Stallgeflüster

Düttling September 2014 - Ein Zwei-Tages-Ritt - Teil 1

Nach nun fast 3,5 Jahren haben wir wieder einmal einen echte, wenn auch kurzen, Wanderritt gemacht.
Der letzte (erste station und folgende) im April 2011 endete abrupt mit Joey´s Zusammenbruch (So etwas bitte niemals wieder !).
Danach hatten wir immer "nur" Sternritte von einer Station aus gemacht. Doch er der letzte Sternritt ist schon 1,5 Jahre her.

Es wurde also wirklich langsam mal wieder Zeit für etwas Abenteuer und Unternehmungslust !

Gestern um kurz vor elf trafen Tina und ich uns am Stall, um die Pferde fertigzumachen.
Wir gaben uns sogar extra Mühe, uns schmückten die Mähnen von Magic und Jackson mit Bändern

Magic mit Gelb


Jackson mit Grün


Leider hat unsere Mühe nicht ausgereicht und so hielt der Schmuck nicht lange.
Bereits vor dem Badewald lösten sich die Bänder und wir öffneten die Zöpfe ganz.
Tina fand eine andere Verwendungsmöglichkeit für das grüne Band

Hippie Tina ! Peace !


Gegen 12 Uhr starteten wir unseren Ritt.
Jedes Pferd trug ein paar Satteltaschen, in denen wir alles nötige für uns, die Hunde und die Pferde verstaut hatte.
Das Wetter war schön und wurde während des Rittes noch zunehmend besser.

Der erste Teil des Weges war uns natürlich bekannt.
Daher konnte ich die Karte noch völlig außer Acht lassen.
Die Hunde liefen gut gelaunt mit und Tina und ich hatten unseren Spaß.

Tina und Jackson


Hunde-Kumpel


Für den Hinweg hatte ich eine Route von etwa 16 Kilometern herausgesucht, die uns zunächst nach Vlatten führte.
Ein Stück vor Vlatten kamen wir an einer uns bekannten Weide mit Kühen vorbei.
Die waren beim letzten Mal schon sehr neugierig und munter gewesen und auch diesmal, kamen sie angelaufen und "verfolgten" uns ein Stück am Zaun entlang.
Magic fand sie sofort wieder gruselig und wollte dort möglichst schnell weg.

Blick auf Vlatten


Schlammbad für Ludwig und Spikey


bergauf


Magic und ich


Bald darauf überquerten wir eine Landstrasse und erreichten dann den letzten Zipfel von Vlatten.
Danach ging es eine ganze Weile am ebenfalls von Kuhweiden gesäumten Bach entlang.
Jede Menge Anti-Schreck-Training für Magic.

Jackson fand diese Wanne irgendwie sehr spannend und wollte sie sich unbedingt näher anschauen.


Inzwischen waren wir 2 Stunden unterwegs und schauten uns nach einem geeignetem Pauseplatz um.
Eigentlich hatte ich gedacht, daß wir dort am Bach irgendwo ein nettes Plätzchen finden würden. Doch es gab weit und breit keine wirklich gute Stelle.
Wir ritten noch ein Stück weiter, bis Tina schließlich auf einem Parallelweg eine Bank entdeckte, die vielversprechend aussah.
Dafür ritten wir einen kleinen Extraschlenker. Und tatsächlich es war der ideale Platz für uns: Es gab Tränken für die Pferde, genügend Gras und eine Bank zum wieder Aufsteigen für uns.

Jackson und Magic konnten sogar synchron trinken


Die Hunde bekamen natürlich auch Wasser zu trinken und wir aßen unsere mitgebrachten Brötchen, während die Pferd grasten.
Wir blieben eine Dreiviertelstunde dort. Die Zeit verging sowieso wie im Fluge.
Gegen drei Uhr ritten wir schließlich weiter. Nun hatten wir nur noch eine kurze Strecke von etwa 6 Kilometern vor uns.

weiter geht´s


Ausblick


kurz vor unserem Ziel


Bald erreichten wir unser Ziel, die Crazy Riders Ranch in Düttling.
Wir wurden bereits erwartet und freundlich begrüßt. Es gab große Anbindebalken, an denen wir die Pferde festmachen konnten.
Brigitte zeigte uns, wo wir das Sattelzeug unterbringen konnten und wo wir Futter für die Pferde fanden.

angekommen


die beiden fleißigen Läufer


Wir sattelten ab, kümmerten uns um die Hufe und dann gab es eine Portion Hafer und Pellets für Magic und Jackson, bevor sie dann ihre Urlaubsweide beziehen durften.

Feierabend


Brigitte zeigte uns die Crazy Riders Ranch: Stallungen (die waren aber leer, da sich die Pferde zur Zeit auf den Sommerweiden befinden) und Wild West Saloon.
Dort bekamen wir auch unser Begrüßungsgetränk: Selbstgemachten Waldmeisterschnaps !

Dann richteten Tina, die Hunde und ich uns in unserer Trapperslodge auch häuslich ein, während Brigitte für uns das Abendessen zubereitete.
Ludwig und Spikey bekamen nun auch ihr wohlverdientes Abendessen.
Wir bezogen bald darauf die Veranda und ließen es uns gut gehen.

Blick auf die Ranch


die Trapperslodge


Blick ins Innere


Um kurz nach sieben gingen wir in den Saloon zum Essen.
Brigitte hatte Besuch von einer ihrer Mitreiterinnen und sie leistete uns beim Essen Gesellschaft.
Wir unterhielten uns über gemeinsame Bekannte und Ställe und ließen uns die Mahlzeit schmecken.
Es gab Lachs mit Zitronen-Wirsing und Bandnudeln und für Tina statt Lachs Getreidebratlinge, denn sie ist Vegetarierin.
Und zum Nachtisch wurden wir noch mit Himbeer-Sahne-Baiser-Creme verwöhnt.

Brigitte fuhr nach dem Essen ihre Pferde versorgen und wir siedelten, nachdem wir bei Magic und Jackson noch mal nach dem Rechten gesehen hatten, wieder in unsere Logde um.
Inzwischen war die Sonne verschwunden und es wurde schnell frisch.
Als Brigitte von den Pferden zurückkam, brachte sie uns noch eine Gasflasche, so daß wir unser Zimmer mit dem Hofen wieder aufheizen konnten.
Das tat sehr gut.
Ludwig und Spikey kamen erst mal noch gar nicht so recht zur Ruhe. Sie waren viel zu aufgedreht.
Erst nach und nach konnten sie sich etwas entspannen.
Tina und ich quatschten noch lange und verschwanden erst kurz vor Mitternacht in unseren Betten.
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1 Kommentar

Linear

  • Sigi Blümel  
    Dane für die vielen schönen Bilder und den Bericht von einem tollen Ritt!
    Auf der Ranch sieht es ja so richtig gemütlich aus. :-)
    Da wäre ich auch gerne mal gewesen. :-)

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