Freizeitreiter erzählen

...und es beginnt

Der Fellwechsel bei den Pferden ist nun im Gange.
Noch verlieren sie recht verhalten Haare, doch wird es sicher von Tag zu Tag nun mehr werden.
Die ist ein eindeutiges Zeichen, daß wir uns auf den Frühling zu bewegen.
Das passende Wetter dazu läßt leider noch etwas zu wünschen übrig. Doch kann man überall in der Natur bemerken, daß es los geht.
Die Vögel zwitschern, das Gras wird grüner und beginnt zu wachsen, die Sträucher beginnen zu blühen.
Das läßt hoffen....
Denn zum Beispiel gestern hat es einfach mal den ganzen Tag geregnet.

alles ist naß...sogar in den Stall ist es gelaufen


Als es am frühen Abend dann tatsächlich mal aufhörte und sogar ein paar Sonnenstrahlen hervorkamen, nutzten Tina und ich die Gelegenheit für einen kurzen Spaziergang mit den Pferden und Hunden.
Doch es war uns nicht gegönnt.
Auf dem Rückweg wurden wir einmal so richtig klatschnaß. Einfach widerlich mit Eisregen.

Heute Morgen hatte ich dagegen Glück.
Es war trocken und windstill.
So schnappte ich mir Lia und Ludwig nach dem Misten und wir gingen spazieren.
Ich hatte mir die kleine Waldrunde vorgenommen.
Die geht schön bergab und -auf. Ein gutes Training für Lia, damit sie mich demnächst auch im Sattel besser bergab tragen kann.
Sie war ganz entspannt und lief schön mit uns mit.

Lia


Ludwig


Als wir den Wald erreichten, blieb sie erschrocken stehen und reckte den Kopf hoch. Offenbar hatte sie im Unterholz etwas gehört. Ich vermute, daß ein paar Rehe unterwegs waren.
Sie regte sich etwas auf und wollte umdrehen.
Doch das war für mich so einfach keine Option.
Sie sollte die Situation aushalten. Ich ließ sie also stehen, damit sie sich alles anschauen konnte. Ich zwang sie nicht weiterzugehen, doch fliehen ließ ich nicht zu.
Lia ist kein kopfloser Flüchter. So ist das mit ihr relativ einfach in so einer Situation.
Nach einer ganzen Weile war sie soweit, daß wir noch ein Stück weiter in den Wald hineingehen konnten.
Ich hatte mir zuerst überlegt, daß ich dann nach ein paar Metern an einer von mir bestimmten Stelle umdrehen würde.
Doch dann entschied ich mich anders und ging einfach mit ihr weiter.
Sie war die ganze Zeit im Wald noch nervös, doch vertraute mir genug, weiterzugehen.

An einer Stelle sahen wir dann noch tatsächlich Rehe, die den Hang hinaufliefen.
Lia blieb wieder stocksteif stehen und starrte die Rehe an.
Ludwig reagierte schnell auf meinen Ruf und bekam zur Ablenkung eine Portion Leckerli.
Nach einer Weile war es wieder möglich weiterzugehen.
Als wir dann langsam aus dem Wald raus kamen, entspannte Lia sich auch wieder und ich war froh und ein bißchen stolz, daß wir die Aufgabe gemeinsam gemeistert hatten.
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