• Oktober, 2017
  • Bewährungsprobe bestanden

    Der neue Unterstand konnte nun in den vergangenen Tagen zeigen, was er kann.
    Es gab Regen und auch schon frischen Wind.
    Bisher hat er alle ihm gestellten Aufgaben zu unserer äußersten Zufriedenheit gemeistert.

    Der Stall bleibt jetzt bei Regen trocken!


    Das Wasser wird jetzt vom Unterstand auf den Paddock geleitet.


    Die Pferde stehen gern darunter.


    aus der Heukiste wird gern gefressen; sogar zu dritt gleichzeitig


    unser Scheuerpfahl ist nun auch fertig bestückt


    Aufregung: eine Schafherde wurde neben der Weide getrieben.
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  • Teaser

    Schon lange geplant, hat letzte Woche endlich wieder einmal ein Fotoshooting mit der lieben Steffi stattgefunden.
    Dieses Mal sollte es Lia´s erstes Shooting mit mir im Sattel werden.
    Die Vorschau-Fotos sind toll geworden. Hier gibt es jetzt heute schonmal zwei Bilder, um Euch auf den Geschmack zu bringen.
    Mehr gibt es dann, wenn Steffi die Bilder bearbeitet hat. Ich freu mich schon drauf.

    .
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  • neue Gassen

    Nachdem unsere Poolnudeln, die wir für die Equikinetik benutzt haben, schon vor einiger Zeit endgültig den Geist aufgegeben haben, gibt es nun endlich Ersatz.
    Tina und ich haben zusammengelegt und uns Gassen zum Selbstbefüllen angeschafft.

    Der Plan war eigntlich sie mit Sand zu füllen. Doch schnell stellten wir fest, daß wir sie dann nicht mehr würden bewegen können.
    So schwenkten wir um auf Stroh.
    Das war allerdings leichter gedacht als getan. Die Gassen sind drei Meter lang und da war es gar nicht so einfach das Stroh bis unten zu bekommen. Wir haben ordentlich geflucht dabei.
    Doch letztendlich sind alle acht Gassen voll Stroh und den ersten Test haben wir gestern damit gemacht.

    Wir waren sehr zufrieden. Die Gassen mit Stroh sind gut händelbar, blieben aber dennoch vom Wind unbeeindruckt auf ihrem zugewiesenen Platz liegen.

    work in progress: Das Füllen der Gassen


    Geschafft !


    im Einsatz auf dem Reitplatz


    Die Gassen haben eine schöne Länge und Höhe.
    Gestern haben wir sie den Pferden erst einmal gezeigt und sie nur durchgeführt.
    Doch da alles prima geklappt hat, wird die erste Equikinetik-Einheit sicher nicht lange auf sich warten lassen.
    Für Lia erhoffe ich mir dadurch, daß sie leichter ihre Balance findet, was uns sicherlich beim Reiten helfen wird.
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  • September, 2017
  • Abflug, aber dennoch ein schöner Ausritt

    Letzten Sonntag hatten wir das absolut genialste Herbstwetter: angenehme Temperaturen und so gut wie kein Wind.
    Nach der Woche auf der Stall-Baustelle wollten Tina und ich also natürlich ausreiten.

    Wir ritten um die Windräder herum und dann wollten wir am Badewald vorbei zurück zum Stall reiten.

    durch die Pfützen


    am Wald vorbei zurück


    Lia´s Schatten


    Die Pferde waren ruhig und entspannt nach ihrer Woche Pause.
    Es war ein rundherum schöner Ausritt.
    Auf dem letzten Kilometer erschreckte sich dann Lia vor einem knacken im Gebüsch und lief los.
    Soweit ja kein Problem, doch dabei bekam sie sich scheinbar nicht balanciert und versuchte das durch einen Buckler auszugleichen. Der katpulierte mich aus dem Sattel und auf den Boden. Rums lag ich auf der Wiese. Dieses Mal aber nicht auf dem Kopf, sondern "nur" auf dem Rücken.
    Ich rappelte mich wieder hoch und nachdem ich wieder zu Atem kam, war auch direkt klar, daß ich mir nichts getan hatte.
    Lia graste neben mir und ließ sich direkt wieder einsammel.

    Ich lief mit ihr zu Fuß bis zum Stall.
    Dort stieg ich wieder auf und ging mit ihr noch für ne viertel Stunde auf den Reitplatz.
    Alles war gut, sie lief normal und ich konnte mich auch wieder entspannen.
    Danach ritt ich sie eine klitzekleine Runde um den Hof herum und dann war Feierabend.

    Am nächsten Tag wollte ich dann wieder reiten, damit sich gar nicht erst irgendwelche dummen Gedanken in meinem Kopf einnisten und festsetzen können.
    Tina begleitete uns mit Jackson zu Fuß für eine kleine Runde, bevor wir anschließend noch ne halbe Stunde auf dem Reitplatz am Trab arbeiteten.

    Lia hat ein neues Pad und ich endlich eine neue Reitkappe.


    nach dem Ausritt noch ein bißchen auf den Reitplatz
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  • ein kleines, großes Projekt

    Die vergangne Woche stand ganz unter dem Motto Stallanbau.
    Es gab ja einige Probleme mit Regenwasserstau im Stall (siehe ein ganzes Wochenende am Stall) und die haben wir nun angepackt.

    Tina hatte online ein Wasserdichtes Sonnensegel gefunden, daß wir gern am Stall anbringen wollten. Doch war die Frage wie, denn es soll ja Wind und Wetter standhalten und auch so fest sein, daß es die Pferde nicht gruselt, sich darunter zu stellen.

    Da gab es dann eigentlich nur eine Lösung: meinen Papi fragen, ob er ne Idee hat !
    Und er hat uns nicht im Stich gelassen.
    Er kam zum Ortstermin und besichtigte und maß und dann wurden Pläne gezeichnet.
    Das Ergebnis könnt ihr nun im folgenden in Bildern sehen:

    zum Start wurde vermessen


    dann das erste Loch gebohrt


    so sah es fertig aus


    und schon steht der erste Pfahl


    auch ich habe ich am Bohren versucht


    hier sind es schon drei Pfähle


    dann sechs


    als nächstes kamen die oberen Verbindungen


    und die Querverstärkungen


    Als das Grundgerüst stand, kamen die Stahlmatten zum Einsatz.


    mit Muskelkraft von meinem Papi passend geschnitten


    gekürzte Matte


    die erste Matte auf dem Gerüst


    Papi befestigte die Matten in luftiger Höhe


    der Anbau in Seitenansicht


    das Sonnensegel wurde am Boden vorbereitet


    dann auf dem Gerüst ausgebreitet


    dann war das Segel an seinem Platz befestigt


    das i-Tüpfelchen bildet die neue Heukiste, die unter dem neuen Unterstand noch weitere Freßplätze bietet.


    sie wurde auch direkt getestet


    Lia in neuen Unterstand


    Und zusätzlich gibt es noch einen Scheuerpfahl. Der muß nun nur noch mit Besen etc. bestückt werden.


    Insgesamt haben wir (vor allem aber mein Papi) drei Tage lang daran gearbeitet. Drei Tage die sich absolut gelohnt haben. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen !
    Tausend Dank an den besten Papi der Welt !
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  • länger im Sattel

    Ich hab noch ein bißchen aufzuholen hier im Blog ! :-O

    In der vergangenen Woche hab ich recht viel mit Lia unternommen.
    Montag hatte sie frei und Dienstag haben wir nochmal an der Doppellonge gearbeitet.

    Auf dem Weg zum Reitplatz haben wir einen kurzen Zwischenstopp eingelegt.


    Mittwoch begann dann der erste Herbststurm diesen Jahres.
    Insgesamt haben wir hier noch wieder viel Glück mit dem Wetter gehabt, dennoch blies es schon ordentlich. Besonders am Stall kann man dem Wind kaum entfliehen, denn wir liegen ziemlich hoch oben.

    Dennoch trotzten wir dem Wetter und gingen mit den Pferden eine Runde spazieren.
    Wir entschieden uns für eine Waldrunde, nachdem wir das Risiko herunterfallender Äste gegen die Ungemütlichkeit des freien Feldes abgewogen hatten.
    Das war eine gute Entscheidung.
    Im Wald waren wir sehr geschützt, und da der Weg ins Tal und erst später wieder hinauf führt, war es auch nicht gefährlich.

    Für Lia war es ein gutes Training. Im Moment findet sie Wind und Wald beides nicht so dolle und nun konnten wir es sogar in Kombination üben.
    Sie war aber sehr entspannt an diesem Strum-Tag.

    beim Sturm im Wald


    alles erkunden


    Donnerstag war es immer noch stürmisch.
    Spikey war mit am Stall. Er hat leider altersbedingt mittlerweile ziemliche Rückenbeschwerden, so daß er uns auf den Ritten wohl eher nicht mehr begleiten kann.
    So machten wir uns alle zusammen auf zum Reitplatz. Tina diesmal mit Longiergurt und Doppellonge bewaffnet, während ich Kappzaum und einfache Longe wählte.
    Zum ersten Mal habe ich Lia longiert, während noch ein anderes Pferd ebenfalls auf dem Platz war.
    Das klappte problemlos.
    Sie war absolut kooperativ und lief sehr schön an der Longe.
    Danach machte ich noch ein paar Vorübungen zum Kompliment mit ihr und auch das klappte so fein, daß wir es damit gut sein ließen und statt dessen Tina und Jackson noch ein bißchen zusahen.

    Freitag machten wir einen Ausritt.
    Der Wind war endlich kein Thema mehr, dafür gab es immer noch unberechenbare Wolken, die immer mal wieder den ein oder anderen Schauer ausspuckten.
    Bewaffnet mit Regenausreitdecke bzw. Hommi wollten wir es aber riskieren.
    Und wir wurden belohnt. Anderthalb Stunden ritten wir fast gänzlich im Sonnenschein und konnten es wirklich genießen.
    Sogar einen Trab (für Lia und mich) bzw. Galopp (für Jackson und Tina) schafften wir.

    Sonnenschein !


    Auf dem Rückweg fiel Tina auf, daß sie wohl vermutlich ihr Handy verloren hatte.
    Es war jedenfalls nicht mehr in ihrer Jackentasche. Doch sie war sich auch nicht zu 100% sicher, daß sie es überhaupt eingepackt hatte.
    Also ritten wir zurück zum Stall und schauten erst einmal nach, ob es noch dort lag.
    Tat es natürlich nicht.
    Wir versorgten schnell die Pferde und dann fuhren wir das Handy suchen.
    Unsere Hoffnung war, daß es im Galopp aus der Tasche gefallen war.
    Daher fuhren wir zuerst zu diesem Teilstück der Strecke.
    Und Glück im Unglück: Da lag das Handy mitten auf dem Weg als wir noch kaum 100m gegangen waren.
    Unversehrt sprang es Tina direkt ins Auge.

    Am Samstag nahm Jackson sich frei, so daß Lia und ich allein mit Tina, Spikey und Ludwig unterwegs waren.
    Wiederum zu Trainingszwecken ritt ich. So war Lia dann zwar ohne Pferdebegleitung, aber immerhin war Tina noch als moralische Unterstützung dabei.
    Das klappte prima.
    Wir drehten eine kleine ruhige Runde durch die "City" und ich war sehr zufrieden mit meinem Pony.

    Heute gab es schon den nächsten Ausritt.
    Tina und Jackson waren wieder mit dabei.

    Jackson bergauf deutlich schneller als Lia


    Alles ging gut, bis wir an eine T-Kreuzung kamen, die rechts nach Hause und links weiter vom Stall wegführt.
    Und natürlich mußte Lia wieder einmal rumzicken, weil wir nicht den Heimweg einschlugen.
    Dann wurde ich sofort wieder unsicher. Doch nicht ganz so schlimm, als wenn ich allein gewesen wäre.
    So konnte ich mich beruhigen und Lia bestimmt durch die Zickerei durchtreiben.
    Danach hatten wir dann noch einen richtig schönen Ausritt.
    Ich konnte meine Unsicherheit wieder etwas ablegen und Lia lief brav sogar durch den Wald.
    Da muß ich wohl mit ihr jetzt mal durch, damit wir das Problemchen aus der Welt schaffen.
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  • Ausritt mit Larry

    Das Wetter ist inzwischen richtig herbstlich geworden. Seit letzter Woche gibt es immer wieder reichlich Regen, dazu Wind und insgesamt einfach Ussel !

    Alles ist naß ! Milow traut sich mittlerweile auch zusammen mit Chef Jackson rein.


    Gestern schaffte ich es zwischen den Regenschauern gerade mal für einen Minispaziergang mit Lia nach draußen.
    Für heute war dann "bestes Ausflugswetter" angesagt.
    Ja ...naja... schon... irgendwie... und doch nicht so ganz.
    Die Sonne schien, doch es blies ein frischer böiger Wind, der den Usselfaktor nicht so ganz verschwinden ließ.
    Ich hätte schon fast gekniffen und Lia gar nicht erst gesattelt, doch dann dachte ich mir: "absteigen geht ja immer".

    Tina sattelte Jackson auch und dann ging es um kurz nach eins ins Gelände.
    Zur Zeit ist Lia aus mir unerklärlichen Gründen ziemlich guckig und schreckhaft im Gelände und alleine nicht wirklich reitbar.
    Mit Jackson zusammen ging es heute ganz gut.
    Sie war wegen des Windes zwar etwas nervös, aber Jackson´s Gesellschaft gab ihr genug Sicherheit, um es aushalten zu können.
    So war mit mir zusammen zwar wieder auch der verkrampfte Frosch unterwegs, doch schaffte ich es ihn einigermaßen im Zaum zu halten.

    Der Ausritt wurde insgesamt ein guter Erfolg.
    Lia buckelte nicht, stieg nicht und war kooperativ.
    Sogar ein Stück im Trab schafften wir nahezu problemlos.
    Spätestens nach dem Trab war Jackson dann angeknipst und Tina sagte irgendwann zu ihm "Mußt ja jetzt nicht wieder den Larry machen!"
    Irgendwie paßte das gut zu ihm heute und ich nannte ihn danach nur noch Larry :-)

    Noch ein Stückchen Wald auf dem Rückweg, bevor wir nach anderthalb Stunden wieder zurück am Stall waren.
    Das hat mir gut getan nach meinem Sturz letztens noch mal für eine längere Zeit im Sattel zu sitzen.

    Jackson und Ludwig


    Lia
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