Einträge für November 2011

  • November, 2011
  • Auch Joey mit Glücksrad ?!

    Da sich Jackson so gut mit dem LG-Zaum reiten läßt, wollte ich es auch bei Joey ausprobieren.
    Grundsätzlich würde ich ihn auch gern gebisslos reiten.
    Mit Sidepull und merothischem Reithalfter hab ich es auch schon versucht. Das ging auch, war aber nicht wirklich optimal.

    Heute hab ich es dann für Joey passend geschnallt - dachte ich zumindest.
    40 Minuten ritt ich ihn auf der Wiese.
    Ich wollte gern wissen, ob er mit dem Glücksrad auch so nachgibt wie mit seinem Gebiss.

    Es klappte ganz gut, aber nicht soooo gut wie ich gehofft hatte.
    Allerdings braucht Joey oft ein bißchen Zeit, um sich auf neue Dinge einzustellen.

    Doch als ich ihn absattelte bemerkte ich, daß ich den Zaum doch nicht ganz korrekt verschnallt hatte. Er hatte etwas zuviel Spiel.
    Also werd ich das beim nächsten Mal korrigieren und dann wird es sicher auch noch besser klappen. Davon geh ich aus.

    Ganz toll war Ludwig heute früh.
    Er lief nun auch die ganze Zeit am Stall frei und hatte total Spaß, während ich mit Joey auf der Wiese ritt.
    So soll es sein. Super.

    Ludwig wartet bis ich aufsteige


    Joey knabbert noch schnell ein paar Halme Heu, bevor es losgeht.
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  • Der Heinzelmann

    Am Samstag nach unserem Ausritt trafen wir meinen Papi am Stall. Er hatte netterweise unsere Mistkarre leergefahren.
    Wir erzählten ihn, daß es sich etwas schwierig gestaltet das Wasser aus dem neuen Faß zu schöpfen, weil der Platz bis zum Stalldach zu klein ist und weil ich selber zu klein bin.
    Es reichte ihm das kurz zu demonstrieren und er sah es sofort ein.

    Wir überlegten ein bißchen wie es besser gehen könnte und schnell hatten wir zusammen die richtigen Ideen.
    Es sollte einen Hahn mit Schlauch geben. Damit könnten wir dann den Bottich draußen ganz einfach befüllen.

    Am Sonntagmittag nach unserem Ritt sagte Christian im Scherz noch, daß der neue Wasserhahn ja "immer noch nicht" installiert sein ;-)

    Doch schon am Abend rief mich Mumin an und erzählte, daß Papi es am Nachmittag schon umgebaut hätte.
    Wahnsinn...der ist so schnell wie die Heinzelmännchen. Danke Papi !!!!

    Gestern Morgen konnte ich die neue Apparatur dann schon nutzen. Es ist so super !
    Es läuft zwar langsam, aber das ist gar nicht schlimm. Während es läuft, kann ich schon mal die Ställe einstreuen. Sehr praktisch.





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  • Auch zweimal mit dem Glücksrad

    Am Wochenende hatte ich nun auch Gelegenheit Jackson mit dem Glücksrad zu reiten. Obwohl Kerstin ja sagte, dass sie einen guten Eindruck hatte, und dass es nicht viel zu bemängeln gab, war ich ziemlich nervös, als ich das erste Mal in den Sattel stieg.

    Aber überraschenderweise lief alles ohne Probleme. Wir konnten langsam traben, nicht ganz so langsam galoppieren also alles gut.

    Sonntag machten wir eine reine Schrittrunde. Das Wetter war richtig diesig, sogar nebelig. Dafür war im Feld Hochbetrieb mit vielen Leuten. Für unsere Runde von 2,5 Stunden war uns das Wetter zu schlecht. Wir kürzten also ab und haben waren nach fast 1,5 Stunden schon wieder zurück.

    Fotos von Samstag:





    Fotos von Sonntag:





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  • Abflug

    Samstag war es dann soweit. Wir sahen die Keilförmigen Formationen der Zugvögel auf dem Weg nach Süden. Wir waren noch ein wenig verwundert, weil es doch noch relativ warm war.
    Und zack: Gestern fielen die Temperaturen um gut die Hälfte, so dass wir jetzt im einstelligen Bereich sind.

    Aber ich freue mich einfach, dass wir noch eine Woche im November fast 20° Grad hatten.
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  • Garten: Starthilfe

    Schon mehr als einmal war dieses Jahr unser Kompost mehr als voll. Aber er sackte immer gut nach. Letzte Woche stand ich dann aber vier Stunden am Häcksler und habe noch einiges an Holzabfällen da durch gejagt.
    Während ich dieses Jahr immer wieder feststellte, dass sich im Kompost schnell Hitze entwickelte, passierte das diesmal nicht. Klar, es ist auch wieder kühler.
    (Es gibt zwei Wege der Kompostierung: Entweder über Hitze, oder über Kleingetier...) Im die Verrottung anzustoßen habe ich dann am Wochenende zwei leere Colaflaschen mit heißem Wasser gefüllt und im Häckselgut versteckt. Und siehe da, abends hatte ich meine Hitze. Um die Holzschicht nicht zu dick zu machen, habe ich vorne von der Strasse noch einiges an Laub gesammelt und dieses dazwischen gelagert.

    Unser zweiter Kompost, der sich gerade in der Ruhephase befindet, hatte massiv Volumen verloren. Dieses Jahr hat er viel Grasschnitt erhalten, und damit habe ich ihn quasi auf Hitze umgestellt. Da unser aktiver Kompost jetzt voll war, habe ich beschlossen, noch im November den ruhenden Kompost umzusetzen. (Der empfohlene Rhythmus liegt bei Februar, Mai, August) Aber da wir jetzt nochmal zwei Wochen fast 20° hatten, dachte ich, es käme auf einen Versuch an. Die Hitzeverrottung merkte man gut, ich habe wesentlich weniger Engerlinge(? ich weiß nicht, wie die Viecher heißen) gefunden habe. Viel gute Erde habe ich da rausgeholt. Die Tomaten werden da nächstes Jahr ihre helle Freude dran haben.
    Den ruhenden Kompost hatte ich ganze Zeit mit einer Plane abgedeckt. Damit sollen notwendige Hitze und Feuchtigkeit im Kompost erhalten bleiben. Das hat sich auch wirklich gelohnt.
    Dabei stellte ich wieder fest, dass es keine gute Idee war, die Grasnabe, die ich im Sommer abgetragen habe, einfach auf den Kompost zu knallen. Egal wie: ob man sie antrocknen lässt oder feucht auf den Kompost packt. Sie verrottet einfach nicht gut.

    Samstag hatte ich mit dem Umsetzen angefangen, und gestern nach unserem Sonntagsritt noch weitergemacht. Während ich da vor mich hin werkelte, kam ein Spaziergänger vorbei, wir grüßten und nach 10 Metern drehte er um, und kam zurück:"Ich muss jetzt mal fragen: Wie lange ruht der denn jetzt schon?" Daraus entwickelte sich dann ein nettes Gespräch. Unter anderem weiß ich jetzt, dass ich wohl dankbar sein kann, dass unser Kompost in der Sonne steht. Der Herr hat wohl einen Schattenplatz und da kommt der Kompost nicht in Gang. Er riet mir dann auch direkt von den Plastik-Schnellkompostern ab. Gut zu wissen, bei der Menge Grünabfälle, die wir dieses Jahr hatten, habe ich wirklich darüber nachgedacht, ob ich das nicht mal ausprobieren soll, um die Menge schneller loszuwerden.

    Naja, jetzt haben wir einen richtig gut gefüllten ruhenden Kompost. Ich bin mal gespannt, wieviel Volumen er jetzt über den Winter verliert.
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  • Ausritt mit Glück



    Ich wollte den LG-Zaum heute noch einmal testen. Dafür hatten Christian und ich Jacksons Zügel noch umgebaut, damit wir die Snaps rausschnallen können.
    Auf dem Platz hatte ich gestern getestet. Heute wollte ich mit Jackson ins Gelände gehen.

    Die Zügel hatte ich nun anders verschnallt, so daß ich nun auch eine Hebelwirkung hatte.

    Ludwig begleitete mich natürlich wieder.

    Ich kann sagen, daß der Ausritt mit dem Glücksrad wirklich super war.
    Es war sehr sehr windig....man könnte wohl auch schon stürmisch sagen. Da ist Jackson oft etwas nervöser als sonst.
    Doch er war ganz okay heute.

    So leicht wie heute hab ich ihn im Trab und Galopp noch nie geritten.
    Wurde er schneller, reichte es, kurz die Zügel aufzunehmen und schon wurde er wieder langsamer.

    Das war sehr angenehm und auch sicher für Jackson schöner.

    Ne knappe Stunde waren wir unterwegs und hatten alle drei viel Spaß.

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  • LG-Zaum für Jackson ?



    Wie bereits erwähnt, haben wir am Dienstag eine neue Zäumung bei Jackson getestet.
    Julia hat viel Erfahrung mit allen Arten von gebisslosen Zäumungen und da haben wir die Chance genutzt und uns bei ihr informiert.

    Christian möchte eigentlich schon lange gern gebisslos reiten und auch bei Sassico haben wir den LG-Zaum mal kurzfristig getestet.
    Viele Traber gehen im Gelände mit Gebiss unruhig und ich hab schon in einigen Foren gelesen, daß die Besitzer gute Erfahrungen mit dem sogenannten "Glücksrad" gemacht haben.
    Da Jackson sehr gut auf den Nasendruck (z.B. beim Knotenhalfter) reagiert, wollten wir auch mal unser Glück (kleines Wortspiel :-D ) damit versuchen.

    Julia erklärte uns nach dem Ritt am Dienstag alle gebisslosen Zäumungen, die sie in ihrer Sattelkammer hatte. Und das waren ne ganze Menge.
    Sie gab sich sehr viel Mühe und beantwortete auch alle unsere Fragen.

    Gemeinsam entschieden wir uns dann den LG-Zaum mit Shanks auszuprobieren.

    Julia stellte alles richtig ein und ich stieg in Jackson´s Sattel. Da ich ihn normalerweise auf dem Platz reite, hatten Christian und ich überlegt, daß es sinnvoll wäre, wenn ich ihn auch damit testen würde.

    Doch es klappte so gar nicht: Jackson ging einfach nur rückwärts, obwohl ich gar nichts tat. Er wurde unruhig und hibbelte hin und her.
    Ich tippte darauf, daß die Kühe auf der angrenzenden Weide ihm nicht geheuer waren.
    Auf keinen Fall wollte ich nochmal vom Pferd fallen. Das hätte meine Hüfte mir dann mehr als übel genommen. So stieg ich ab.

    Julia setzte sich nun selbst in den Sattel und Jackson lief direkt besser.
    Sie erklärte, daß man ihn vorwärts treiben müsse und im Grunde so reiten, als ob man das Gebiss drinne hätte.
    Allerdings erklärte sie auch, daß der Zaum mit Shanks zu scharf für Jackson sei. Daher war er wohl so unruhig gewesen.
    Er sei sehr sensibel und wir sollten den LG-Zaum einmal ohne Shanks ausprobieren.

    Gesagt getan.
    Damit ging es viel besser.
    Jackson lief nach kurzer Zeit sehr entspannt und schnaubte gut ab.
    Man konnte ihm aber ansehen, daß er sein Gebiss suchte.

    Christian und ich ritten ihn dann auch nochmal kurz um ein Gefühl dafür zu bekommen.

    Sonja gab uns Nala´s Glückrad zum Testen mit nach Hause.
    Nala kränkelt etwas und wird daher gerade nicht geritten.
    So können wir es nun in gewohnter Umgebung testen.

    Damit hab ich heute Morgen direkt begonnen.
    Ich ritt ihn auf der Wiese.

    Es ging ziemlich gut.
    Beim Warmreiten reagierte er gut und ließ sich auch nach und nach besser Biegen als mit Gebiss.
    Als ich ihn antraben ließ, reagierte er wie immer: Er wurde iggelig.
    Als er dann merkte, daß der LG-Zaum Druck aufbaut, versuchte er ganz kurz rumzuhampeln. Vielleicht käme er ja aus der Nummer raus.
    Doch er merkte sehr schnell, daß das nicht ging und hörte auf.
    Dann lief er gut und ich konnte ihn schön und leicht reiten.
    Ich hatte nicht wie sonst jede Menge in der Hand.
    Das war sehr angenehm und auch sicher für Jackson schöner.

    Bei der Recherche im Internet habe ich gerade bemerkt, daß ich die Zügel heute so verschnallt hatte, daß ich keine Hebelwirkung hatte.
    Das kann man am Anfang wohl machen. Ist gerade zum Eingewöhnen nicht unbedingt verkehrt.
    Ich werde es aber Morgen so verschnallen, wie Julia es hatte.
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