Offenstallhaltung und mehr

  • Mai, 2017
  • Fassungslos

    Heute Morgen waren alle drei Pferdchen zunächst wach und munter und ich brachte sie erstmal auf die Wiese. Der neue Gang ist jetzt auch schon wieder abgegrast und nun kommen sie stundenweise auf die Weide.

    Damit waren sie ja erst mal beschäftigt und Ludwig und ich zogen los zum abäppeln.
    Danach noch schnell im Stall die Strohstelle gemistet und fertig waren wir.

    Es war erst eine knappe halbe Stunde vergangen, seit die Merlin, Lia und Jackson raus gelassen hatte. Daher lief ich erst mal mit Ludwig allein los auf eine Schnupperrunde durch die Felder.

    Die Temperaturen hatten schön abgekühlt und so war es um 8 Uhr morgens noch recht angenehm zu laufen.
    Doch, da die Sonne wieder hell vom Himmel strahlte, wurde es schnell wieder wärmer. Allerdings nicht mehr so heiß, wie noch am Wochenende.

    Auf dem Rückweg ist mir dann etwas passiert, was ich noch nie erlebt habe.
    Ich kam einen Hügel rauf und von vorn kam mir jemand mit Hunden entgegen. Ich vermutete Schäferhunde und rief Ludwig gleich zu mir, da dieser manchmal Probleme mit Schäferhunden hat.
    Ich leinte ihn an, als ich von vorn hörte:"Warten! Ich geh da jetzt den Weg rein!"
    Offenbar war ich gemeint und die ältere Frau wollte mir nicht zu nah kommen.
    Dann sah ich auch warum.
    Die beiden großen Schäferhunde waren angeleint (,wenn man denn von Leine sprechen möchte, bei Strohkordeln!) aber die Frau hatte keine wirkliche Kontrolle über das Gespann.
    Die Hunde knurrten und bellten und zogen die Frau über den ganzen Weg.
    Ich ließ Ludwig neben mir Platz machen und wartete lieber mal ab.
    Ludwig war absolut brav und blieb mucksmäuschenstill liegen.

    Und dann passierte das Unfassbare (als wäre dieses Auftreten noch nicht schlimm genug gewesen): Die Frau hatte auch noch einen Stock dabei und schlug damit auf die Hunde ein, um die Kontrolle nicht vollständig zu verlieren und die Hunde vom Bellen und Knurren abzuhalten.
    Mir blieb der Mund offen stehen !
    Ich fand, daß ich mich dazu hätte eigentlich äußern müssen und dem Schlagen Einhalt gebieten müssen, doch ganz ehrlich, das war mir alles zu heikel !
    Ich wollte uns nicht länger als nötig in der Nähe dieser Gefahr aufhalten.
    Die Frau bog ab, während sie die ganze Zeit auf die Hunde einschimpfte. Diese sind sicher nicht grundlos so aggressiv. Kein Wunder, wenn man immer mal den Stock auf die Schnauze bekommt.

    Völlig geschockt ging ich dann mit Ludwig weiter und zurück zum Stall.
    Bis ich dort ankam hatte ich mich wieder etwas beruhigt, doch ging mir das Szenario den ganzen Tag nicht aus dem Kopf.

    Am Stall holte ich dann die Pferde von der Weide und ging mit Lia auf den Reitplatz.
    Für sie stand heute Longieren auf dem Plan.
    Zunächst 5 Minuten auf jeder Hand im Schritt und dann Intervall-Training: Auf jeder Hand zweimal zwei Mintuen traben und eine Minute Schritt gehen. Mit Handwechsel nach jeder Schrittphase.
    Das machte Lia sehr brav mit. Ein sehr positives Erlebnis mit ihr heute.

    Danach gab es noch Futter und dann war Feierabend.
    Inzwischen hatte es sich heute Jackson im Strohbett gemütlich gemacht.

    .
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  • blau gemacht

    Lia hat sich heute spontan frei genommen.
    Als ich um halb acht am Stall eintraf, lag sie im Stroh und schlief.

    Lia schläft tief und fest.


    Also hab ich erst mal die Wiese abgeäppelt. Vom Geräusch der Schubkarre gestört, hat sie, als ich zurück kam, mal genervt den verschlafenen Kopf gehoben. Mit reichlich Stroh-Deko.

    noch müde


    Damit war für mich klar: Lia hat heute einen freien Tag.
    Ich zog mit Ludwig allein auf einen Spaziergang los und als ich nach einer Stunde zurück war, war Lia wach und mit den anderen Beiden auf der Weide grasen.
    So konnte ich jetzt noch den Stall misten und Lia ihr Futter geben.
    Damit war der Stalltag für mich heute auch vorbei.
    Mal sehen, ob sie morgen motivierter ist.
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  • Sommer Sonntag

    Auch am Sonntag war es noch sehr heiß.
    Über 30°C bei knallender Sonne.
    Da aber ein leichter Wind dabei blies und es nicht schwül war, konnte man es noch ganz gut ertragen.

    Wir machten mit den Pferden einen kleinen Spaziergang um den Stall herum.
    Am Rastplatz machten wir auch eine kleine Pause.

    So konnten alle etwas abkühlen und mal etwas trinken.
    Für die Pferde gab es auch noch etwas zu üben.
    Der Boden vor dem Mutter-Gottes-Häuschen ist mit dicken Steinen gepflastert und klingt hohl, wenn ein Huf darauf tritt.
    Das ist für die Pferde ja immer unheimlich, da sie fürchten, daß der Boden unter ihnen nachgibt.

    Ich übe das mit Lia immer mal, wenn wir dort vorbei gehen, und mit jedem Mal vertraut sie mir ein bißchen mehr.
    Tina wollte versuchen mit Jackson drüber zu reiten.
    Doch auch er hatte Bedenken.

    ...erst mal anschauen...


    ...dann mal vorsichtig fühlen...


    Dann hat er sich mit den Vorderhufen getraut !


    Ludwig dauerte es zu lange und er hat sich ne Runde auf´s Ohr gehauen.


    Lia durfte währenddessen ein bißchen grasen.


    Ludwig kam dann irgendwann zu mir.


    Auch Spikey gesellte sich zu uns.


    eine kleine Rast


    Danach machten wir uns wieder auf den Weg für einen weiteren kurzen Schlenker, bevor wir zum Stall zurückkehrten.
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  • Waschtag

    Lia und Jackson wurden gestern geimpft. Daher war heute Pause angesagt. Außerdem hatten wir den ersten Sommertag heute mit knapp über 30°C, da war es tagsüber zu warm irgendwas von den Ponies zu verlangen.
    Also haben wir einen Wasch- und Badetag eingeschoben.

    Zuerst war das Tränkebecken dran.
    Wasser rausschöpfen, schrubben neues Wasser rein. Fertig !

    Frau Gans war sehr an unseren Eimern mit Wasser interessiert und steckte auch ein paar Mal den Kopf ganz rein.

    Frau Gans zu Besuch im Offenstall


    Danach waren dann die Ponies dran mit Waschen und Abkühlen.
    Beine abkühlen, Schweif und Mähne waschen. Was gibt es schöneres bei diesen Temperaturen.
    Das sahen Lia und Jackson genauso und genossen das kühle Nass.

    Lia pitschnaß


    Danach ging es für die Ponies wieder auf die Wiese und ich drehte mit Ludwig noch ne Minirunde durch´s Feld.

    Diese Bank war in den letzten Tagen plötzlich verschwunden. Heute war sie wieder da. Sie hatte scheinbar Pflegebedarf gehabt.
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  • Frühlingsritte

    Ich habe aber auch noch ein paar Bilder von den letzten Ausritten.
    Diese hier im Detail zu beschreiben macht wenig Sinn. Erstens hab ich zu lange gewartet mit dem Schreiben (ich hatte keine Zeit in der Zwischenzeit) und zweitens gibt es - außer über Lia´s Unmut - nichts besonderes zu berichten.

    Etwas Positives möchte ich allerdings noch sagen: Seit der Osteopathischen Behandlung gibt es zwei deutliche Verbesserungen bei Lia: Das Bergab-Laufen fällt ihr jetzt wesentlich leichter und das Kopfschiefhalten ist auch sehr viel besser geworden. Sie macht es jetzt nur noch ab und zu in Kombination mit Abschnauben, hört aber sehr schnell wieder damit auf.

    Daher poste ich jetzt einfach mal noch ein paar Fotos von unseren letzten Ausflügen.
    Das Titelbild entstand heute Morgen, als ich ein paar Hasel-Knabberäste mit in den Stall brachte.

    Lia beim Grasen. Der Versuch die gefürchtete Aufsteigebank angenehmer zu machen.


    Viel Ruhe zum Fressen hatte sie aber nicht. Die Bank und alles drum herum waren zu schrecklich.


    Ausritt letzten Sonntag


    Auf dem Rückweg war ich zu Fuß unterwegs


    Jackson auch mal etwas abseits des Weges


    Katze müßte man sein...


    Heutiger Ausritt bei tollem Wetter am Feiertag
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  • Spiegel ?!

    Man sagt ja "Dein Pferd ist Dein Spiegel".
    Nun war ich ja ein paar Wochen über ziemlich unsicher beim Reiten mit Lia.
    Da habe ich auch das ein oder andere Mal beim Aufsteigen etwas gezögert.

    Nun habe ich meine Angst überwunden, doch scheinbar hat Lia daraus abgeleitet, daß sie aus der Nummer raus kommt, wenn sie Terz macht, da ich dann ja vielleicht wieder unsicher werde.

    So gibt es zur Zeit, wie ich ja schon berichtet habe, Probleme beim Aufsteigen, da sie nicht stehen bleibt oder gar nicht erst bis an die Aufsteighilfe ran zu kriegen ist. Da gibt es dann nur noch den Rückwärtsgang.
    Baue ich dann Druck auf, reagiert sie mit Steigen und noch mehr Rückwärtsgerenne.
    Damit komme ich also absolut nicht weiter, wie ich letzten Sonntag beim Ausritt eindeutig festgestellt habe.

    Beim Reiten ist sie soweit brav wie immer, allerdings nur solange es so geht, wie sie möchte. Soll sie länger als sie will stehen bleiben, macht sie wieder Theater oder auch schon mal, wenn es nicht in die Richtung geht, die sie für die Richtige (Heimweg) hält.

    So habe ich mir vorgenommen einen Gang runterzuschalten und möglichst jeden Druck zu vermeiden, dafür aber beim ersten Anzeichen von "richtig" viel zu loben.
    Soweit so gut. Allerdings komme ich damit auch nur sooo weit.

    Ich hatte seitdem einige kleinere Erfolge, aber auch einige Situationen, die mir so nicht gefallen. Ich möchte jetzt hier auf keinen Fall etwas falsch machen und es mir mit Lia komplett unnötigerweise versauen.

    Natürlich beschäftigt mich die ganze Sache.
    So habe ich schon hin und her überlegt, wie ich weiter machen soll.

    Eben, nachdem ich vom Stall nach Hause kam, habe ich für mich einen Entschluß gefaßt.
    Zuerst wird nächste Woche der Sattel kontrolliert. Nicht, daß ihr doch irgendwie irgendwas drückt und sie sich daher so gar nicht mehr mit dem Aufsteigen und Reiten anfreunden kann.
    Außerdem werde ich ihr und mir eine Pause gönnen.
    Solange ich nicht weiß, wie ich genau weiter machen soll, macht es auch keinen Sinn mit ihr rumzudiskutieren. Das kostet uns beiden nur unnötig Nerven.
    Lieber arbeite ich dann nochmal vom Boden aus an unserer Kommunikation.
    Vielleicht ist es ihr ja jetzt doch einfach alles etwas zu schnell gegangen.
    Daher werde ich wieder einige Zeit zu Fuß laufen.
    Mal sehen wie lange. Das entscheide ich nach meinem Bauchgefühl.
    So haben wir aber beide die Chance diese unschönen Erlebnisse abzuhaken und in ein paar Wochen mit Ruhe neu anzufangen.

    Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus vielen Dingen, die uns an diese Stelle gebracht hat:
    vielleicht der Sattel...
    meine Unsicherheit...
    Lia´s Intelligenz (wenn ich ne Chance hab mich vor der Arbeit zu drücken, dann nutze ich die)...
    vielleicht zu viel zu schnell gemacht und Lia doch unbeabsichtig überfordert...

    Egal....wir schalten einen Gang zurück und dann schauen wir weiter !
    Denn bei einem bin ich mir ganz sicher: Es kann nicht die Lösung sein jetzt mit schärferen "Mitteln" (sprich Gebiss oder Anzüge oder oder oder) ranzugehen. Das möchte ich nicht und das halte ich auch definitiv für den falschen Weg.
    Ja Lia ist schlau und hat nicht immer Bock zu arbeiten und versucht sicher auch oft genug einfach ihren Kopf durchzusetzen.
    Dennoch möchte ich nicht übersehen, daß sie offensichtlich mit den aktuellen Geschehnissen unzufrieden ist.
    Daher werde ich sie ernst nehmen und nicht einfach so lange dran rumhantieren und zuschnüren, bis sie aufgibt. Denn ich möchte kein abgestumpftes Pferd haben, daß aufgegeben hat, sondern einen Partner, der mir vertraut, dem ich aber auch zuhöre, wenn er unzufrieden ist.
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  • Blogstau

    Owei....Schon fast zwei Wochen seit dem letzten Eintrag. Das muß jetzt aber geändert werden.
    Ich setze mich sofort an die Berichte über die letzte Zeit.
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