Wanderreiten und mehr

Jahresrückblick 2016

Ziemlich spät dieses Mal, aber wie sagt man so schön:"Besser spät als nie!"
Hier kommt nun der Jahresrückblick 2015

Im Januar 2015 habe ich entschieden an Magic´s LG-Zaum die Shanks wegzulassen. Seither reiten wir ohne Hebel und es klappt sehr gut. Ich habe ihn genauso gut unter Kontrolle und fühle mich sicher mit dieser Zäumung.
Das Wetter war nicht zuuu winterlich, aber es gab immerhin ein bißchen Schnee.
Magic teilte sich nachts mit Ribanna die beiden Boxen, da die beiden bei kalten Temperaturen doch immer schnell abbauen.

Marion war noch Ribanna´s RB und machte mit ihr einige Tricks und Übungen, während Tina und ich neue Strecken erkundeten und die Ritte in Februar langsam wieder länger wurden.

Seit März haben wir - Danke noch mal an meinen Papa - ein tolles Podest am Stall.
Zu Beginn haben wir damit begeistert geübt.
Das ist jetzt wieder ziemlich eingeschlafen. Müßten wir wohl mal wieder rausholen.
Zeitgleich erfuhr ich bei einer Kontrolluntersuchung vom schlechten Zustand von Magic´s Zähnen und setzte mich noch mal mit seiner Fütterung auseinander. Der Hafer für ihn wird seither angehackt, damit er ihn besser verwerten kann.

Bald darauf kamen für Magic weitere Probleme dazu.
Er lief schlechter und ich machte mich auf die Suche nach der genauen Ursache. Ich vermutete das Knie aber eine Diagnose bekam ich erst später im Jahr.
Zu Tina´s und Jackson´s halbjährigem Jubiläum ritten wir auf einem abenteuerlichen Weg hinauf zur Burg Nideggen.
Das war definitiv ein Highlight in 2015

Wir entdeckten die Equikinetic für uns und reduzierten das Reiten für die Bodenarbeit.
Leider kommt das Longieren für Magic jetzt mit seiner Arthrose nicht mehr wirklich in Frage, so daß auch die Equikinetic wieder eingeschlafen ist.

Als Magic im Mai eine Augenentzündung hatte, kam ich seit langem mal wieder in den Genuss ein "fremdes" Pferdchen zu reiten. Sandra hatte mir Diego ausgeliehen und so war ich wieder zu Pony unterwegs.

Ich versuche immer unsere Strecken abwechslungsreich zu gestalten und auch immer noch neue Wege zu finden.
So kam mir auch der Vettweißer Wald als Ziel in den Sinn. Den hatten wir ja auch vom alten Stall schon angeritten, denn er liegt ungefähr auf der Hälfte zwischen altem und neuem Stall.
Bei der Tour dorthin wurde ich von Tina mit einem Verwöhn-Picknik überrascht.

Im Frühjahr/Sommer fraß Magic schlechter und ich mußte mir Tricks und Leckereien überlegen, die ich seinem Futter beimischen konnte, damit er dennoch aufaß. So war ich also wieder bei der Futter-Recherche. Dank Rote-Beete- und Karotten-Chips konnte ich ihn dann auch immer überzeugen.

Dann kam im Juni der große Schock: Beiden Pferden passen die Sättel nicht mehr !
Das hieß für mich in den sauren Apfel zu beißen und einen neuen teuren Sattel anzuschaffen.
Ich bin zwar sehr froh diesen jetzt zu haben, aber daran hat man dann ja immer länger zu knabbern.
Tina ist seitdem ohne Sattel mit Jackson unterwegs (bis heute, wie ich hier schon mal kurz vorweg nehmen darf :-) ).

Unsere erste und bisher letzte gemeinsame Hängerfahrt führte uns nach Rath zu Tina´s Praktikum.
Dort wurden die Pferde in die Gruppenstunde integriert und die Kinder durften reiten und/oder führen.
Das war eine sehr schöne Erfahrung, die man nicht jeden Tag macht.

Im Juli dann kam Luna zur Herde dazu und kurz darauf hatte Jackson seinen ersten (und zum Glück bisher einzigen) Rehe-Schub. Das hat uns auch nochmal ziemlich geschockt.

In diesem Sommer machten wir statt eines gemeinsamen Stallausrittes ein Sommerfest mit Geschicklichkeitsparcours.
Das war mal ganz was anderes und hat allen viel Spaß gemacht. Besonders schön war, daß so auch alle RB´s mitmachen konnten, da die Pferde ja mehrmals starten konnten.

Im September hatte ich dann klipp und klar Magic´s Diagnose: Arthrose in Knie und Sprunggelenk links.
Seitdem geht es mal auf mal ab. Bewegung ist wichtig, damit er am laufen bleibt, aber es gibt Tage, da läuft er wirklich erst mal schlecht vom Hof.
Ich versuche ihm zu helfen was geht, sei es mit Futterzusätzen oder nun seit kurzem einem Hufschuh, der ihm das Bein entlastet.
Seit Oktober ist er auch eingedeckt, damit er wärmer bleibt. Das ist bei Arthrose eben auch wichtig.
Zusätzlich hoffe ich, daß er dadurch in diesem Winter nicht wieder noch mehr gewichtsmäßig abbaut.

Und nun haben wir schon 2016 und das Leben der Nebelreiter geht weiter in einem neuen Jahr.
Ich hoffe, Ihr bleibt uns treu.
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1 Kommentar

Linear

  • Sigi Blümel  
    Melde gehorsamst: Ja, ich bleibe treu - auch wenn ich nicht sofort einen Kommentar abgebe :-)

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