Leben mit und für die Pferde

schon entspannter

Das Wetter ist zur Zeit sehr unbeständig und usselig. Fast ständig bläst ein frischer bis starker Wind, teilweise mit Sturmböen.
So langsam schlägt das sowohl Mensch als auch Tier etwas auf´s Gemüt.

In der verangenen Woche hatte Lia meist frei. Nur Mittwoch waren wir ein Ründchen spazieren, um zu sehen wie sie lief nach ihrem Umfall-Unfall.

So war gestern der erste Tag, an dem wir wieder reiten wollten.
Tina und ich trafen uns nachmittags und machten die Pferde fertig.

Dieses Mal ritten wir beide zusammen vom Hof. Tina hatte zwar den Handpferdestrick noch dabei, aber ich ritt allein los.
Das klappte auch sehr gut und ich war schon deutlich weniger angespannt als letzten Sonntag.
Wir ritten ca 30 Minuten bis wir einen Traktor mit einer riesigen Spritze ausweichen mußten.
Da Lia natürlich war Lenkung und Reaktion angeht noch nicht so schnell und präzise ist, wie ein routinierteres Pferd, stieg ich ab und führte sie zur Seite. Der Landwirt war auch nicht gerade einer von der sehr geduldigen Sorte.

Danach ging ich zu Fuß weiter.
Es ging wieder bergauf und dann durch ein Stückchen Wald, bis wir eine halbe Stunde später wieder an meinem großen Aufsteigebaumstamm vom ersten Unterwegs-Aufsteigen angekommen waren.
Dort stieg ich wieder auf.
Von dort führte der Weg über eine kleine Brücke.
Diese ist an der einen Seite baufällig und daher für Autos gesperrt. Die Sperrung besteht aus Metallständern mit Flatterband, das kreuz und quer gespannt ist.
Rechts an der Seite können Fußgänger oder eben auch Reiter die Brücke überqueren.
Lia kennt diese Brücke von unseren Spaziergängen.
So war es für sie kein Problem, nachdem ich aufgestiegen war, als erste durch den schmalen Engpaß zu gehen.
Da merkt man dann, daß sich die lange Vorarbeit als Handpferd jetzt auszahlt.

Von dort ritten wir nun langsam wieder zurück zum Stall.
Wieder ließ ich mich ca. eine halbe Stunde von Lia tragen, bevor Tina und ich dann das letzte Stück zu Fuß angingen.
Den Rückweg hatten wir keine Minute zu früh eingeschlagen, denn der Wind, der nachmittags glücklicherweise völlig ruhig gewesen war, frischte wieder auf und brachte schnell dicke Wolken mit Regen und Hagel zu uns.
Wir bekamen aber nur noch ein paar Tropfen unterwegs ab. Als es richtig losging, waren wir am Stall angekommen.

Für heute war es morgens noch trocken angesagt, daher verabredeten uns schon für den Vormittag.
Wieder ritt ich allein neben Jackson her.
Mit jedem Mal wird es für Lia und mich selbstverständlicher.
Ich bin nicht mehr ganz so angespannt und das überträgt sich natürlich auch auf Lia.
Ihre Bewegungen werden auch immer sicherer mit dem Reitergewicht auf ihrem Rücken.
Sie kann sich besser balancieren und heute schafften wir zusammen auch schon leichte Bergab-Stücke.
Es fühlt sich schon sehr nach Ausreiten an, was wir machen. Diesmal blieb ich länger im Sattel. Die Wege, die wir einschlugen, waren perfekt für Lia geeignet und so stieg ich erst nach einer Stunde ab. Dafür war danach auch Schluß mit Reiten für heute und den Heimweg lief ich selbst.
Der Wind war heute frisch bis stürmisch, doch auch davon ließ Lia sich nicht beeindrucken.

Lia und Kerstin unterwegs


Ludwig nach dem Ritt am Stall


Spikey


Lia durchkämmt das Stroh
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