Offenstallhaltung und mehr

kleine Erfolge trotz schwieriger Verhältnisse

In dieser Woche lief es mit Lia und mir insgesamt betrachtet ziemlich gut.
Dennoch gab es ein paar Schwierigkeiten.
Am Montag wollte ich Lia unseren neuen Roundpen erkunden lassen.
Ich stellte sie rein und sie sollte sich einfach nur mal umschauen.
Doch sie regte sich sofort auf und zeigte mir deutlich, daß sie sich dort unwohl fühlte. Sie stieg die Tür an, rannte aufgeregt hin und her und äppelte gleich dreimal.
Passenderweise begann es auch noch zu regnen, so daß die Tropfen auf das Dach trommelten.
Also beschränkte ich die Erkundung auf ein paar wenige Minuten und sah schon fast schwarz für ein Training dort in der nächsten Zeit.

Doch am Mittwoch brachte ich sie nach einem Mini-Spaziergang wieder hin und sie war schon viel entspannter.
Donnerstag waren wir zuerst eine Stunde entspannt zusammen spazieren und danach ging sie sie wieder für ein paar Minuten zum Erkunden in den Roundpen.
Da sie nun wirklich entspannt war, begann ich mit ein paar ganz einfachen Übungen und schickte sie ein bißchen im Kreis um mich herum.

Sollte also doch was werden mit dem Roundpen Training in nächster Zeit.

Lia im Roundpen


Gestern dann war der Winter wieder da: ein bißchen Schnee und kalter Ostwind.
Ekelhaft !
Tina und ich trotzten natürlich dem Wetter und gingen ins Gelände.
Zu Fuß waren wir unterwegs und schlugen die Runden an den Windrädern vorbei.
Die ächzten und knarzten durch den Wind ziemlich laut. Doch die Pferde kennen diese Geräusche ja sehr gut, da sie sie vom Stall aus immer hören können.
Dennoch war Lia schon dort wieder unruhig und hibbelig.

Der weitere Weg war ruhiger.
Bis wir den Waldrand erreichten.
Wieder mal wie aus dem Nichts drehte Lia auf.
Steigen, steigen, steigen und dazwischen auch noch ein bißchen buckeln.
Eins muß man ihr lassen: DAS kann sie !
Wenn sie steigt steht sie mehrere Sekunden senkrecht in der Luft und macht erstmal keine Anstalten dort wieder runter zu kommen.
In diesem Stadium ist sie dann einfach nicht ansprechbar. Also trieb ich sie an, so daß sie um mich herum laufen sollte.
Sie ließ all ihre Energie raus bockte und stieg und lief was das Zeug hält.

Irgendwann merkte ich dann, daß sie wieder zurechnungsfähig wurde.
Ich sprach sie an und sie reagierte.
Also sammelte ich sie wieder ein und wir gingen weiter. Ein positiver Nebeneffekt: Mir war jetzt nicht mehr kalt !

Nach ein paar Metern passierten wir dann ein paar Holzarbeiter, die mit Traktor und Hänger durch den Wald fuhren. Dabei blieb sie dann erstaunlicherweise recht ruhig und kontrollierbar.

Heute war es insgesamt viel entspannter. Offenbar hatte ihr Tänzchen ihr gestern gut getan und sie hatte heute nicht soviel angestaute Energie.
Es war allerdings noch kälter heute und wir konnten uns zu keiner allzu großen Runde aufraffen.

Nun mal sehen, was die neue Woche bringen wird. Ich wäre bereit für den Frühling !
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