Freizeitreiter erzählen

Ein lustiges Grüppchen

Es ist kurz vor eins und ich laufe die Treppe runter, um mich unten für´s Reiten umzuziehen. Als ich durch die Gartentür rausschaue, sehe ich, daß es draußen gerade angefangen hat zu regnen.
Und als ich im Auto bin und Richtung Stall fahre wird der Regen auch noch immer mehr.
Doch je näher ich dem Stall komme, desto besser wird das Wetter.

Magic steht unterm Dach und frißt Heu, so daß ich ihn ganz einfach einsammeln kann. Als er in der Box steht schaue ich mich nach Jackson um, weil ich den schon mal füttern will.
Hm...wo ist er denn ?
Dann sehe ich ihn. Er steht zusammen mit Rusty und Sissi am Ausgang zu Wiese. Die drei hoffen wohl, daß wir dort aufmachen.
Tina und ich locken mit Futter und Möhren und nach ein paar Minuten kann Rusty der Versuchung nicht wiederstehen und setzt sich in Bewegung. Und wenn der Chef geht, dann gehen die anderen natürlich hinterher.

Während ich dann Magic herausputze, beginnt es erneut zu regnen. Und nicht zu knapp. Ich mache mir langsam Sorgen, ob es bei dem Wetter eine gute Idee ist, wirklich unsere geplante 14-Kilometer-Runde zu reiten.
Doch als Elena mich kurz anruft, um die Abritt-Zeit zu besprechen, entscheiden wir, daß der Regen nun vorbei ist und es nicht wieder regnen wird.

Tina reitet mit zwei Mädels zusammen vor mir los. Ich sattele Magic und rüste meinen Sattel mit Kamera und Hundeleckerli auf.
Um kurz nach zwei gehe ich mit Magic raus, steige auf und reite aus dem Hof raus.
In der Ferne sehe ich Elena und Verena, wie sie vom anderen Stall losreiten.
Ich brauche also nicht lange zu warten.

Magic sieht die anderen Pferde in der Ferne und wartet geduldig auf sie.


Ludwig ist ganz aufgeregt und läuft hin und her.


Und da sind sie schon.


Erstmal gibt es eine Runde Gruppenkuscheln: Magic und Sugar stecken sofort die Nasen zusammen und dann darf auch Django, Sugars neuer Stallkumpel, sein Näschen noch dazu stecken.
Damit wir losreiten können, müssen wir die drei irgendwann trennen, denn von allein wären sie wohl noch eine Weile dort stehen geblieben.

Auch heute pfeifft der Wind noch ganz ordentlich, aber es gibt nicht mehr so starke Böen wie gestern.
Ich habe uns eine Route ausgesucht und wir reiten gut gelaunt los.

Die Route ist ein Teil der Strecke, die ich Anfang Februar mit Marion geritten war.
Inzwischen ist die Sonne herausgekommen und von Regenwolken ist nix mehr zu sehen.

meine Mitreiter


im Wald


Nach einiger Zeit im Wald ging es nicht mehr weiter.
Der starke Wind der letzten Tage hat eine Strassensperre errichtet:

Elena und Verena dachten zuerst, daß wir darunter hindurch reiten könnten.. aber das ging nicht !


Also gab es eine spontane Streckenänderung. Wir reiten wieder zu den Windrädern und von dort wieder in Richtung Wald. Unterwegs treffen wir viele Fußgänger, Wanderer und Walker. Es ist Sonntagnachmittag und Sonnenschein; da ist die Eifel voll.
Da ich die improvisierte Strecke erst einmal andersherum geritten bin, muß ich immer wieder mal auf die Karte schauen. Magic ist auf warten heute mal wieder nicht gut zu sprechen, und da er sich so anstellt, muß er ganz nach hinten und erst recht warten.
Als er einigermaßen ruhig geht, darf er dann wieder weiter nach vorn.

Wir haben eine Menge Spaß unterwegs und kommen nach einer Weile zum Badewald.
Als wir ihn durchquert haben, erreichen wir eine Weide mit einer Herde Rinder. Dort kommen wir öfter vorbei und normalerweise stehen die Rinder recht unbeeindruckt herum.
Doch heute sind sie äußerst aktiv.
Mehrfach galoppieren sie bockend an uns vorbei. Ludwig bellt sie nervös an: Bestärkt von einem eigenen Echo.
Magic ist das alles sehr unheimlich und am liebsten möchte er weglaufen. Aber er kann sich immer gerade noch so bremsen.
Dennoch bin ich froh, als wir die Weide endlich hinter uns lassen.

die drei Musketiere


Langsam befinden wir uns auf dem Heimweg. Magic hat seinen Marathon-Schritt eingelegt und Django und Sugar geben sich Mühe mitzuhalten, daher traben sie oft. Ich versuche Magic zu verlangsamen, aber das ist nicht immer so einfach.
Doch wir kommen miteinander zurecht und versuchen alle immer Rücksicht aufeinander zu nehmen.
So soll es sein.

Elena und Verena


Magic und ich


Das letzt Stück des Weges führen wir die Pferde. So können wir mal ein bißchen das Gas rausnehmen und außerdem unsere müden Beine wieder lockern.
Insgesamt reiten wir heute 15 Kilometer in zwei einhalb Stunden.
Hach... es war ein schöner Sonntag !
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