Leben mit und für die Pferde

an sich arbeiten

Der für mich so wichtige Umgang mit Pferden, hat schon oft dafür gesorgt, daß ich über mich hinauswachsen konnte.
Das Führen von Pferden ohne einen Zaun um uns herum, war mir früher schon zu gefährlich, heute macht mir das nix mehr aus.
Doch ich weiß noch genau, wie ich mich am Anfang immer überwinden mußte.
Oder die Windräder zum Beispiel. Einmal eine blöde Erfahrung gemacht und seitdem immer ein mulmiges Gefühl.
Doch wo ich vielleicht an anderer Stelle in meinem Leben dann kneife und solche Situationen irgendwie meide, arbeite ich mit den Pferden an meinen Ängsten und sie helfen mir dabei, daß aus der Angst zunächst ein mulmiges Gefühl wird, daß dann später auch noch verschwinden kann.

Heute war ich mit Lia alleine spazieren und zum ersten Mal traute ich mich mit einem Pferd allein direkt unter den Windrädern durchzugehen.
Dabei hilft mir natürlich zu wissen, daß Lia überhaupt keine Angst vor ihnen hat. Es war auch überhaupt kein Problem. so blieb bei mir heute nur ein klitzekleines mulmiges Gefühl...und hinterher viel Freude und ein bißchen Stolz, daß ich mich überwunden hab.

Heute standen Windräder auf dem Programm.




Es gab noch mehr Grund zur Freude für mich heute.
Nachdem ich Lia bei ruhigem und vor allem warmem (für November) Wetter vor dem Unterstand saubergemacht hatte, wollte ich ihr nochmal den Longiergurt anziehen.
Ich hatte sie jetzt bewußt seit dem Stallwechsel nicht mehr mit irgendwas gegurtet.
Die letzten Male hatte sie immer mit angelegten Ohren und drohen reagiert.
Das war mir komisch vorgekommen, da sie das sonst nie gemacht hatte und ich immer vorsichtig beim Gurten war und nie ruckartig oder zuviel gegurtet hatte.
Ich wollte nun abwarten, ob es besser wird, wenn sie mehr Heu und weniger Gras frißt, da ich die Vermutung hatte, daß sie aufgebläht war und daher das Gurten als unangenehm empfand.
Und da sie heute beim Gurten ganz entspannt war und nicht mehr drohte oder die Ohren anlegte, scheine ich richtig gelegen zu haben.

wieder gegurtet


ein Selfie unterwegs


Das Wetter war so angenehm, nach dem usseligen Sturm vom Wochenende, daß wir eine große Runde drehten.
Lia war fit und motiviert und wir trabten auch mehrmals.
Da mußte ich ihr sogar sagen, daß ich leider nicht mit einem Traber-Trab mithalten kann :-)
Sie läßt sich aber ja immer gut regulieren und hört dabei fast perfekt auf Stimmkommandos, daher war das kein Problem. Schön zu sehen, wie sie Spaß am Laufen hat.

Nach einer Stunde waren wir zurück bei Jackson.
Der als neuer "Stubenhocker" auf uns gewartet hatte.

lieber drinnen: Jackson


Heute hab ich erfahren, daß am Samstag eine neue Einstellerin auf unseren Hof zieht.
Das freut uns, denn wir sprachen am Sonntag noch darüber, daß jetzt noch ein paar mehr nette Leute am Stall fehlen.
Vielleicht finden ja auch bald noch mehr den Weg zu uns ? Platz gibt es noch genug !
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