Offenstallhaltung und mehr

gut weggekommen

In der vergangen Woche war bei uns nicht viel los.
Es ist nun eindeutig Winterzeit und da werden die Pausentage häufiger.
Entweder ist es dunkel oder naß und usselig oder beides.

Montag war Huftermin, Dienstag hab ich Lia longiert und am Mittwoch waren wir immerhin eine Stunde zusammen mit Ludwig spazieren.

Ludwig


Lia vorm Blumenfeld


Donnerstag und Freitag habe ich es gar nicht zum Stall geschafft, so daß Lia frei hatte.
Tina hat diese Woche wegen der Dunkelheit auch nicht viel geschafft.
Also waren wir am Samstag natürlich entsprechend motiviert.
Ich mußte vormittags arbeiten, daher konnten wir uns erst um halb drei treffen.

Nachdem wir noch den Stall gesäubert hatten, kratzten wir den Dreck von den Pferden und um 16 Uhr ritten wir warm eingepackt vom Hof.
Das Wetter war deutlich besser als angesagt. Es war trocken und lediglich windig.
Wir entschieden uns für die kleine Waldrunde. Dort ist es windgeschützter als im freien Feld.

Ich nahm also all meinen Mut zusammen und traute mich mit meinem Pony bei Wind in den "Gruselwald", obwohl sie so wenig getan hatte diese Woche.
Mein Mut wurde belohnt. Lia war weitgehend entspannt.
Kamen stärkere Windböen, merkte ich ihr zwar die Anspannung an, aber sie blieb für mich ansprechbar.

Es gab zwei Situationen, in denen mein Adrenalinspiegel doch kurz in die Höhe schoß.
Auf einem Bergabstück im Wald wollte Lia lieber am rechten Wegrand gehen. Das wollte ich nicht, wegen des Abhangs dort.
Da ignorierte sie meine Einwände allerdings kurzer Hand und ging einfach geradeaus auf den Abhang zu. Da wurde mir kurz anders. Ich glaube zwar nicht ernsthaft, daß sie so blöd wäre, und da einfach runterlaufen würde, aber man weiß ja nie.
Ich konnte sie stoppen und wieder an die linke Wegseite lenken. Tina ging mit Jackson netterweise nun auch da und Lia war nun überzeugt, daß der Weg dort gut genug war.
Mir war heiß und ich mußte mich langsam wieder entspannen.

Auf dem allerletzten Bergabstück dann gab es eine Pferdevollbremsung, da auf dem Weg von rechts zwei dunkelgekleidete Wanderer auf uns zu kamen.
Die waren den Pferden unheimlich. Uns ehrlich gesagt auch ein bißchen. Zwei schwarz gekleidete Männer im Wald, die keine eindeutige Wanderausrüstung bei sich hatten, lassen mich auch etwas vorsichtiger sein.
Wir ließen sie vorbei und dann waren Jackson und Lia auch gewillt wieder weiter zu gehen.
Da wir zu Pferd natürlich schneller waren, überholten wir die Wanderer bald.
Doch inzwischen hatten die Pferde sie genügend anschauen können und für harmlos befunden.
Sie grüßten auch freundlich als wir überholten.
Dann ging es nur noch aus dem Wald heraus und bald darauf waren wir wieder zu Hause.

Als ich eine halbe Stunde später im Auto auf dem Heimweg war, begann es zu regnen. Hatten wir gut abgepaßt.

Heute war das Wetter sogar noch viel besser.
Der Wind war immer noch frisch, aber nicht so kalt und heftig wie gestern und es schien sogar meist die Sonne.
Damit hatten wir gar nicht gerechnet.
Also machten wir uns wieder auf den Weg.
Tina mit Jackson diesmal zu Fuß. Ich hatte Lia wieder gesattelt, da sie in der kommenden Woche wahrscheinlich auch viel frei haben wird. Da wollte ich sie heute ein bißchen trainieren.
Spikey hatte sich auch aus dem Haus getraut bei dem guten Wetter.
Heute war es wirklich sehr entspannt unterwegs.
Wir waren eine Stunde unterwegs und es gab keine Schrecksekunden.
Wieder ein gutes Pferdewochenende, an dem wir mit dem Wetter wirklich gut weggekommen sind.
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