Wanderreiten und mehr

erster entspannter Ausritt mit Magic

Das Pfingstwetter da draußen ist einfach klasse.
Klar, daß wir heute Nachmittag, nachdem ich mit der Arbeit fertig war, zum Stall gefahren sind.

Christian begann als erstes das Wasserfaß mal wieder zu füllen. Das dauert über ne halbe Stunde bis das voll ist, daher war er ne Weile beschäftigt.
Währenddessen sammelte ich die Äppel ein (begleitet vom neugierigen Magic) und zog Zwischenzäune.
Die Pferde dürfen jetzt Tag für Tag ein Stück der "Ruhe"-Wiese abfressen (siehe Pläne für die Wiese).

Abfressen der Ruhe-Wiese vor dem frisch gezogenen Zwischenzaun. Der wird dann jetzt von Tag zu Tag weitergesteckt.


Als die Pferde schon dort grasten, kümmerte ich mich um den zweiten Zwischenzaun. Damit die Pferde in Juni genug zu fressen haben, lassen wir die Winterweide jetzt ruhen.
Christian war auch fertig und half mir noch kurz mit dem Zaun, dann konnten wir die Pferde holen.

Putzen, satteln und um ziemlich genau 16 Uhr saßen wir auf den Pferden.
Magic hatte ich mit dem LG-Zaum getrenst, um ihn nun auch im Gelände zu testen.

Ehrlich - ich war doch erst etwas unsicher. War ich zu "mutig" oder leichtsinnig ? Ich kenne das Pferd ja noch gar nicht richtig....und nun reite ich ihn gebisslos ?
Aber ich kenne die Wirkung des Zaums von Jackson sehr gut und dachte mir, daß ein Pferd mit egal welcher Zäumung durchgehen kann, wenn es das nun will.

Nach der ersten Kurve wollte ich Magic gleich etwas bremsen und er begann sich gegen den Druck der Nasenzäumung zu wehren. Er wollte sich entziehen und nahm den Kopf hoch. Da waren meine Zweifel kurz wieder da....
Doch er merkte, daß er sich nicht wirklich entziehen kann und wurde ruhiger.

Magic war so ruhig, daß ich erstmals auch wieder Fotos von oben machen konnte.




Christian hat den Sommerhut ausgepackt


Jackson war heute auch wirklich flott unterwegs und so paßte das Tempo der Pferde gut zusammen.
Magic ließ sich heute gut kontrollieren und blieb auch beim Abbiegen besser zu händeln. Ich glaube, da waren unsere beiden Trainingseinheiten auf der Weide hilfreich. Sie haben sicher unsere gemeinsame Kommunikation verbessert
Ein flotter Trab nebeneinander war sehr angenehm.

Zwischendurch mußten wir die Pferde ein wenig bremsen. Sie lieferten sich ein kleines Schritt-Wettrennen und Jackson war manchmal etwas garstig in Magic´s Richtung.

Nach einem weiteren schönen flotten Trab (Jackson ist wohl getöltet, wie Christian und ich glauben), machten wir uns langsam in Richtung Stall auf.
Magic wurde auch heute wieder flotter und eiliger, sobald es heimwärts ging, aber er ließ sich viel besser regulieren und kam schneller wieder zur Ruhe.
Wir schoben noch einen Schlenker ein, damit Magic gleich lernt, daß man auch durchaus nochmal wieder von der direkten Nach-Hause-Route abweichen kann.
Das ging aber problemlos.





Christian hatte das Kameraband eingeklemmt, daher sind die Bilder so ein wenig schief geworden.




Wieder näher am Stall trafen wir auf einen Spaziergänger mit Hund.
Er hatte seinen Hund ziemlich mittig auf der der Kreuzung "Platz" machen lassen und wartete dort.
Auf die Entfernung hatte ich im Gefühl, daß das eine schwierige Begegnung werden würde. Oft sind Hundehalter leider Reitern mit Hund gegenüber nicht gut aufgelegt.

Doch wir wurden positiv überrascht. Christian hatte Ludwig bei Fuß genommen, doch ich erkannte den Hund "Momo" und so ließen wir die Hunde zusammen laufen.
Wir hielten an und unterhielten uns eine Weile mit dem Herrchen von Momo.
Er war sehr interessiert an den Pferden und streichelte, nachdem er um Erlaubnis gefragt hatte, sogar Magic´s Kopf.
Dieser war mehr oder weniger brav stehen geblieben während des Gesprächs. Das fand ich sehr gut.

Weiter ging´s durch´s Wäldchen zum Stall


bei Christian´s Versuch rückwärts zu knipsen kamen interessente Bilder heraus




Die letzten Wege führten wir die Pferde.
Nach anderthalb Stunden waren wir mit sehr entspannten Pferden und einem müden Hund zurück am Stall.
Sie bekamen eine kleine Dusche und ein Fußbad



Danach ihr wohlverdientes Futter und ihren Feierabend.
Schnell waren sie nach der Kraftfutterportion wieder auf dem neu abgesteckten Teil der Weide verschwunden.
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6 Kommentare

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  • Claudia  
    *Na das schaut doch alles schon toll aus! Freut mich für euch :-)
    • Kerstin  
      *Danke Claudia. Wir freuen uns auch. Man ja auch doch immer seine Zweifel.
      Klar man kann ein Pferd Probereiten...aber das ist immer eine Momentaufnahme und zudem ist ein Pferd in gewohnter Umgebung immer anders, als in einer neuen.
      Und ob sich so zwei Tiere, die gezwungenermaßen zusammen leben müssen, verstehen, weiß man halt auch vorher nie.
  • Sigi Blümel  
    *Schön, daß es alles so schnell so harmonisch klappt!
    Und Magic im "Füße-bade-Eimer" finde ich auch klasse! :-)
    • Kerstin  
      *Magic findet das auch klasse mit dem Eimer.
      Nach dem Reiten stell ich jetzt immer nacheinander jeden Fuß mal ins Wasser. Dann kann ich ihm mal die Beine kühl abwaschen und gleichzeitig seine recht sprüden Hufe wässern.
    • Kerstin  
      *P.S.: Ach Sigi, übrigens die Bilder-Links zum Vergrößern funktionieren bei mir alle.
      Versuch es doch noch einmal.
  • Sigi Blümel  
    *Jepp - jetzt funktionieren sie......... :-)

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