Freizeitreiter erzählen

Ostern abgeschrieben

Das Osterwochenende liegt nun fast hinter uns und ich finde Zeit für einen kleinen Rückblick.
Wir hatten uns auf 4 Tage mit den Pferden und Hunden gefreut, doch da hat uns der April einen ziemlichen Strich durch die Rechnung gemacht.
Am Karfreitag war das Wetter noch ziemlich gut. Sonne und Wolken im Mix und ein bißchen Wind.
Spikey war wieder mit am Stall und eine Woche nach seiner OP wieder relativ fit.
Doch noch bekam er Schmerzmittel und mußte es auch etwas langsam angehen lassen.
Daher drehten wir mit Lia, Jackson, Ludwig und Spikey eine Spaziergangsrunde. Danach war er auch k.o.

Samstag war es einfach usselig. Es war nieselig-feucht mit kaltem Wind und wir waren irgendwie alle nicht motiviert. Nach den hohen Temperaturen der letzten Woche, machte uns das feucht-kalte Wetter jetzt irgendwie mehr zu schaffen als im Winter. Wir sind ja sonst nicht zimperlich und gehen auch bei Regen raus, doch Samstag haben wir gekniffen. So kamen die Pferde zu einem freien Tag.

Am Sonntagmorgen war es trocken. Dafür hatte der Wind deutlich aufgefrischt. Spontan beschlossen wir, daß wir, während die Pferde grasen, mit den Hunden ne Runde drehen und danach mit den Pferden auf den Reitplatz gehen würden.
Bevor das möglich war, waren allerdings noch einige Berge Winterfell aus Jackson und Lia zu bürsten.

Auf dem Reitplatz dann hatte ich mal wieder einen Anfall von "verkrampftem Frosch".
Es war unser erster Ritt auf dem Platz.
Ich wollte eigentlich ganz entspannt ein paar Runden drehen und dabei langsam beginnen große Volten über Gewichtshilfen zu üben und vielleicht ein paar Mal auf der Geraden ein Stückchen traben.
Doch Lia war von Anfang an erst Mal nicht sehr kooperativ.
Die flatternden Folien der Silageballen, die neben dem Reitplatz lagern, waren ihr gruselig.
Komischerweise hab ich dann mehr Angst als mit ihr im Gelände. Sollte man ja eigentlich meinen, daß das anders sei.
Ich bin aber einfach ein Busch-Reiter.
Dennoch gab ich nicht auf und machte - trotz einiger "Panik-Attacken" mit meinem geplanten Programm weiter.
Nach einer Weile konnte ich sowohl Lia als auch mich mit den Übungen ablenken und wir arbeiteten ganz gut zusammen.
Sehr positiv empfand ich, daß sie sich - wie auch im Gelände - auch hier nicht von Jackson beeinflussen ließ. Egal, ob er uns entgegen kam, von hinten aufritt oder trabte und galoppierte, Lia blieb ruhig im Schritt.

Als wir dann beide entspannter waren, machte ich mich doch noch ein bißchen ans Traben.
Das gestaltete sich noch ziemlich schwierig. Lia wollte das ein oder andere Mal lieber angaloppieren und es wurde Gangsalat aus Schritt, Trab und Galopp.
Doch zum Schluß schafften wir einmal die lange Seite und damit machte ich Schluß.
Als ich dann abstieg, konnte ich Lia sofort ansehen, daß sie nun auch wirklich k.o. war.

nach der Einheit auf dem Reitplatz


Bei dieser Einheit ist mir auch noch aufgefallen, daß die Gewichtshilfen wirklich universell für´s Pferd sind und nicht "menschengemacht".
Lia kennt ja nun wirklich noch kaum etwas davon (das bißchen aus dem Gelände), doch sie reagierte sofort intuitiv richtig und große Volten waren überhaupt kein Problem und sie verstand mich sofort.

Tina und Jackson arbeiteten auch ein bißchen im Galopp


Der Ostermontag-Morgen fiel dann komplett ins Wasser.
Es regnete ununterbrochen und der Stall stand halb unter Wasser.
Also begaben wir uns erst Mal ans Trockenlegen, während die Pferde grasen waren.
Danach gab es Futter und für mehr war einfach nicht das richtige Wetter.
Also bekamen die Pferde einen weiteren spontanen Urlaubstag und ich drehte meine Runde mit Ludwig im Wald, wo wir durch die Bäume wenigstens ein bißchen geschützt waren.

naß war´s


Ludwig mit Regenmantel unterwegs
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