Stallgeflüster

Bremsen Rodeo

Diese Woche war Minimalprogramm angesagt für mich.
Montag war ich gar nicht am Stall und Dienstag und Mittwoch chon morgens für um kurz vor sechs nur für eine Stipvisite.
Meine Kollegin hat Urlaub und gepaart mit einer größeren Datenumstellung mußte ich immer lange arbeiten.

So war ich Dienstag nur eine Runde mit Ludwig spazieren, während die Pferde eine Stunde grasen durften.
Im Sonnenaufgang tat es sehr gut vor dem stressigen Tag etwas Kraft zu tanken.

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So dachte ich mir am Mittwoch, daß es schön wäre, wenn Lia wenigstens ein bißchen Bewegung bekäme. Also nahm ich sie mit auf den Spaziergang.
Doch das hätte ich lieber bleiben lassen. Scheinbar hat sie gespürt, daß ich durch den Stress auf der Arbeit leichter reizbar und nicht ganz so selbstsicher war, denn sie hatte vor ALLEM Angst.
Zuerst war es eine Kuh in der Ferne, dann ein Vogel, der oben im Baum zirpte und zum Schluß noch ein Wegkreuz.
Unser Spaziergang wurde recht kurz, da ich dafür echt nicht die Nerven hatte.
Ich konnte ihn halbwegs positiv abschließen und damit war ich für diesen Tag zufrieden.

Donnerstag war ich dann wieder gar nicht am Stall, doch heute hatte ich frei !
Während ich mistet, durften die Pferde schon zum grasen raus.
Danach holte ich mir Lia, putzte und sattelte sie und ging mit ihr und Ludwig ins Gelände.

Heute war sie wie ausgewechselt. Die Kühe störten nicht und auch sonst jagte ihr nichs Schrecken ein.
Ich ritt zum Wald hoch. Als ich dort einen Mann traf und kurz mit ihm sprach, bereute ich diese Entscheidung.
Wir wurden von Bremsenschwärmen angegriffen.
So verabschiedeten wir uns schnell und ritten weiter.
Ich trabte ein Stück, um die Biester los zu werden.
Dann kam das gleiche Stück, auf dem Tina´s Probleme mit Lia begannen.
Ich kann positiv vermerken, daß sie bei mir heute nicht versucht hat zu fressen, aber die Bremsen und Fliegen machten sie kirre.
Sie neigt dann schnell dazu theatralisch auszurasten (Drama-Queen!), was bergab wirklich nicht lustig ist.
Als es wieder bergan ging, trabte ich wieder ein ganzes Stück, denn nur so konnten wir den Viechern entkommen.

Es wurde zum Glück besser, als wir wieder ins offene Feld kamen. Dort ging ordentlich Wind. Das mögen die Bremsen nicht.
Doch eben habe ich mir eine Fliegenausreitdecke bestellt ! Ich bin es satt, dazu hab ich keine Lust mehr !

Der Rest des Ausritts verlief dann wieder ruhiger, da wir nur noch von normalen Fliegen belästigt wurden. Mit denen kann Lia ganz gut umgehen.
Nach einer Stunde waren wir wieder zurück und endlich die Viecher los.

P.S.: noch ein kleiner Schnapschuß von Mama-Katzi und ihrem Baby:

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