Freizeitreiter erzählen

Duettling September 2014 - Ein Zwei-Tages-Ritt - Teil 2

Nach einer unruhigen Nacht (Ludwig war es wohl zu kühl und hart auf dem Boden, so daß er immer wieder aufstand und auch noch mal raus wollte), klingelt um 8 Uhr heute Morgen der Wecker.
Ich fühlte mich ein wenig zerschlagen und Tina sah auch nicht wirklich aus, als sei sie voller Tatendrang.
Ludwig und Spikey hingegen waren schon wieder fit und wollten raus.
So gab es Hundefrühstück und dann einen ersten kurzen Spaziergang und danach besuchten wir die Pferde auf der Weide. Die sahen sehr zufrieden aus und so konnten Tina und ich auch in Ruhe frühstücken gehen.
Inzwischen war auch Harald, der Chef der Crazy Riders Ranch, eingetroffen und begrüßte uns.
Er und Brigitte leisteten uns bei dem reichhaltigen Frühstück Gesellschaft. Es gab alles was das Herz begehrt und wir langten zu. Für unterwegs machten wir uns auch noch Brötchen und Getränke fertig.
Harald hatte ein Paket mitgebracht, in dem sich eine Großbestellung an Westernoutfits befanden. So kamen wir noch in den Genuß einer Gürtel, Stiefel und Hüte Modenschau, bevor wir zusammenpackten und die Pferde von der Weide holten.

Es gab zum Frühstück wieder Hafer und Pellets für die Beiden.
Ludwig und Spikey hatten ihren ersten Laufdrang bereits befriedigt und blieben in unserer Nähe als wir putzten, sattelten und packten.

die Hunde blieben bei uns


Tinas Jacke sollte dort wohl nicht liegen, fanden Jackson und Magic...


...denn schon kurz darauf: Schwups, lag sie unten...


Wir verabschiedeten uns von Harald und Brigitte und sie machte zum Abschied noch ein Bild von uns vieren:

alle zusammen


Etwas früher als gestern (so gegen halb zwölf) ging es dann wieder los.
Jackson hatte es eilig loszukommen und übernahm zu Rittbeginn sogar die Führung.
Magic brauchte etwas, doch als er warm gelaufen war, marschierte er wieder ordentlich vorwärts.
Das Wetter hielt heute leider so gar nicht, was die Vorhersage versprochen hatte.
Es war trüb und grau und es ging ein nicht zu verachtender Nord-Ost-Wind. Dadurch war es wirklich usselig und wir waren dankbar für unsere Jacken.

Jackson vorne


grau in grau: von hier kann man bei klarem Wetter bis Köln schauen. Heute nicht !


wolkenverhangen


Das Wetter war schon fast novemberwürdig


Für den Rückweg hatte ich eine andere Route ausgearbeitet.
Der erste Teil war noch gleich, doch schon bald ging es in eine andere Richtung.
Wir ritten diesmal so, daß wir die Vlattener Windräder auf der anderen Seite umkreisten.

Hier sieht man die Reste des Windrades, das im letzten Winter bei einem Sturm abgebrochen ist.


Die Wolken lockerten zwischendurch etwas auf und der Wind ließ etwas nach. Dennoch war es kein Vergleich mit gestern, wo Tina sich sogar einen leichten Sonnenbrand geholt hatte.

tatsächlich etwas Sonne


nah bei den Windrädern


man kann Tina gut ansehen, daß es nicht wirklich warm war


An einer geschützten Stelle am Waldrand fanden wir unser heutiges Pausenplätchen. Doch keiner von uns hatte Ruhe für eine lange Pause. Die Hunde bekamen etwas zu trinken und wir aßen unsere Brötchen und ein paar Kekse, während die Pferde etwas Gras knabberten.
Doch nach knapp 25 Minuten stiegen wir schon wieder in den Sattel, denn es zog uns alle nach Hause.

ein Stück durch den Wald


Jackson hinter uns


die Wollersheimer Kirche am Horizont


Dann ging es recht flott. Bald schon erblickten wir Wollersheim am Horizont und waren bald wieder in gut bekanntem Gelände. Um 15 Uhr erreichten wir den heimatlichen Stall.
Ludwig und Spikey waren nun langsam auch müde und legten sich beim Absatteln neben uns.
Ich setzte sofort eine Portion Heucobs mit Rübenschnitzeln an, damit Magic und Jackson noch eine ordentlich Mahlzeit fressen konnten, bevor sie auf die Weide entlassen wurden.

Wir trennten unseren Kram aus den Packtaschen und räumten auf. Und schon war der Wanderritt vorbei. Schöne Zeiten vergehen einfach immer viel zu schnell !
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3 Kommentare

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  • Sandra  
    Toll geschrieben und hört sich auch wirklich erholsam an auch wenn es nur zwei Tage waren..
    aber schön dass ihr wieder da seid :-)
  • Mumin  
    Danke für den schönen Bericht und die tollen Bilder :-)
  • Sigi Blümel  
    Immer schade, wenn so ein Ritt zu Ende geht.
    Aber nun wißt ihr, dass ihr auch da gut harmoniert und es wird gewiss nicht euer letzter gemeinsamer Wanderritt sein.
    Schön war es, mitkommen zu dürfen. Wenn auch nur virtuell :-)

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