Freizeitreiter erzählen

Nach dem Vorgespräch im Krankenhaus...

Lange habe ich überlegt, ob ich das folgende aus dem Blog heraushalten sollte. Aber wenn es sich so entwickelt, wie ich persönlich vermute, wird es bis zu sechs Monate ein Thema sein und unser tägliches Leben beeinflussen. Und damit auch unser Leben mit den Pferden.
Außerdem ist ja nun auch aufgefallen, dass es hier seit zwei Wochen ruhiger geworden ist.

Wie kommt es dazu: Vor knapp drei Wochen war ich mit dem Rettungswagen und Verdacht auf Herzinfarkt im Krankenhaus. Der Verdacht bestätigte sich nicht, aber da ich einen angeborenen Herzfehler habe, fand mein Hausarzt es wichtig, meinen Kontrollbesuch beim Kardiologen vorzuziehen.

Der Kardiologe überwies mich kurzfristig ans Krankenhaus, um mich mit Herzkatheter untersuchen zu lassen. Heute war das Vorgespräch, und ich hatte meine Panik so ziemlich gar nicht mehr im Griff. Donnerstag wird es dann ernst.

Ansonsten war das heute eine wirklich effektive Sache. Keine langen Wartezeiten beim EKG und auch beim Röntgen. Auf die Aufklärung hätte ich verzichten können. ( Ich will die Details alle gar nicht wissen.)

Jetzt bringe ich erstmal den Katheter hinter mich, und was danach kommt werden wir dann schauen. Die Ankündigung des Kardiologen schieben wir erstmal nach hinten.

Wenn es gut ausgeht, komme ich Freitag wieder nachhause, wenn nicht wird es ne etwas längere Sache.
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6 Kommentare

Linear

  • Sigi Blümel  
    *Ich finde es gut, daß du dir das vor allem mal von der Seele schreibst!
    Ich drücke euch beiden (denn Kerstin betrifft es ja ebenfalls sehr) heftig die Daumen, dass alles nicht so arg schlimm sein wird.
    Wobei gerade so ein Vorgespräch ja dazu dient, dem Patienten nicht nur zu sagen, was auf ihn zukommen könnte, sondern auch, die Ängste zu mindern.
    Im Geiste werde ich bei dir sein und dir versuchen Kraft zu spenden............
    LG, Sigi
    • Christian  
      *Ich werde Donnerstag morgen um 7:15 erwartet.

      Das mit dem Ängste mindern im Vorgespräch, ist bei mir hoffnungslos. Als die Ärztin anfangen wollte die Details und Risiken zu erklären, habe ich sie fast angebrüllt, dass ich das alles nicht wissen will...

      Jemand im Bekanntenkreis sagte meiner Mutter, er hätte auch Angst gehabt, aber es wäre nur "unangenehm" gewesen. "unangenehm" ist bei mir schon zuviel ;-)
  • Sigi Blümel  
    *Hey, du zerstörst mir meine Illusionen!
    Ich habe bisher immer gedacht, daß große und starke Männer keine Angst kennen ;-)

    Mach dich nicht verrückt. Es wird schon alles glatt gehen.
    Ich drücke dir sämtliche Daumen!!
    • Christian  
      *Was krankenhaus angeht, zähle ich mich freiwillig und ohne mich zu schämen zu den Memmen und nicht zu den Männern.
  • Sara  
    *Hallo Christian

    Es tut mir Leid, dass du nun vor einer solchen Aufgabe stehst. Es ist nicht einfach zu verstehen, akzeptieren, sich an die Umstände zu gewöhnen. "Warum gerade ich?" Glaub mir, was auch kommen mag, jedes Schicksal, jede noch so schwere Aufgabe wird seinen Grund haben.
    Ich versuchte auch einmal nach dem Motto: "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" zu leben. Das geht in DIESER Situation leider ganz schlecht. Versuche zu vertrauen und versuche anzunehmen. Wenn du weisst, was passieren könnte, kannst du dich darauf einstellen und es trifft einem nicht wie ein Schlag.

    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für die bevorstehende Zeit!

    Viele liebe Grüsse, Sara
    • Christian  
      *danke Sarah. tut gut daß zu lesen. aber mehr wenn ich wieder zuhause bin.Gruß Christian

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