Stallgeflüster

  • Februar, 2017
  • Endlich, endlich, endlich...

    .... darf das Pony sich wieder bewegen.

    Seit dem 01.11.2016 hat Luna nun wegen dem Bein in der Box stehen müssen und es war für uns beide eine harte Zeit. Ich hatte immer mehr ein Bündel gespannter und platzender Energie, mit dem man verständlicherweise immer weniger in Ruhe machen konnte. Hatte ich den Kopf vorne noch ruhig, hüpfte das Hinterteil um mich herum und das dürfte wegen dem verletzten Bein ja nicht passieren. Also musste Luna immer mehr nur noch in der Box stehen, damit das Bein endlich abheilen konnte.
    Aber seit letzter Woche haben wir endlich das okay vom Tierarzt. Das Bein ist jetzt stabil verheilt und wir dürfen langsam anfangen zu belasten.
    Dazu bekomme ich GsD kompetente Hilfe, denn ich glaube mir würde es alleine nicht gut gelingen ihr klar zumachen, dass sie auch jetzt nur langsam starten darf und erst wieder Muskeln aufbauen muss, bevor sie richtig Gas geben darf.
    Bei den ersten beiden Einheiten diese Woche hat die Hummel dann auch stark angetestet, ob sie es nicht doch schafft sich zu entziehen und mit steigen oder bocken ihren Willen zu bekommen. Aber Jutta bleibt bei so etwas ja völlig locker und zeigt ihr deutlich, dass sie mit diesem Verhalten gar nicht weiter kommt.

    Die Nachuntersuchung der Zysten ergab leider, dass diese noch nicht wirklich kleiner geworden sind. Deshalb bekommt sie nun die Hormone weiter, erst mal bis zum Frühjahr. Mal sehen, wie es dann aussieht.

    Eine kleine lustige Situation am Rande: Für den Ultraschall der Zysten wird Luna sediert. Nun stand sie sediert nach der Untersuchung im Stall und war noch seeeehr müde. Eine andere Besitzerin, deren Stute ebenfalls Hormone bekommt, kam vorbei und meinte:"Die Hormone wirken aber gut, die ist ja total brav!" Als ich ihr erklärte, dass Luna noch sediert ist, mussten wir beide sehr über mein "braves" Pony lachen.
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  • Jetzt geht´s los !

    Gestern konnten wir also nun den Equizaum nutzen für unsere Reiteinheit mit Lia.
    Ich stieg allein auf und dann klinkte Tina ihren Führstrick unten ein. Der Equizaum ist ideal für unser Training, denn wir können so wunderbar Führen vom Boden und Zügelführung von oben kombinieren. Und das, ohne daß wir dafür mit nem zusätzlichen Halfter drüber oder sowas hantieren müssen.

    Tina führte uns wieder eine Runde über den Hof, doch dieses Mal war ich nicht mehr nur noch Passagier, sondern begann Zügel und Schenkel mit einzusetzen. Das klappte ziemlich gut und auf der Rückrunde lief Lia sogar flüssig (klar, ging ja zurück zum Stall ;-) ).
    Danach sattelte ich wieder ab, da es zu schneien begonnen hatte und ich den Sattel nicht unnötig naß werden lassen wollte.
    Doch schon wenige Minuten, nachdem wir losgelaufen waren, hörte der Schneefall wieder auf.

    Wir schlugen dennoch die Waldrunde ein, falls es doch nochmal naß von oben werden sollte.

    Lia war im Wald wieder etwas guckig und deshalb unkooperativ. Diesmal wurde ich etwas deutlicher, daß ich ihr rumgehampel nicht dulde und von ihr erwarte, daß sie auch wenn sie guckig ist, ihre Freundlichkeit und ihren Respekt mir und den anderen gegenüber bewahrt.

    Danach verlief der Spaziergang dann ruhiger und wir konnten gesittet weiter gehen.

    Lia mit ihrem neuen Equizaum


    von der Seite


    Tina macht mit Jackson noch ein paar Kletterübungen auf dem Rückweg:

    ab in den Graben


    Jackson ganz unten


    Zurück am Stall durften die Beiden noch ein bißchen auf den Platz, um sich die Beine zu vertreten.
    Faul wie sie sind, laufen sie natürlich nicht von allein, sondern Tina und ich mußten mit ein bißchen Scheuchen nachhelfen.

    laufen auf dem verschneiten Reitplatz


    Heute war es dann soweit: Lia und ich ritten zum ersten Mal zusammen in´s Gelände.
    Ich stieg am Stall auf und Tina nahm uns an den Führzügel. Jackson führte sie mit der anderen Hand.

    Zunächst war Lia kurz unsicher, als wir vom Hof ritten, doch das dauerte nur wenige Meter.
    Dann lief sie brav und entspannt.
    Das Tempo war noch recht gering, aber das ist ja erst mal völlig ok.
    Sie reagierte sowohl auf Tina als mich gut genug und schnaubte nach einigen hundert Metern sogar ab.
    Ich hatte ein riesiges Grinsen im Gesicht (jedenfalls fühlte es sich für mich so an). Ich war tatsächlich zum ersten Mal auf einem Ausritt mit Lia !
    Nach fast einem Jahr Vorbereitung war es endlich soweit.
    Zwanzig Minuten ritt ich, bevor ich abstieg und zu Fuß weiter ging.

    Tina stieg dann auf und ritt neben uns her.
    So ging es eine ganze Weile weiter.
    Nach etwas über einer halben Stunde später fanden wir eine gute Stelle, an der ich noch einmal aufsteigen wollte.
    Dort liegt ein dicker Baumstamm auf der Seite, der hoch genug ist.
    Als ich Lia und mich wieder für´s Reiten vorbereitete, sprangen zwei Katzen durch´s Unterholz in der Nähe vom Baumstamm.
    Davon ließ Lia sich etwas verunsichern und gleichzeitig gingen in der Nähe auch noch Menschen spazieren.
    Kurz überkam mich wieder meine übliche Unsicherheit und ich überlegte, ob ich nicht doch zu Fuß weiter gehen sollte.
    Doch dann entschied ich mich einfach aufzusteigen. Die Welt um uns herum wird nicht einfach immer stehen bleiben, nur weil wir reiten wollen und ich dachte, daß es besser ist, sich gleich daran zu gewöhnen.

    So parkte ich Lia am Baum und stieg auf. Das klappte super und ich war total stolz auf das erste Mal aufsteigen im Gelände.
    Tina bekam wieder den Führzügel und los ging´s.
    Wir ritten am Bach ein Stückchen durch den Wald. Der Weg ist in der Mitte geschottert und Lia wollte dort nicht gehen. Also durfte sie hinter Jackson gehen.
    Das Handpferd-sein kennt sie ja noch vom Sommer mit Benji.
    Als der Weg besser wurde, ritt ich sie neben Jackson. Inzwischen reagierte sie schon ziemlich gut auf die Zügel und Schenkel und ich war sehr stolz auf Lia.
    Kurz darauf ging es das erste Stück leicht bergauf.
    Sie merkte, daß das mit Reiter anstrengender ist, und wollte lostraben. Doch sie ließ sich sofort wieder durchparieren und blieb dann im Schritt.
    Ich ritt wieder zwanzig Minuten, und da Tina ja auch im Sattel saß, war es unser erster Ausritt zusammen !
    Nachdem wir dann noch mit bravem Warten die Strasse überquert hatten, stieg ich wieder ab und lief den Rest des Weges zu Fuß.

    Wir waren insgesamt zwei Stunden unterwegs.
    Es war so schön mit so einem lieben Pferdchen zum ersten Mal im Sattel unterwegs sein zu dürfen.
    Ich hatte keinerlei Angst und konnte ihr wirklich vertrauen, daß sie keinen Mist macht.
    Dabei hilft natürlich wieder, daß Tina und Jackson uns mit soviel Ruhe und Souveränität begleiten und helfen.
    Also, es geht jetzt wirklich los: Lia wird ein Reitpferd !
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  • Stillgestanden !

    Nachdem der Montag so gut gelaufen war, wollte ich daran jetzt weiter anknüpfen.
    Am Dienstag sattelte ich Lia also nach dem Misten wieder und stand gerade auf der Aufstieghilfe, als ein Kleinlaster mit rappelndem Anhänger auf den Hof fuhr.
    Alle Pferde im Stall spurteten los und Lia versteifte sich in Panik.
    Ich hüpfte schnell runter und hielt sie fest.
    Als sich alle wieder soweit beruhigt hatten, merkte ich schnell, daß Lia mir zu abgelenkt war, um an diesem Tag aufzusteigen.

    Dennoch wollte ich die Übung nicht so doof beenden. Ich führte sie nochmal herum und wieder an die Aufstieghilfe.
    Dort war sie hibbelig und wollte nicht stehen bleiben.
    Ich korrigierte sie so lange, bis sie still stand und ich wenigstens noch mal raufkletterte und sie von oben am Sattel anfasste. Danach bekam sie Feierabend.

    Am Mittwoch war alles wieder ruhig und ich stieg auf.
    Dieses Mal waren wir eine ganze Weile neben der Aufstieghilfe "festgewachsen".
    Ich glaube schon, daß Lia verstanden hat, daß ich vorwärts gehen wollte (sie kennt ja das Stimmkommando), doch sie wollte nicht.
    Also blieb ich geduldig und ließ sie so lange stehen, bis ihr langweilig wurde und sie sich von allein in Richtung Stall in Bewegung setzte. Das lobte ich und als ich sie am Stall anhalten konnte, beendete ich die Übung.
    Das ist mir so auf jeden Fall lieber, als daß sie sofort losrennen würde, sobald ich aufgestiegen bin.

    Heute dann der nächste Versuch.
    Lia - wie immer schnell im Lernen - läßt mich aufsteigen, wartet kurz, dreht in Richtung Stall und läuft los. Hatte sie ja gestern kapiert, daß danach Feierabend ist.
    Das habe ich jetzt heute nochmal gelobt, da es ja immerhin ein viel zügigeres Losgehen war, als gestern.
    Ich weiß aber schon, daß ich da jetzt aufpassen muß, daß sie das nicht als Lösung für IHRE Wünsche ansieht und immer meint, daß dann wieder Feierabend ist. Sie ist ne schlaue faule Socke ;-)

    Die Natur hat sich in der letzten Woche verändert.
    Man hört mehr Vogelgezwitscher, und obwohl es immer noch kalt ist, fühlt es sich anders an.
    Auch die Pferde verhalten sich anders. Sie sind wieder mehr draußen und sind nicht mehr so winter-knallig.

    Gestern Morgen lagen Jackson und Lia morgens sogar beide zusammen draußen.
    Als Lia mich kommen sah, stand sie auf, streckte sich und kam in den Stall, um mich zu begrüßen.

    einmal strecken


    die Dreiergruppe wächst immer mehr zusammen


    Heute ist nun auch endlich Lia´s neuer Equizaum angekommen. Ich freue mich schon sehr ihn am Samstag an- und auszuprobieren.

    Lia´s Equizaum

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  • Allein !

    So schnell kann es gehen. War Lia die letzten Wochen ja doch insgesamt recht anstrengend und zuweilen aufmüpfig gewesen, so ist sie seit dem Wochenende wieder die Ruhe selbst.
    Nach unserem langen Ausflug gestern, wollte ich heute nicht zu viel mit ihr machen.
    Daher nahm ich sie nach dem Misten mit auf den Reitplatz.

    Ich ließ sie eine Weile im Schritt um mich herum gehen und baute relativ viele Handwechsel ein. Als neues (zumindest an der Longe) Kommando begann ich mit ihr das Anhalten zu üben.

    Dann sollte sie traben.
    Da sie heute nicht mehr jeck und unausgelastet war, hatte sie dazu nicht allzu viel Bock.
    Aber das nützte ihr nix...laufen mußte sie dennoch jeweils ein paar Runden.

    Insgesamt hielt ich es aber kurz, da sie auch gut mitarbeitete.
    Nach 15 Minuten beendete ich die Einheit und brachte sie zurück zum Stall,
    Seit gestern ging mir der Gedanke im Kopf herum, daß ich nun langsam doch auch zwischendurch anfangen könnte, mich mal auf Lia zu setzen, wenn Tina nicht da ist.
    Denn zusammen sind wir ja nun nur noch am Wochenende am Stall.
    Und so könnte Lia das Auf- und Absteigen mehr als "Normalprogramm" verbuchen lernen. Das gehört halt an den meisten Tagen dann dazu.
    Ich konnte ja inzwischen oft genug merken, daß sie keine verrückten Sachen macht, wenn ich aufsteige oder dann auf ihr sitze.

    Da sie heute so entspannt und kooperativ war, wollte ich direkt anfangen.
    Also sattelte ich sie nach der kurzen Longeneinheit und brachte sie dann zur Aufstiegshilfe.
    Unser Hof-Chef arbeitete in der Nähe bei den Kühen, so daß ich "unter Beobachtung" stand.
    Normalerweise hätte mich das nervös gemacht, aber ich konnte es heute komplett ausblenden und konzentrierte mich völlig auf Lia.

    Parken an der Aufstiegshilfe war wie immer gar kein Problem.
    Dann stieg ich auf und bewegte mich ein bißchen leicht im Sattel hin und her, damit sie sich an das Gewicht und die Bewegung auf ihr gewöhnen konnte.
    Soweit wie erwartet alles gut.
    Und dann kam ebenfalls wie erwartet, das "Problem", daß sie nicht loslaufen wollte.
    So konnte ich aber auch nicht wieder absteigen, da wir zu nah an der Aufstiegshilfe standen.
    Ich kombinierte Stimmkommando mit treibenden Hilfen (Beckenvorschieben und leicht die Schenkel rannehmen). Diese kennt sie natürlich noch nicht richtig und außerdem ist sie ja eher faul, wenn sie ne Chance dazu hat.
    Mit dem Zügel versuchte ich sie dann von hinten leicht anzutreiben, doch auch darauf reagierte sie quasi nicht.

    Dann kam mir ein Gedanke: Futter und Feierabend zieht doch immer.
    Also zupfte ich leicht am Zügel nach rechts in Richtung Stall und Heu.
    Und dann marchierte die Maus los. Sie ist einfach zu leicht zu durchschauen ;-)

    Kurz vor dem Heu gab ich ihr das Stimmkommando "Whoa!" zum Anhalten und machte mich gleichzeitig schwerer im Sattel.
    So hielt sie dann auf meinen Wunsch hin an und nicht, weil sie angekommen war, wo sie wollte.
    Ich lobte sie und stieg ab.
    Damit war unser erste Ritt ganz allein beendet !
    War ja nichts großes und doch so groß für uns.

    Solche kleinen Übungen werde ich jetzt mehr und mehr einbauen, dann wir reiten in kleinen Schritten immer mehr zum Alltagsgeschäft für Lia !

    P.S.: Zum Foto: Dieses Halfter ist mein neuestes Knüpfwerk.
    Keine Angst, es ist nicht für Lia: Das Halfter ist ihr zu klein und außerdem sind das nun wirklich nicht ihre Farben.
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  • ein gutes Wochenende

    Die Temperaturen sind derzeit tagsüber im Plusbereich und nachts friert es nur leicht.
    Es ist meist trocken und man spürt, daß sich die Natur wieder auf einen Wechsel vorbereitet (Heute haben wir die ersten frischen grünen Blätter an einem Strauch entdeckt !).

    Auch die Pferde sind wieder besser gelaunt.
    Gestern waren wir eine Runde spazieren und danach hab ich mich zum ersten Mal seit dem Frost wieder eine Runde auf Lia über den Hof führen lassen. Nach 4 Wochen Pause war es aber kein Unterschied. Lia war brav und trug mich an einer rappelnden Schubkarre und allen Kühen vorbei.

    Danach pusselten Tina und ich noch eine Weile am Stall rum und auf einmal war es dann doch dunkel.
    Die Ponys speisten brav alle drei zusammen am Heu wie oben zu sehen ist.

    Der Regen, der für gestern Nachmittag angesagt war, setzte erst ein, als ich bereits auf dem Heimweg war. Gut so....
    Noch besser: der für heute angesagte Regen blieb ganz aus und wir konnten ganze drei Stunden im Gelände unterwegs sein.

    Wir drehten eine große Runde in Richtung unseres alten Stalls.
    Dort trafen wir sogar Kathi, Maja und Ribanna und noch einige andere Einsteller dort.
    So legten wir dort eine kurze Pause ein, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.

    Nach der Rückkehr zum Stall gab es nochmal eine Runde reiten für mich. Tina führte uns heute mal die Runde andersherum !
    Soll ja nicht langweilig werden ;-)

    Tina übt schon mal, damit sie mich und Lia demnächst als Handpferd nehmen kann.


    Spikey


    Tina mal wieder im Sattel


    Lia


    Jackson entdeckt eine "Löschwasser-Entnahme-Stelle"


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  • Ein klitzekleiner Hauch von Frühling heute !

    Es liegen zwei anstrengende Wochen hinter mir.
    Lia ist nicht ausgelastet und mehr oder minder immer mal wieder ein Ekelpaket.
    Das Wetter ich wechselhaft und am letzten Wochenende hatten wir starken Wind. Der sorgt nicht dafür, daß das eh schon gnatzige Ponylein ruhiger wird.
    So haben wir gemacht was ging: ein bißchen longieren (wohl eher rennen, buckeln etc.) und spazieren so gut es möglich war.

    Nun ist der Schnee komplett geschmolzen und es gibt auch keine gefährlichen glatten Stellen mehr.
    Kurzerhand packte ich Lia dann heute endlich mal wieder den Sattel drauf und zog mit ihr ins Gelände.

    Dreckspatz Lia vor dem Putzen


    und hier sauber und gesattelt danach


    unter den wachsamen Augen von Felix


    im Sonnenschein bei Vogelgezwitscher unterwegs


    Das Wetter meinte es heute gut mit uns.
    Die Sonne schien, der Wind war nur schwach. Unterwegs bekam man schon einen ersten leichten Hauch von Frühling zu spüren, da wir auch von Vogelgezwitscher begleitet wurden.

    Zurück am Stall simulierte ich noch ein bißchen das Aufsteigen, damit Lia sich an Gewicht im Steigbügel gewöhnen kann.
    Vielleicht können wir ja am Wochenende nochmal ein Ründchen reiten....Allerdings soll der Wind wieder stark auffrischen, so daß ich nicht zu optimistisch bin.
    Heute jedenfalls war ich sehr zufrieden mit dem Vormittag, denn Lia hatte sich insgesamt recht ordentlich benommen.
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  • Januar, 2017
  • Bewegungsdrang

    Natürlich zogen wir heute wieder in die Eifeler-Winterlandschaft los.
    Es war bitterkalt als wir uns zum Misten trafen. Minus 13 °C....brrrr
    Dazu schien eine strahlende Sonne vom Himmel.
    Dick eingepackt ging es dann los. Ab in den Winterwald.

    Auf Lia hatte ich von Beginn an etwas mehr Augenmerk als üblich, doch sie benahm sich sehr gut (abgesehen davon, daß ich sie doch etwas motivieren mußte heute).

    Im Wald kamen wir an eine Stelle, an der es etwas steiler herunter geht.
    Diese Stelle mag Lia nie. Heute lag da nun auch noch Eisschnee und dadurch mußte sie noch vorsichtiger laufen als sonst.
    Hier kam dann nochmal kurz der Trotzkopf von gestern durch: "Ich will nicht ! Paß auf ich bin gefährlich und steige!"
    Doch auch heute reichte dann ein deutliches "Nein!" und korrigieren meinerseits.
    Danach gab es keine Spinnereien mehr.

    Als wir aus dem Wald raus waren, schlugen wir noch einen großen Schlenker über die Felder ein.
    Da bekam dann Jackson heute plötzlich etwas Bewegungsdrang und wollte unbedingt traben.
    Erstaunlicherweise läßt das Lia dann ja wieder völlig kalt.

    Tina ließ Jackson auf einem gefrorenen Feld ein paar Runden traben. Das reichte schon, daß Jackson sich toll fühlte und danach motiviert aber gesittet weiter Schritt laufen konnte.

    Zurück am Stall wollten wir unseren Beiden aber doch noch mehr Möglichkeit zum Austoben geben und brachten beide auf den Platz.
    Halfter runter und los ging´s.
    Natürlich mußten wir mit Stimme und Gesten etwas nachhelfen, doch immerhin liefen die Beiden ein paar Runden.
    Lia tobte herum und wollte auch Jackson zum Spielen animieren. Doch der verliert natürlich nie seine Contenance und mehr als ein bißchen Trab und Galopp ist nicht drin.
    Danach war er auch müde und gähnte sich einen zusammen.
    Lia war etwas naß geschwitzt mit ihrem Teddyplüsch und nahm ein Schneebad von allen Seiten.
    Dann gähnte auch sie und stellte sich neben ihr Halfter: "Ich bin fertig; Du kannst mich jetzt zu meinem Futter bringen!"
    Das taten wir dann auch und hatten zwei zufriedene Pferdchen.

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