Offenstallhaltung und mehr

Obermaubach 2009 - Ritt am 1. Mai

Der Tag begann für uns alle früh am 1. Mai. Für 10 Uhr hatten wir uns zum Abritt verabredet und vorher war noch einiges zu tun.
So kamen Christian und ich bereits um kurz vor 8 am Stall an und fütterten Joey und Sassico. Zwanzig Minuten später erreichten uns Sandra und Toby, die uns bei diesem Ritt begleiten wollten, per Hänger.

Besuch bei Joey und Sassico: Toby


Sandra und Toby


Für's Satteln hatten wir extra mehr Zeit eingeplant, da wir doch einiges an Gepäck zu verschnüren hatten. Doch es ging recht schnell und so konnten wir bereits kurz vor halb zehn aufsitzen. Toby startete gleich durch und legte einen beachtlichen Schritt an den Tag. So waren wir natürlich viel zu früh am Treffpunkt. So legten wir bereits hier unsere erste (Zwangs-)Pause ein :-)

Wir treffen die anderen.







Pünktlich um 10 Uhr waren dann alle am Treffpunkt und wir konnten starten:

2 Warmblüter
1 Tinker
1 Isländer
3 Ponies
und eine Dogge

--- eine bunt gemischte Truppe.

Auf geht's !


Das Wetter war uns mehr als gut gesonnen. Es war herrlich und die kräftigen Farben des Frühlings beleuchteten unseren Weg.
Der führte uns zunächst die bekannte Strecke bis zur Drover Heide.

Sonja und Nala


Ute konnte unterwegs wieder jemanden gewinnen, ein Foto von der ganzen Gruppe zu machen.

Alle auf einem "Haufen"







Wir ritten in einem angenehmen Tempo bis zum Vettweißer Wald.

Christian und Sonja


Bianca und Sandra vorneweg


Dort legten wir um 12 Uhr eine halbe Stunde Pause ein. Wir hatten ein schattiges Plätzchen mit frischem Gras für die Pferde gefunden.
Die langten auch gleich kräftig zu, was aber inzwischen kein Problem mehr ist, da alle angeweidet sind.

Pause!


Julia, Scotty und Any


Julia, Sonja's und Bianca's Reitlehrerin, begleitete uns spontan am 1. Mai mit ihrem Tinker Scotty und ihrer Dogge Any. "Schön, daß Ihr dabei wart."

Als wir wieder aufbrachen, ging es auch schon zügig in die Drover Heide und einmal quer durch sie hindurch. Dort hatten wir ein tolles Erlebnis: Da es in der Heide immer sehr feucht ist, leben dort auch sehr viele Frösche. Und direkt an unserem Weg lag wohl ein besonders stark bewohntes Gebiet und wir kamen in den Genuss eines mächtigen Froschkonzertes.
Das lud uns spontan zu einer weiteren kurzen Pause ein, so daß wir noch ein Weilchen lauschen konnten.

Aufbruch zur Drover Heide


in der Heide ist es teilweise wie im Wald...


...doch teils ist es auch offener mit nur kleineren Bäumen und Sträuchern


Joey während der Pause


Als wir die Drover Heide in Richtung Thum verließen übergab ich die Verantwortung als Navi an Ute ;-) , denn sie ist unsere "Eifelexpertin"
Sie führte uns von Thum über die Felder, die wirklich in herrlichem Gelb und Grün strahlten bis zum Gut Kirschbaum bei Nideggen. Der Weg wand sich durch eine sanfte Hügellandschaft.

herrlich gelber Raps


sanfte Hügel


Julia und Sonja bergab


Direkt am Gut Kirschbaum fanden wir ein schattiges Plätzchen, das uns zu einer erneuten kleinen Pause einlud. Kurz vorher kam Ute die Idee, ob wir nicht auf die Burg Nideggen reiten wollten. Der Vorschlag fand große Zustimmung und so war es beschlossene Sache.
So rasteten wir nur knapp 20 Minuten, um Energie für den aufregenden Aufstieg zu tanken.

Rastplatz


Nideggen begann ganz ruhig mit einem netten Wohngebiet. Spielende Kinder auf der Strasse begrüßten uns mit strahlenden Gesichtern und sogar Fotos wurden dort schon von uns gemacht.

Nideggener Wohngebiet


Von dieser ruhigen Gegend bogen wir auf Nideggens Hauptstrasse, überquerten die Kreuzung und ritten hinauf zum Marktplatz. Wir hatten gar nicht bedacht, daß der 1. Mai Feiertag ist. Die Nideggener Altstadt war voller Menschen, die bei diesem Traumwetter Eis aßen und/oder die Burg besichtigten.
Bis zum Marktplatz ritten wir, von dort an führten wir die Pferde den restlichen Weg hinauf.
Die meisten Fußgänger, Auto- und Motoradfahrer waren sehr nett und rücksichtsvoll und wir blickten überwiegend in erfreute Gesichter, wenn wir auftauchten.

auf dem Weg zur Hauptverkehrskreuzung


Aufstieg zur Burg


Das Führen in Nideggen war für mich eine echte Prüfungssituation. Da Joey mir ja in früheren Jahren, wenn ich ihn an der Hand hatte, öfter mal panisch abgehauen ist, habe ich leider ziemliche Angst ihn zu führen. Ich arbeite daran und übe auch immer wieder. Es ist auch schon besser geworden, doch in so einer Situation mußte ich wirklich meinen ganzen Mut zusammen nehmen. Joey war auch ziemlich nervös und so stieg mein Adrenalinspiegel. Aber umso stolzer war ich, als wir tatsächlich auf der Burg pausierten und Joey sich nach kurzer Zeit auch wieder beruhigen konnte. Die anderen Pferde wirkten auf mich auch alle zufrieden dort.

Christian mit Joey und Sassico


alle machen Pause


die Pferde genießen den Ausblick über die Eifel


Burg Nideggen


Wir nutzten die Pause auf der Burg für einen zivilisierten Toilettenbesuch und Julia und Ute organisierten uns netterweise kühle erfrischende Getränke. So gut hat mir eine Cola schon lange nicht mehr geschmeckt !
Die Pferde waren eine richtige Attraktion für die Besucher der Burg. Vor allem die Kinder fanden Gefallen an der Gruppe. Hätten wir ein "Ponyreiten" veranstaltet, hätten wir ein kleines Vermögen machen können ;-)
Nach einer guten halben Stunde starteten wir auf den letzten Teil unseres Rittes: Von Nideggen nach Obermaubach. Der Weg führte uns noch ein ganzes Stück durch Nideggen als Sonja auffiel, daß Nala ein Hufeisen locker hatte. Zum Glück war Julia gut ausgerüstet und hatte Hammer, Zange und Ersatznägel dabei. Sie schlug geschickt den verlorenen Nagel nach und so konnten Sonja und Nala den Ritt problemlos beenden.

Abstieg von der Burg


weiter durch den Ort


Julia rettet Nala's Hufeisen


Ute führte uns nun durch den Wald in Serpentinen hinunter nach Obermaubach. Für uns "Flachlandreiter" eine ganz neue Erfahrung. Doch meine Besorgnis vor zu steilen Strecken blieb unbegründet. Es war faszinierend so eine andere Art der Gegend zu bereiten. Wir sahen sogar Kletterer an einer Felswand.
Es dauerte von Nideggen ungefähr anderthalb Stunden bis wir im Tal am Gut Mausauel angekommen waren. So erreichten wir unser Nachtquartier um kurz nach 18 Uhr und freuten uns alle auf einen schönen Abend dort.

Serpentinen im Wald


Felsen...


... und Abgründe


gleich am Ziel
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  • NEBELREITER.COM 
    Es juckt in den Fingern
    So langsam juckt es uns doch in den Fingern, daß die Reitsaison wieder richtig los gehen kann. Es ist ja nun absolut nicht so, daß wir im Winter nicht ebenfalls unterwegs sind, doch sind die Strecken schon kürzer und es macht einfach mehr Freude, wenn man ...

1 Kommentar

Linear

  • Anonym  
    Wie immer superschöne Bilder,freue mich immer darüber..LG

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