Offenstallhaltung und mehr

  • April, 2017
  • Die jährliche Zahnbehandlung

    Ziemlich genau vor einem Jahr, kurz nachdem Lia zu uns gekommen war, fand die letzte Zahnkontrolle und -behandlung statt.
    Letztes Jahr hatten sowohl Lia als auch Jackson eine Behandlung nötig gehabt.
    Jackson kam heute mit ein bißchen Zahnstein wegkratzen davon; Lia hingegen brauchte eine Komplettbehandlung: beim allerletzten Milchzahn war die Kappe am neuen Zahn hängen geblieben und an den Backenzähnen gab es ein paar Haken.

    Also wurde sie sediert. Dieses Mal mit einer Paste, die über die Mundschleimhaut ins Blut aufgenommen wird.
    Das dauert etwas länger, als die Sedation per Spritze, wirkt aber genauso gut.

    Letztes Jahr hatte Lia ziemlich lange zum wach werden gebraucht, daher dosierten wir die Sedation heute etwas niedriger.
    Auf dem obigen Bild sieht man Lia, wie sie langsam müde wird.

    Sie war super brav und kooperativ und so ging die Behandlung zügig vorbei.
    Danach durfte sie ihren Rausch erst ein bißchen ausschlafen und nach einer Weile führte ich sie über den Hof, damit der Kreislauf langsam wieder in Schwung kam. Gut zwei Stunden später war sie wieder ganz wach und ich ließ sie zu Merlin und Jackson.
    Zuerst fand sie das Kauen nicht so angenehm und tat sich schwer. Doch sie wechselte zum feineren Heu und nach einer Weile ging es besser.
    Ich ging noch eine Runde mit Ludwig spazieren und schaute nochmal nach ihr, als wir zurück waren. Da war alles schon wieder normal und sie fraß zufrieden ihr Heu.
    Nun ist Lia komplett fertig mit dem Zahnwechsel. Langsam wird sie erwachsen :-)

    dort wurde Lia zur Behandlung "aufgehängt"


    Lia´s letzter Milchzahn
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  • Hochfrühling

    Gestern Nachmittag und heute den ganzen Tag hatten wir absolut bombastisches Frühlingswetter. Strahlend blauer Himmel, kein Wind und sich sehr warm anfühlende 22-25 °C.
    Die Pferde schwitzten schon einfach vom Rumstehen, da sie immer noch einiges an Winterfell mit sich herumschleppen.

    Gestern Nachmittag durften Jackson, Lia und Merlin dann zum ersten Mal den neuen Rundlauf auf der Weide erkunden.
    Zuerst mußten wir ihnen zeigen wo es lang geht. Dann trauten Lia und Merlin sich und flitzten gleich im Trab bis ganz oben.

    im Trab den Gang hinauf


    Jackson hatte irgendwie den Anschluß verpaßt und war auf dem Anweideviereck neben dem Stall gelandet.
    Und nun wußte der arme Kerl natürlich nicht, wie er da hinterher kommen sollte. Tina hatte Mitleid und zeigte im den Weg. Dann flitzte auch er hinterher.

    Jackson hatte sich verlaufen


    Auf dem Video kann man die drei dann mal in Action sehen. Die Lauferei war allerdings schnell vorbei. Das Gras lockt zur Zeit einfach zu sehr.



    Heute dann war es Merlin, der auf der "falschen" Wiese hängengeblieben war.
    Als die drei im Gang beim Grasen waren, schafften Tina und ich dieses Problem aus der Welt. Es gibt jetzt noch eine Tür, die verhindert, daß die Pferde temporär überhaupt auf diese Wiese laufen können.

    Sowohl gestern als auch heute ging es hinterher eine Runde ins Gelände.
    Heute entschied Lia allerdings, daß wir zuerst eine Mittagsrast einlegen würden.
    Sofort als sie von der Weide kam, warf sie sich ins neu gemachte Strohbett und hielt erst mal ein Nickerchen.
    Fressen ist ja auch wirklich anstrengend.
    Also packten Tina und ich unser Mittagessen aus und ließen es uns erst mal gut gehen.

    Mittagsruhe


    Jackson döste im Stehen neben uns. Nur Merlin war sehr interessiert an unserem Menü.
    Nach einer Stunde war Lia dann ausgeschlafen und wir konnten uns Fell rauskratzen machen.
    Punkt zwei saßen wir dann im Sattel und zogen los.
    Aufgrund der Temperaturen wollten wir keine zu große Runde machen. Das ist ja für die Pferde doch recht anstrengend mit dem Rest Winterfell und dann so plötzlichem Temperaturanstieg.

    Wir schlugen die Richtung des Badewaldes ein, denn dort würden wir auch Schatten finden.
    Allerdings gibt es dort meist nur Wege, die entweder bergauf oder -ab führen.
    Doch ich war heute mutig und wollte das als Training nutzen.
    Und es war genau der Ritt, denn ich nach letzter Woche brauchte.
    Lia war super und wir schafften viele Wege, die mich sonst geängstigt hätten.

    im Wald unterwegs


    Sowohl gestern als auch heute gab es wieder kleinere Trabstrecken.
    So langsam wird es wirklich richtiges Ausreiten mit Lia.
    Das letzte Stück lief ich dann wieder zu Fuß und nach dem Ritt gab es für beide Pferde ein Schwammbad mit lauwarmem Wasser. Anschließend natürlich auch das dazu passende Staub/Dreckbad und dann eine Portion Futter.
    Was will man mehr...

    Jemand hat allerdings an diesem Wochenende sehr gefehlt: Spikey hatte am Freitag eine größere Zahn-OP und ist nun noch krankgeschrieben.
    Er hat es gut überstanden, muß sich aber natürlich noch schonen.
    Ich freue mich schon, wenn er wieder mit zum Stall kommen darf ! Gute Besserung Spikey !
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  • Vertrauen und Entspannung

    Am Mittwoch hatte ich meinen Dienst getauscht. So kam es, daß ich erst nachmittags am Stall war.
    Tina wollte zum Spätnachmittag kommen, daher hatten wir uns für einen gemeinsamen Spaziergang verabredet.
    Ich war schon früher da, um die drei Ponies von der Weide runter zu holen.
    Gemistet war schon, also hatte ich noch Zeit. Ich schnappte mir Ludwig und wir drehten schon mal eine kürzere Runde im Feld.
    Als wir zurück zum Stall kamen, hatte Lia sich für ein Nachmittagsschläfchen ins frische Strohbett gelegt.

    Lia döst und läßt sich von Merlin nicht stören


    Ich setzte mich zu ihr und sie vertraute mir genug, daß sie sich daraufhin immer mehr entspannte.
    Nach kurzer Zeit hing die Unterlippe immer weiter runter und der ganze Kopf sank tiefer.

    Noch trägt sie den Kopf halbwegs...


    Beweisfoto: ich saß direkt neben ihr


    hier stützt sie den Kopf schon fast auf dem Boden auf


    Jackson und Merlin ließen es sich währenddessen schmecken


    Ich flüsterte Lia zu, daß sie sich doch richtig entspannen und ganz hinlegen sollte und tatsächlich machte sie sich kurz darauf ganz flach. War wohl Zufall :-D

    Entspannung


    Sie hatte den Kopf noch nicht ganz auf das Strohkissen gesenkt, da begann sie schon zu träumen. Sie zuckte mit Augen, Ohren, Maul und Beinen und wieherte sogar im Schlaf.
    Ich hatte vor ein paar Wochen noch diesen Artikel gelesen und mir Gedanken gemacht, ob unsere denn wohl genug REM-Schlaf bekämen.
    Dieses Mal konnte ich also Zeuge von Lia´s wichtiger Schlaf-Phase werden.
    Ich habe auch ein Video davon gemacht, denn in Ton und bewegtem Bild kommt das viel besser rüber.

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  • Bauernhofleben

    Gestern und heute ist mir mal wieder besonders aufgefallen, daß unsere Pferde nun auf einem richtigen Bauernhof leben. Mit so allerlei anderen Viechern um sie herum.

    Ein paar davon habe ich mit einem Foto einfangen können:

    dieses Huhn ist bei seinesgleichen ausgezogen und lebt nun vogelfrei im und um den Pferdestall herum


    Direkt angrenzend an unseren Stall beginnt die Weide der Kühe. Zur Zeit gibt es auch viele Kälber dort.


    Die Katzen toben über den ganzen Hof. Heute Morgen hatte ich Besuch von diesen Beiden.


    .


    .


    Kletterkünstler


    Die Pferder sind jetzt meist zweimal täglich für 20-30 Minuten auf der Weide und können sich schon mal etwas an´s frische Gras gewöhnen.
    Während sie draußen sind, kann man dann ganz in Ruhe misten und einstreuen.
    Nachdem ich sie heute Morgen wieder reingeholt hatte, putzte ich Lia noch etwas Fell raus und dann marschierten wir auf einen Aufwärmspaziergang los.
    Nur ein halbes Stündchen, denn ich wollte danach noch mit ihr auf den Reitplatz zum longieren.

    So hatte ich aber zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ludwig war spazieren gewesen und Lia war schon warm, ohne langweilig ewig im Kreis laufen zu müssen.

    Als wir zurück waren, ließ ich sie dann nur ein paar Runden Schritt gehen und dann antraben.
    Sie machte zunächst gut mit und ließ sich auch von den anderen Pferden, die direkt nebenan auf der Wiese standen und sehr interessiert waren, nicht ablenken.
    Dann kam aber wieder der Punkt, wo ihr arbeiten zu anstrengend wird. Sie ist schon eher ne faule Motte manchmal und dann will sie manchmal ihren Kopf durchsetzen und früher Feierabend machen.
    Doch mit dem Equizaum kann sie mir jetzt ihren Kopf beim Longieren nicht mehr einfach so entziehen und schnell mußte sie einsehen, daß Mitarbeit am angenehmsten ist.
    Als ich ihr dann das Stimmkommando zum angaloppieren gab, war nix mehr mit faul.
    Da ging der Schweif hoch und sie rannte bockend los. Doch nach ein bißchen Korrektur und Beruhigung schafften wir auch noch zwei schöne ruhige Galopprunden.

    Zum Abschluß machte ich mit ihr noch die allerersten Miniübungen zum laufen in Stellung. Da machte sie sehr schön und vor allem konzentriert mit. Allerdings fiel ihr das noch sehr schwer, aber das ist ja auch völlig normal, da sie daß so wohl noch nie gemacht hat.
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  • angenehm

    Nach dem gestrigen angespannten Ritt, wollten Tina und ich heute natürlich trotzdem wieder los.
    Das Wetter war heute nahezu perfekt. Sonne und Wolken im Wechsel und angenehme Temperaturen. Der erste Ritt im Pullover für 2017.

    Schon gestern hatten wir entschieden, daß wir dann heute eine Strecke mit möglichst wenig Höhenunterschied nehmen würden und auch nicht zu lange unterwegs sein wollten.
    Statt der Steigung/des Gefälles wollten wir heute als Training mal einen Weg im Trab versuchen.

    Wir ritten los und ich fühlte mich wieder leicht angespannt, aber bei weitem nicht so stark wie gestern.
    Lia war auch insgesamt entspannter heute und lief zügig mit Jackson mit.
    Sie hing heute zunächst etwas im Zügel, doch mit der Zeit fand sie ihren Rhythmus und balancierte sich besser aus.
    Danach war es ein richtig schöner Ritt. Auf dem Weg in den Badewald hinein gab es dann das geplante Trabstück. Das klappte ziemlich gut für´s erste richtige Mal.

    Tina und Jackson im Wald


    Im Wald war Lia wieder etwas nervös, konnte sich aber recht schnell an die andere Umgebung gewöhnen und wir genossen die sprießende Natur.
    Mitten im Wald kreuzten auf einmal drei Rehe unseren Weg.
    Ludwig sprintete los, ein lautest "Luuudwig ! Hiiiier!" und er drehte auf dem Absatz um und kam zu mir.
    Natürlich wurde er sofort mit ein paar Leckerli belohnt. Lia blieb ruhig angesichts der Rehe. Die findet sie sonst immer etwas unheimlich.
    Als der Weg dann etwas steiler bergab ging, stieg ich ab und ließ Lia die Balance ohne Reiter finden.
    Zwei Wege später gab es einen Baumstumpf, den ich zum Aufsteigen nutzen konnte.

    Tina wollte den Baumstumpf gern als Podest benutzen; Jackson war nicht begeistert.


    Lia


    Wir ritten ein paar Schlangelinien neben dem Weg, um die dort liegende Stämme und Äste als Hindernisse nutzen zu können.
    Das schult die Koordination und Balance und sorgt für Abwechslung.
    Zurück auf dem Weg kreuzten die Rehe abermals unseren Weg und wieder reagierte Ludwig sofort auf mein Rufen.
    Ganz ohne, daß ich sei Spray-Halsband einsetzen mußte.

    Dann ging es auf den Heimweg.
    Insgesamt waren wir heute 8 Kilometer unterwegs. Es war ein schöner Ritt und ich konnte die Unzufriedenheit von gestern gut hinter mir lassen.

    Nachmittags durften Jackson, Lia und Stallkollege Merlin dann noch den ersten Teil des Trailwegs erkunden. Die Erkundung beschränkte sich allerdings auf eine Grasverkostung.

    "Wie schmeckt das Gras hier?"


    .
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  • Unzufrieden

    Ausnahmsweise hatten wir an diesem Samstag alle drei frei. Daher verabredeten wir uns für vormittags zu einem Ausritt.
    Nach dem anstrengenden Ausflug am letzten Sonntag, hatten Jackson und Lia in dieser Woche reichlich Pause.

    Montag, Mittwoch und Freitag hatte Lia ganz frei; Dienstag und Donnerstag gab es einen Spaziergang. Am Donnerstag waren auch bei allen wieder die Hufe dran.

    Am Samstag regnete es zunächst noch etwas, doch laut Wetter-App sollte es bald wieder trocken sein.
    So gab es für Lia den ersten Ritt mit Regenmantel.
    Wie erwartet interessierte sie sich nicht im Geringsten dafür.

    Allerdings lief der Ritt von Beginn an irgendwie nicht richtig rund für Lia und mich.
    Ich hatte mir eine Strecke überlegt, die nicht zu lange war.
    Der Regen ließ auch schnell nach und wir ritten in den Wald hinein.
    Es geht dort über eine längere Strecke bergab, allerdings nicht steil, so daß es für Lia zu schaffen sein sollte.
    Doch Lia war nicht so richtig kooperativ heute und mir steckten scheinbar doch noch die Buckler der letzten Woche in den Knochen, denn ich war angespannter als sonst.
    Das hat Lia sicherlich gemerkt und damit waren wir einfach kein Team gestern. Das ist dann wie ein Teufelskreis, in dem wir uns gegenseitig mit unserer Unsicherheit verunsichern.

    Nach der Bergabstrecke ging es dann wieder bergauf und das teilweise auch etwas steiler.
    Das schaffte Lia gut und arbeitete auch ordentlich mit, so daß ich mich wieder ein bißchen entspannen konnte. Gleich lief es besser für uns beide.

    der Aufstieg im Wald


    Bald darauf waren wir wieder aus dem Wald heraus und ritten noch ein Stück am Rand entlang.
    Die Luftfeuchtigkeit war recht hoch und es war irgendwie schmuddelig schwül (nur Kathi hat gefroren ;-) ).
    Es waren schon jeden Menge Insekten unterwegs. Darauf war ich noch so gar nicht vorbereitet. Daher hatten wir natürlich auch noch kein Fliegenspray verwendet.
    Lia war schnell genervt von den Viechern und wirkte mit der Gesamtsituation unzufrieden: Die Insekten störten, bergab störte und generell hatte sie keinen Bock auf anstrengen. Gleichzeitig war sie aber auch scheinbar durch die Pausentage nicht richtig ausgelastet.

    hier waren schon viele störende Insekten unterwegs


    Als wir dann einen neuen Weg erkundeten, der wieder ein Stück leicht bergab ging, zickte sie richtig rum.
    Zuerst dachte ich, sie wollte Fliegen unter ihrem Bauch verscheuchen, aber dann merkte ich, daß sie nicht da runter wollte und daher auch nicht kooperieren wollte. Sie blieb erst stehen und als ich sie weiter trieb, machte sie Anstalten zu bocken und zu steigen.
    Mir war klar, daß ich diese Situation jetzt irgendwie durchstehen mußte, doch ich fühlte mich unwohl und wäre am liebsten abgestiegen. Aber ich wollte sie nicht daraus lernen lassen, daß sie bekommt was sie möchte, wenn sie bockt und steigt.
    Also rief ich nach Tina um "Hilfe" ..naja sagen wir Unterstützung. Ich bat sie mit Jackson neben mir zu gehen. Dadurch konnte ich ruhiger bleiben und ziemlich langsam und mit ziemlich viel Adrenalin schafften wir es weiter zugehen.
    Als Lia dann wieder ganz brav und ruhig war, stieg ich zur Belohnung ab und lief den Rest des Weges zu Fuß.

    Vom Verstand her ist mir ja klar, daß nicht jeder Ausritt mit Lia super sein kann und solche Tage kennt sicher jeder Reiter mal, ganz unabhängig von Jungpferd oder nicht.
    Dennoch war ich mit dem Tag unzufrieden. Vor allem, weil ich das Gefühl habe, daß solche Situationen für uns viel leichter wären, wenn ich nicht so ängstlich und unsicher wäre.
    Allerdings kann ich im Rückblick sagen, daß ich den Tag doch noch insofern positiv verbuchen kann, da ich es durch Tina´s Hilfe immerhin geschafft habe die Situation durchzustehen und nicht aufzugeben.
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  • März, 2017
  • Neues von der Hummel

    Zuletzt hatte ich ja berichtet, dass die dicke kleine Hummel nun langsam antrainiert werden darf.
    Zu Anfang war das natürlich nicht leicht, denn die junge Dame wollte mal so gar nicht, wie die Menschen das wollten. Sie wäre am liebsten einfach mal komplett abgespackt und sah es so gar nicht ein, Rücksicht auf Menschen zu nehmen oder sich das Tempo vorschreiben zu lassen. Umgekehrt ging das natürlich nicht, das Risiko, dass sie sich sofort wieder verletzt wäre einfach zu hoch gewesen.
    Schnell hat sie aber gemerkt, dass sie mit allem Theater nicht durchkommt. Wie gut, dass ich kompetente Unterstützung an meiner Seite habe. Alleine hätte ich die kleine nicht gebändigt bekommen.
    Die Einheiten laufen nun immer besser und auch wenn Madame noch nicht wieder in Form/Kondition ist, sie macht sich. Trotz dickem Winterpelz läuft sie tapfer und meistens brav und scheint inzwischen auch echt Gefallen an der Arbeit zu finden.
    Das Bein macht gut mit und macht keine Zicken mehr. Zur Belohnung geht es nach den Einheiten dann ein bisschen Anweiden, mit sowas kann man ein Hümmelchen natürlich immer begeistern.
    Wir arbeiten nun mit ihr nochmal komplett wie mit einem rohen Pferd und holen alles nach, was bei ihrer ursprünglichen Ausbildung scheinbar übersprungen worden ist. Je besser sie nun alle Kommandos vom Boden aus lernt und lernt, sich schon hier über die Stimme und Körpersprache regulieren zu lassen, um so einfacher wird es, wenn sie wieder geritten werden kann.

    Heute war dann noch einmal die Tierärztin da, denn Madame hustet in letzter Zeit in der Box gelegentlich. Gott sei Dank scheint es aber nichts schlimmes zu sein. Der Fellwechsel macht ihr nach der langen Stehzeit wohl etwas zu schaffen. Bei Belastung hustet sie Gott sei Dank auch gar nicht. Ihre Hormone bekommt sie immer noch täglich und ich habe das Gefühl, dass sie langsam anschlagen. Der Fellwechsel tut natürlich sein Übriges dazu, dass sie sich lieber anfassen lässt. Kommt doch so endlich das juckende Zeug runter und so ersticke ich immer noch in Haarwolken und es nimmt kein Ende.
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