Freizeitreiter erzählen

Schreibpause beenden

Hier ist es zur Zeit ein bißchen ruhig geworden. Das liegt wohl vor allem daran, daß ich zur Zeit beruflich sehr eingespannt bin. Daher gibt es nun mal wieder einen Rundumschlags-Bericht.
Ich habe es immerhin wieder regelmäßiger zum Stall geschafft. Letztes Wochenende waren wir sonntags unterwegs und in dieser Woche war ich am Dienstag allein und am Mittwoch zusammen mit Tina unterwegs.
Am Donnerstag war wieder Zeit für die Pediküre der Pferdchen. Iris ist sehr zufrieden mit den Veränderungen, die sich an den Hufen von Magic und Jackson zeigen. Sie meint, es ginge ihr fast zu schnell, wie das Wachstum "mitmacht" !
Sie hatte diesmal zum zweiten Mal eine elektrische Schleifmaschine dabei und ich konnte live erleben (beim letzten Termin war ich nicht dabei gewesen) wie entspannt Magic diese Prozedur genießt. Sobald sie anfing damit zu arbeiten, ließ er seinen Kopf sinken und ging in den Stand-by-Modus.

Da wir mit Ludwig ein paar Probleme zu Hause mit den Nachbarshunden haben, haben wir uns nochmal Hilfe bei einer neuen Trainerin gesucht.
Die war letzten Samstag da und seither gibt es für Ludwig einige Veränderungen, die ich möglichst versuche umzusetzen.
Er darf nun keine Hundebegegnungen mehr selbst regeln und soll sich insgesamt mehr auf mich verlassen und auch mehr bei mir bleiben mit seiner Aufmerksamkeit.

Ludwig bleibt jetzt auf seiner Decke liegen, während ich Magic fertig für den Ritt mache.


Insgesamt machen wir mit den neuen Regeln gute Fortschritte, es ist aber im Moment für mich noch recht anstrengend mit meiner Konzentration wieder so ganz beim Hund sein zu müssen.
Doch wenn ich durchhalte, werde ich mit einem noch besser hörenden Hund und einem besseren Zusammenhalt zwischen uns belohnt. Das habe ich ja in der Vergangenheit schon oft genug erfahren.

Gestern war ich den ganzen Tag mit Christian unterwegs, konnte also auch nicht zum Stall fahren.
Doch heute konnte mich nichts auffhalten.
Tina und ich trafen uns vormittags am Stall. Sie hatte mich schon vorgewarnt, daß Magic sich von oben bis unten eingesaut hatte und das war keine Untertreibung.
Er hatte es geschafft beide Seiten (und das ist für ihn wirklich eine Leistung) komplett mit Schlamm zu überziehen. Immerhin war der Matsch jetzt getrocknet und ich konnte ihn mit Federstriegel und Bürste relativ gut entfernen.

Kurz vor Mittag ritten wir dann auch los.
Es wehte ein fieser kalter Wind. Zwar kein Sturm mehr, aber durch die Kälte war er doch sehr unangenehm.

Doch wir hatten Glück. Im Laufe des Rittes ließ der Wind nach und die Sonne kam sogar heraus, so daß wir auf dem Rückweg wirklich ziemlich gutes Winterwetter hatten.
Dennoch bemerkten wir, daß uns so langsam die Winterklamotten nerven und wir gern wieder Temperaturen hätten, die es uns erlauben im Pulli oder T-Shirt zu reiten. Das "Michelin-Männchen" Outfit ist zwar zweckmäßig, aber einfach umständlich und läßt einen so unbeweglich werden.

mein Pony vor dem Ritt: kurz vorm einschlafen


"Geht es jetzt endlich los?" scheint Ludwig zu fragen


Blick aus dem Hof heraus


alles ist so naß


Tina und Jackson


Ludwig nah bei uns, wie ich mir das vorstelle


windig


manche Pfützen waren noch mit Eis überzogen


Unser Ritt heute dauerte fast 2,5 Stunden und wir schafften 13 Kilometer.
Nachher gab es noch Futter für die Pferde und eine Runde toben mit den Hunden. Das muß auch mal sein. Immer nur Gehorsam wäre ja auch ziemlich furchtbar für die beiden.
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