Einträge für November 2011

  • November, 2011
  • ein Tag mit Freunden -2

    Weiter geht´s:

    Wir starteten also zu dreizehnt: Sonja, Volker, Julia, Christian und ich jeweils hoch zu Roß und die drei Hunde.
    Christian und ich hatten überlegt, wie wir das mit Ludwig machen würden und uns gemeinsam entschieden ihn wie Zelda und Rio ebenfalls frei laufen zu lassen. Er hatte das Halsband an und falls es Probleme geben sollte, könnten wir ihn immer noch anleinen.

    Schnell merkte ich, daß es von der letzten Position, an der ich mit Joey ging, schwierig war Ludwig zu leiten. Zum einen, weil ich ihn meistens gar nicht sehen konnte und zum anderen, weil er etwas ängstlich war sich durch die vielen Pferdebeine bis nach hinten durchzuschlängeln.
    Daher einigten wir uns, daß Christian seine Führung übernehmen würde und im Notfall mir schnell bescheid sagt, damit ich per Fernbedingung klingeln konnte.
    Doch das war gar nicht nötig. Ludwig lief so brav, als ob er nie etwas anderes gemacht hätte.
    Und ,anders als damals bei Ronja, war es kein Problem für ihn, wenn mal ich das Kommando hatte oder mal Christian.
    Wir waren unterwegs so stolz auf den Kleinen. Er fügte sich problemlos in der Rudel mit Zelda und Rio ein und hörte prima. Auch Strassenüberquerungen oder Ritte durch Dörfer, wo er bei Fuß gehen mußte, waren kein Problem.





    Die Pferde waren alle sehr brav....bis auf eine Ausnahme: mein Joey benahm sich öfter mal etwas daneben!
    Das traut ihm so immer keiner zu, aber er kann eine ziemliche Diva sein.
    Zu Beginn des Rittes war er etwas nervös. Wenn die Hunde von hinten geflitzt kamen, vollführte er mit mir den ein oder anderen mehr oder weniger ausgeprägten Rollback. Auch ein paar Rehe, die durch den Wald sprangen, waren Joey nicht geheuer.
    Aber die Krönung leistete Herr Pferd sich immer dann, wenn wir alle traben oder galoppieren wollten.
    Die blöde Bockerei ging dann wieder los, weil ihm alles nicht schnell genug ging. Dabei waren alle schneller als er, denn er war ja mit Bocksprüngen beschäftigt.





    Irgendwann war es mir dann zu blöd. Er bockte sowieso, da hat er beim nächsten Versuch einen Klatsch mit dem Zügel auf den Hintern bekommen. Ich dachte mehr bocken kann er nicht mehr und ich wollte mir diese Mätzchen nicht gefallen lassen.
    Danach war Ruhe. Also die richtige Entscheidung.

    Aber keine Sorge, das war alles nicht so furchtbar, wie es jetzt vielleicht klingt.
    Es war dennoch ein ganz toller Ritt mit ganz tollen Pferdchen. Auch Joey war ansonsten toll und hat sich mächtig angestrengt.
    Das Wetter war toll und die Landschaft sowieso. Die Eifel ist einfach schön.







    2 km bevor wir den Stall wieder erreichten, rief Christian von vorn: "Achtung es kommt ein Hund von vorn!"
    Wir kamen gerade an zwei Fischteichen vorbei und dachten, daß dort wohl auch irgendwo dann der oder die Besitzer sein mußten.
    Es war ein Irish Setter.
    Doch weit und breit waren keine Menschen zu sehen.
    Der Hund hatte enormen Spaß an unserem kleinen Rudel und tobte mit Zelda, Rio und Ludwig umher.
    Er lief ein ganzes Stück mit uns und es war immer noch niemand zu sehen, dem der Hund gehören könnte.
    Als wir den Ort erreichten, entschied Julia, die junge Hündin (wie wir inzwischen bemerkt hatten) anzuleinen und mitzunehmen.
    Denn offenbar war sie entweder ausgebüxt oder ausgesetzt worden.
    Wir hielten das alle für die richtige Entscheidung.







    So stiegen wir alle ab und nahmen die Hunde an die Leine. Den letzten Kilometer gingen wir dann alle zu Fuß.
    Reiter und Fußgänger, die wir noch trafen, fragte Julia, ob sie die Hündin kennen würden, doch niemand wußte wohin sie gehörte.

    Am Stall angekommen, sattelten wir alle Pferde außer Jackson ab und brachten sie auf die Wiese bzw. Joey in eine Paddockbox.
    Sonja gab uns zwei Abschwitzdecken, die wir ihnen überlegen konnten, denn durch das Winterfell hatten Joey und Jackson ganz gut geschwitzt.
    Julia zeigte mir wo ich Heu für Joey finden konnte und Wasser bekam er auch.



    Als ich den Wassereimer für ihn auffüllte, ließ ich die Setter-Hündin trinken. Sie trank gierig direkt aus dem Schlauch.
    Von Sonja und Julia bekam sie ein paar Möhren, die sie begeistert verspeiste. Sie war sehr verspielt und neugierig, aber auch total verschmust und anhänglich.
    Julia machte zwei Anrufe und so schnell, wie wir alle nicht damit gerechnet hatten, waren die Besitzer ausfindig gemacht und sie holten ihren abhanden gekommenen Schützling ab.

    Mit Jackson gingen wir danach noch auf den Reitplatz und testeten eine neue Zäumung. Darüber wird es noch einen separaten Bericht geben.
    Im Anschluß kam er zu Joey in die Paddockbox und bekam ebenfalls eine Portion Heu.

    Wir Reiter machten es uns bei Kuchen und Tee in Julia´s Küche gemütlich und tauschten Geschichten aus.
    Als wir uns zum Aufbruch bereit machten war es bereits sehr dämmerig.
    D.h. zum ersten Mal verluden wir die Pferde im Dunkeln.
    Jackson und Joey zögerten jeweils kurz, bevor sie dann aber doch brav in den Hänger stiegen.

    Um 19 Uhr waren wir zurück im heimatlichen Stall.
    Es war zwar ein langer Tag, aber er war voller schöner Momente.
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  • ein Tag mit Freunden -1

    Bereits vor einem Monat (Alles toll! und Erntedank-Ritt von hinten) hatten wir uns mit Julia für ein weiteres Treffen verabredet.
    Durch meinen kleinen Unfall vor zwei Wochen mußten wir ihn noch einmal verschieben.

    Mit Sonja hatte ich ausgemacht, daß wir heute zu ihnen nach Kall kommen würden. Wegen des heutigen Feiertags hatten wir alle frei.
    Allerdings erfuhren wir kurzfristig, daß Julia wohl arbeiten mußte.
    Trotzdem wollten wir hinfahren und einen Ausritt mit Sonja und Volker machen.

    Da Christian gestern bereits das Auto mit dem ganzen Sattelzeug gepackt hatte, ging es heute Morgen alles ganz schnell.
    Nach dem Füttern ließ ich die Pferde auf den Gang, um in Ruhe misten zu können.
    Doch anstatt zu fressen, spackten Joey und Jackson erst mal ne Runde ab. Jackson wurde geradezu übermütig und tobte das Stückchen Wiese auf und ab.
    Während Christian dann den Mist auf die Karre beförderte, putzte ich die Pferde. Als ich Jackson´s Hufe auskratzen wollte, hob er genau den anderen Huf. Ich fragte ihn, ob er heute nen Clown gefrühstückt hätte und mich veräppeln wolle ! :-P

    Kurz darauf klingelte mein Handy.
    Sonja.
    Ich dachte direkt, daß sie absagen wollte. Vielleicht war ja einer von ihnen oder den Pferden krank ?
    Doch so war es glücklicherweise nicht. Sie wollte uns nur bescheid sagen, daß in Kall wegen einer Messe die Strassenführung anders war.
    Wenn wir in Kall wären, sollten wir anrufen, dann würde Volker kommen und uns lotsen, wie wir fahren sollten.
    Das war sehr nett von ihr.

    Um kurz nach zehn standen Jackson und Joey im Hänger und wir fuhren los.
    Volker sammelte uns wie besprochen ein, doch die Messe war bereits vorbei und wir konnten die gewohnte Route fahren.

    Nach dem Ausladen sattelten wir die Pferde.
    Julia hatte überraschend doch frei bekommen und würde uns auf dem Ritt begleiten.

    Außer ihrer Hündin Zelda kam uns noch ein Hund begrüßen. Er wurde uns als Rio vorgestellt, der im Moment als Gasthund bei Julia wohnt.
    Ich machte mir kurzzeitig ein paar Gedanken, wie das dann alles beim Ritt mit Ludwig klappen würde, doch ich entschied mich, es einfach auf uns zukommen zu lassen.

    Um 12 Uhr waren wir alles startklar und der Ritt konnte beginnen.

    Kurz vorm Abritt


    Zelda kam auch mit. Von Rio hab ich leider kein gutes Foto gemacht.
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