Einträge für September 2017

  • September, 2017
  • Abflug, aber dennoch ein schöner Ausritt

    Letzten Sonntag hatten wir das absolut genialste Herbstwetter: angenehme Temperaturen und so gut wie kein Wind.
    Nach der Woche auf der Stall-Baustelle wollten Tina und ich also natürlich ausreiten.

    Wir ritten um die Windräder herum und dann wollten wir am Badewald vorbei zurück zum Stall reiten.

    durch die Pfützen


    am Wald vorbei zurück


    Lia´s Schatten


    Die Pferde waren ruhig und entspannt nach ihrer Woche Pause.
    Es war ein rundherum schöner Ausritt.
    Auf dem letzten Kilometer erschreckte sich dann Lia vor einem knacken im Gebüsch und lief los.
    Soweit ja kein Problem, doch dabei bekam sie sich scheinbar nicht balanciert und versuchte das durch einen Buckler auszugleichen. Der katpulierte mich aus dem Sattel und auf den Boden. Rums lag ich auf der Wiese. Dieses Mal aber nicht auf dem Kopf, sondern "nur" auf dem Rücken.
    Ich rappelte mich wieder hoch und nachdem ich wieder zu Atem kam, war auch direkt klar, daß ich mir nichts getan hatte.
    Lia graste neben mir und ließ sich direkt wieder einsammel.

    Ich lief mit ihr zu Fuß bis zum Stall.
    Dort stieg ich wieder auf und ging mit ihr noch für ne viertel Stunde auf den Reitplatz.
    Alles war gut, sie lief normal und ich konnte mich auch wieder entspannen.
    Danach ritt ich sie eine klitzekleine Runde um den Hof herum und dann war Feierabend.

    Am nächsten Tag wollte ich dann wieder reiten, damit sich gar nicht erst irgendwelche dummen Gedanken in meinem Kopf einnisten und festsetzen können.
    Tina begleitete uns mit Jackson zu Fuß für eine kleine Runde, bevor wir anschließend noch ne halbe Stunde auf dem Reitplatz am Trab arbeiteten.

    Lia hat ein neues Pad und ich endlich eine neue Reitkappe.


    nach dem Ausritt noch ein bißchen auf den Reitplatz
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  • ein kleines, großes Projekt

    Die vergangne Woche stand ganz unter dem Motto Stallanbau.
    Es gab ja einige Probleme mit Regenwasserstau im Stall (siehe ein ganzes Wochenende am Stall) und die haben wir nun angepackt.

    Tina hatte online ein Wasserdichtes Sonnensegel gefunden, daß wir gern am Stall anbringen wollten. Doch war die Frage wie, denn es soll ja Wind und Wetter standhalten und auch so fest sein, daß es die Pferde nicht gruselt, sich darunter zu stellen.

    Da gab es dann eigentlich nur eine Lösung: meinen Papi fragen, ob er ne Idee hat !
    Und er hat uns nicht im Stich gelassen.
    Er kam zum Ortstermin und besichtigte und maß und dann wurden Pläne gezeichnet.
    Das Ergebnis könnt ihr nun im folgenden in Bildern sehen:

    zum Start wurde vermessen


    dann das erste Loch gebohrt


    so sah es fertig aus


    und schon steht der erste Pfahl


    auch ich habe ich am Bohren versucht


    hier sind es schon drei Pfähle


    dann sechs


    als nächstes kamen die oberen Verbindungen


    und die Querverstärkungen


    Als das Grundgerüst stand, kamen die Stahlmatten zum Einsatz.


    mit Muskelkraft von meinem Papi passend geschnitten


    gekürzte Matte


    die erste Matte auf dem Gerüst


    Papi befestigte die Matten in luftiger Höhe


    der Anbau in Seitenansicht


    das Sonnensegel wurde am Boden vorbereitet


    dann auf dem Gerüst ausgebreitet


    dann war das Segel an seinem Platz befestigt


    das i-Tüpfelchen bildet die neue Heukiste, die unter dem neuen Unterstand noch weitere Freßplätze bietet.


    sie wurde auch direkt getestet


    Lia in neuen Unterstand


    Und zusätzlich gibt es noch einen Scheuerpfahl. Der muß nun nur noch mit Besen etc. bestückt werden.


    Insgesamt haben wir (vor allem aber mein Papi) drei Tage lang daran gearbeitet. Drei Tage die sich absolut gelohnt haben. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen !
    Tausend Dank an den besten Papi der Welt !
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  • länger im Sattel

    Ich hab noch ein bißchen aufzuholen hier im Blog ! :-O

    In der vergangenen Woche hab ich recht viel mit Lia unternommen.
    Montag hatte sie frei und Dienstag haben wir nochmal an der Doppellonge gearbeitet.

    Auf dem Weg zum Reitplatz haben wir einen kurzen Zwischenstopp eingelegt.


    Mittwoch begann dann der erste Herbststurm diesen Jahres.
    Insgesamt haben wir hier noch wieder viel Glück mit dem Wetter gehabt, dennoch blies es schon ordentlich. Besonders am Stall kann man dem Wind kaum entfliehen, denn wir liegen ziemlich hoch oben.

    Dennoch trotzten wir dem Wetter und gingen mit den Pferden eine Runde spazieren.
    Wir entschieden uns für eine Waldrunde, nachdem wir das Risiko herunterfallender Äste gegen die Ungemütlichkeit des freien Feldes abgewogen hatten.
    Das war eine gute Entscheidung.
    Im Wald waren wir sehr geschützt, und da der Weg ins Tal und erst später wieder hinauf führt, war es auch nicht gefährlich.

    Für Lia war es ein gutes Training. Im Moment findet sie Wind und Wald beides nicht so dolle und nun konnten wir es sogar in Kombination üben.
    Sie war aber sehr entspannt an diesem Strum-Tag.

    beim Sturm im Wald


    alles erkunden


    Donnerstag war es immer noch stürmisch.
    Spikey war mit am Stall. Er hat leider altersbedingt mittlerweile ziemliche Rückenbeschwerden, so daß er uns auf den Ritten wohl eher nicht mehr begleiten kann.
    So machten wir uns alle zusammen auf zum Reitplatz. Tina diesmal mit Longiergurt und Doppellonge bewaffnet, während ich Kappzaum und einfache Longe wählte.
    Zum ersten Mal habe ich Lia longiert, während noch ein anderes Pferd ebenfalls auf dem Platz war.
    Das klappte problemlos.
    Sie war absolut kooperativ und lief sehr schön an der Longe.
    Danach machte ich noch ein paar Vorübungen zum Kompliment mit ihr und auch das klappte so fein, daß wir es damit gut sein ließen und statt dessen Tina und Jackson noch ein bißchen zusahen.

    Freitag machten wir einen Ausritt.
    Der Wind war endlich kein Thema mehr, dafür gab es immer noch unberechenbare Wolken, die immer mal wieder den ein oder anderen Schauer ausspuckten.
    Bewaffnet mit Regenausreitdecke bzw. Hommi wollten wir es aber riskieren.
    Und wir wurden belohnt. Anderthalb Stunden ritten wir fast gänzlich im Sonnenschein und konnten es wirklich genießen.
    Sogar einen Trab (für Lia und mich) bzw. Galopp (für Jackson und Tina) schafften wir.

    Sonnenschein !


    Auf dem Rückweg fiel Tina auf, daß sie wohl vermutlich ihr Handy verloren hatte.
    Es war jedenfalls nicht mehr in ihrer Jackentasche. Doch sie war sich auch nicht zu 100% sicher, daß sie es überhaupt eingepackt hatte.
    Also ritten wir zurück zum Stall und schauten erst einmal nach, ob es noch dort lag.
    Tat es natürlich nicht.
    Wir versorgten schnell die Pferde und dann fuhren wir das Handy suchen.
    Unsere Hoffnung war, daß es im Galopp aus der Tasche gefallen war.
    Daher fuhren wir zuerst zu diesem Teilstück der Strecke.
    Und Glück im Unglück: Da lag das Handy mitten auf dem Weg als wir noch kaum 100m gegangen waren.
    Unversehrt sprang es Tina direkt ins Auge.

    Am Samstag nahm Jackson sich frei, so daß Lia und ich allein mit Tina, Spikey und Ludwig unterwegs waren.
    Wiederum zu Trainingszwecken ritt ich. So war Lia dann zwar ohne Pferdebegleitung, aber immerhin war Tina noch als moralische Unterstützung dabei.
    Das klappte prima.
    Wir drehten eine kleine ruhige Runde durch die "City" und ich war sehr zufrieden mit meinem Pony.

    Heute gab es schon den nächsten Ausritt.
    Tina und Jackson waren wieder mit dabei.

    Jackson bergauf deutlich schneller als Lia


    Alles ging gut, bis wir an eine T-Kreuzung kamen, die rechts nach Hause und links weiter vom Stall wegführt.
    Und natürlich mußte Lia wieder einmal rumzicken, weil wir nicht den Heimweg einschlugen.
    Dann wurde ich sofort wieder unsicher. Doch nicht ganz so schlimm, als wenn ich allein gewesen wäre.
    So konnte ich mich beruhigen und Lia bestimmt durch die Zickerei durchtreiben.
    Danach hatten wir dann noch einen richtig schönen Ausritt.
    Ich konnte meine Unsicherheit wieder etwas ablegen und Lia lief brav sogar durch den Wald.
    Da muß ich wohl mit ihr jetzt mal durch, damit wir das Problemchen aus der Welt schaffen.
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  • Ausritt mit Larry

    Das Wetter ist inzwischen richtig herbstlich geworden. Seit letzter Woche gibt es immer wieder reichlich Regen, dazu Wind und insgesamt einfach Ussel !

    Alles ist naß ! Milow traut sich mittlerweile auch zusammen mit Chef Jackson rein.


    Gestern schaffte ich es zwischen den Regenschauern gerade mal für einen Minispaziergang mit Lia nach draußen.
    Für heute war dann "bestes Ausflugswetter" angesagt.
    Ja ...naja... schon... irgendwie... und doch nicht so ganz.
    Die Sonne schien, doch es blies ein frischer böiger Wind, der den Usselfaktor nicht so ganz verschwinden ließ.
    Ich hätte schon fast gekniffen und Lia gar nicht erst gesattelt, doch dann dachte ich mir: "absteigen geht ja immer".

    Tina sattelte Jackson auch und dann ging es um kurz nach eins ins Gelände.
    Zur Zeit ist Lia aus mir unerklärlichen Gründen ziemlich guckig und schreckhaft im Gelände und alleine nicht wirklich reitbar.
    Mit Jackson zusammen ging es heute ganz gut.
    Sie war wegen des Windes zwar etwas nervös, aber Jackson´s Gesellschaft gab ihr genug Sicherheit, um es aushalten zu können.
    So war mit mir zusammen zwar wieder auch der verkrampfte Frosch unterwegs, doch schaffte ich es ihn einigermaßen im Zaum zu halten.

    Der Ausritt wurde insgesamt ein guter Erfolg.
    Lia buckelte nicht, stieg nicht und war kooperativ.
    Sogar ein Stück im Trab schafften wir nahezu problemlos.
    Spätestens nach dem Trab war Jackson dann angeknipst und Tina sagte irgendwann zu ihm "Mußt ja jetzt nicht wieder den Larry machen!"
    Irgendwie paßte das gut zu ihm heute und ich nannte ihn danach nur noch Larry :-)

    Noch ein Stückchen Wald auf dem Rückweg, bevor wir nach anderthalb Stunden wieder zurück am Stall waren.
    Das hat mir gut getan nach meinem Sturz letztens noch mal für eine längere Zeit im Sattel zu sitzen.

    Jackson und Ludwig


    Lia
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  • Experimente

    Seit nun mehr oder weniger mehreren Jahren doktert die liebe Iris nun schon an Jacksons Hufen herum. Mal entwickelt es sich besser, mal schlechter.. Mittlerweile beschäftigt sich Iris jetzt auch mit Klebe-Hufeisen. Im Zuge dessen entstand bei ihr die Idee, Jacksons Hufe damit auszubessern. Und so war es nun Anfang letzter Woche so weit. Zunächst versuchen wir, nur mit dem dazugehörigen Kleber bzw. dem Kunsthorn Jacksons Hufe so auszubessern, dass sie danach schöner und gesünder nachwachsen. Das ganze erwies sich als sehr zeitintensiv: Iris war für Vorder- und Hinterhufe jeweils 2x für knapp 4 Std bei uns. Jetzt sind wir aber mit dem Ergebnis erstmal ganz zufrieden. Wie gut es hält und was es bringt wird sich zeigen.

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  • Ein ganzes Wochenende am Stall

    Nach drei Wochen hatte ich an diesem Wochenende endlich mal wieder den Samstag frei. Also ein volles Zwei-Tage-Wochenende !

    Samstag Vormittag trafen wir uns am Stall und sperrten die Pferde nach dem Misten erstmal auf die Paddocks: D.h. wir machten die Wiese zu.
    Das sorgte bei den Vierbeinern für Unzufriedenheit und Verwirrung. Lia und Jackson waren die vordersten am Tor und hofften, daß wir möglichst bald wieder aufmachen würden.

    Statt dessen werkelten wir zwei Stunden und bauten unseren Trail-Zaun ab. Die Weiden sind nun abgefressen und die Weidesaison neigt sich dem Ende. Bis sie endgültig "drinnen" bleiben müssen dauert es zwar noch etwas, aber solange können sie die Wiese komplett nutzen.

    Als die Litze aufgewickelt und die Pfähle gebündelt waren, durften die Pferde dann wieder raus. Sichtlich irritiert suchten sie erstmal den Zaun, doch dann flitzten sie ein klitzekleines bißchen rum, bevor sich alle ans Knabbern machten.

    Tina und ich machten Mittagspause mit leckerten Teigtaschen und Kuchen zum Nachtisch.
    Während die letzte Gabel Kuchen im Mund verschwand, fielen die ersten dicken Regentropfen vom Himmel.
    Wir schafften es gerade uns im Stall in Sicherheit zu bringen, als sich die Schleusen öffneten.
    Und das im wahrsten Sinne des Wortes !
    Es schüttete ! Und nicht zu knapp.
    Unsere Sicherheit war auch nicht von langer Dauer. Wir konnten zusehen, wie das Wasser von allen Seiten in den Stall lief. Zuerst Rinnsale, doch bald war der ganze Stall überschwemmt. Am Ende waren es ca. 5cm Wasser.

    erste Rinnsale


    es wird schnell mehr


    So haben wir die Wassermassen wieder entfernt.


    wieder trocken gelegt


    Das Wasser war überall. Sogar Heu und Stroh schwammen teilweise herum, da sie unterspült wurden.
    Als der Regen endlich wieder aufhörte, bewaffneten Tina und ich uns jede mit einem Mistboy und scheppten das ganze Wasser in eine Schubkarre und damit brachten wir es raus auf den Paddock.
    Der stand dann zwar bald unter Wasser, aber besser dort als im Stall. Dort konnte es immerhin wegsickern.

    Danach waren wir ganz schön genervt und auch k.o.
    Dennoch gingen wir noch ein kleines Ründchen mit den Ponies spazieren. Wir wollten irgendwie nicht nur gearbeitet haben!

    Heute ging es dann weiter: Wir zogen neue Zäune. Und zwar auf den Paddocks. Die haben wir jetzt soweit möglich abgesperrt, damit das Gras dort mal etwas zur Ruhe kommt. So haben die Pferde dort vielleicht demnächst noch etwas zu knabbern, wenn auf der Weide gar nichts mehr steht !

    Danach kam Kathi uns besuchen. Ribanna hatte heute frei, da sie eine physiotherapeutische Massage erhalten hatte.
    Daher begleitete Kathi uns mit Maja zu Fuß.

    Tina ging mit Jackson auch zu Fuß und ich hatte Lia gesattelt, da ich den Sattel gern nach dem Weiterstellen noch einmal testen wollte.
    Er liegt jetzt wirklich wieder viel besser und Lia war schon beim Satteln total entspannt, wie auch beim Gurten und Aufsteigen.
    Reiten und sogar von oben Nachgurten waren auch super.
    So soll das Pony unterm Sattel laufen.
    Dieses Mal hatte ich auch wieder das Glücksrad drauf. Damit läuft sie auch fein.

    zusammen unterwegs


    Zurück am Stall streuten wir noch ein und ließen es uns heute mit Keksen gut gehen, bevor wir dann nach einen langen Stall-Wochenende nach Hause fuhren.
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