• März, 2018
  • wieder ausweiten

    Die Temperaturen blieben mild in dieser Woche.
    Mittwoch war ich ausnahmsweise mal nachmittags am Stall und da Tina Frühschicht hatte, konnten wir den Nachmittag für einen gemeinsamen Ausflug nutzen.
    Tina ging zu Fuß und ich ritt mit Lia.
    Wir entschieden uns seit langem mal wieder für eine andere Strecke. Ich traute mich. Allerdings war Lia schon nach kurzer Zeit ziemlich angespannt und guckig.
    Natürlich wurde ich schnell wieder ängstlich und gab Tina die Leine. Doch ich biss die Zähne zusammen und blieb im Sattel, obwohl jede Faser in mir "ABSTEIGEN!" schrie. Doch ich versuchte rational zu bleiben und das klappte ja auch. Tina behielt die Leine für mein Sicherheitsgefühl und so meisterten wir den Ausritt.

    Samstag stiegen die Temperaturen sogar bis auf 16°C rauf. Da ich vormittags arbeiten mußte, trafen wir uns erst am Nachmittag.
    Wir gingen dieses Mal alle zu Fuß.
    Lia war entspannt und ruhig. Daher traute ich mich seit langem mal wieder eine Waldrunde einzuschlagen.
    Es klappte super und Lia blieb auch im Wald ruhig. Sie ging sogar über lange Strecken vorn mit mir zusammen.

    Auf dem Rückweg gab es ein klein wenig Aufregung wegen einer lauten Radfahrerin, doch auch diese Situation konnte ich relativ gut mit Lia meistern. Es gab immerhin kein Steigen oder ähnliches.

    Heute dann war es zwar immer noch mild, doch der böige Wind blies recht ordentlich und ließ es insgesamt usselig erscheinen.
    Dennoch sattelten wir die Pferde und starteten auf unseren Ritt.
    Dieses Mal beide im Sattel.
    Wir entschieden uns aus Zeitgründen für die übliche Runde, doch schlugen wir sie dieses Mal in entgegengesetzter Richtung ein. Wenigstens etwas Abwechslung.
    Es klappte alles sehr gut heute. Ich gab Tina nur an einer üblichen Angst-Stelle die Leine und ritt ansonsten alleine.
    Wir nahmen sogar zwei kleine Extra-Schlenker mit.
    Ein für mich sehr erfolgreicher Ritt mit Lia heute.

    Am Nachmittag zog dann ein Neuzugang zu Lia, Jackson und Merlin in den Stall.
    Da gab es nochmal Action für die Ponies.
    Seit heute nun wohnt noch ein fast 25jähriger Rentner bei uns im Offenstall.
    Mal sehen wie sich alle miteinander arrangieren werden.
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  • einfach so schön

    In der letzten Woche hatte der Winter seinen Höhepunkt erreicht. Mittwochmorgen waren es -13°C mit ordentlich blasendem Ostwind. Das war wirklich nicht schön. Da fror einfach alles ein.

    In den Tagen davor waren es "nur" -10/11 °C. Da fror der Mist am Boden fest.

    zweistellige Minusgrade morgens am Stall


    bei eisigen Temperaturen waren Lia und ich Anfang der Woche unterwegs


    selbst Mami kuschelt sich lieber drinnen ein, als in der Eiseskälte draußen herumzulaufen


    Donnerstag, Freitag und Samstag hatte mich dann doch noch eine Erkältung erwischt, so daß ich es nicht zum Stall schaffte.
    Tina war so nett und nahm sich am Samstag Lia an und longierte sie ein bißchen, damit sie noch etwas Bewegung bekam.

    Heute war ich wieder halbwegs fit und konnte endlich wieder zum Stall fahren.
    Der Winter hatte sich nun quasi über Nacht verabschiedet und das Thermometer kletterte auf mehr als 10°C plus . Das sind mal locker 20° C Unterschied. Aber da will ich mich gar nicht beschweren.
    Es war einfach nur frühlingshaft herrlich heute.
    Das wurde durch die Rückkehr vieler Zugvögel noch bestärkt. Den ganzen Tag hörte man ihre Rufe und konnte die Züge am Himmel sehen.

    Die Pferde waren entspannt und genossen die Sonne als wir am Stall eintrafen.
    Wir machten den Stall sauber und nutzten das gute Wetter, um das Tränkebecken zu säubern.
    Danach machten wir die Pferde ausgehfein und sattelten.

    Wir starteten unseren Ausritt.
    Ich hatte Lia wieder mit Equizaum und -longe ausgestattet.
    Die Longe hatte ich zunächst am Horn befestigt. So konnte ich sie nur bei Bedarf Tina in die Hand drücken.
    Lia war wirklich sehr ruhig und entspannt heute.
    Wir schafften unsere übliche Runde und ich mußte nur einmal unterwegs auf das "Notfallseil" zurückgreifen.
    Für mich sehr schön zu sehen, wie die Longe in Tinas Hand Lia direkt etwas mehr Sicherheit gab. Sie konnte die für sie beängstigende Situation gelassener meistern.
    Als die "Gefahr" vorbei war, konnte ich die Longe wieder an´s Horn hängen und allein weiterreiten.
    Es war ein sehr sehr schöner Ausritt, der mir wieder etwas mehr Sicherheit und Vertrauen in mein Pony geben konnte.

    Lia war sehr relaxed nach unserem Ausritt


    Tina erklomm mit Jackson heute das Podest im Sattel
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  • Februar, 2018
  • geführt

    Der Winter ist doch noch in die Eifel gekommen und nun auch schon eine Weile geblieben.
    Die gesamte letzte Woche gab es nachts deutliche Minusgrade und tagsüber auch nicht viel über null Grad.
    Nach unserem langen Ausflug vom letzten Sonntag hatte Lia Montag dann verdient frei.
    Dienstag und Mittwoch hab ich sie longiert bzw war eine kleine Runde mit ihr spazieren. Donnerstag, Freitag und Samstag hatte sie frei.
    Da würde ich normalerweise annehmen, daß sie dann heute wieder explosionsgefährlich gewesen wäre.
    Doch ich hatte mir vorgenommen, daß mir das egal sein sollte.
    Ich wollte heute reiten !
    So fragte ich Tina, ob sie mich mir in Form eines Handzügels Unterstützung geben würde und sattelte Lia einfach.

    Das Stück über den Hof ritt ich zunächst allein und gab Tina erst danach den Zügel in die Hand.
    Sie war heute zu Fuß mit Jackson unterwegs, so daß Lia sich sicher von ihr geführt fühlen konnte.

    Natürlich hatte ich aber ja auch die Zügel in der Hand. Das geht mit dem Equizaum ja wirklich sehr gut.
    Lia war erstaunlicherweise zügig und motiviert; im Gegensatz zu Jackson, der doch ein klitzekleines bißchen lustlos wirkte.

    Der Wind kam heute von Osten und ließ es den ganzen Tag nicht zu, daß das Thermometer ins Positive klettern konnte.
    So war es trotz schönster Sonne eisig kalt.
    Nach dem ersten Stück entschieden wir, daß wir es heute bei einer relativ kurzen Runde belassen würden, damit wir nicht zu Eiszapfen frieren würden.

    Als wir dann an den geschützteren Ortsrand kamen, wurde es deutlich erträglicher.
    Sobald der schneidende Wind weg war, konnte man es gut aushalten.
    Dennoch blieben wir bei unserer kurzen Runde. Dafür konnten wir diese aber sehr erfolgreich abschließen.
    Ich ritt insgesamt etwa 45 Minuten und Tina mußte gar nicht eingreifen.
    Lia war an ein paar Stellen (dort wo sie immer nervös ist) etwas unsicher und ängstlich, blieb aber ansprech- und gut händelbar.
    Heute gab es mal kein Buckeln, Steigen oder sonst irgendeinen Tanz.

    Das war sehr schön und hat uns wohl allen gut getan.
    So kann es aus meiner Sicht gern weitergehen.
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  • ausgenutzt

    Gestern war unsere Osteopathin Nicole Maier bei uns. Ich hatte mich entschieden Lia sicherheitshalber mal wieder durchchecken zu lassen. Nicht, daß sie doch irgendwo Schmerzen hat und sich deshalb manchmal so unberechenbar aufführt.
    Im Mai wäre der nächste Kontrolltermin planmäßig dran gewesen, da dachte ich mir, daß wir den einfach vorziehen.
    Und das war auch gut so, wie sich herausstellte: Lia war hatte auf ihrer Problemseite "Links" einige Blockaden.
    Ob diese nun das Verhalten auslösen, oder durch das Verhalten entstanden sind, kann man natürlich nicht wissen. Fakt ist aber: Besser sie werden behandelt und Lia kann jetzt wieder entspannt laufen.

    Jackson wurde dann gleich mit kontrolliert, doch bei ihm waren es nur Mini-Blockaden in den Karpalgelenken und an einem Halswirbel. Die waren schnell wieder gelöst.

    Heute war dann gefühlt ein bißchen Frühling. Morgens war es noch bitterkalt, doch als wir uns um zwölf am Stall trafen, schien die Sonne schon so kräftig, daß es sehr angenehm war.
    Wir nutzten das Wetter für den ersten Frühlingsputz und machten erstmal das Strohlager sauber.

    Danach suchten wir uns mit den Ponies einen Flecken in der Sonne. Die ersten Haare des Winterfells beginnen jetzt ganz langsam zu rieseln.

    Ein Putzplatz in der Sonne.


    Um kurz nach zwei starteten wir auf unseren Spaziergang.
    Das Wetter heute mußte einfach ausgenutzt werden.
    Lia war die meiste Zeit ganz umgänglich.
    Mittendrin allerdings gab es mal wieder einen kleinen Eklat. Von einem Seitenweg kam eine Gruppe aus zwei Ponies, vier Menschen und einem Hund.
    Die hatten wir vorher schon einmal auf unserem Weg getroffen, da war alles kein Problem.
    Doch nun konnte Lia sie zunächst nur hören und wegen der Sonne und einem Hügel nicht gut sehen. Und das brachte sie wieder zum Explodieren.
    Doch ich schaffte es mit meiner Kurz-Halte-Taktik immerhin sie von größerem Steigen abzuhalten. Sie schaffte ein paar Hüpfer und schnaubte, als hätte sie den Todfeind Nummer 1 gesehen, doch mehr passierte nicht.
    Als die Ponies schließlich für sie sichtbar wurden, war der Spuk sofort vorbei und wir konnten wieder normal weitergehen.

    herrlich heute draußen


    Sonne pur


    Lia


    Wir bekamen gar nicht genug von unserem Ausflug und so schlugen wir noch die Route über den Schlangenberg ein.
    Hier waren wir schon sehr lange nicht mehr gewesen.
    So waren wir nach fast DREI Stunden erst wieder zurück am Stall. Hat uns allen mal richtig gut getan... aber dann waren wir auch alle ganz schön platt.
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  • was lange währt, wird endlich gut

    Im September war Steffi bei uns zu Lias erstem Fotoshooting unterm Sattel (Teaser ). Es hat zwar etwas gedauert, doch dafür sind die Bilder umso schöner geworden.
    Hier gibt es nun also endlich mal wieder was für´s Auge.
    Wenn ich mir die Bilder so ansehe, dann bekomme ich gleich nochmehr Sehnsucht nach Wärme, Trockenheit und Sonnenschein.
    Von mir aus kann der Frühling gern bald kommen.

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  • Ein Test und ein bißchen Entspannung

    In der vergangenen Woche ging es mit Lia insgesamt ein bißchen besser.
    Und das, obwohl es aufgrund des Wetters wieder ein paar Tage gab, an denen gar nix ging.
    Samstag und Sonntag waren wir spazieren und ich konnte Lia ganz gut im Zaum halten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Sobald sie auch nur irgendwelche Anstalten machte, nahm ich sie kurz am Kappzaum unten und am Zügeln, den ich auf der Nase des Kappzaums befestigt habe. So hatte sie nicht viel Raum, um abzuspacken.
    Das klappte gut.

    Am Montag hatte ich die Möglichkeit einen anderen Sattel auf Lia zu testen.
    Ich überlege seit längerem, ob ich nicht auf einen anderen als den Westernsattel umsteige.
    Da ist es natürlich immer hilfreich, wenn man mal etwas ausprobieren kann.

    Mit dem Sitzgefühl war ich sehr zufrieden und auch Lia schien einverstanden zu sein. Das ist natürlich so recht schwer zu beurteilen, da ich aufgrund von Schnee und Eis nur ein paar Runden im Schritt über den Hof reiten konnte. Doch das kann ja bei Lia schon ausreichen, wenn ihr etwas nicht paßt. Von daher werte ich es mal als positiv, daß sie ruhig und entspannt geblieben ist.

    Im Anschluß zogen Tina und ich mit den Ponies und Ludwig los auf einen schönen langen Spaziergang. Die Sonne kam mehr und mehr raus und Schnee und Eis waren dann schnell Geschichte.
    Wir alle genossen das Wetter und Lia war wirklich sehr entspannt. Dieses Mal gab es gar keine Anstalten für irgendeinen Quatsch. Nicht mal, als wir am Waldrand entlang gingen.

    Heute Morgen war ich dann seit längerem wieder mal allein mit ihr spazieren.
    Auch das klappte dank der Kappzaum-Methode gut. Sie war zunächst ruhig und entspannt und wir konnten sogar zweimal schön ruhig traben.
    Auf dem Rückweg dann, ließ sie sich wieder von irgendetwas (ich konnte nichts sehen oder hören) ablenken und wurde hibbelig. Doch auch dieses Mal konnte ich durch meine Festhalte-Technik verhindern, daß sie sich aufspult und so konnten wir dennoch gesittet nach Hause gehen.
    Es wäre schön, wenn es nun so positiv weiter gehen würde.
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  • Neues von Mami

    Mami geht es bestens.
    Sie ist nun wieder eine Freigänger-Katze.
    Bisher bleibt sie immer nur für kurze Zeiten draußen und kommt dann wieder rein.
    Wenn man sie ruft ist sie auch nie weit weg und kommt meist schnell gelaufen.

    Die neuen Erfahrungen sorgen dafür, daß sie drinnen jetzt auch etwas ruhiger ist. Freigang ist aufregend und somit anstrengend für den Kopf. Also wird abends entspannt geschlafen.

    Mami und Ludwig sind gute Freunde geworden


    entspanntes Wollknäuel


    Aber auch Fernsehn tut sie manchmal gern: Hier war es "Disneys Robin Hood"


    Mami ist hier nicht zu sehen, aber das Bild paßt thematisch gut hier rein:
    Die Hofkatzen kuscheln sich im Moment eng zusammen, wenn es so kalt ist.

    vier auf einen Streich im Stroh
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