Leben mit und für die Pferde

Auf der Suche nach Wasser

Heute war Sonntag, für uns heißt das: Hängertag. Heute wollten wir Richtung Wald und Wasser, was uns nach langer Überlegung erstmal auf Zerkall brachte.

vor der Abfahrt übte Kathi anbinden und Hufe auskratzen mit Luna


Mittags fuhren Ribanna und Jackson gemeinsam zu ihrem Date :-D . Wir fanden einen schönen Parkplatz, sattelten und schon konnte es los gehen. Wir stiegen an einer Bank auf und durchquerten gleich zum ersten Mal die Kall. Durch den Regen der letzten Wochen kam Spikey schon ganz schön ins paddeln und driftete schon leicht ab. Das hatte er bei seinem beherzten Sprung ins Wasser wohl nicht bedacht. Mit ein bisschen Ermunterung schaffte er es aber sicher auf die andere Seite. Während ihn sein kleiner Körper hinderte, wurde Maja eher von ihrem Verstand aufgehalten. :-D Aber da die Maus ja immer angeleint ist, blieb ihr irgendwann nichts anderes mehr übrig. Wir schlängelten uns ein bisschen durch die hohe Wiese und kamen bald an die Stelle, wo ich mit Kerstin schon mal durch die Kall geritten war. Wie immer war dort auch die Bank schon besetzt. Ich versuchte, Spikey zu erklären, dass er die Brücke nehmen werden müsse, weil das Wasser noch tiefer war und mehr Strömung hatte. Doch sobald Jackson einen Schritt ins Wasser machte, kam Spikey uns hinterher. Kathi rief ihn immer wieder von der anderen Seite, aber das war ihm egal. Ich überlegte, ob ich versuchen sollte schnell durchzureiten und dann abzustiegen. Aber auch das vereitelte Spikey. Er flitzte gleich hinterher und schwamm so gut er konnte. Ungefähr in der Mitte trieb er dann aber doch ab. In einer dieser Reaktionen, die man selber nicht so ganz nachvollziehen kann, versuchte ich mich mit Jackson dahinter zu stellen. Natürlich sah ich Spikey aber einfach unter Jackson's Bauch verschwinden und an der anderen Seite wieder raus treiben. Keine Ahnung, was ich erwartet hatte. Aber Spikey gab alles und konnte sich so zumindest seitwärts bewegen, um wieder zurück ans Ufer zu kommen. Ich ritt schnell aus dem Wasser. Dann nahm er wie selbstverständlich die Brücke. Wie immer also nochmal mit einem Schrecken davon gekommen. Noch ist das Wasser ja echt nicht warm und Spikeys kleine Beinchen sind auch nicht auf Ausdauerschwimmen ausgelegt. Beim nächsten Mal kommt er vorher an die Leine.

Er ist sich keiner Schuld bewusst


Kurz darauf machten wir auch schon unsere obligatorische Pause, einfach weil wir einen so schönen Platz fanden. Es gab Reis mit Tomatensoße, der besonders bei den Pferden gut ankam. Nachdem die beiden unser Essen erschnuppert hatten, musste das Gras erstmal warten und wir mussten wirklich unter erschwerten Bedingungen essen.Ich möchte um unsere Würde zu bewahren sagen wir hätten den Pferden freiwillig was abgegeben.

Die kleine Maja


"Kann ich auch waaaaaas ?"


Die Hunde bekamen auch was (besonders Wassermelone). Ich habe mir selber eine Auszeit für jegliche Futterdiskussionen auferlegt. Danach ging es gestärkt weiter durch den schönen Wald, der wegen des diesigen Wetters erstaunlich ruhig und menschenleer war. Uns war das recht. Bald fing es dann auch an zu regnen. Wir kamen aus dem Wald raus und Jackson protestierte wie immer dagegen, dass er nass wurde. Da sind er und Ribanna sich ja einig. Wir machten also, dass wir schnell zum Hänger kamen und fuhren nach Hause.

"Hmmm"
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