Wanderreiten und mehr

  • Juni, 2017
  • Strecke checken

    Die Ponies hatten heute frei.
    Ich fuhr zum füttern und misten hin und danach hatten Ludwig und ich heute einen Ausflug ohne Pferd geplant.

    Kathi, Tina und ich haben in den letzten Tagen unseren nächsten Wanderritt geplant und heute wollte ich einen Teil der möglichen Strecke ausprobieren.

    Ich fuhr also vom Stall aus zum Füssenicher See (siehe Titelbild), parkte das Auto dort und marschierte mit Ludwig los.
    Insgesamt sind wir beiden heute knapp 15 Kilometer gewandert.
    Anhand der folgenden Bilder könnt ihr uns begleiten:

    Los geht´s am Füssenicher See vorbei. Dort herrscht Anleinpflicht.


    Der Neffelbach begleitete uns ein Stück des Weges.


    Die Wege sind dort leider überwiegend geschottert.


    Dieser schönere Grasweg endete leider als Sackgasse.


    Denn hier ging es nicht mehr weiter.


    Wir liefen zurück und schlugen die Alternativroute ein. Die war dann wieder geschottert.


    doch nach einer Weile gab es immerhin einen Grasmittelstreifen.


    Das hier ist für Tina: Welches Getreide ist es ? Das hatten wir bisher noch nicht !


    Von weitem sah ich schon das Reitverbot-Schild. Doch ich wollte eh vor der Brücke links abbiegen.


    Der Anblick dieser häßlichen Fabrik begleitete uns einen großen Teil des Weges.


    Ich fand diesen sehr schönen breiten Grasweg als eine Alternative zu einem Teerweg, den ich eigentlich eingeplant hatte.


    So blieb nur am Ende ein kleines Stück vom Teerweg für uns übrig.


    Die Bahnlinie hat eine Unterführung.


    Direkt gefolgt von der Unterführung unter der B477


    Dann ging es ein Stückchen durch Bessenich.


    Dort fand ich diesen etwas eigenartigen Garten.


    Aus dem Ort heraus sollte uns der Weg für ein paar hundert Meter an dieser Strasse entlang führen.


    Doch auf der Wiese daneben gab es diesen Trampelpfad, den wir nutzen konnten.


    Dann wieder Schotterwege.


    Bis wir tatsächlich auf ein Reitverbotsschild stoßen.


    Wir versuchten den Weg rechts daran vorbei zu nehmen.


    Doch das war leider eine Sackgasse. Also werden wir wohl absteigen und führen müssen.


    Wieder der Neffelbach.


    Und wieder ein Reitverbotschild am Scheitelpunkt unserer heutigen Etappe. Ich weiß beim besten Willen nicht wozu. Und interessanter Weise stehen die Schilder immer nur in eine Richtung.


    Dann gab es eine wohlverdiente Pause.


    Ludwig und ich teilten uns Möhren und Gurken.


    Auf dem Rückweg konnte ich dann die Alternativroute testen.


    Doch diese geht kilometerlang direkt neben der B477 her. Das macht keinen Spaß.
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  • früh aufstehen lohnt sich

    Schweren Herzens entschieden wir gestern, daß wir uns heute Morgen am besten schon früh am Stall treffen würden, denn die Höchstemperaturen waren mit bis zu 32 °C gemeldet.

    Lia stärkt sich noch mit Heu vor dem Ritt.


    Felix - der kleine Akrobat beim Trinken


    seine Freundin traut sich nicht so recht


    Daher hatten wir um kurz vor neun schon die Pferde gesattelt und ritten vom Hof.
    Wir entschieden uns für die schattigste Runde, die uns überwiegend durch den Wald führte.
    Unterwegs gab es noch ein paar kleinere Pfützen vom Regen am Freitag, so daß die Hunde unterwegs trinken konnten.

    Wir ritten ins Tal runter und ich kann sagen, ich bin inzwischen sehr zufrieden mit Lia, wenn sie bergab läuft. Sie ist konzentriert und vorsichtig aber sie geht zügig und ohne zu zögern an die Aufgabe heran.

    Unten angekommen stieg ich erst mal wieder ab und lief eine Weile zu Fuß.
    An der letzten Bank bevor es wieder bergauf ging, stieg ich wieder in den Sattel.
    Mittlerweile wurden die Pferde von Unmengen von Fliegen, Mücken und Bremsen umzingelt. Daher war Lia nicht ganz konzentriert beim Aufsteigen, aber kein Vergleich mit dem Gehampel als der Sattel noch zu eng war.

    Als es wieder los ging, meisterten Lia und ich unseren ersten gemeinsamen Trampelpfad bergauf.
    Das klappte super und sie hat sehr gut mitgearbeitet - sogar ohne anzutraben.

    Der Weg war für die Temperaturen wirklich bestens geeignet. Überwiegend konnten wir durch den Schatten reiten.
    Zwei Stücke trabten wir und das sogar relativ flott heute. Lia war sehr kooperativ.
    Beim zweiten Mal galoppierte Jackson ihr sogar davon, doch sie blieb einfach brav in ihrem Tempo im Trab.

    schattiger Wald


    sonniger Waldrand zur Abwechslung


    unsere herrliche Gegend


    Es hat sich rundum gelohnt so früh aufzustehen. Ein herrlicher Ausritt und Lia endlich wieder ganz sie selbst !
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  • Wetterkapriolen und Hängerfahrt

    Dienstag und Mittwoch war das Wetter nach dem tollen Pfingstwochenende umgeschlagen. Es war sehr stürmich und Regen war nie ausgeschlossen.
    So gab ich Lia zwei Tage Pause und war nur zum Misten und für Spaziergänge mit Ludwig am Stall.

    Der Wind war so stark, daß es nicht wirklich zu Regen kam. Allenfalls mal ein paar Tropfen.
    Diese reichten für einen Regenbogen aus:

    Regenbogen über den Windrädern


    Lia verbringt ihre frei Zeit auf der Weide.


    Donnerstag war das Wetter ja wieder schöner, da waren wir auf unserem kleinen Ausritt (kleiner Ausritt) unterwegs.
    Für Freitag waren bereits für den Morgen Regen und Gewitter angesagt.
    Als ich am Stall war, war es bedeckt aber noch trocken und von Gewitter noch nichts zu sehen.
    Ich ließ die Pferde auf die Weide, mistete und schnappte mir Ludwig für eine Spazier-Runde.
    Laut meiner Wetter-App hatte ich noch 45-50 Minuten bevor der Regen beginnen würde.
    Also ging ich die 1-Stunden-Runde in flotterem Tempo. Sie führt meist durch den Wald, so daß - sollte der Regen doch früher eintreffen - uns die Bäume etwas Schutz geboten hätten.
    Wir kamen trocken zurück zum Stall, aber die dunklen Wolken waren näher gerückt.

    der Regen kommt näher


    Nachdem ich die Pferde wieder von der Weide geholt hatte, nahm ich Lia mit auf den Reitplatz. Ich wollte noch eine kurze flotten Longen-Einheit mit ihr machen.
    Als dann die ersten Regentropfen fielen und in der Ferne der Donner grollte, war Lia sich sicher, daß damit ja wohl die Einheit zu Ende sein müßte.
    Doch da irrte sie.
    Unterwegs können wir ja nun auch nicht immer einfach aufhören, wenn das Wetter schlecht wird.
    Also ließ ich sie weiter laufen. Das hat ihr so gar nicht gepaßt. Nützt aber nix....muß sie mit leben.

    Der Regen fiel danach dann reichlich. Insgesamt 10 mm, die auch sehr nötig waren, denn es hat nun schon länger nicht oder nur sehr wenig geregnet.
    Erst zum Nachmittag klarte es langsam wieder auf.

    Samstag war wieder Sommer !
    Wir verabredeten uns für abends bei Kathi am Stall und gingen dort eine Runde spazieren.
    Kathi hatte ihren Hänger dabei, so daß wir nach der Rückkehr die Pferde verladen konnten und zu unserem Stall gefahren wurden.
    Das letzte Mal verladen war jetzt eine ganze Weile her.
    Lia ging ohne zu zögern auf die Rampe. Dann blieb sie stehen. Ein paar Mal rauf und wieder runter. Sie ließ ich von zwei vom Hof reitenden Pferden und Rusty, der auf der Weide herumgaloppierte, etwas ablenken.
    Als ich dann scherzhaft sagte: "Wir werden wohl doch zu Fuß nach Hause gehen müssen!" stieg sie in den Hänger ein. Offensichtlich wollte Lia nirgends mehr zu Fuß hingehen :-D
    Jackson stieg brav sofort ein und die Fahrt ging los.
    Bei uns am Stall durfte Jackson dann zuerst aussteigen.
    Das paßte Lia natürlich auch wieder nicht, aber sie durfte erst raus, als sie aufhörte Theater zu machen.
    Eine gute Trainingseinheit.
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  • kleiner Ausritt

    Heute Morgen war es für Lia und mich soweit.
    Heute vor zwei Wochen waren wir das letzte Mal ausreiten...und das hatte ja nun nicht sonderlich gut geklappt.
    Nun ist der Sattel angepaßt und Lia hatte zwei Wochen Pause vom Reiten.

    So holte ich sie von der Weide, putzte und sattelte und stieg direkt am Hof auf.
    Völlig problemlos und ruhig.
    Dann wollte ich losreiten.
    Das war etwas stockend, denn unser Bauer hatte gerade den großen Traktor mit der Spritze in der Einfahrt geparkt.
    Doch als sie festgestellt hatte, daß der ihr nix Böses tun würde konnte es los gehen.

    Wir ritten vom Hof und Lia war ein bißchen nervös, denn es war doch noch mehr Wind als ich gedacht hatte.
    Die Bäume und Büsche raschelten laut.
    Doch sie faßte sich ein Herz und dann ging es ganz gut.

    Bis wir an der nächsten Kreuzung einer der Hofkatzen begegneten.
    Diese saß da einfach so am Wegrand rum und machte auch keinerlei Anstalten wegzulaufen.
    Das war Lia irgendwie nicht geheuer.
    Doch Schritt für Schritt kamen wir näher und schließlich auch daran vorbei.

    Dann kam die erste Abzweigung und Lia wollte gern den kürzesten Weg einschlagen.
    Das wollte ich nicht und jetzt schon aus Prinzip nicht. Sie versuchte kurz mit Gehampel ihren Kopf durchzusetzen, doch letztlich gingen wir meinen Weg weiter.
    Dann ging es bergauf und als wir oben angekommen waren, trabten wir auch ein Stück.
    Das war alles wieder problemlos möglich.

    Am Ende des Weges kam uns ein Hase entgegen, der erst die Flucht einschlug, als er uns sah.
    Er flitzte rechts um die Ecke und war verschwunden.
    Das war dann zuviel für Lia.
    Ich glaube sie hatte Sorge, daß er wieder auftauchen könnte. Sie drehte einfach um und wollte wieder zurück gehen.
    Als ich das nicht erlaubte, sondern sie umdrehte und stehen und gucken ließ, machte sie kurz mit, doch dann sprang sie wieder zurück und zeigte deutlich, daß sie nicht vorwärts wollte.
    Ich drehte sie erneut um und als sie ruhig stand, stieg ich ab.
    Dann führte ich sie an der "Gefahrenstelle" vorbei. Doch sie war so unsicher, daß ich auch dafür etwas Überredungskunst brauchte.

    Wir liefen also zu Fuß weiter, bis wir am Wegkreuz auf eine Bank trafen.
    Dort positionierte ich Lia und stieg wieder auf.
    Und "TADAA" es war wieder kein Problem.
    Sie blieb ruhig stehen und lief erst auf mein Kommando los.

    Dann schlugen wir den Heimweg ein. Für heute sollte es damit genug sein, denn es hatte alles, was letzte Woche noch (wegen des zu engen Sattels) katastrophal gewesen war, prima geklappt.
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  • Pfingstwanderung

    Endlich hatten wir uns mal wieder für eine Unternehmung zusammen mit Kathi verabredet.
    Am Morgen war der Himmel zunächst noch etwas bedeckt und es war auch noch frisch als ich am Stall ankam.
    Kathi kam kurz vorbei und brachte noch einen Karpaten-Salz-Leckstein für Lia und Co.
    Als ich sie sah mußte ich ein bißchen an Winter denken: warmer Pulli und lange Hose. Ich hingegen hatte nur T-Shirt und Shorts an. Aber da mir nicht kalt war, war das schon okay so.

    Natürlich mußte ich Kathi sofort mal die Baby-Kätzchen in natura zeigen. Heute hatten sie ihr Lager zwischen Mauer und unserer Futterkiste aufgeschlagen.

    die drei schlafen auf Merlins Winterdecke


    Kathi fuhr dann zu Ribanna und ich fing schon mal an Lia zu putzen und zu satteln.
    Als Tina dann kam und mit Jackson begann, nutzte ich die Zeit um zum Üben nochmal ganz entspannt auf mein Pony aufzusteigen.
    Das war auch diesmal tatsächlich überhaupt kein Problem.
    Ich stieg auf, sie stand wie eine eins. Als ich sie antrieb lief sie brav los und auf Kommando hielt sie wieder an.
    Also sprang ich wieder runter und sie bekam ein Leckerli.
    Ich war sehr zufrieden.

    wieder im Sattel einer entspannten Lia


    Tina und ich schulterten unsere Rucksäcke und dann zogen wir los zum Treffpunkt.
    Wir hatten uns ca für den halben Weg zwischen unseren Ställen verabredet.
    Von dort marschierten wir in einem großen Bogen zunächst über die Felder. Dann mußten wir entscheiden, ob wir weiter oder zurückgehen wollten. Wir entschieden uns zwar noch einen Schlenker dranzuhängen, dafür aber die Route durch den schattigen Wald zu nehmen.

    unterwegs


    Tina und Jackson


    Im Wald fanden wir eine perfekte Stelle für unsere Pause.
    Am Wegrand war Holz aufgestapelt und dort konnten wir uns gut niederlassen und die Pferde nebendran festhalten.
    Die Hunde saßen mit auf dem Holz und ergatterten den ein oder anderen Happen unseres Mahls.
    Es gab Nudelsalat (vielen Dank an Tina´s Mama: Er war sehr lecker !), Gemüsesticks und zum Nachtisch Wassermelone !
    Sehr erfrischend und lecker !

    Pause


    ein guter Rastplatz


    Ribanna neben der Raststätte


    Bevor wir weiter ziehen wollten, nutzte ich die Gelegenheit und stieg von den Baumstämmen aus nochmal in Lia´s Sattel.
    Auch diesmal war es sehr entspannt. Sie blieb stehen bis ich ihr das Kommando zum losgehen gab, hielt auf Kommando wieder an, wartete und ich stieg wieder ab. Dann bekam sie ein Leckerli und die Übung war beendet. Ich denke, ich kann nun mit Sicherheit sagen, daß ihr Verhalten am zu engen Sattel lag.

    Erfrischt und gestärkt konnte es danach wieder los gehen.
    Noch ein Stück durch den Wald und dann machten wir uns auf den Heimweg.
    Kurz vor unserem Stall trennten wir uns von Kathi, Ribanna und Maja.
    ...und von Spikey ! :-O
    Zu spät bemerkten wir, daß er mit Kathi abgebogen war, statt mit uns zum Stall zu laufen.
    So drehten wir nochmal um und gingen ihn bei Kathi abholen.
    War ne ganz gute Übung für Lia. Die war ziemlich verdattert, daß es jetzt doch nicht schnurstracks nach Hause ging.
    Diesmal nun mit Spikey im Schlepptau machten wir uns endgültig auf den Heimweg und hatten dann schnell das Ziel erreicht.
    Ein rundum gelungener Pfingstmontag !
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  • erster erfolgreicher Test

    Der Juni ist nun da und die Farben der Natur verändern sich. Die Gerste bekommt schon die erste leicht gelbliche Tönung und die Gräser stehen in voller Blüte und sind dadurch nicht mehr ganz so grün. Auch die längere Trockenperiode ist der Vegetation anzusehen.
    Mohn und Kornblumen blühen und gestern hatten wir die erste Begegnung mit Bremsen.

    Ludwig beim Spaziergang am Freitag


    Samstagnachmittag zogen wir alle zu Fuß los.
    Ich hatte Lia gesattelt, damit sie sich an das Gefühl des nun wieder passenden Sattels gewöhnen kann.
    Wir entschieden uns für eine Strecke mit einem Mix aus Wald und freiem Feld.
    Jede Bank, die wir passierten, nutzte ich für eine kurze Übungseinheit.
    Lia war sehr kooperativ und ließ sich immer gut an der jeweiligen Aufstiegshilfe plazieren. Sie störte sich auch nicht daran, daß ich auf die Bank stieg und sogar den Fuß durfte ich in den Steigbügel stellen, ohne daß sie sich rührte.
    Ich belohnte sie mit Leckerlis und Lob und ließ es mit diesen Erfolgen bewenden.

    Runter ins Rurtal


    Lia


    Der Fingerhut blüht im Wald


    Lia schaut nach Spikey


    im dichteren Wald unterwegs


    Lia mit ihrem weitergestellten Sattel


    Es war ein sehr schöner Ausflug, der für alle sehr entspannt ablief.
    So hatte ich es mir auch gewünscht, nach den Anstrengungen der letzten Male.

    Heute gab es nur eine kleine Runde um den Hof. Dieses Mal hatte ich Lia nicht gesattelt.
    Als wir zurück zum Stall kamen, überraschte ich Lia. Ich parkte sie neben der Aufstieghilfe und gab Tina den Zügel zum Festhalten.
    Dann setzte ich mich einfach ohne Sattel auf Lia drauf.
    Man konnte ihr ansehen, daß sie damit jetzt nicht gerechnet hatte und sich "ärgerte", daß sie überrascht worden war. So recht paßte ihr das auch nicht und sie fing wieder leicht das Hampeln an.
    Als sie dann wieder still stand, stieg ich wieder ab und lobte sie.
    Darüber konnte sie dann erst mal nachdenken.

    Vor der Runde heute war Lia wieder sehr entspannt.


    dösen


    am Stall gibt es Baby-Kätzchen....sooo niedlich


    mit der Mama


    das Dritte ist ein Tiger
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  • betriebsblind

    Heute war die liebe Sigi zur Sattelkontrolle und Vermessung mal wieder bei Lia und mir.

    Zuletzt war sie im September da (damals noch am alten Stall) (siehe Was nicht paßt, wird passend gemacht).
    Damals war Lia 1,53 m hoch.
    Heute sind es 1,55 m. Sie ist also im letzten halben Jahr noch ca 2 cm gewachsen.

    Dann ging es an den Sattel.
    Ich legte ihn auf den Rücken und noch bevor ich ganz gegurtet hatte, stoppte Sigi mich.
    "Kein Wunder, daß sie zickt! Der Sattel ist tatsächlich viel zu eng!"

    Sie wies mich dann daraufhin, daß der Sattel, weil er in der Fork zu eng ist, vorne viel zu hoch liegt und dadurch hinten zu tief kommt.
    Folglich stimmt dann ja auch mein Sitz darauf überhaupt nicht mehr und das wird Lia definitiv stören.
    Als sie mir das zeigte, konnte ich das auch alles direkt sehen.
    Aber wie das so ist, wenn man etwas ständig um sich hat, wird man betriebsblind.
    Eigentlich hätte mir das selbst auffallen müssen....ist es aber nicht.
    Und Lia´s "Zickereien" hätten durchaus auch andere Gründe haben können. Allerdings bin ich mir jetzt recht sicher, daß es wohl doch mit dem unangenehmen Sattel zusammenhängt.

    Sigi stellte den Sattel einige Umdrehungen weiter und dann paßte er wieder.
    So ein verstellbarer Sattel ist einfach was Tolles !

    Nun werde ich Lia dennoch noch mindestens eine Woche reitfrei geben, damit wir beide die schlechten Erlebnisse verarbeiten können. Während dieser Zeit werde ich sie allerdings immer wieder mal satteln und gesattelt mit ihr spazieren gehen, damit sie merkt, daß der Sattel jetzt nicht mehr unangenehm ist.
    Ich werde berichten wie es läuft !
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