ein Wander-Ritt nach Rath

Wie immer vergeht die Zeit sooo schnell. Nun sind wir schon zurück von unserem Wander-Ritt zum Hof Lenzen

Zurückblicken kann ich auf zwei wunderschöne Tage mit Pferden, Hunden und ganz netten Menschen.
Doch fangen wir ganz vorn an:

Gestern am frühen Mittag trafen wir uns am Stall: Tina, Kathi und ich.
Kathi hatte die Pferde vor dem gerade einsetzenden Regen in die Boxen in "Sicherheit" gebracht. So konnten wir trockene Pferde putzen und satteln/bepacken.

Die Wettervorhersage für diese beiden Tage war nicht so berauschend: kühle Herbstluft mit aprilwetterartigen Schauern und nur ab und an mal Sonnenschein.
Nun war es so lange schön gewesen und ausgerechnet jetzt sollte es regnen ? Na ist nix dran zu ändern und hält uns natürlich auch nicht davon ab loszuziehen.

Der Regenschauer war auch schnell vorbei und, schon als wir die Pferde fertig hatten schien die Sonne wieder.
Doch der Wind blies frisch und es hat zur vergangenen Woche deutlich abgekühlt.

Lia mit ihren Packtaschen. Sicherheitshalber mit Regenschutz


die Sonne kommt schon wieder raus, als wir starten


die Nebelreiter sind wieder unterwegs


Lia auf ihrem ersten Wander-Ritt


Gegen halb eins ging es los.
Tina und Kathi ritten, während ich neben Lia zu Fuß die Wanderung bestritt.
Ca. 15 Kilometer lagen vor uns. Lia trug ihre Taschen mit knapp 7 kg Gewicht. Damit sie für´s erste Mal nicht zu viel schleppen mußte, hatte ich mein "Futter" und noch ein paar Kleinigkeiten in einem Rucksack auf dem Rücken.

Unsere Wanderung führte uns zunächst über die Höhe der Hürth. Dort oben pfiff der Wind sehr stark und ich mußte mir was auf die Ohren packen, da der Zug doch unangenehm war.
Kurz danach kamen wir jedoch schon in den Wald und dort war der Wind dann kein Thema mehr.

ab jetzt im Wald unterwegs


Ludwig findet alles spannend


Wir näherten uns dem Ort Brück.
Dort fährt die Rurtalbahn. Seit einem Ritt vor über zwei Jahren (Rund um Nideggen) hat Ludwig Panik vor dem Hupen der Bahn.
Lia kannte es bisher nur aus weiter Ferne, da wir mit ihr noch nicht so nah an die Bahnlinie gekommen waren.

Heute hörten wir die Bahn zuerst von weitem.
Ludwig war sofort angespannt und ängstlich. Lia reagierte gar nicht. Jackson, Ribanna und die anderen Hunde haben auch keine Angst davor.
Ich leinte Ludwig sicherheitshalber an.
Als die Bahn sich näherte, wurde das Hupen lauter.
Lia zeigte überhaupt keine Reaktion. Sie nahm das Hupen nicht als Gefahr wahr.
So konnte ich mich ganz Ludwig widmen und wir konnten sicher weiter gehen.
Unsere Strecke führt in Brück über eine große Strasse und dann entlang der Rur.
Ein sehr schönes Stück Weg dort am Fluß.

Weg an der Rur vorbei, direkt am Zebrafelsen


Rinder weiden neben der Rur


Wir überlegten, wo wir gut Pause machen könnten. Diesmal entschieden wir uns gegen eine Bank an der Rur, denn dort war es wieder ziemlich windig.
Statt dessen gingen wir weiter nach Zerkall und dann ein Stück bergauf in den Wald. Dort war ein schöner Platz mit einer Bank, der deutlich windgeschützter lag.

unser Pausenplatz


Lia macht Pause


auch Ribanna...


...und Jackson ruhen sich aus


Ludwig hofft, daß für ihn auch was abfällt


Spikey immer mitten dabei


Maja ruht sich auch aus


Nach einer Dreiviertelstunde Stärkung und Erholung begannen wir den Aufstieg.
Bisher war es überwiegend bergab gegangen. Nun kam der anstrengendere Teil.
Tina und Kathi waren vor der Pause auch ein ganzes Stück zu Fuß gegangen. Jetzt ließen sie sich wieder tragen.
Der Aufstieg ging ziemlich gut voran und ich war sehr zufrieden mit meinem Fitness-Zustand.

Wir hätten dann schon direkt zu unserer Station reiten können, doch war uns die Strecke noch nicht lang genug.
In diesem Waldstück waren wir im Mai schon mal zu Fuß mit Jackson und Lia unterwegs gewesen (Auch Lia läßt sich fahren). Daher kannten wir uns ein bißchen aus und konnten noch einen schönen Bogen hinzufügen.
Das Wetter war uns immer noch wohlgesonnen. Bisher hatten wir keinen Regen mehr gehabt und der Wind war im Wald sowieso harmlos.

letzten Stück Wald


Bald darauf erreichten wir Rath.
Und pünktlich mit einsetzendem Regen kamen wir um 17 Uhr an der Station an.
Für die 15 km lange Strecke hatten wir ca 3,5 Stunden gebraucht (zuzüglich der Pause).

Wir wurden herzlich empfangen und durften die Pferde auf einen Sandpaddock mit großem Unterstand bringen.
Eingentlich hatten wir Weidepaddocks gebucht, doch aufgrund des Usselwetters konnten wir sie nun in dem Paddock lassen.
Das war super !

Wir sattelten/packten ab und nachdem sich ordentlich im Sand gewälzt wurde, begannen die Pferde sofort Heu zu fressen.
So soll es sein.
Nun konnten wir das Sattelzeug wegbringen und unseren Kram in die Ferienwohnung.
Dann gab es kühle Getränke und Kekse von unseren Gastgebern und wir setzten uns zusammen auf die überdachte Terrasse zum Kennenlernen.

Bevor wir später zum Abendessen ins Wohnhaus hoch gingen, schauten wir nochmal nach den Pferden und machten uns frisch.
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2 Kommentare

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  • Sigi Blümel  
    Toll, wie sich Lia macht.
    Jetzt schon mit Gepäck. Und hätte sie Angst bei dem Wind mit dem flatternden Regenschutz gehabt, so hättest du davon sicher berichtet.
    Ich denke, da hast du demnächst ein ganz tolles Reitpferd, welches vor kaum was Angst zeigt! Toll!!
    • Kerstin  
      Der Regenschutz hat eigentlich gar nicht geflattert. Der war gut festgebunden. Aber selbst wenn.... sowas macht Lia nix ;-)
      Und Gepäck ist ihr auch wurscht... Ich glaube auch, daß ich mit ihr einen richtig guten Griff gemacht hab. Sie macht einfach nur Spaß.

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