Leben mit und für die Pferde

zum See

Pfingstsonntag waren Tina und ich ja jeweils allein mit Hund und Pferd unterwegs, da wir unterschiedliche Termine hatten.
Montag wollten wir dann einen längeren Ausritt machen. Deshalb hatte ich Magic´s Montagsequikinetic auf Samstag vorverlegt.

Als ich mir am Sonntag die Route überlegte, suchte ich nach einer Strecke, wo an einem Feiertag nicht so viel los sein würde.
Schon lange wollte ich mal zum Neffelsee bei Zülpich reiten.
Warum also nicht dieses Mal ? Dort würden zwar sicher einige Spaziergänger unterwegs sein, doch der Weg dorthin und zurück ist ziemlich ruhig.

Doch als ich dann morgens die Augen aufschlage, höre ich doch tatsächlich Regen auf den Fensterscheiben trommeln. Da war ich ziemlich überrascht, denn der war gar nicht gemeldet gewesen.
Naja, dachte ich, dann ist es sowieso egal, denn bei Regen trifft man eh nicht viele Leute draußen.

Am Stall gab es eine kleine Verzögerung, bis wir losreiten konnten. Daher saßen wir um kurz vor 12 im Sattel.
Der Regen hatte inzwischen aufgehört, doch da der Himmel immer noch wolkenverhangen war, hatten wir sicherheitshalber die Regenmäntel angezogen.

eine ganze Wiese voller Schlüsselblumen


dann kam die Sonne raus


Wir waren am Seeufer angekommen, als die Sonne zwischen den Wolken hervor kam.
Sofort wurde es wärmer und schon bald zogen wir die Regenmäntel aus.
Wir machten sie einfach an den Sätteln fest.

ein bißchen kuscheln unterwegs...Ludwig ganz brav


ein erster Blick auf den See


Der See liegt leider hinter mehreren dichten Reihen von Bäumen und der Uferweg darf nicht beritten werden.
Daher waren wir schon fast halb um den See geritten, bevor wir ihn überhaupt sehen konnten.
Tina war schon ein bißchen enttäuscht, da ich so groß von "Wir reiten heute zum See!" gesprochen hatte.

Doch dann wurden die Bäume etwas lichter und wir konnten immer öfter einen Blick auf den See erhaschen.
Nach einer Weile fanden wir sogar eine Stelle, an der wir mal kurz bis zum See reiten konnten.

.


.


ganz nah dran


Schwups war Spikey im Wasser und schwamm


Jackson fand den Hund im Wasser und das Wasser, das in Wellen auf ihn zu kam, doch etwas befremdlich.


Magic genoß den Blick über den See !


Magic hatte keine Geduld mehr für eine schönes Foto mit See im Hintergrund


Als wir den See fast umrundet hatte, hörten wir ein Krachen. Es donnerte tatsächlich.
Wir bogen vom Seeufer ab in Richtung Füssenich.
Dort mußten wir noch eine schmale Brücke überqueren.
Jackson war sie zunächst unheimlich. Magic hatte es eilig, also wollte er auch über die Brücke gehen.
Sie war so schmal, daß ich auf meine Füße aufpassen mußte, als Magic darüber eilte.
Als Jackson sah, wie ungefährlich die Brücke war, wollte auch er nun schnell hinter Magic her.

Kurz nachdem wir den Ort passiert hatten (die Regenmäntel hatten wir sicherheitshalber wieder angezogen), brach dann auch das Unwetter los.
Es regnete heftig und zwischendrin waren auch einige Hagelkörner.
Selbst Magic, dem Regen normalerweise nie etwas ausmacht, fand das Wetter nicht schön und versuchte dem Regen auszuweichen, in dem er den Kopf schief legte.

Schnell waren wir mehr oder weniger naß. Zwar hielten unsere Mäntel einiges ab, aber die Hosen und Socken sogen sich schnell voll Wasser. Ihhhh !

von vorn kam das Gewitter


es war deutlich dunkler geworden


Bald ließ der Regen wieder nach und hörte schließlich wieder ganz auf.
Dann kam auch die Sonne wieder zum Vorschein und es wurde leicht sauna-artig.
Jedenfalls waren wir am Stall fast wieder ganz getrocknet.

nach dem Gewitter


die Sonne scheint wieder
Übersetze nach en fr

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.