop:

    Dort wurde Mais geerntet und es standen einige Traktoren am Weg, so daß für uns nur eine kleine Gasse blieb. Das war den Pferden unheimlich und sie wollten nicht da durchgehen. So stiegen Sonja und Christian ab und führten ihre Pferde durch. Dann trauten sich auch die anderen hinterher.

    Die Tour war ca. 20 km lang und hat 5 Stunden gedauert !
    Sarah und Momo haben ihre Feuertaufe also mit Bravour bestanden.


    Größere Kartenansicht
    Übersetze nach en fr
  • Drover Heide und zurück - Meine Eindrücke

    Dann will ich auch mal meinen Teil zu dem Ritt in die Drover Heide loswerden.

    Für mich fing dieses tolle Wochenende schon freitags an, als ich mein Pferd zwecks Gehorsamsverbesserung noch ein wenig frei longierte. Obwohl länger nicht mehr gemacht klappte alles problemlos und er kam am Ende sogar auf Handzeichen zu mir. Das Handzeichen hatte ich bisher nur bei der Bodenarbeit an anderen Stellen geübt. Ich war wirklich glücklich als das geklappt hatte.

    In letzter Zeit konnte ich nicht ohne Gerte rausgehen, weil Sassico unterwegs gerne mal ein Maul voll Gras nahm, und dann nicht mehr den Kopf hochnahm. Da half leider nur der Einsatz der Gerte. Ich hatte aber schon länger das Gefühl, dass ich dieses Problem jetzt auch ohne Gerte im Griff habe.
    Also hat Kerstin die Gerte genommen, damit wir eine mithaben falls es nicht klappt. Aber es ging. Ich musste zwar hellwach sein. Aber es hat geklappt.. Das war für mich das zweite Erfolgserlebnis...

    Jetzt aber mal zum Samstag:
    Um zur Drover Heide zu gelangen, mussten wir durch das Vettweisser Wäldchen. Letztes Jahr gingen Kerstin und ich noch davon aus, dass wir frühestens nächstes Jahr soweit kommen. Und am Samstag haben wir das sogar hinter uns gelassen. Wir waren richtig stolz auf uns.

    Ganz toll fand ich es, im Vettweisser Wald einen etwas abgelegeneren Weg zu nehmen, der am Ende- ohne dass wir es wussten- ziemlich zugewachsen war. Aber wir haben dort Rehe gesehen- die waren leider zu schnell für Fotos..

    Und dann die Drover Heide: Ich komme jetzt noch ins Schwärmen, soviel unterschiedliche Natur. Heidelandschaft, Wiese, Wald... und was man alles sehen konnte, wenn man genau hinsah: Fliegenpilze, in einer Pfütze sollten -laut Schild - Urzeitkrebse leben. Aber wir sind nicht abgestiegen um nachzuschauen.
    Die schottischen Hochlandrinder hat Kerstin ja schon erwähnt.

    Außerdem wurden zum ersten Mal unsere Reitplaketten überprüft. Ich glaube der Mann war echt froh, dass wir alle welche hatten. Wie gut sie aus der Entfernung zu sehen waren, war ihm scheinbar egal.

    Ich kann nur sagen, wer noch nicht da war, sollte da unbedingt mal hin...
    Übersetze nach en fr
  • Reitwochenende Teil 1 - Drover Heide und zurück

    Das Wochenende fing früh an: Samstagmorgen klingelte der Wecker um 7:00 Uhr.
    Um kurz nach 8:00 Uhr waren Christian und ich bei den Pferden im Stall. Die wurden noch ordentlich gefüttert und wir fingen an, alle Sachen für den langen Ritt zusammenzupacken.
    Um 9:40 Uhr waren wir startklar und machten uns auf zum Treffpunkt.
    Dort kamen wir um 10:00 Uhr an und begrüßten die anderen. Wir waren zu vier Pärchen: Sonja und Nala, Anja und Nico, Christian und Sassico und Joey und ich !
    Volker begleitete uns wieder als Fotograph und Trosser !







    Bei wirklich herrlichem Wetter ritten wir alle gut gelaunt los. Joey und Nico meist Kopf an Kopf mit gespitzten Ohren vorne weg gefolgt von Sassico und Nala.

    Die Strecke bis zum Vettweißer Wäldchen schafften wir in knapp zwei Stunden im Schritt und Trab.
    Kurz vor dem Wald ritten wir genau unter der Einflugschneise eines Ultra-Leicht-flugplatzes entlang. Die Flieger machten sich auch scheinbar einen Spaß daraus genau über den Köpfen der Pferde zu fliegen. Aber unseren coolen Ponys machte das überhaupt nix aus und Sonja schlug vor, doch eine neue Übung für die GHP-Prüfung einzuführen.

    Dann ging es für ein kurzes Stück durch den Wald. Der Weg schien nicht oft benutzt zu werden, denn er war teilweise sehr dicht bewachsen. Die Pferde und wir haben daher einige Kletten als Mitbringsel in den Stall getragen. Mitten im Wald konnten wir plötzlich zwei Rehe davonspringen sehen !

    Am Waldausgang schlug Sonja vor eine kurze Pause zu machen. Die Idee kam genau zur richtigen Zeit und tat Menschen und Tieren sehr gut.
    Ein Schluck zu trinken und die mitgebrachten Würstchen und Duplos schmeckten herrlich!





    Nach einer viertel Stunde ging es erfrischt weiter nach Soller. Kurz hinter dem Ort empfing uns der Volker, machte ein paar Fotos und beschrieb uns kurz den weiteren Weg.



    Bereits dort fing ein wunderschönes Gelände an: Hecken und Wiesen und kurz danach wieder Wald.
    Nach einige hundert Metern hatten wir den Eingang zur Drover Heide erreicht.
    Besonders positiv fiel uns sofort die gute Wegmarkierung auf. Die farbig markierten Holzpflöcke konnte man eigentlich nicht übersehen:



    Der Wald hatte schon die ersten Herbstfarben und die Eindrücke waren einfach herrlich!





    Nach einigen Metern konnte man bereits das erste Heidekraut am Boden erkennen. Kurz darauf ritten wir aus dem Wald heraus auf ein offenes Stück Wiese.




    in der Heide - MyVideo

    Weiter ging es zum "offenen Waldpilz"



    und von dort in die "richtige" Heide.
    Sonja entdeckte einen kleinen Hügel, den wir nacheinander alle erkletterten.





    Viele Pfützen durchzogen das ganze Heidegebiet und Anja und ich waren sehr stolz auf unsere Ponys, die eigentlich sehr wasserscheu sind. Joey und Nico stapften freiwillig durch Matsch und Wasser und tranken sogar aus einer Pfütze !
    In einer dieser Pfützen konnten wir kleine Frösche entdecken.

    Mitten in der Heide kamen wir an den schottischen Hochlandrindern vorbei



    und wurden freudig von einer Wandergruppe gegrüßt, die begeistert von den hellbraunen Pferden mit den tollen Mähnen waren !

    Die Sonne wärmte uns in der geschützten Heide sehr gut und wir genossen die vielen tollen Eindrücke der unbekannten Natur.

    Nach der Durchquerung ritten wir wieder in den Wald auf den Rückweg.



    Am Ausgang der Heide waren wir alle (vor allem die Pferde) heiß auf einen kleinen Galopp am Waldrand vorbei. Es tat sehr gut mal alle Glieder richtig strecken zu können. Kurz darauf erwartete uns der Volker wieder, machte ein paar Fotos und leitete uns sicher über die B56 bei Soller.





    Er fuhr dann direkt zum Vettweißer Wald, wo wir dann gute 20 Minuten später unsere längere Pause einlegten.


    Ankunft am Pausenplatz - MyVideo

    Er verwöhnte uns und die Pferde mit tollen Leckereien:
    Brötchen liebevoll nach Wunsch belegt, bunte Eier, leckere Getränke und was Süßes zum Nachtisch. Die Pferde bekamen etwas zu trinken und Möhren !









    Drei Kühe auf der angrenzenden Weide leisteten uns Gesellschaft, wobei sich eine besonders für uns interessierte



    Nach einer guten dreiviertel Stunde ging es wieder auf in Richtung Heimat. Die Pferde waren immer noch frisch und zogen auf dem Heimweg auch noch ein bißchen das Tempo an !

    Kurz vor Frauwüllesheim erwartete der Volker uns zu einer Abschluß-Foto-Session.
    Wir verabschiedeten uns bis zum nächsten Tag und ritten getrennt die letzten Meter nach Hause.



    Um 17:30 Uhr waren wir etwas erschöpft aber total glücklich und voller neuer Eindrücke im Stall angelangt !
    Die Pferde wurden versorgt und bekamen eine Portion Extra-Futter. Damit sie für Sonntag auch wieder fit waren !
    Übersetze nach en fr
  • Kleiner Ritt zur Vorbereitung auf`s Wochenende

    Da Sonja aus gesundheitlichen (nochmal gute Besserung, Sonja !) und Sandra aus beruflichen Gründen nicht mitkonnten, sind wir heute zu sechst unterwegs gewesen:


    Anja und Nico


    Chrittig und Sassico



    und Joey und ich (bin natürlich nicht mit auf`s Bild gekommen:) )



    Unser Ausritt dauerte ca. 2 Stunden. Wir hatten uns für die Irresheimer Runde entschieden. Dort gibt es immerhin noch eine schöne lange Galoppstrecke.

    Die drei Ponys waren gut drauf und hatten Spaß. Besonders Nico und Joey wollten des Öfteren mal zwischendurch kuscheln



    Es war ein ruhiger schöner Ritt ohne besondere Vorkommnisse.

    Einen ganz kleinen Schrecken bekamen wir nur, als mir nach dem Galopp auffiel, daß Nico am rechten Hinterfuß blutete. Anja schaute sofort nach und konnte Entwarnung geben. Es war nur eine kleine oberflächliche Wunde. Sie stieg wieder auf und es ging in Richtung Heimat.
    Übersetze nach en fr
  • Frauwüllesheim - Drover Heide

    Als Vorbereitung für das Wochenende, setz ich hier schon mal eine Streckenbeschreibung für Samstag rein:

    Los geht es am Treffpunkt in Frauwüllesheim und von dort aus direkt nach Isweiler. Dort überqueren wir die L 264. Weiter geht es geradeaus bis hinter den Marfelder Hof. Danach links an den Hecken vorbei in Richtung der Bahnschienen, die wir dann kurz vor Vettweiß überqueren müssen. Wieder links in Richtung Kettenheim und von dort schon rechts in Richtung Vettweißer Wäldchen, durch das wir dann einmal quer durchreiten. Aus dem Wald heraus geht es direkt auf Soller zu. In Soller überqueren wir dann die B 56 und sind nach einer kurzen Strecke in der Drover Heide angekommen.

    Nach einem Rundritt (zwischen 3 und 8 km) durch die Heide erfolgt der Rückweg genau wie der Hinweg (jeweils ca. 12 km). So kommen wir auf einen Ritt von +/- 30 km.

    die Route zum Anschauen

    (Ihr könnt die Ansicht ganz einfach verkleinern, um die ganze Route im Überblick zu sehen)
    Übersetze nach en fr

Seite 430 von 433, insgesamt 3027 Einträge