Wochenbericht



Nala und ich haben wieder eine neue Übungsaufgabe bekommen:

Stehen bleiben.

Nala mag nicht so gerne stehen bleiben, d.h. wenn wir in der Gruppe los reiten wollen, ist Nala schon am Tänzeln und will schon los bevor die anderen aufgestiegen sind.

Unsere Übung: wir beide sind schon einige Minuten vor den anderen fertig, ich steige auf und Nala muß stehen bleiben. Das gefällt meinem Pferd gar nicht. Also dirigiere ich Nala immer wieder zur Stelle zurück wo sie stehen bleiben soll. Meine Aufgabe ist es ruhig zu bleiben und diese Ruhe auf das Pferd zu übertragen .. und es funktioniert.

Wir sind ein Reiterstandbild !

Mein Fehler bei der ganzen Sache war, daß ich immer mit tausend anderen Dingen beschäfigt war und nicht auf mein Pferd geachtet habe.
Der Mensch muß sich ja oben im Sattel auch erst einmal sortieren, man sitzt auf der Jacke, die Hose kneift die muß zurecht gerückt werden, der Sattel ist verruscht, wo ist das Handy, habe die Taschentücher vergessen usw. usw..

Zuerst kommt das Pferd und dann die anderen Sachen. Ich habe verstanden.

Die Übung machen wir auch im Gelände. Einfach mal für eine Minute stehen bleiben. Warum Nala im Gelände auch nicht stehen bleiben mag, daß weiß ich noch nicht. Aber mit vielem Üben und viel Ruhe wird das auch immer besser. Ist ein mühevoller Weg ( oft fehlt mir die Konssequenz oder auch die Ruhe und auch die rechte Lust das zu üben ) aber eine andere Möglichkeit gibt es nicht.


Reitstunde im Dunkeln

Als Reiter vermeidet man ja eigentlich das Reiten im Dunkeln, aber es läßt sich ja nicht immer umgehen. So haben wir eine Reitstunde im Dunkeln abgehalten, sind durch und um das Dorf geritten, so hatten wir doch immer etwas Licht von den Straßenlaternen.
Die Pferde haben das toll gemacht.
In einer Situation hatten wir Probleme die Pferde vorwärts zu bekommen, in einer Hofeinfahrt stand ein Auto mit Fernlicht und wir ritten genau darauf zu, wir sahen gar nichts mehr und ich glaube den Pferden ging es genau so. Die Pferde gingen erst mal ein Paar Schritte rückwärts. Also erst mal anhalten und wieder Ruhe in die Gruppe bringen, und nach einer Verschnaufpause ging dann ein Pferd voran und die anderen folgten.
Abenteuerlich wurde es auch, wo wir einen „Schleichweg“ benutzten. Links eine lange Gartenmauer daneben der Fussgängertrampelpfad, den wir benutzten, und rechts war der Bach. Ich glaube so konssequent hatte ich meine Wade noch nie am Pferd. Im Hellen sieht der Weg vieeeeeeel breiter aus. Bei den kalten Temperaturen hatte ich irgendwie keine Lust mit meinem Pferd baden zu gehen.
Die Pferde fanden das langweilig, denn das war der Weg nach Hause und in den Boxen wartete schon das Abendessen.
Das war eine aufregende und lehrreiche Stunde.

Am Sonntag haben wir einen Ausritt zum Disternicher Wäldchen gemacht. Es war windig aber trocken und die Sonne kam auch raus.
Volker ist auch mitgeritten und mußte mit seinem Pferd „kämpfen“ da Scotty an diesem Tag absolut keine Lust hatte, jeder Schritt mußte aus ihm heraus gekitzelt werden. Aus Scotty nicht aus Volker !
Im Wäldchen war es windstill und daher recht angenehm zu reiten, leider sind dort jetzt auch einige Wege mit Schotter dicht, die sonst schön zum Traben gewesen wären. Auf dem Heimweg kam die Sonne raus, die Vögel zwitscherten. Frühling wo bist Du ?????
Nach zwei Stunden waren wir wieder am Stall, die Pferde wurden versorgt und dann ging es nach Hause den Restsonntag noch genießen.
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1 Kommentar

Linear

  • Christian  
    *Hey Sonja!

    das klingt ja richtig gut. Also im Dunkeln reiten wäre mir ja auch zu heikel. Da ist es schon sinnvoll das mal zu üben...

    Und ich habe mir sagen lassen, dass stehenbleiben mit dem Pferd an manchen Stellen sinnvoll sein soll. An Strassen, roten Ampeln oder auch tiefen Schluchten.
    *hihi*

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