Wanderreiten und mehr

Sorgenkind

Gestern Abend war es erstmal aus mit der Besserung bei Lilly.
Christian und ich waren nachmittags Freunde besuchen. Als wir um 19 Uhr nach Hause kamen, wollten die Hunde natürlich Abendessen.
Da es Lilly wieder so ging am Freitag und Samstag, erhöhte ich am Sonntag langsam die Futterportionen. Es gab immer noch Reis mit Hühnchen.
Nach dem Fressen dauerte es nicht lange und Lilly wurde zunehmend unruhiger.
Sie begann zu fiepen und lief auf und ab. Dann signalisierte sie, daß sie rauswollte.
Christian ging mit ihr und sie übergab sich wieder. Danach ging es so weiter. Sie fiepte immer wieder, sie wollte raus, sie fraß Gras, sie lief auf und ab.
Man merkte ihr deutlich an, daß sie sich nicht gut fühlte und wohl Bauchschmerzen hatte. An schlafen war gar nicht zu denken bei ihr.
Sie übergab sich noch zwei Mal, doch zum Schluß kam nur noch Galle und Gras raus.

Christian und ich blieben lange auf, um bei ihr zu bleiben.
Wir machten uns doch Sorgen. Was hat sie nur ? Ist der Umzug doch zuviel Stress für sie gewesen ? Kommt das von der Läufigkeit ? Immer noch von der Impfung ? Hat sie doch einen Infekt ? Oder alles zusammen ?

Um halb eins hatte sie sich etwas beruhigt und so gingen wir ins Bett. Sie kam in der Nacht noch einmal und Christian ging mit ihr raus, wo sie noch einmal Galle spuckte. Danach war Ruhe.

Keine Frage, daß ich heute Morgen wieder mit ihr zum Tierarzt fuhr.
Beim Spaziergang in der Früh war sie soweit normal, wollte aber auch immer wieder Gras fressen.

Mit Lilly und einer Kotprobe (Durchfall hatte sie zum Glück keinen) kam ich in der Praxis an. Die TÄ vom Donnerstag untersuchte Lilly erneut.
Fieber hatte sie immer noch nicht.
Dann wurde ihr Blut abgenommen, das zur Untersuchung auf Entzündungswerte und einen besonderen Bauchspeicheldrüsenwert ins Labor geschickt werden würde.
Die Kotprobe wurde direkt in der Praxis untersucht.
Und sie lieferte uns auch endlich ein Ergebnis: Bakterien und davon nicht zu knapp.
Es ist also doch eine Magen-Darm-Infektion.
Lilly bekam ein Antibiotikum und ein Mittel gegen Bauchschmerzen gespritzt. Man ist die wehleidig. Die TÄ hatte das Mittel extra vierfach verdünnt und dennoch jaulte Lilly als wolle ihr jemand ans Leben.
Nunja... das dauerte ja nicht lange und sie hatte es geschafft.
Wir bekamen das Antibiotikum für die nächsten Tage in Tablettenform mit.
Das Blut wird dennoch eingeschickt. Zur Sicherheit, daß wir nicht nachhe noch irgendwas übersehen.
Den Säureblocker soll sie weiterbekommen und leichte Schonkost (also Reis und Huhn) in kleinen Portionen.

Bereits als wir wieder zu Hause waren, merkte man, daß es ihr viel besser ging.
Sie legte sich zu Ludwig auf die Couch und schlief schnell ein. War ja ne kurze unruhige Nacht gewesen.
Inzwischen ist sie wieder ganz entspannt. Das macht uns natürlich sehr froh.
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2 Kommentare

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  • Sigi Blümel  
    *Oh die arme Maus. Hoffentlich habt ihr das bald im Griff.
    Hat die TÄ geäußert, wovon die Bakterien kommen könnten? Oder ist so etwas nicht feststellbar?
    Gute Besserung für Lilly - und hoffentlich ist es nichts, wo sich Ludwig nun mit anstecken könnte.....
    • Kerstin  
      *Es geht ihr schon viel besser. Das Antibiotikum schlägt an.
      Es ist wohl so, daß Lilly´s Immunsystem durch den Stress des Umzugs, die Impfung und die Läufigkeit geschwächt war. Daher kommte sie nicht selbst mit den Bakterien fertig werden.
      Ludwig wird sich nicht anstecken. Sein Immunsystem "kennt" diese Bakterien schon und hat bereits Antikörper dagegen. Lilly´s kennt sie nicht, da sie ja neu in diesem Umfeld lebt. Daher kommt es dann zur Infektion.

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