Freizeitreiter erzählen

Schafrunde mit Frühlingsgefühlen

Endlich ! Draußen ist heute Frühling: Die Sonne scheint meistens, es weht nur leichter Wind. Es ist einfach schön !
Damit wir keinen Sonnenstrahl verpassen, putzen wir die Pferde heute draußen auf dem Paddock.
Lia und Jackson nehmen noch ein frisches Schlammbad, damit sich die Schrubberei auch lohnt.

Bald kann auch die Weidesaison eingeläutet werden. Der erste Zaun steht schon.


Lia und Jackson genießen die Sonne


Der Boden ist schon wieder so gut abgetrocknet, daß das Wälzen kaum Matsch im Pferdefell hinterläßt.
Haare rieseln schon ein bißchen, aber noch hält sich das in Grenzen.
Sättel drauf und dann kann es auch schon losgehen.

Wir steigen beide auf und reiten los.
Doch Jackson muß sich genau vor dem Haus der Stallbesitzer erleichtern.
Also nochmal Kommando zurück. Ich warte mit Lia und Jackson am Stall, während Tina mit dem Mistboy losläuft.
Danach geht´s dann aber los.
Ich schlage die Runde um die Schaffarm vor und Tina ist inverstanden. "Da waren wir ja schon lange nicht mehr! War Lia da überhaupt schon mal?"
Ich bin mir gar nicht sicher. Ich glaube aber, daß das eine ganz neue Strecke für mein Pony ist.

Tina und Jackson


Aus Lia´s Sattel


Jackson mal mit Ohren vorn


Jackson voraus


Reiten mit Lia klappt von Mal zu Mal besser.
Heute fühle ich mich schon so gut und sicher mit ihr, daß ich ein paar Fotos vom Sattel aus schießen kann.
Auch das bergab laufen fällt mir immer leichter.
Heute traben wir auch zum ersten Mal. Immer nur ein paar Meter zum Üben. Es klappt gut.
Nachdem wir die Strasse am Waldrand überqueren, steigen wir erstmal ab.
Die Pferde haben uns eine Stunde getragen und sind durch die Temperaturen verschwitzt.

Nach ein paar hundert Metern merke ich, wie Lia sich hinter mir einfach hinlegt. Das Fell juckt sie und sie mach Anstalten sich zu wälzen. Doch ich lasse sie nicht und sie steht wieder auf. Mit Sattel ist wälzen einfach keine gute Idee. Dafür schüttelt sie sich einmal kräftig. Das lobe ich dann.
Doch danach ist Lia mit der Gesamtsituation unzufrieden: Es juckt und sie hat nicht mehr so richtig Bock.
Also nutzt sie Sägegeräuche aus der Ferne (vor sowas hat sie wirklich keine Angst) als Anlaß ihren Frust loszuwerden und hüpft ein bißchen rum.
Als sie damit aber nicht weiterkommt (dafür kenn ich sie nun nach fast einem Jahr doch zu gut) fügt sie sich und wir können normal gesittet weitergehen.
Ich laufe die gesamte Steigung bis zu Schaffarm hinauf zu Fuß.
Tina mach in der Hälfte schlapp und läßt sich wieder von Jackson tragen.

Oben angelangt nutze ich eine Bank zum Aufsteigen. Mittlerweile braucht die Aufstieghilfe auch nicht mehr extrem hoch zu sein. Lia hat sich gut an´s Auf- und Absteigen gewöhnt.
Jackson hat es nun aber definitiv eilig und ist ungeduldig.
Auch Lia weiß, daß wir auf dem Rückweg sind und geht flott voran.
Am Waldrand treffen wir noch auf ein Pärchen, daß junge Bäume befestigt. Da bekommt Lia kurz etwas Angst, weil sie das Geräuch des Hammers auf den Pfählen gruselig findet.
Doch sie beruhigt sich wieder und wir reiten weiter.
Nach einer halben Stunde ist für mich Schluß mit reiten. Ich steige ab und laufe den Rest.
Noch einmal geht es bergauf und dann sind wir schon bald zu Hause.
Auch Tina läuft das letzte Stück mit uns.
Am Stall gibt es Futter für die Pferde und uns und dann machen wir eine Weide-Begehung.
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