Wanderreiten und mehr

unterwegs mit Benji allein

Heute hab ich den ersten Ausritt mit Benji allein gemacht.
Benji geht nicht so gern allein, aber mit einem Reiter, der sich seiner Sache sicher ist, sollte es kein Problem sein.
Außerdem ist Ludwig ja dabei und auch das sollte ihm Sicherheit geben.

Zum ersten Mal in dieser Woche war er wieder etwas vermatscht, als ich am Stall ankam. Solange Schnee lag, war er logischerweise sauber geblieben,
Doch nun sind es wieder 10°C und vom Schnee ist nix mehr zu sehen.

Glücklicherweise, war Benji aber trocken, so daß er recht schnell sauber geputzt war.
Satteln und dann ab ins Gelände.

Benji ging lieb und zügig wie immer vom Hof und zögerte kein Bißchen, auch wenn er allein war.
Als ihm dann auf dem Weg vom Stall weg klar wurde, daß wir wohl tatsächlich allein gehen würden, merkte ich, daß er sich mehr als sonst in der Gegend umsah und offenbar mit mehr Gefahren als üblich rechnete.
Doch er ging weiterhin brav und fleißig vorwärts.

Auf einem Grasweg ließ ich ihn antraben. Unser erster "richtiger" Trab, denn bisher war ich mit ihm immer nur mal bis zum anderen Pferd aufgetrabt.
Doch der Trab wurde schnell unterbrochen, da uns eine ganze Gruppe entgegen kam.
Am Ende unseres Weges bogen in unsere Richtung eine Reiterin mit zwei großen Windhunden und ein Fahrrad mit Anhänger und Fahne ein. Also ließ ich Benji wieder Schritt gehen. Er hatte auch schon die Ohren gespitzt und starrte in Richtung der "Karavane".
Sonst trifft man ja bei uns selten mal andere Reiter, und dann heute gleich so eine Truppe.
Wir befanden uns auf einem Weg, der an einer Seite von einem tiefen Graben begrenzt wurde. Das war eine zusätzliche Herausforderung, da es nicht so viel Ausweichfläche gab, wie sonst üblich.
Benji lief weiter (man merkte ihm allerdings die Anspannung an), bis die beiden großen Hunde losliefen und auf Ludwig zukamen.
Da bekam Benji doch Muffensausen, machte flott kehrt und galoppierte ein paar Meter in die entgegengesetzte Richtung. Aber ich hatte ihn schnell wieder beisammen und drehte ihn um.
Dann gingen wir in einem Bogen um die außergewöhnliche Truppe herum. Benji schnaubte noch ein paar Mal laut und aufgeregt, ging aber sonst brav weiter.

Danach wollte er allerdings dann bei der ersten Gelegenheit den Heimweg einschlagen. Da ich anderer Meinung war, gab es darüber eine kurze Diskussion, bevor Benji sich meiner Meinung anschloß und wir weiter gehen konnten.

In einem großen Bogen traten wir den Heimweg an.
Dabei bot sich dann auch noch eine schöne Möglichkeit für den zweiten und diesmal erfolgreichen Versuch für einen längeren Trab. Rechts vom Weg gab es einen schönen breiten Grasstreifen, der zum Teil mit Holzhackschnitzeln belegt ist. Dadurch war es dort nicht matschig.

Nach einer Stunde und zwanzig Minuten waren wir zurück am Stall.
Nach absatteln und flottem putzen bekam Benji sein Belohnungsfutter und war dann wieder in die Herde entlassen.
Alles in allem also ein gelungener erster "Alleingang"
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