• August, 2017
  • Wasser marsch

    Die letzte Woche kurz zusammengefaßt: NASS !

    Besonders zum Ende der Woche kamen ordentliche Mengen Regen runter.
    Am Freitagmorgen stand Wasser im Stall, der Paddock war voller Matsche und sobald man an einer Stelle Wasser rausscheppte, floß es von der anderen wieder rein.
    So war es kaum möglich den Stall trocken zu legen.

    Beim Spaziergang mit Ludwig kam ich an diesem Graben vorbei. Der führt normalerweise gar kein Wasser:



    Zum Glück hat es seit Samstag deutlich nachgelassen und heute war der Stall auch wieder komplett trocken. Selbst die Böden beginnen schon wieder abzutrocknen.
    Für die kommende Woche ist generell besseres Wetter angesagt. Ich hoffe, daß das auch eintrifft.
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  • mit Sonnenschein

    Heute machten die Wolken endlich wieder etwas Platz für etwas Sonnenschein.
    Im Laufe des Tages wurde es sogar immer noch mehr und die Temperaturen stiegen auch wieder an.
    Bestes Wetter also, um am Sonntag einen großen Spaziergang zu machen.
    Das einzige Manko: Mit der Sonne waren natürlich auch die Fliegen wieder da, um uns alle zu nerven.

    fast wie auf der Alm


    sie waren sehr neugierig und kamen zum Zaun


    Nachdem eine Lia über die Nase geleckt hatte, wollte Lia dort weg. Jackson fand das spannend.


    Lia erkundete unterwegs eine Rasthütte


    kurze Verschnaufpause für Spikey auf dem Rückweg


    kurz vor zu Hause
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  • gut gelaufen

    Diese Woche ist mein Training mit Lia ziemlich gut gelaufen.
    Es hat mich in meiner Entscheidung, den Druck rauszunehmen und das Training zu variieren, bestärkt.

    Nach der Longeneinheit am Montag gab es am Dienstag nur eine ganz kurze Übung: Einmal auf´s Podest - Loben - Fertig.
    Am Mittwoch gab es einen kurzen Spaziergang und Donnerstag war Pausentag.

    Heute baute ich mit Hilfe von ein paar Pylonen einen Zirkel auf.
    Die Pylonen sollten Lia die Linie vorgeben und eine Begrenzung darstellen.
    Das hatten wir noch nie gemacht. Ich erhoffte mir davon, daß es Lia hilft ihren Körper besser einschätzen zu können.
    Genau das passierte auch. Sie lernte dadurch besser auf dem Zirkel zu bleiben.

    Besonders gefreut hat mich, daß ich bei der Übung heute zum ersten Mal das Gefühl hatte, daß Lia etwas richtig machen wollte und es mir recht machen wollte.
    Ich konnte ihr ansehen, wie sie wirklich immer versuchte die Pylonen zu durchlaufen. Würde sie es doch einmal nicht schaffen, legte sie alles daran, die Pylone nicht umzulaufen. Einmal sprang sie sogar über die Pylone drüber, damit sie nicht dagegen stieß.
    Das nenne ich mal Motivation.

    feines Pony


    Das Wetter läßt diese Woche nicht viel vom Sommer sehen: Es ist grau und regnet immer wieder.
    Ich hatte allerdings Glück: Immer wenn ich am Stall war, war es zumindest von oben gerade trocken.

    Frau Gans konnte auf unserem Nachbar-Paddock schon fast schwimmen.


    Die Pferde halten sich wegen des Wetters im Moment auch gern drinnen auf.


    Und zum Schluß noch ein kurzes Update zu Mami:
    Es geht ihr prima und sie lebt sich immer mehr ein. Sie fühlt sich wohl und ist jetzt fast immer oben bei uns im Wohnzimmer.
    Gestern hat sie sich zum ersten Mal getraut sich zu Ludwig ins Körbchen zu legen.

    schon fast Freunde
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  • mal was Neues ausprobiert

    Letzte Woche habe ich mir im Reiter-Lagerverkauf endlich eine neue Longierpeitsche und zwei neue Longen gekauft.
    Beim Longieren braucht Lia immer etwas treibenden Unterstützung, sonst drömelt sie zu sehr vor sich hin.
    Schon lange wollte ich mal beginnen mit Lia mit einer Doppellonge zu arbeiten.
    Laut ihrer Vorbesitzerin kennt Lia das auch schon.
    Da Lia ja auch eingefahren ist, dachte ich auch, daß ihr vielleicht "Fahren vom Boden aus" Spaß machen könnte.

    Also habe ich heute den Longiergurt drauf gepackt und die beiden Longen eingeschnallt. Dann wollte ich mal sehen, was Lia dazu überhaupt sagt. Doch sie überraschte mich mit absoluter souveräner Kooperation. Fast schon ein Selbstläufer. Eher mußte ich mich ans Handling gewöhnen, als Lia.

    Als ich die Leinen in der Hand hatte und ihr das Kommando zum Losgehen gab, marschierte sie direkt los und ließ sich bestens lenken.
    Sogar den Slalom, den ich eigentlich für später geplantes Führtraining aufgebaut hatte, durchlief sie prima. Es schien ihr sogar Spaß zu machen. Das freute mich sehr, denn Lia zeigt ja nicht oft, daß Arbeit in irgendeiner Form, ihr Spaß macht. Jetzt kenne ich immerhin schon zwei Sachen: Das Podest bzw. Klettern und Fahren vom Boden.

    Nach knapp 15 Minuten ließ ich es damit bewenden und schnallte eine Longe ab und die andere zum normalen Longieren um.
    Dann gab es noch etwas Trab-Training, bei dem sie heute ebenfalls sehr kooperativ war.
    Nach nicht ganz einer halben Stunde beendete ich das Training für heute äußerst zufrieden und lobte sie ausgiebig.
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  • Alternativprogramm

    Reiten ist ja zur Zeit für Tina und mich nicht vorgesehen, so daß wir uns nun natürlich noch mehr Gedanken zu Alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Pferde machen.

    Gestern waren wir zuerst ein Runde spazieren. Und zwar an meiner "Unfallstelle" vorbei. Ich brachte Lia auch nochmal an die Bank und parkte sie dort und stellte mich drauf. Dann lobte ich sie und gut war.

    Wir gingen dann die Runde vom Dienstag rückwärts. Ich möchte jetzt mit Lia viel im Wald zu Fuß üben, damit sie dort nicht mehr so guckig ist , wenn wir wieder reiten.

    Diese Runde dauerte nicht so lang und so nahmen wir Lia und Jackson danach noch mit auf den Reitplatz.
    Dort machten wir ein paar Stangen- und Führübungen. Und eine schöne Pause. Denn als die Sonne rauskam wurde es ganz schön warm auf der Lava und Lia und Jackson war nach dösen zu Mute.
    Tina und ich setzten uns - ganz mit der Pause einverstanden - zu ihren Füßen auf den Boden und ruhten uns aus.

    erst noch ein bißchen arbeiten...


    ...dann Pause machen auf dem Reitplatz.


    Irgendwann läutete Jackson die nächste Runde ein, denn er hatte wohl genug gedöst.
    Also machten wir noch ein paar Übungen mit den Pferden und brachten sie dann zurück zum Stall.
    Dort ließen wir sie nochmal auf das Podest klettern und damit war es dann auch wirklich genug für einen Tag.

    verdientes Abendessen mit den Nachbar-Pferden


    Heute gab es einen langen Spaziergang (über 3 Stunden mit ner halben Stunde Pause drin).
    Unterwegs versuchten wir viele kleine Übungen einzubauen:
    Im Wald zogen wir etwas abseits vom Weg über kleine Gräben, Äste und Baumstämme entlang; am Bach waren wir zum Trinken; Lia und ich kletterten einen kleinen Hang hinauf und wieder hinunter und einen Baum-Slalom konnten wir auch noch mitnehmen.
    So hatten die Pferde etwas Abwechslung vom "Umherlatschen".
    Als wir zurück waren, waren wir alle platt.

    Lia von oben: Ich stand auf einem hohen Baumstumpf


    Jackson klettert im Wald


    Lia nach der Graben-Überquerung


    auch noch ein bißchen über Stock und Stein


    in der Pause


    Heimweg
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  • Happy Birthday !

    Heute vor zehn - in Worten ZEHN ! - Jahren veröffentlichten wir den ersten Beitrag hier bei nebelreiter.com. Als es mir gestern auffiel, daß es tatsächlich schon zehn Jahre her ist, konnte ich es kaum glauben.
    Ich weiß nicht, ob wir damals gedacht haben, daß wir den Blog doch solange führen werden. Doch bis heute habe ich noch nicht den Spaß daran verlorgen.
    Außerdem ist es wirklich eine wundervolle Möglichkeit die Geschehnisse über die Jahre nicht zu vergessen. Ich habe nie selbst Tagebuch geschrieben, doch dieses "Pferdetagebuch" möchte ich nicht mehr missen.

    Also in diesem Sinne: Auf die nächsten zehn Jahre nebelreiter.com !

    P.S.: Es gibt noch ein weiteres besonderes Ereignis am 6.August: Jackson ist vor sieben Jahren in unser Leben gekommen !
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  • Druck rausnehmen

    Seit dem Sturz am Dienstag habe ich mir natürlich meine Gedanken zu den Gründen gemacht.
    Gestern war ich nicht am Stall.
    Heute habe ich Lia wieder ganz normal geputzt und gesattelt und bin am Stall aufgestiegen und losgeritten.
    Alles wie immer.
    Kurz nachdem wir vom Hof geritten waren, stieg ich ab.
    Ich führte Lia die nächsten beiden Wege und parkte sie am Clemensstock an einer Bank.
    Dort stieg ich wieder auf und bis dahin war alles gut.
    Dann ritt ich los und bis zur Kreuzung war alles gut. Dort wollte ich geradeaus, wobei es linksrum schneller nach Hause ging.
    Lia zeigte mir deutlich, daß sie nur nach Hause wollte.
    Das wollte ich nicht. Ich bekam sie ein Stück in den Weg geradeaus geritten, dann drehte sie auf dem Absatz um und lief wieder zurück. Sie schlug mit dem Kopf und ich wußte, daß sie wieder steigen und bocken würde, wenn ich mehr Druck aufbauen würde.
    Ich parierte durch und stieg wieder ab, um den Druck aus der Situation zu nehmen. Dann führte ich Lia den von mir gewünschten Weg entlang.
    Nun mögen einige denken, daß ich Lia damit ihren Willen gelassen habe, aber ich sehe es als Kompromiß.
    Sie hat zwar "gewonnen", da ich abgestiegen bin, doch ich habe den Weg bestimmt.
    Letztlich habe ich mich nicht auf einen Kampf mit ihr eingelassen.

    Lia hat zwar einen starken Willen und man muß ihr schon immer selbstsicher und deutlich begegnen, doch glaube ich fest daran, daß Lia sich nicht aus Bosheit mit mir anlegen will.

    Meine Interpretation ist, daß ihr das Reiten im Moment offenbar zu viel ist.
    Daher habe ich mich entschieden wieder den Druck rauszunehmen und nochmal zwei Schritte zurück zu gehen.
    Reiten stellen wir erst mal wieder zurück und ich werde versuchen insgesamt etwas mehr Abwechslung ins Training einzubauen.

    Ich vermute, Lia hat mir schon vor Dienstag kleinere Signale gegeben, daß ihr das zuviel ist. Doch ich - als Mensch - bin ja so unsensibel, daß ich das vermutlich nicht gemerkt habe oder falsch interpretiert habe.
    Denn auch beim unpassenden Sattel hatte Lia ja Recht mit ihrem Verhalten gehabt - auch wenn man sicher darüber streiten kann, ob die Stärke ihrer Aktionen so notwendig war.

    Alternativ könnte ich natürlich jetzt eine schärfere Zäumung verwenden, doch das habe ich für mich ausgeschlossen.
    So wie ich Lia kenne, werde ich mit mehr Druck nichts anderes erreichen, als daß sie noch mehr Unmut zeigt.
    Deshalb heißt für mich die einzig mögliche Strategie: Druck rausnehmen !
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