Aus dem Leben mit Pferden

im T-Shirt unterwegs

Wie angekündigt war an diesem Wochenende dann endlich Frühling. Und wie !
Es waren in der Sonne bestimmt 25 °C und somit definitiv T-Shirt-Wetter.

Da Lia und Jackson am Freitag die Hufe frisch geschnitten bekommen hatten, machten wir am Samstag einen langen Spaziergang statt zu reiten. So konnten sich die beiden erstmal wieder "einlaufen".

Wir wählten eine Runde mit einem kleinen Stückchen Badewald. Lia war aufgrund des angenehmen Wetters ruhig und entspannt, so daß ich mit ihr ein bißchen Wald üben wollte.
Sie war ruhig und lieb im Wald und ging sogar mal vor.

Das frische Gras, das nun ordentlich zu sprießen beginnt, lockte sie sehr und ich mußte immer ein Auge auf sie haben, damit sie sich nicht doch etwas schnappte.

Beide waren flott unterwegs und ließen sich von den frisch geschnittenen Hufen nicht aufhalten.

So stand also einem Ausritt am Sonntag nichts entgegen.
Wir verabredeten uns für 10 Uhr
Zunächst etwas enttäuscht vom Wetter machten wir uns erstmal an´s Ausmisten.
Der Himmel war verhangen und es sah sogar ein bißchen nach Regen aus. Die Temperaturen waren schon hoch. Es fühlte sich auch etwas schwül an.
Doch bald brachen die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken und im Tagesverlauf wurde es immer sonniger und damit auch noch wärmer.

Um halb zwölf saßen wir im Sattel und ritten vom Hof.
Ich hatte eine Strecke vorgeschlagen und Tina war einverstanden.

Es ging herunter nach Abenden und dann im Bogen von dort wieder bergan nach Hause.
Die Wege sind nicht zu steil dort und es gibt sowohl waldige als auch freiere Abschnitte. Ein netter Mix aus allem.

Was ich nicht eingerechnet hatte war, daß der Hinweg fast komplett an einer beliebten Motorradstrecke entlang führt. Und natürlich war dort heute richtig viel los.
Doch Jackson stört das ja sowieso nicht und auch Lia war nur bei ganz laut knatternden oder knallenden Maschinen kurz im Achtungsmodus.
Ansonsten war sie lieb und lief entspannt. Sie suchte allerdings sehr den weichen Boden, was aber nach dem Hufeschneiden immer so ist bei ihr.

Abritt


warm genug für einen Ritt im T-Shirt


Lia war sogar so lieb, daß ich mich traute mal wieder Fotos für den Blog zu machen.
Es gab zwar Situationen, in denen ich mich anspannte und etwas Angst bekam, doch das war völlig unnötig.
Ich denke, daß ich mich immer mehr werde entspannen können, je mehr positive Erlebnisse ich mit Lia habe. Daher heißt es für mich, Zähnezusammenbeißen und weitermachen. Momentan läuft es ja wirklich gut. Ich bin also vorsichtig optimistisch.

Unten in Abenden kamen wir dann an den Scheitelpunkt unserer Strecke. Von dort an ging der Weg wieder bergan.
Ab dort wurde es auch deutlich ruhiger, denn wir ließen die Strasse hinter uns.
Nun konnten wir die Strecke richtig genießen. Ich mag die Gegend dort sehr, denn es ist von allem was dabei.

auf dem Rückweg


Blick nach oben


Das letzte Stück des Weges ist ein kleines bißchen steiler als der Rest.
Dort ließen wir Lia und Jackson traben.
Auch das klappte ganz gut.
Ich konnte feststellen, daß Lia im Vergleich zum letzten Jahr (da waren wir diesen Weg genauso geritten und auch dort getrabt) doch etwas fitter geworden ist. Sie war bei weitem nicht so außer Puste heute.

Von dort war es nun nicht mehr weit bis nach Hause.
Die Pferde hatten mit ihrem Winterfell, das ja noch nicht komplett ausgefallen ist, ordentlich geschwitzt und so wuschen wir ihnen am Stall die Sattel- und Gurtlagen mit lauwarmem Wasser ab.

Nach dem Mittagessen konnten sie sich dann genüßlich im Staub wälzen und danach den schönen Sonntag im Offenstall genießen.

wälzen tut gut nach dem Ritt
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