Leben mit und für die Pferde

ein Schirmchen und ein Wunder-Knoti

Wie in der letzten Zeit eigentlich immer, schauerte es auch heute wieder ausgiebig.
Als ich am Stall auf den Parkplatz bog, regnete es.
Ich nahm meinen Regenschirm aus dem Handschuhfach mit.

Kurz darauf hörte es wieder auf und Tina und ich konnten auf die Weide waten und die Pferde einsammeln.
Während wir putzten (so gut das bei einer nassen Lia ging; Jackson war ja mit Regendecke eingepackt gewesen)

Zuerst holte ich mir einen Eimer mit Wasser und tunkte jeden Huf von Lia mal hinein. Das machte sie total lieb, dabei haben wir das ja auch noch nie gemacht.
So konnte ich die Wunde hinten am Huf überhaupt mal sehen, nachdem der Schlamm ab war.
Sie sieht sehr gut aus und heilt weiter ab.

Als ich mit den Hufen fertig war, konnte ich immerhin schon den getrockneten Matsch unterm Bauch und an den Beinen abbürsten. Auf dem Rücken war eh Hopfen und Malz verloren.

Da es nochmal kurz schauerte als wir eigentlich losmarschieren wollten, warteten wir noch kurz ab. Mir fiel der Schirm wieder ein und ich dachte, ich könne ja ein kleines Anti-Schreck-Training einbauen.
Ich holte den Schirm und zeigte ihn Lia.
Sie war wie bei allem in erster Linie neugierig.
Schnupperte am Schirm und ließ sich auch damit streicheln.
Auf- und zuklappen war auch interessant.

Oh wie spannend: Ein Regenschirm !


.


Danach war es draußen endlich trocken und wir konnten auf unseren Spaziergang starten.
Lia ist so gut zu führen und reagiert so gut auf die Signale, daß ich heute mal mit Stallhalfter statt Knotenhalfter gehen wollte.
Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste (somit hab ich auch hier mal wieder einen Oma-Spruch einfließen lassen können), und daher packte ich mir das Knotenhalfter in die Jackentasche. Ich bin ja von Haus aus eher Angsthase, wem das noch nicht aufgefallen ist.

Als wir unterwegs waren, sagte ich zu Tina, daß ich stolz auf mich sei, da ich mit Stallhalfter spazieren ginge und daß ich das Knoti aber für alle Fälle in der Tasche hätte. Ist ja in erster Linie so ne Kopfsache mit dem Knoti bei mir.
Tina lachte und meinte, ob ich dann in einer brenzligen Situation erst mal das Knoti rausholen und Lia anziehen wollte.
Wir prusteten los und stellten uns vor, wie das Wunder-Knoti bei Gefahr einfach aus der Tasche gezogen würde und schon würde ein weglaufendes Pferd einfach stehen bleiben oder so.
Mit der Vorstellung hatten wir viel Spaß und ließen unserer Phantasie noch freien Lauf.

Aber nein, natürlich hatte ich deshalb das Knoti nicht mitgenommen.
Ich hatte es dabei, falls Lia direkt zu Beginn mit dem Stallhalfter nicht fein genug reagiert hätte. Dann hätte ich das Knoti noch angezogen. Doch ich brauchte weder das normale noch das Wunder-Knoti heute, denn Lia war - wie erwartet - sehr brav und kooperativ.

Nach dem Spaziergang gab es Futter und danach entließ ich Lia schon mal nach draußen. Jackson blieb noch bei Ribanna drinnen und die beiden bekamen ihre Decken angezogen... die Weicheier ;-)

Lia geht schon mal den Stall erkunden


in der Halle


Hanky wird verscheucht


"Seid Ihr noch da drinnen?"


"Dann muß ich mal schauen, ob ich da was verpasse!"
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