Einträge für September 2011

  • September, 2011
  • Garten: herbstliches Aufräumen

    Seit ein paar Tagen ist mir so als ob ich eine Erkältung bekommen würde.
    Da ich das aber in meinem Urlaub so gar nicht haben will, hab ich das volle Programm an Gegenmaßnahmen aufgefahren.
    Bisher einigermaßen erfolgreich.

    Daher hatte ich eigentlich vorgeschlagen heute Nachmittag einen entspannten gemütlichen Nachmittag zu machen, damit ich mich "auskurieren" konnte.
    So hatten die Pferde heute frei.

    Aber wie das bei mir so üblich ist, kann ich nicht lange irgendwo sitzen und nix tun, es sei denn, ich bin richtig krank.
    Daher dauerte es nicht lange und ich wuselte im Garten umher.

    Christian war dabei das Gartenhaus mit Wetterschutzfarbe zu streichen.

    Ich fing an Blumenzwiebeln zu setzen. Zuerst Krokusse vor dem Haus.
    Hinten im Garten hat Christian letzte Woche die olle Palme endlich ausgemacht. Dort wollte ich nun Tulpenzwiebeln für´s Frühjahr setzen.
    Und wie es dann so geht, fällt einem überall etwas in´s Auge.
    Im großen Beet waren viel verblühte Pflanzen. Das sah jetzt gar nicht mehr schön aus und vor allem verdeckten sie die Sicht auf die wenigen noch blühenden.

    Mit Grünabfallsack und Gartenschere bewaffnet machte ich mich also daran dort ein bißchen Ordnung zu machen.
    Schnell war der große Sack zweimal gefüllt.
    Es ist schon krass, wieviel Material die kleinen Pflänzchen im Laufe eines Jahres so produzieren.

    Ich zog weiter ganz nach oben in den Garten.
    Dort direkt am Zaun haben wir noch ein Beet.
    Diese Ecke ist ein wenig das "Stiefkind".
    Dort nimmt leider immer mal wieder das Unkraut Überhand.
    Heute machte ich kurzen Prozess und mit etwas Hilfe von Christian landete alles auf dem Kompost.
    Auch den kleinen gepflasterten Weg zwischem diesem Beet und den Himbeern befreite ich vom Unkraut.



    gesäuberter Weg und beigeschnittene Himbeeren


    In die freien Flächen buddelte ich noch verschiedene Zwiebeln (Hyazinthen, Narzissen und Tulpen) ein.
    Ich freu mich schon auf das nächste Frühjahr, wenn die dann alle blühen.

    Ludwig sonnt sich vor´m Gartenhaus


    Ein paar Blüten gibt es noch in unserem Garten:

    eine Rose


    Im letzten Herbst haben wir 5 Hibiskusableger neu gepflanzt. Sie haben nur sehr langsam Blätter bekommen und ich rechnete nicht damit, daß sie dieses Jahr schon blühen würden. Doch heute fand ich zu meiner freudigen Überraschung eine Blüte und zwei Knospen an einer der Pflanzen.

    Hibiskus


    die typische Herbstblume: die Aster
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  • Wasserfass

    Joey hat seit einiger Zeit kaum noch am Wasserfaß getrunken. Offensichtlich schmeckte es ihm nicht. Daher tränkten wir eine Zeitlang aus dem Eimer. Kerstin's Vater machte das Wasserfass dann netterweise mal leer und reinigte es von innen. Danach dachten wir, dass Joey schon wieder anfängt zu saufen, wenn er Durst hat. Aber nein, er wartete immer noch auf uns, und machte deutlich dass er nen Eimer Wasser braucht.
    Damit er Wasser zu freien Verfügung hat, haben wir jetzt erstmal den Winterbottich rausgekramt. Da das Wasser im Faß aber nicht komisch riecht habe ich mir mal einen Schluck gegönnt. Ich muss sagen, mehr als einen Schluck wollte ich davon auch nicht trinken.
    Das Wasser schmeckte nicht und nachher fühlte sich mein Gaumen nicht gut an. Wir werden das Faß also nochmal ausleeren müssen und schauen, ob wir es nochmal gründlicher reinigen können. Doof ist natürlich, dass man in so einem Faß nicht überall drankommt. Mal schauen, was uns da einfällt.
    Bilder vom Faß:
    hier
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  • Heupreise machen wohl Probleme

    Das die Heupreise gestiegen sind, weil das Frühjahr so schlecht war, kommt es wohl dazu, dass viele Pferde in Tierheimen gelandet sind. Diese sehen sich schon gezwungen via Pressemeldung an die Öffentlichkeit zu gehen. (hier). Eine aufbereitete Pressemeldung, die noch mehr Hintergründe zur Preisexplosion liefert, findet sich hier.
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  • Bei Flicka - 17

    Relativ spontan fand gestern bereits unser erster kleiner gemeinsamer Ausritt statt.
    Sigi hatte Debbies Sattel umgebaut und gestern wurde sie dann gesattelt und Volker stieg auf.
    Eigentlich sollte er mal ein paar Runden über den "Platz" gehen. Doch Debbie liegt die Platzarbeit nicht so und daher entschieden wir uns kurzer Hand, doch ins Gelände zu gehen.

    noch auf der Wiese


    Abritt


    Wir gingen die kleinste mögliche Runde mit möglichst wenig Steigung.
    Debbie lief gut und lahmte nicht.

    Flicka zeigte wieder einmal, was sie doch für einen Dickschädel hat. Sie konnte (d.h. durfte) nicht so schnell wie sie wollte und so fing sie relativ bald zu zackeln an.
    Den Heimweg gingen wir dann überwiegen seitwärts oder in Volten, weil Madam ihren Willen nicht bekam.
    Nun ja..., wenn sie meint.

    heimwärts


    wieder da


    Nach 20 Minuten waren wir wieder am Stall und dann durfte und sollte Flicka laufen. Ich trabte und galoppierte mehrerer Runden mit ihr und schon war sie zufriedener. Sie schnaubte ab und ging wieder locker und entspannt.
    Sie ist schon ne kleine Rennsemmel.

    im Trab


    entspannt am Ende der Arbeit


    Am Ende der Stunde hatte sie wieder ordentlich was getan und sich den Feierabend verdient.
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  • Kurzer Ritt um den Hof

    Hach, heute war es ein richtig schöner Ritt. Da ich unterwegs war, hatte Kerstin die Pferde schon fertig gemacht.

    Das Wetter war zwischendurch sonnig, es war warm und die Pferde entspannt. So drehten wir eine schöne Runde um den Hof. Den Cowboyhut in die Stirn gezogen, dem Pferd mehr als die Hälfte des Zügels gelassen, so dass der Kopf schön tief hängt... Die Zügelhand locker auf dem Sattelknauf, die andere in die Hüfte gelegt.
    Das ist Entspannung pur. Es war nur ne Stunde, aber es war super...


    Und lustig zu sehen, dass Jackson Ohren auch zur Seite hängen, und hin und her wackeln weil er so entspannt war... (und manchmal brauchte er dann auch den Absatz in der Seite um Joey Tempo zu halten. Anfangs zischte er bei einem Stupser in die Seite ab...)
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  • In der Bahn -22-

    Mal was aktuelles zwischendurch:

    Heute auf dem Heimweg bat der Lokführer nach dem Verlassen eines Bahnhofes um Aufmerksamkeit für eine kurze Durchsage. Normalweise bedeuten diese Durchsagen nichts gutes und entweder endet der Zug einige Stationen früher, oder vor uns ist ne S-Bahn liegen geblieben und es wird wesentlich später, bis wir ankommen.

    Nein, heute war es was anderes:" Ich bitte um Aufmerksamkeit für eine Kurze Durchsage: Besonders bei den jungen Damen die eben dicht am Bahnsteig standen und dem einfahrenden Zug zuwinkten. Bitte unterlassen Sie doch demnächst das Winken und stellen sich hinter die weiße Markierung am Bahnsteig. Diese markiert den Sicherheitsabstand. Ich darf alle Passagiere bitten, darauf zu achten und den Sicherheitsabstand zum Gleis zu halten. Ihre Sicherheit hat für uns immer noch höchste Priorität. Zum Schluß wünsche ich Ihnen eine gute und sichere Fahrt mit unserer S-Bahn und hoffe, dass Sie ihr Ziel pünktlich und sicher erreichen."

    Die Reaktion der Fahrgäste in meiner Sichtweite? Ignoranz!
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  • In der Bahn -7-

    (Originaldatum 20.2.2009)

    Heute ist der Tag nach Altweiber und heute morgen musste ich früher los als sonst.
    Da heute morgen auch die letzten Jecken auf dem Heimweg waren, war ähnlich viel los, wie an anderen Tagen um diese Zeit. Nur das Publikum war ein anderes.

    Ich sass noch im Auto, da ich Zeit hatte bis meine Bahn kam. Und sah dann wie ein junger Heimkehrer, unkostümiert, aber mit Zigarette hinter dem Ohr, zum Fahrradständer ging, an den beiden dort stehenden Fahrrädern rüttelte. Er stellte dann fest, das sie abgeschlossen waren und machte sich zu Fuss auf den Heimweg.

    Ich war noch ziemlich baff, mit welcher Selbstverständlichkeit er das gemacht hatte, als schon der nächste kam. Dieser Junge Mann sass schon auf einem Fahrrad und prüfte an dem Fahrradständer das erste Rad, und schaute sich dann um, ob er beobachtet wird.

    Nun ist es mit meiner Zivilcourage nicht weit her. Aber da ich sehr nah an dem Fahrradständer stand, hat es gereicht kurz die Autotüre zu öffnen und wieder zu schliessen. Er machte sich dann vom Acker.

    Ich war wirklich überrascht, soetwas zu sehen. Das Schlimme ist: Als Zeuge wäre ich wirklich nicht geeignet. Nun ist das Licht auf dem Parkplatz sehr schlecht. aber trotzdem hätte ich die beiden 5 Minuten später nicht mehr beschreiben können..

    Ob man sowas trainieren kann?
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